hallo,
heute war einschulungsuntersuchung bei meinem jüngsten.
zur erklärung: wegen körperlicher defizite (muskelhypotonie schon seit babyalter) ist er seit dem 2. lj. bei der frühförderung in einem kinderzentrum.
er bekommt heilpädagogik und physiotherapie.
schon lange hatte ich das gefühl, dass das nicht die richtige kombination ist.
mir wurde immer wieder gesagt, dass das der landkreis (der das bezahlt) so wolle.
ich hätte ergo- und physiotherapie besser gefunden. sage ich als laie.
vll. gibt es ja hier einige, die sich da beruflich auskennen (xanidae z.b.)
er ist kognitiv (also vom denken her) super drauf (was wir ja auch schon gemerkt haben und die therapeuten immer gesagt haben), aber er kann sich (angeblich) nicht konzentrieren und hat wegen seiner nicht-festgelegten händigkeit probleme mit der richtigen reihenfolge (bei bildgeschichten z.b.)
ich hab mich vorhin mächtig aufgeregt, denn wozu sind denn bitte die therapeuten da?
ich finde schon, dass sich seine konzentration sehr verbessert hat.
aber dass es noch nicht für die schule ausreicht, hätten die therapeuten sehen müssen! (ich hab sie auch immer darauf angsprochen!!!)
ok, die ärztin ist eben nur eine ärztin und gab uns den tipp, zusätzlich den schulpsychologen aufzusuchen.
das gespräch mit diesem zum thema gymnasium ab der 5. klasse konnte er mir nicht helfen im letzten jahr, aber vll. ist es ja beim thema einschulungsuntersuchung anders.
zum thema konzentration: wenn ich ständig höre, dass der beste freund von meinem kleinen immer raus muss aus dem raum, weil er alle stört... (im kiga)
mein kleiner ist viel mit ihm zusammen im kiga. und das wird sicher einen einfluss haben. oder?
ich seh es ja auch, wenn ich ihn morgens bringe, und sein freund kommt auch gerade. dann lässt er ihn nicht mal ausziehen, sondern textet ihn ununterbrochen zu. da hilft auch kein bitten, er möge ihn doch mal in ruhe lassen.
es nervt mich so.
weiterhin dürfen die kinder in der kita vom tisch aufstehen, wenn sie aufgegessen haben, auch wenn die anderen noch nicht fertig sind.
ich persönlich halte das für falsch.
damals bei meinem mittleren gab es auch zwei störenfriede.
und mein mittlerer wurde auch immer hibbeliger.
meine beiden waren bis zur kita richtig ruhige, ausgeglichene kinder.
mit der kita wurde das immer schlimmer mit der konzentration.
und wir müssen es dann mit therapien usw. ausbügeln.
ich habe mich damals mit meinemn mittleren so viel beschäftigt.
mit ihm gepuzzelt, bücher vorgelesen... das übliche halt. trotzdem wurde es mit der konzentration nicht wirklich besser (erst durch den fußball).
wo kann ich ansetzen?
ich persönlich sage und zeige meinem sohn schon, dass er etwas fertig machen muss, wenn er es angefangen hat.
wir beschäftigen uns zusammen mit perlen, mit puzzeln, mit memory u.ä.
und da ist es meiner meinung nach ok mit der konzentration.
die ärztin meint aber, das sei normal, weil das eben etwas sei, was ihm sicherlich spaß macht...
vielen dank schon einmal für eure tipps!!!
achso, zur händigkeit: er hat sich da NOCH IMMER nicht festgelegt.
er macht einiges mit rechts, einiges mit links. im kinderzentrum meinte man, er MÜSSE sich festlegen und dann ALLES mit links machen.
in der uniklinik (wo wir wegen seiner muskelhypotonie gerade waren) meinte der psychologe, es ist völlig ok, wenn er bestimmte sachen mit rechts, andere aber mit links mache. er müsse sich eben nur z.b. beim schreiben festlegen...???
was denn nun?
ich tendiere eher dazu, dem psychologen zu glauben...???
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 31
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04.01.2012, 14:47Inaktiver User
Einschulungsuntersuchung - fehlende Konzentration und Händigkeit
Geändert von Inaktiver User (04.01.2012 um 14:52 Uhr)
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04.01.2012, 14:55Inaktiver User
AW: Einschulungsuntersuchung - fehlende Konzentration und Händigkeit
Hm, wenn ich da so lese, würde ich ganz spontan sagen:
Mach einfach so weiter wie bisher und lass ihn ein Jahr später einschulen.
