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  1. Moderation

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    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Zitat Zitat von EvenMadderAuntMaud Beitrag anzeigen
    Und, nur am Rande, ich weiß nicht mehr von wem das Post war - aber es wurde geschrieben, dass man in Bayern an den Gyms auch z.B. für die Bücher jedes Jahr so viel zahlt. Hmmmm, das wurde aber nun schon vor einigen Jahren wieder abgeschafft und die Kosten beliefen sich seinerzeit wenn ich mich recht erinnere auf 40€.
    Kurz dazu: Ich zahle (in Bayern) am Gymnasium zwar nicht für Bücher, aber für je ein Arbeitsheft in Mathe, Englisch, Latein und Deutsch, dazu Klassenlektüre in Deutsch und den Fremdsprachen, Material für Kunst und last but not least Papiergeld in Höhe von 30€ pro Schuljahr. Da kommt ganz schön was zusammen und warum ich in einer Schule Papiergeld bezahlen muss, konnte mir noch niemand erklären. Dass Schüler Arbeitsblätter oder auch mal eine Kopie brauchen, ist doch klar, sollte aber m.M.n. unter die Lehrmittelfreiheit fallen. Bei ca. 1300 Schülern bekommt die Schule pro Schuljahr immerhin 39.000€ nur für Papier, Kopierer und Toner.
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    Moderation von:
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  2. gesperrt

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    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Zitat Zitat von Yana Beitrag anzeigen
    b
    Ich finde es nicht gut aus egosistischen Gründen (wie selbst Uraub machen wollen) dem Kind die Klassenfahrt nicht genehmigen zu wollen.
    Das ist doch nicht der Streitpunkt! Es geht darum, dass im Vorfeld verschiedene Möglichkeiten diskutiert werden; so war das zum Glück auch an unserer Schule. Obwohl wir es uns leisten konnten, sehe ich nicht ein, dass die Eltern einfach bezahlen, was möglicherweise ein Lehrer gut findet (oder auch mehrere). Gerade in diesem Beruf ist offenbar manchen der Blick für die Realität abhanden gekommen

  3. Inaktiver User

    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Zitat Zitat von izzie Beitrag anzeigen
    Kurz dazu: Ich zahle (in Bayern) am Gymnasium zwar nicht für Bücher, aber für je ein Arbeitsheft in Mathe, Englisch, Latein und Deutsch, dazu Klassenlektüre in Deutsch und den Fremdsprachen, Material für Kunst und last but not least Papiergeld in Höhe von 30€ pro Schuljahr. Da kommt ganz schön was zusammen und warum ich in einer Schule Papiergeld bezahlen muss, konnte mir noch niemand erklären. Dass Schüler Arbeitsblätter oder auch mal eine Kopie brauchen, ist doch klar, sollte aber m.M.n. unter die Lehrmittelfreiheit fallen. Bei ca. 1300 Schülern bekommt die Schule pro Schuljahr immerhin 39.000€ nur für Papier, Kopierer und Toner.
    Das ist bei uns (NRW) nicht anders. Nur müssen wir noch pro Schuljahr mindestens ein Schulbuch kaufen. Ob es eins, zwei oder auch mal drei sind und welcher Betrag es genau wird entscheidet die Schule. Die Kosten werden hochgerechnet auf das ganze Schulleben, so dass der Betrag nicht in jedem Jahr gleich ist sondern mal mehr und mal weniger.

    Hilfeempfänger nach § sowieso und tralala müssen die Schulbücher natürlich nicht kaufen bzw. selbst zahlen.

    Ich wollte das nur der Vollständigkeit halber erwähnen, weil hier sonst der Eindruck entsteht, dass nur in Bayern so viel für die Schule gezahlt werden muss.

