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    Mein Kind mag keine anderen Kinder

    Hallo liebe Eltern! Ich hätte gern mal ein paar Meinungen/Tipps zu folgendem Fall.

    Meine Tochter (2 Jahre) mag keine anderen Kinder. Sie geht noch nicht in die Kita/zur Tagesmutter, hatte aber trotzdem seit jeher regelmäßigen fast täglichen Kontakt zu anderen Kindern (anfangs Pekip, Babyschwimmen, später regelmäßige Treffen mit 3-4 Kindern, die wir dort kennengelernt haben, jetzt Spielgruppe, Musikgarten, private Treffs, Spielplatz, viele Kinder in der Nachbarschaft). Das Problem besteht erst seit ca. einem halben Jahr, in Phasen schlimmer oder besser.

    Es äußert sich durch Pöbeln und Handgreiflichkeiten. Manchmal schlendert sie über den Spielplatz und schubst oder tritt einfach wahllos irgendwelche Kinder, die sie also in keinster Weise provoziert oder geärgert haben. Oft trifft es aber auch Kinder, die sie kennt. Denen wirft sie Sand ins Gesicht, nimmt Spielsachen weg, stochert mit Stöckchen im Gesicht rum, zieht an den Haaren oder (einmal passiert) kippt ihnen mit einem Förmchen Pfützenwasser über den Kopf. Einige dieser Kinder mag sie eigentlich, jedenfalls freut sie sich immer, wenn sie hört, dass diese zu Besuch kommen oder wir hinfahren.

    Wenn wir zu Hause darüber "sprechen" (soweit das mit einer 2-Jährigen möglich ist), sagt sie auch, dass sie andere Kinder nicht mag, dass die nicht auf den Spielplatz gehen sollen. Auch beim Bücherlesen z.B. sagt sie immer, die anderen Kinder (außer der Hauptperson) sollen weggehen. Und bei den Lego-Figuren, die wir haben, sind es immer die beiden Kleinen, die sie in den Keller wirft.

    Fragen:
    Einerseits natürlich, was tun? Wir erklären ihr immer und immer wieder, dass das nicht geht, dass das dem anderen Kind wehtut oder es traurig ist und sie vielleicht bald nicht mehr besuchen mag. Öfter sind wir auch nach einem Vorfall nach Hause gefahren oder ich habe sie bei der Spielgruppe vor die Tür gestellt. Eine Wirkung hat das alles bisher nicht so richtig gezeigt.

    Andererseits wüsste ich gern, ob jemandem ein Erklärungsansatz einfällt. Man hört und liest zwar immer wieder, dass Kinder sich gegenseitig was wegnehmen oder sich halt kabbeln, weil sie das einfach testen wollen oder noch nicht nachvollziehen können, dass der andere es doof findet, was weggenommen zu bekommen. In dieser extremen Form hab ich es zumindest bei den Kindern, die wir kennen, noch nicht beobachten können.

    Zu denken gab mir ein Satz aus einem Buch, der lautete: "Fehlverhalten von Kindern ist meistens kein Versagen von erzieherischen Konzepten, sondern Ausdruck von Beziehungsstörungen" (zu den Eltern, wie ich's verstanden habe). Klar ist hier keine Ferndiagnose unserer Beziehung zu unserer Tochter möglich, aber vielleicht fällt jemandem ja trotzdem was Hilfreiches ein, worüber es sich nachzudenken lohnt.

    Danke schon mal!
    mit zwei Dreirädchen
    *2009 und *2011

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    AW: Mein Kind mag keine anderen Kinder

    Hallo Dreirad,

    könnte das eventuell etwas mit dem Geschwisterchen zu tun haben, dass sie bekommt? Mir ist aufgefallen, dass sie bei den Legofiguren die Kleinen in den Keller wirft...

    Liebe Grüße,
    Pippilotta

  3. Inaktiver User

    AW: Mein Kind mag keine anderen Kinder

    Spontan fällt mir dazu erstmal folgendes ein: vielleicht ist es ihr zu viel mit Spielgruppe, private Treffs, Musikgarten, Spielplatz etc.

    Mein 5-jähriger Sohn hat es lange gehasst, sich mit ihm fremden Kindern auseinandersetzen zu müssen. Er wollte über einen langen Zeitraum nicht nachmittags auf den Spielplatz, weil es ihm dort zu voll war. Ich habe aufgrund meiner Berufstätigkeit nur eine Gruppenaktivität pro Woche mit ihm gemacht, das war okay für ihn, wobei er auch da viel mit mir gekuschelt hat. Am liebsten spielte er nur mit den Nachbarskindern in seinem vertrauten Bereich. Wir haben ein bisschen gebraucht, das als ganz normale Eigenart hinzunehmen - irgendwann sagte mein Mann mal, eigentlich sei er genauso, auch heute noch, als Erwachsener.
    Noch heute verabredet sich mein Sohn nie aus Eigeninitiative mit anderen Kindergartenkindern (gut, sie sind ja auch den halben Tag, von 9-15 Uhr zusammen, vielleicht reicht es einfach), wir kommen so auf 1-2 solche Treffen im halben Jahr, von mir initiiert (und ich muss dann auch mitkommen, er würde nie alleine dort bleiben).

    Bist Du vielleicht ein eher geselliger Typ, der all diese Termine braucht? Und Deine Tochter würde vielleicht lieber mit Dir alleine zu Hause spielen? Vielleicht ist es ihre Art, Dir das zu zeigen.

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    AW: Mein Kind mag keine anderen Kinder

    Ich würde in eine ähnliche Richtung gehen wie Tigerente.