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04.01.2012, 15:03Inaktiver User
AW: Einschulungsuntersuchung - fehlende Konzentration und Händigkeit
wolkentier, meinst du das jetzt ernst???
ich möchte ihn gern ein jahr später einschulen (war auch schon vor der untersuchung mein anliegen), aber ich habe das gefühl, dass weiter wie bisher nicht ok ist.
ich möchte ja, dass es besser wird.
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04.01.2012, 15:15Inaktiver User
AW: Einschulungsuntersuchung - fehlende Konzentration und Händigkeit
Ja, das meine ich ernst.
Deiner Schilderung nach machst Du Dir Gedanken, er bekommt ausreichend Förderung und er ist ein cleveres Kerlchen.
Also, gibt ihm doch einfach ein Jahr länger und ich schätze, dann erledigt sich das Problem.
Das mit der Ergotherapie würde ich ansprechen und versuchen, ob das nicht jetzt nach der Beurteilung bei der Einschulungsuntersuchung doch möglich ist.
Dem Kindergarten bzw. seinen Freunden die "Schuld" geben ist m.M. nach nicht wirklich sinnvoll.
Was willst Du denn machen - ob KiGa oder Schule, es wird IMMER andere geben, die hibbelig sind, die stören, die Lärm machen.
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04.01.2012, 15:22Inaktiver User
AW: Einschulungsuntersuchung - fehlende Konzentration und Händigkeit
Mein Sohn hatte auch Probleme mit der Händigkeit, aber den Zusammenhang mit der Reihenfolge bei Bildergeschichten kenne und verstehe ich nicht. Was wird bei Deinem Sohn getan, damit er eine Entscheidung trifft, mit welcher Hand er sich worauf spezialisiert? Mein Sohn schreibt links und schneidet mit der Rechten, er kann auch mit der Rechten schreiben, allerdings nicht besonders leserlich. Ihm hat Ergotherapie mit viel kneten, töpfern und kleinen handwerklichen Aufgaben geholfen. Das Konzentrieren lernte er nebenbei.aber er kann sich (angeblich) nicht konzentrieren und hat wegen seiner nicht-festgelegten händigkeit probleme mit der richtigen reihenfolge (bei bildgeschichten z.b.)
Was den Freund betrifft, würde ich nicht all zu sehr intervenieren, er muss lernen sich abzugrenzen, wenn ihm das Zutexten zu viel wird. Vielleicht kann die Erzieherin, die die Vorschule im KiGa verantwortet, die beiden bei den dort gestellten Aufgaben trennen, dass er den Unterschied zwischen Lernen mit Freund und Lernen in Ruhe kennen lernt.
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04.01.2012, 15:39Inaktiver User
AW: Einschulungsuntersuchung - fehlende Konzentration und Händigkeit
Kleine Zwischenfrage: Hab ich das richtig verstanden????? Dein Sohn ist noch gar nicht eingeschult, hat außerdem massive Probleme und du denkst schon daran, ob er in 4 Jahren aufs Gym kommt?das gespräch mit diesem zum thema gymnasium ab der 5. klasse konnte er mir nicht helfen im letzten jahr,
Ich glaubs nicht.
Du setzt ihn ja jetzt schon unter Druck, wie soll er da entspannter werden?
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04.01.2012, 15:48
AW: Einschulungsuntersuchung - fehlende Konzentration und Händigkeit
ich sehe das auch wie Wolkentier ... warte in Ruhe und Gelassenheit ab und lasse Deinem Kind, die Zeit die es eben für seine Entwicklung braucht ....
Kinder gehören nicht ständig in Schubladen nach irgendwelche Auffälligkeiten wegsortiert, sondern geliebt und angenommen wie sie eben sind ..
und wenn das bedeutet, daß er mit rechts schreibt und mit links schneidet und den Ball mit beiden Händen wirft
und mit Bildergeschichten eher nix anzufangen weiß,
und die Schulreife noch nicht gegeben ist, na dann ist das halt so.
Wegen der Händigkeit würde ich auch zur Psychologenmeinung tendieren
so verkehrt hört sich das nicht an.
Ich würde davon ausgehen, da funktionieren 2 Gehirnhälften gleich gut und es auch als Vorteil sehen ...
hab kürzlich einen Ritterfilm gesehen, wo einer seinen Feind killte, weil er die Schwerthand wechseln konnte .. . o.K. das leben ist nicht Hollywood, aber ich gehe davon aus, auch heute wird man für Beidhändigkeit da noch vorteilhafte praktische Anwendungen finden können ...