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    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Zitat Zitat von Blila3 Beitrag anzeigen
    Es geht darum, dass im Vorfeld verschiedene Möglichkeiten diskutiert werden; so war das zum Glück auch an unserer Schule. Obwohl wir es uns leisten konnten, sehe ich nicht ein, dass die Eltern einfach bezahlen, was möglicherweise ein Lehrer gut findet (oder auch mehrere). Gerade in diesem Beruf ist offenbar manchen der Blick für die Realität abhanden gekommen
    Solche Bemerkungen sind genau der Grund, warum sehr viele - auch junge, engagierte Lehrer sagen - Dienst nach Vorschrift und guter Unterricht ja - aber alles andere nein. Dem Lehrer ist es relativ egal wohin eine Klassenfahrt geht, selbstverständlich ist es aber von Vorteil, manche Fahrten, die sich bewährt haben zu wiederholen. Ich denke du hast keine Ahnung was für ein Organisationsaufwand eine Klassenfahrt bedeutet, da ist man froh, wenn man weiß, das hat im letzten Jahr gut geklappt, dieses oder jenes Museum war interessant, Jugendherberge war gut, das kann man ungesehen wieder buchen. Zeig mir den Menschen, der sich drum reißt, eine Woche 24 Stunden mit zig Schülern zu verbringen und die Verantwortung für diese zu übernehmen, den Aufenthalt in seiner Freizeit zu planen und dazu der Prellbock für manche Eltern zu sein.

    Man kann als Lehrer nicht zu Klassenfahrten beordert werden, sie sind ein freiwilliges Angebot.

    @Izzie - ja, wenn in so vielen Fächern damit gearbeitet wird, dann ist das aufs Jahr gerechnet sicher so um die 40€. Das Papiergeld kommt mir schon recht hoch vor, da würde ich sicher auch einmal nachfragen, wie sich das errechnet.


    Hier ist es so, dass man 900 Kopien im Jahr frei hat - das reicht im Jahr nicht einmal um alle Kopien für Exen und Schulaufgaben abzudecken, den Rest zahlen die Lehrer aus eigener Tasche. Längere Handouts gibts inzwischen bei vielen nur noch als PDF.

  5. gesperrt

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    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Zitat Zitat von EvenMadderAuntMaud Beitrag anzeigen
    Solche Bemerkungen sind genau der Grund, warum sehr viele - auch junge, engagierte Lehrer sagen - Dienst nach Vorschrift und guter Unterricht ja - aber alles andere nein. Dem Lehrer ist es relativ egal wohin eine Klassenfahrt geht, selbstverständlich ist es aber von Vorteil, manche Fahrten, die sich bewährt haben zu wiederholen. Ich denke du hast keine Ahnung was für ein Organisationsaufwand eine Klassenfahrt bedeutet, da ist man froh, wenn man weiß, das hat im letzten Jahr gut geklappt, dieses oder jenes Museum war interessant, Jugendherberge war gut, das kann man ungesehen wieder buchen. Zeig mir den Menschen, der sich drum reißt, eine Woche 24 Stunden mit zig Schülern zu verbringen und die Verantwortung für diese zu übernehmen, den Aufenthalt in seiner Freizeit zu planen und dazu der Prellbock für manche Eltern zu sein.

    Man kann als Lehrer nicht zu Klassenfahrten beordert werden, sie sind ein freiwilliges Angebot.

    .
    Doch, den Organisationsaufwand kann ich schon ermessen. Die Erfahrung im Umfeld (auch bei befreundeten Lehrern) zeigt immer wieder, dass Lehrer durchaus Präferenzen haben und gerade Skifreizeiten an ihrem Lieblingsort veranstalten. Was natürlich unbestritten auch Vorteile hat!

