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    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Hmmm, ich persönlich kann Deine Aufregung nun nicht ganz nachvollziehen.
    Verpflichtende Schulveranstaltung bedeutet doch nur, dass, falls Schüler nicht mitfahren - aus welchen Gründen auch immer - sie währenddessen nicht frei haben, sondern zum Unterricht gehen müssen.
    Das bedeutet keinesfalls für Euch Eltern, dass Ihr das dem Sohn finanzieren müsst. Und das war auch schon vor 30 Jahren genau so als ich in der 7. Klasse war!
    Warum nehmt Ihr denn nicht einfach das Angebot an, über den Elternberat den Antrag auf Kostenbeihilfe zu stellen, dann landet Ihr wahrscheinich am Ende bei ca. 250 € (oder sogar weniger) wie bei der Tochter.
    Natürlich habt Ihr schon viele laufende Kosten für die Schule, aber das hängt eben vom Bundesland ab, Bayern will eben elitär sein, wir in Hessen haben Lehrmittelfreiheit! Ganz ehrlich, bevor ich mich über die Kosten für eine einmalig Schulfahrt echauffieren würde, würde ich mich sehr wahrscheinlich darüber aufregen, dass ich in Bayern die halbe Schule kaufen muss jedes Schuljahr aufs Neue! DAS ärgert Dich nicht?

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    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Was die Unterstützung durch den Elternbeirat angeht bin ich genauso der Meinung das dies den wirklich bedürftigen Familien vorbehalten sein sollte. Deswegen käme es für mich ja auch nicht frage.
    DAS verstehe ich nun gar nicht! Ihr seid doch genau so eine bedürftige Familie = Ihr könnt das Geld nicht einfach so aufbringen, ohne einschneidend auf Anderes zu verzichten!

    Wie schon geschrieben wurde, für Hartz 4 Empfänger zahlt die Arge das sowieso, die haben kein Geldproblem bei solchen im Lehrplan verankerten Fahrten!

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    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Zitat Zitat von Julchen12345 Beitrag anzeigen
    ...bedürftige Familie = Ihr könnt das Geld nicht einfach so aufbringen, ohne einschneidend auf Anderes zu verzichten!
    Also ich weiss nicht so recht: sie müssten doch nur auf Ulaub verzichten...das finde ich jetzt nicht einschneidend.

  4. Inaktiver User

    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Ich glaube, Hexxlein, Du unterschätzt ganz gewaltig die Bedeutung dieser Aufenthalte für die Klassengemeinschaft. Sollte Dein Sohn als Einziger nicht mitfahren dürfen, kannst Du fast damit rechnen, daß er hinterher einen schwereren Stand in der Klasse haben wird als vorher.
    Die Anderen teilen eine ganze Menge Erlebnisse miteinander, werden Gesprächsthemen haben, bei denen er nicht mitreden kann..... stelle ich mir sehr schwierig für ihn vor.

    Was ich ebenfalls nicht verstehen kann, ist, daß Ihr Eurer Tochter das - zugegeben billigere - Skilager ermöglicht habt und bei Eurem Sohn nun nein sagen wollt.
    Auch das wird sich wohl kaum vermitteln lassen, fürchte ich.
    Es ist ja nicht so, daß die Klassenfahrt für Deinen Sohn plötzlich Tausende von Euro mehr kosten soll, der höhere Betrag bewegt sich doch immer noch in einem überschaubaren Rahmen.

    Tut mir leid, aber für mich liest es sich so, als wärest Du generell gerade mit der familiär-finanziellen Situation nicht glücklich - auch für mich klingt Dein eines Posting deutlich nach Neid auf's eigene Kind - und würdest nun auf dem Rücken Deines Sohnes ein Exempel statuieren wollen.

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    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Was sagt denn der betroffene Sprössling dazu? Möchte er lieber mit der Gemeinschaft zum Skifahren oder in den Familienurlaub? Wie würde es ihm gehen, wenn er als einziger in den Schulunterricht gehen müsste, wenn es kein Alternativangebot für Skifahrer gibt? Den Preis finde ich sehr akzeptabel für 5 Tage Unterkunft, Verpflegung, Skipass, Skikurs und Busfahrt. Die Preissteigerung, verglichen mit dem Preis deiner Tochter von vor zwei Jahren als deine Tochter fuhr, liegt für Wintersport im Rahmen.

