Hallo Blondine!
Leider kann ich Dir in dem speziellen Fall (unterschiedliche Versicherungen) nicht weiterhelfen, aber bei allen die ich kenne, die so eine Mutter-Kind-Kur beantragt und auch bekommen haben, lief das zunächst über den Hausarzt.
Wie ist das generell mit Haushaltshilfe? So wie Du es beschreibst, bist Du kaum einsatzfähig und kannst Dich, auch wenn Deine Kinder rücksichtsvoll sind, nicht entsprechend erholen. Wenigstens für verschiedene Wege bräuchtest Du doch eine Haushaltshilfe (Einkaufen, Kinder zur Schule/Kiga bringen). Hat man in so einem Fall nicht Anspruch auf eine Hilfe?
Gute Besserung!
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Ergebnis 11 bis 20 von 121
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25.02.2012, 18:26
AW: wie organisiere ich das mit der Mütterkur?
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25.02.2012, 18:36
AW: wie organisiere ich das mit der Mütterkur?
Gute Besserung, arme Blondine!!

(Mit Mutter-Kind-Kuren kenne ich mich nicht aus - weiß aber der Hausarzt).Drink in your summer, gather your corn
M. Jagger
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25.02.2012, 18:44
AW: wie organisiere ich das mit der Mütterkur?
Oh ja, und mein Mann wir wird demnächst aber wirklich ein schlechtes Gewissen haben ...
obwohl es echt blöd ist sich mit ihm über medizinische Fragen rumzustreiten ...Mann hat immer recht !!!
so einen richtigen Hausarzt hab ich gar nicht mehr .. im Zweifelsafall muß ich dazu in meine alte Heimat und nehm den Arzt meiner Jugend .. da war ich das letzte mal vor 12 Jahren ...
ich frag halt immer nur meinen Mann ... ich bin ja sonst eigentlich auch gesund.
im Kh war ich nur wegen den Kaiserschnitten und Schwangerschaften ...
aber jetzt ist meine Lunge völlig indiskutabel ... und ich hab Angst das wird demnächst chronisch ...
Haushaltshilfe habe ich mal versucht zu beantragen als ich beim 3 Kind 5 Tage in der Klinik war ... mein 2jähriger und meine4jährige konnten ja nun nicht alleine bleiben .. war aber ein echter Flopp... niemand von den Listen ist gekommen und hatte zum Termin Zeit ..
und als ich die Formulare für die Dak augefüllt hatte, mußte ich anschließend 2mal Widerspruch erheben und dann gab es auch nur einen Teilbetrag an Kostenerstattung
Mehr als in der Klinik liegen kann man als Mutter ja nun nicht, oder ???
und trotzdem sah man da keinen bedarf und wollte keinen kosten übernehmen.
ich denke, der Service hät sich da schon in Grenzen ...
und leider seh ich das bei div. kuranträgen so schon auch kommen
da wird erst 2mal abgelehnt ... oder ???
Gruß, B.Geändert von Blondine (25.02.2012 um 19:00 Uhr)
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25.02.2012, 19:05Inaktiver User
AW: wie organisiere ich das mit der Mütterkur?
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25.02.2012, 20:07
AW: wie organisiere ich das mit der Mütterkur?
Blondine,
das hört sich gruselig an, was Du seit Wochen durchmachst!
Dein Mann mag ein guter Arzt für andere sein - für Dich ist er offenbar eine Katastrophe. Ich würde wirklich einen Hausarzt suchen. Ich komme ja selbst aus einer Arztfamilie. Solange ich im weitesten Sinne etwas in deren Fachgebiet habe, bin ich gut versorgt, aber wehe es ist etwas völlig anderes. Dann muss ich ganz schön Druck machen, damit die mich an einen entsprechenden Arzt überweisen!
Es ist ja nicht so selten, dass Ärzte jeden Tag Menschen "gesund machen" und in der eigenen Familie die simpelsten Sachen nicht sehen und reagieren...
Wie sieht denn Euer Familiennetz aus? Kannst Du die Kinder einpacken und zu Eltern/Geschwistern fahren? Oder noch besser, in ein Familienhotel fahren und Großeltern dabei haben, die mit auf die Kinder schauen können?Geändert von Halina (25.02.2012 um 20:16 Uhr)
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25.02.2012, 20:38Inaktiver User
AW: wie organisiere ich das mit der Mütterkur?
Blondine: gute Besserung!
hab ich es jetzt richtig gelesen- willst du keine Kur mehr?
Ich war mit 3 Kindern 4 Wochen an der Nordsee, traumhaft.
Im gegensatz zum "normalen" Urlaub mit Kindern: du mußt gar nix machen- wunderbar!!!!
Die Kinder sind betreut (im Urlaub müßtetst du für sie Programm machen usw.), ich wurde bekocht, ich hatte nette Mitmütter, die auch kurten. Programm speziell für uns, Massage, Fango, Fitness. Ja, die gute AOK.
Es tat mir so gut !!!!!(alleinerziehend, wenig geld (aber das war ok), Zukunft ungewiß...)).
1. Anruf bei der Kasse
2.Termin zum Gespräch
3.Gespräch mit der AOK-Mitarbeiterin
4.Antrag mitgenommen
5.bei Hausarztin ausfüllen lassen+ Kinder beim Kinderarzt vorgestellt, allesabgegeben
6.genehmigt
Die Kur war toll, kein Vergleich zum Urlaub!!!!
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26.02.2012, 09:00
AW: wie organisiere ich das mit der Mütterkur?
also eigentlich will ich so eine richtig klassische Kur machen ... Mütterkur ... Mutter-Kind-Kur ...
denn, ich hab nunmal die Kinder und die müssen versorgt werden.
ich weiß immerhin, daß es solche Angebote gibt .. würde ich jetzt gerne mal nutzen.