    Ich fahre selbst seit Kindertagen Ski, trotzdem erschließt sich mir der Sinn einer definierten Skifreizeit nicht.
    Wenn sie als aktivitätsoffene Winter-Freizeit mit der Möglichkeit zum Skilaufen(lernen) angeboten wird: ok; wie schon erwähnt, bringen einmalig fünf Tage auf Skiern für Anfänger wenig, verteuern die Angelegenheit aber nicht unerheblich

    Ich kenne Lehrer, die selbst großes Interesse an Klassenfahrten haben, trotz des organisatorischen Aufwandes (den sie weitgehend optimiert und standardisiert haben), ihr Engagement schätze ich hoch und ich verstehe jeden Lehrer, der sowas dankend ablehnt
    Geändert von Blila3 (07.11.2011 um 11:26 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Solche Bemerkungen sind genau der Grund, warum sehr viele - auch junge, engagierte Lehrer sagen - Dienst nach Vorschrift und guter Unterricht ja - aber alles andere nein. Dem Lehrer ist es relativ egal wohin eine Klassenfahrt geht, selbstverständlich ist es aber von Vorteil, manche Fahrten, die sich bewährt haben zu wiederholen. Ich denke du hast keine Ahnung was für ein Organisationsaufwand eine Klassenfahrt bedeutet, da ist man froh, wenn man weiß, das hat im letzten Jahr gut geklappt, dieses oder jenes Museum war interessant, Jugendherberge war gut, das kann man ungesehen wieder buchen. Zeig mir den Menschen, der sich drum reißt, eine Woche 24 Stunden mit zig Schülern zu verbringen und die Verantwortung für diese zu übernehmen, den Aufenthalt in seiner Freizeit zu planen und dazu der Prellbock für manche Eltern zu sein.
    Genau - ich denke, in diesem Punkt ist manchen Eltern der Sinn für Realität abhanden gekommen.

  7. Inaktiver User

    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Ich fahre selbst seit Kindertagen Ski, trotzdem erschließt sich mir der Sinn einer definierten Skifreizeit nicht.
    Und du glaubst, das kann der einzelne Lehrer entscheiden, ob an der Schule ein Skikurs stattfindet oder nicht?

  8. gesperrt

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    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Nein, nicht überall (an zwei mir bekannten Schulen schon) - darf man deshalb nicht darüber diskutieren?

  9. gesperrt

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    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Also, bei uns stand heute in der Zeitung, daß im Gespräch war, diese ganzen Skikurse und Schulfreizeiten im Zuge des G8 zu dezimieren.

    Wird aber nicht gemacht, alles findet weiterhin und in vollem Umfang statt ....

    Davon, daß die Eltern in diese Entscheidung irgendwie miteingebunden gewesen wären, stand aber nix in der Zeitung.


    Gruß, B.

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    AW: Selbstverständnis Klassenfahrt

    Ich verstehe die ganze Aufregung gar nicht.Manchmal denke ich, es kommt so überraschend wie Weihnachten.

    Es handelt sich um eine Klasssenfahrt.
    Jeder weiß, das sie stattfinden und das sie GELD kosten.

    Wir haben im Vorfeld hochgerechnet, was der Spaß kostet; sind von je 400€ pro Fahrt(Skifreizeit Ende der 7 und aktuell England 9) Das waren 16€ jeden Monat.Es war auch das Taschengeld mit drin.

    Wer das nicht kann, wendet sich an die Schule.
    Wer das nicht will, sucht sich eine andere Schule oder läßt das Kind eben zuhause.

    Ich bewundere jeden Lehrer, der sich mit Halbwüchsigen im Flegelalter FREIWILLIG!!!! herumschlägt und dem Ganzen noch etwas Gutes abgewinnen kann. Das die Lehrer ihre Fahrten selber zahlen müssen, finde ich eine Unverschämtheit.

    Meine Erinnerung an die Klassenfahrt nach Carolinensiel ist bis heute sehr sehr gut.Ich weiß allerdings nicht, wie teuer die Fahrt war.

    Mein Großer ist ja heute morgen nach England abgefahren und er hat sich die ganze Woche schon sehr gefreut. Für mich zählt auch das.
    simplemind
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    Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte
    George Bernhard Shaw
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