    Ich habe dem Schulskilager zu verdanken, dass ich überhaupt Ski fahre und ich bin da ewig dankbar dafür. Ich finde es extrem von Vorteil, wenn man als Bayer Skifahren kann und bin schon mit Kollegen, Verein, Freunden und der Family unterwegs gewesen und hatte die größte Gaudi überhaupt. Ich würde es einem bayrischen Kind als Allgemeinbildung zukommen lassen das Skifahren zu erlernen, man ist einfach für alle Dinge des Lebens gerüstet, wenn man den Wintersport auch beherrscht. Segeln und Golfen kann ich auch mit 40 lernen, aber wer nicht früh genug auf Ski steht, wird nie mühelos und elegant die Berge heruntergleiten. Mal abgesehen davon, dass ich Rosemary Recht gebe, Skilager war definitiv eines der besten Erlebnisse der Schulzeit überhaupt.

    Ich würde den Sohn beteiligen, wenn es ums Finanzielle geht und es bei euch knapp ist. Wenn es nicht infrage kommt, dass er Geld durch Arbeit dazuverdient (ich war deutlich älter als ich als Schülerin jobben ging), würde ich einen Teil der Weihnachtsgeschenke (durch Eltern, Großeltern, Patentanten…) für die Finanzierung dieses Skiurlaubs verwenden. Soll mir keiner sagen, dass da nicht mindestens über die Hälfte für den Skiurlaub dabei rauskommt und ein sinnvolles Geschenk ist es zudem auch.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  6. gesperrt

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    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Yana,
    also ich finde es einschneidend, wenn eine ganze Familie auf Urlaub verzichten müsste, um einen einzelnen Kind etwas zu ermöglichen ... Familienurlaub hätte für mich schon auch größere Priorität.

    ich finde es echt übergriffig, anderen mit solchen Thesen irgendwie ein schlechtes Gewissen machen zu wollen ...


    Gruß, B.
    Geändert von Blondine (31.10.2011 um 16:39 Uhr)

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    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Zitat Zitat von Blondine Beitrag anzeigen
    also ich fidne es einschneidend, wenn eine ganze Familie auf Urlaub verzichten müsste, um einen einzelnen Kind etwas zu ermöglichen ...
    Gruß, B.
    Ich finde es hingegen ungerecht, wenn Kind X nicht auf die Klassenfahrt darf, weil ausgerechnet in diesem Jahr der Urlaub der anderen nicht möglich wäre.
    Wenn aber gerade zufälliger Weise nächstes Jahr Kind Y Klassenfahrt hat und für den Urlaub trotzdem noch Geld da ist, dann darf Kind Y fahren.
    Irgendwie ungerecht Kind X gegenüber, oder nicht?

  8. gesperrt

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    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Jau,

    Naja, soooo toll ist es nicht immer.
    es kommt schon auch vor, daß die Klassengemeinschft sich da zerstreitet und das Themen auch unerfreulicher werden .. Alk,Party Kotzen.. usw.

    Nach 3 Jahren Gym sind die Klassengemeinschaften gebildet und meist bleibt alles beim alten, so gut oder schlecht wie es eben schon war.
    und dann trennen sich die Kids ja demnächst auch wieder.

    5 Tage Skilager sind nett.. aber besonder tolle Erinnerungen aus meiner Schulzeit verbinde ich damit eher nicht.

    Eher auch nur schimpfende Eltern wegen hoher Kosten und sogar Mobbing derjeinger, die angeblich mit falschen Sachen ausgerüstet waren

    Ich fand meine Skiausrüstung und Klamotten toll, bis meine Klassenkameraden darüber herzogen!!!

    Vorher war ich so glücklich mit den Sachen .. danach brauchte ich einige Zeit, um mich echt wieder freuen zu können.
    Denn sooo grottig wie sie alle taten, war unser Zeugs nicht ...

    meine Zillingsschwester und ich, wir hatten halt großblumige gemusterte Anoraks, wo alle anderen neonfarben Einheits Elho hatten .. es waren die 80er ... wir waren Zwillinge und anders und stachen irgendwie ab .. das haben sie uns nie verziehen. Nie.
    Der Skikurs hat daran nix geändert.