... und ansonsten, Kinder sind eben unterschiedlich in ihren Interessen, Begabungen und Neigungen,
manche puzzeln und spielen LEGO, andere lieben Bilderbücher und malen, und schreiben .. wer da jetzt irgendwie intelligenter und konzentrierter ist möchte ich aus dem Sachverhalt nicht schließen müssen..
und eben dann auch nicht aus dem Umstand, wer mit so einem Test dann am Besten zurecht kommt.
Alle immer gleich weit entwickelt und ähnlich begabt und interessiert an allem funzt eben nicht ...
manche Kinder sind nunmal anders, funktionieren nicht nach Schema F.
Aber deswegen soll man nicht verzweifeln und sein Kind ständig im Vergleich mit anderen abwerten.
Einfach doch nur jeden so nehmen wie er eben ist und ihm das ermöglichen, was ihm gut tut ...
und ja, wenn du als Mama den Eindruck hast, ihm tut ein weiteres Jahr vor Schulbeginn gut, dann ist das eben so, dann ist das doch auch o.K.
Kindergartenförderung sehe ich im Grunde aber durchaus sehr positiv ..
ist gut, wenn da ganz viele verscheidene Kinder zusammen spielen ...
ist gut, wenn da täglich Programm und Trubel ist ...
muß alles nicht wie zu Hause laufen, neue Regeln, anderer Erziehungsstil,
und natürlich lebt man auch damit, daß manches auch mal nicht so ideal ist und Kinder auch mal Schlechteres mitnehmen und laxer erzogen werden.
Freunde haben, die man nicht gut findet ...
ist halt so .... nur gut und schön wird es im Leben kaum geben .. wo Licht ist , ist eben auch immer Schatten ...
Aber, es bereitet auf die Schule vor, denn dort kann sich Dein Kind auch nicht Klassenstärke und Klassenkameraden nach seinem Gusto wünschen und muß eben auch zurechtkommen, wenn auffällige Kinder da sind und der Trubel doch mal größer ist.
Überdenke mal Deine Anspruchshaltung an Kindergarten udn Therapueten ... was erwartest Du von diesen leuten, die da mit Deinem kind zu tun haben ... sllen die es schaffen, daß es sich anders entwickelt .. mißt Du die am Maßstab einer Mutter ???
ich schätze, da wirst du Abstriche machen müssen .. Du bist die einzige mutter Deines kindes ... Du bist diejenige die es liebt.
OFF TOPIC:
Mein Mann fiel übrigens beim Einschulungstest damals durch und war da so unvorbereitet und , daß man seinen Eltern sagte, bei ihm könne man an einen Sonderschule denken ...
Bemerkenswerterweise konnte er dann neben seinen Medizinstudium sogar noch ein Zweitstudium bewältigen und hat beide mit Doktortiteln abgeshlossen
aber, in der 1. Klasse war er aber angeblich grottenschlecht und galt als auffällig, schwierig und unkonzentriert.
Nimm das alles einfach etwas gelassener hin und verlaß dich auf Deien Wahrnehmung.
Ich finde wirklich , lansgam sollten wir es doch wirklich besser wissen und nicht so früh irgendwelche Defizite in den Raum stellen, sondern den Kindern eben erstmal die Zeit und Zuwendung geben, die sie eben brauchen.
Gruß, B.Geändert von Blondine (04.01.2012 um 17:02 Uhr)
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04.01.2012, 15:49
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04.01.2012, 16:25
AW: Einschulungsuntersuchung - fehlende Konzentration und Händigkeit
Hallo pelzpfote, warum gleich dieser scharfe Ton?
Du hat da sicherlich etwas falsch verstanden, denn Ramona spricht dabei ja nicht direkt von diesem Sohn.
Ich habe es so interpretiert, dass es sich dabei um eines ihrer anderen Kinder handelte.
Da aber auch ich mir jedoch nicht so sicher war, bin ich eben kurz auf ihrem Profil gewesen und habe dort gesehen, dass sie Mutter von 3 Kindern ist.
Jedem User steht dieser Blick frei um etwas mehr Hintergrundwissen zu bekommen
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Öffne die Augen und knutsche das Leben 
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04.01.2012, 17:37Inaktiver User
AW: Einschulungsuntersuchung - fehlende Konzentration und Händigkeit
OK, vielleicht hab ich da was falsch verstanden, sorry.
Ich bin in dem Punkt sehr empfindlich, weil ich das leider schon sehr oft so erlebt habe.


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