Das mit dem ich schnapp die Kinder und wir gehen in ein Hotel ist nur die Alternative ... auch mal angedacht.
Kampf gegen Krankenkassenwindmühlen und dann kommt nix heraus ist in meiner Situation auch nicht so wirklich erstrebenswert ...
i
Und leider nein, ich kann mal ein einzelnes Kind für ein paar Tage bei Oma abgeben .. oder Om bzw. Tante kommen und versorgt sie hier im Haus
aber 3 Kinder und dann gleich 2,3 ,4 Wochen ... das überfordert meine Verwandtschaft .. das wird nix.
und selbst wenn ... dann sind meine Kinder ab Tag 10 irgendwie bestimmt unglücklich ...
Gruß; B.Geändert von Blondine (26.02.2012 um 09:10 Uhr)
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26.02.2012, 10:33
AW: wie organisiere ich das mit der Mütterkur?
Als allerersten Schritt würde ich mir einen reinen Mama- Urlaub über die Ostertage gönnen, Blondine! Lass Mann Mann und Kinder Kinder sein und hau einfach ab, irgendwohin, wo es dir gut geht und du nicht allzu lange Anfahrtszeiten hast. Kloster??? Kam mir grad so in den Sinn, bei euch im Süden sollte es da Möglichkeiten geben...
Nach der Geburt meiner Tochter war ich lange Zeit gesundheitlich total angeschlagen, da hatte ich mir durchaus auch schon eine Kur überlegt. Wenn ich mich noch recht entsinne, sagte mir der Hausarzt, er würde sie auf jeden Fall befürworten, es müsse sich nur noch ein anderer Arzt von Seiten der Krankenkasse finden, der sein Okay geben müsse, das ließe sich alles relativ problemlos einstielen. Neben dem Anruf bei deiner Kasse würde ich mir also auf jeden Fall einen Arzt suchen, der künftig als Hausarzt für dich fungieren kann. Braucht man ja eh immer mal wieder
Der Oma hätte ich eh meine Kinder nicht überlassen können, die war schon mit einem einzigen Kind total überfordert, drei auf einmal hätte sie nie gepackt, andere Verwandte, die hätten einspringen können, gab es auch nicht (meine Schwester war damals noch voll berufstätig, mein Bruder kam aus anderen Gründen nicht in Betracht).
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26.02.2012, 10:56Inaktiver User
AW: wie organisiere ich das mit der Mütterkur?
Hallo Blondine,
erstmal gute Besserung
Ich habe Erfahrungenen sowohl mit Mutter-Kind-Kur als auch mit einer reinen Mütterkur. Mein Tipp: Wende dich direkt an die Diakoniestelle. Die haben in der Regel eine Kurberatung. Wenn du nicht nur auf medizinische, sondern auch auf die psychische Unterstützung und Stärkung Wert legst, empfehle ich dir eine Kur über das Müttergenesungswerk .
Kannst ja mal unter "Müttergenesungswerk" googlen.Es gibt für Frauen in in verschiedenen Situationen diverse Kurhäuser. Wichtig ist dranbleiben- auch wenn die Kur beim ersten Antag vielleicht abgelehnt wird - aber das kann dir alles die Kurberaterin sagen.
Viel Erfolg
LG frieda
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26.02.2012, 11:11Inaktiver User
AW: wie organisiere ich das mit der Mütterkur?
Gute Besserung.
Zur Mütterkur kann ich nichts sagen, hingegen zur Tatsache, dass du keinen Hausarzt hast:
Besorg dir unbedingt einen für dich. Dein Mann ist Arzt - aber Ärzte sollten sich an die Regel halten, dass sie Familienangehörige nicht selbst ärztlich betreuen. Das kommt nicht gut, weil emotional zu belastend. Und du brauchst einen Hausarzt, damit du dich im Falle eines Falles rasch an ihn wenden kannst und kompetent betreut wirst. Du siehst ja selbst, dass du es dir als Mutter dreier kleiner Kinder eigentlich nicht leisten kannst, lange krank zu sein.
Zweiter Punkt: Lass dir von jetzt an im Herbst jährlich die saisonale Grippeimpfung geben. Du hast soeben erlebt, was eine Influenza WIRKLICH für eine Krankheit ist - nämlich nichts, was sich mit den üblichen grippalen Infekten (die im Jargon häufig fälschlicherweise "Grippe" genannt werden) vergleichen lässt, sondern eine schwere Krankheit, die den Körper sehr lange schwächt und eine relativ hohe Komplikationsrate aufweist.
Das muss nicht mal die "Schweinegrippe" gewesen sein, wie du vermutest - auch der ganz normale Humaninfluenzavirus ist eine schwere Krankheit, die genauso stark zuschlägt, wie du das jetzt soeben erlebt hast.
Mich hatte es das letzte Mal vor 3 Jahren mit dem echten Grippevirus erwischt - ich war 14 Tage lang total krank, 6 Wochen lang folgekrank (Bronchitis, Rippenfellgeschichte ...) und 6 Monate angeschlagen, so dass mich jeder herumschwirrende Schnupfenvirus wieder ewischt hat - nein danke, das brauche ich echt nicht mehr. Deshalb lasse ich mich jährlich impfen.
Ganz ehrlich - ich würde die Mütterkur zwar beantragen, aber nicht darauf warten. Du brauchst JETZT Unterstützung im Haushalt und bei der Kinderbetreuung. Dann organisier dir die, bezahl jemanden dafür. Du brauchst die Ruhe und Erholung JETZT. Nicht irgendwann an Ostern oder in zwei Monaten.Geändert von Inaktiver User (26.02.2012 um 11:15 Uhr)


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