    Beim 2. Event dieser Art sind wir beide gerne zu Hause geblieben und haben stattdessen den Schulkunstraum für uns entdeckt und da ausprobiert, die sonst im Unterricht mit allen anderen nie gemacht wurden ...

    Das war für mich pers. damals die schönere Zeit... eindeutig.

    Also ich hab seinerzeit auf den Schulskikurs gerne verzichtet.

    Gruß, B.
    Geändert von Blondine (31.10.2011 um 16:37 Uhr)

  9. gesperrt

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    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Yana,

    das Leben an sich ist nicht gerecht ...
    es ist auch nicht gerecht, daß der Schulskikurs von Kind y um 1/3 teurer ist als der von Kind x ... oder würdest du jetzt hingehen und Kind x diesen Betrag ausgleichen, den Kind y da mehr an Zuwendung erfährt ???


    Kinder sind unterschiedlich .. man kann sie gar nicht wirklich immer alle gleich halten ... mal darf der eine mehr, dann der andere.

    Meine Schwester hat z.B. studiert .. ich nicht.
    Ich hatte aber schon immer ganz andere und dafür viel mehr Wünsche als sie.
    Sie nur einzelne.

    Insgesamt muß es einigermaßen gerecht zugehen ... aber, ich könnte mir auch
    gut vorstellen, daß die TE ihrem Sohn dafür dann mal einen anderen Wunsch erfüllen kann, dort wo ihre Tochter dann zurücksteckt.


    In dem Jahr, in dem wir nicht mit zur Klassenfahrt sind, bekamen meine Schwester und ich ein tolles Geschenk .. von dem hatten wir dann länger was und einfach mehr davon als vom Schulskikurs.

    Sollte wirklich jeder Familie überlasen bleiben, wo sie die finanzielle Grenze setzt, und wo und wie sie sich finanziell engagiert
    und eben das für sich sinnvlollere und vorteilhaftere tun.

    ich denke, es sollte in einer Familei nicht so zuegehen, daß die geschwister einander eifersüchtig beäugen, wer da mehr oderw eniger darf, bekommt udn sich gegenseitig allesa ufrechnen ..

    Immer für alle alles und ein Maximum geht halt ab und an bei kleinerem Familienbudget nicht ... soviel einsicht sollte man im Gymnasiumalter dann doch mitbringen.

    alles andere ist schon irgendwo kindergartenniveau .. ich bekomme jetzt den blauen Ball, weil meine Schewster den roten bekommen hat .. sonst ist das aber ungerecht !!!

    Irgendwann müssen sich Kinder schon auch mal von diesen Gedankengängen befreien .. schön, die Schwester durfte ..
    der Sohn dürfte ohl genauso, wenn der Kurs noch zu ähnlichen Bedingungen wie vor 2 Jahren stattfinden würde...

    Ich denke, man kann einem Teenager den Umstand aber vermitteln, daß die Schwester wohl auch nicht mitgefahren wäre, hätte der Kurs damals auch schon 400 Euronen verschlungen.
    also ich würde einfach darauf setzen, daß mein sohnd as versteht und seiner schwester ihr Glück eben auch gönnen kann.

    Gruß, B.
    Geändert von Blondine (31.10.2011 um 17:28 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Zitat Zitat von Yana Beitrag anzeigen
    Ich denke das Geld ist für wirklich bedürftige Familien gedacht (das sind wir nun halt nicht).Wir bestreiten unseren Lebensunterhalt für unsere 7-köpfige Familie komplett durch eigene Arbeit. Urlaub ist nun mal Luxus, den man nicht unbedingt zum Leben braucht.
    Ich halte euch für eine Familie, für die die Hilfen von Elternbeiräten oder Fördervereinen gedacht sind und verstehe nicht warum ihr sie nicht annehmt. Wer sollte denn diese finanziellen Hilfen in Anspruch nehmen?

    Ihr redet hier immer von dem anderen Kind, das ja die Klassenfahrt machen durfte. Aber dieses Kind müsste dann jetzt auf den gemeinsamen Familienurlaub verzichten damit der Bruder die Klassenfahrt machen kann. Das ist doch genauso unfair. An Hexxleins Stelle würde ich auch nach einem Zuschuß fragen. Wenn es wirklich unberechtigt ist (da gibt es sicher strikte Vorgaben) werden sie es einfach ablehnen.
    Geändert von Inaktiver User (31.10.2011 um 16:50 Uhr)

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