    Mein Sohn (jetzt 2,5) hatte im Frühjahr/Sommer eine schlimme Beißphase. Kein Kind war vor ihm sicher - Spieplatzbesuche oder Besuche bei anderen Kindern waren purer Stress für alle Beteiligten. Ich bin dann immer konsequent mit ihm nach Hause gegangen wenn die Beißerei wieder anfing und nach und nach stellte sich raus, dass er sich von anderen Kindern enorm gestresst fühlte, insbesondere auf engem Raum. Er war richtiggehend froh, wenn wir nach Hause gegangen sind.

    Wir haben das so gelöst, dass wir diesen Situationen aus dem Weg geangen sind; waren viel als Familie unterwegs oder eben auf großen, nicht so übervollen Spielplätzen, im Wald etc. Kindertreffen zu Hause und Gruppen habe wir so gut wie garnicht mehr gemacht. Wir waren auch mal in einer Musikgruppe und ihm war es schlicht viel zu laut - so einfach eigentlich, aber darauf muss man erstmal kommen.

    Es ist mittlerweile viel besser geworden (paradoxerweise auch durch den Kindergarten wo er ja auf engem Raum mit vielen Kindern zusammen ist). Ich denke es hat viel damit zu tun, dass er sich besser ausdrücken kann und es eben auch deutlich sagt, wenn ihm anderen Kinder zu sehr auf die Pelle rücken. Er zieht sich jetzt auch immer öfter selbst zurück (ggfs. mit Hilfe der Erzieherinnen oder uns), wenn es ihm zuviel wird - das sind oft Situationen wo er früher gebissen hätte.

    Er mag übrigens andere Kinder sehr gerne. Hat auch in der schlimmsten Beißphase immer nach bekannten Kindern gefragt, wollte gern auf den Spielpatz u.s.w. , das hat damit überhaupt nichts zu tun gehabt.

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    AW: Mein Kind mag keine anderen Kinder

    Zitat Zitat von Pippilotta78
    könnte das eventuell etwas mit dem Geschwisterchen zu tun haben
    Das hoffe und glaube ich eigentlich nicht, weil sie schon länger haut als sie weiß, dass ein Baby kommt. Und gegen Babys haben sich ihre Aggressionen bislang auch noch nie gerichtet (zum Glück! – hoffe, das bleibt so!). Habe aber auch schon gehört, dass so eine anstehende Veränderung zu einer Verschlimmerung einer Problematik führen können.

    Tigerente + Silkii:
    Interessant, was Ihr schreibt. Dass andere Kinder Stress für sie bedeuten, das Gefühl hatte ich auch schon. Aber: Ich befürchte, dass sie, weil sie eben noch nicht in die Kita geht, genau dadurch zu eigenbrötlerisch wird und dann später Probleme bekommt, wenn sie in die Kita muss. Ich hatte schon oft das Gefühl, sie würde lieber zu Hause bleiben und was lesen oder spielen (zu Hause ist sie auch wirklich fast lammfromm, hab ich gar nicht erwähnt, also kein grundsätzlich aggressives oder aus Streit auses Kind), bloß denke ich, Vermeidung nutzt auf lange Sicht auch nichts. Oder? Irgendwann wird sie sich mit anderen Kindern auseinandersetzen müssen, ob sie will oder nicht. Tue ich ihr wirklich einen Gefallen, wenn wir nicht mehr hingehen?

    Sie haut aber auch nicht nur, wenn viele Kinder da sind, sondern oft auch, wenn nur ein einziges Kind hier bei uns zu Besuch ist. Und dieses eine, das am häufigsten hier ist, ist auch wirklich ein ganz liebes, ruhiges, absolut nicht provokantes Kind. Und trotzdem – oder grad deswegen? Manchmal denk ich, meine Tochter wartet einfach nur auf eine Reaktion, die aber von genau diesem Mädchen eigentlich nie kommt – kriegt dieses Mädchen es voll oft ab.

    Und nein, ich bin eher kein geselliger Typ. Ich gehe eigentlich aus demselben Grund zu den ganzen Treffs: damit ich nicht völlig vereinsame und eines Tages, wenn ich wieder arbeiten gehe, noch einigermaßen mit anderen Leuten kommunizieren kann.

    Mein Mann geht aber gern mit ihr auf den Spielplatz und ratscht mit den anderen Müttern, und er hat dasselbe Problem mit ihr. Also kann man auch nicht sagen, sie merkt, dass ich ungern hingehe, deshalb geht sie auch ungern hin oder so.

    Und außer erklären und ggf. heimgehen kann man nichts machen?
    Mir ist ihr Verhalten halt selbst schon ganz unangenehm und peinlich. Irgendwann wird man uns bitten, nicht mehr auf den Spielplatz zu kommen.
    mit zwei Dreirädchen
    *2009 und *2011

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    AW: Mein Kind mag keine anderen Kinder

    Zitat Zitat von Dreirad Beitrag anzeigen
    Tigerente + Silkii:[/B] Interessant, was Ihr schreibt. Dass andere Kinder Stress für sie bedeuten, das Gefühl hatte ich auch schon. Aber: Ich befürchte, dass sie, weil sie eben noch nicht in die Kita geht, genau dadurch zu eigenbrötlerisch wird und dann später Probleme bekommt, wenn sie in die Kita muss. Ich hatte schon oft das Gefühl, sie würde lieber zu Hause bleiben und was lesen oder spielen (zu Hause ist sie auch wirklich fast lammfromm, hab ich gar nicht erwähnt, also kein grundsätzlich aggressives oder aus Streit auses Kind), bloß denke ich, Vermeidung nutzt auf lange Sicht auch nichts. Oder? Irgendwann wird sie sich mit anderen Kindern auseinandersetzen müssen, ob sie will oder nicht. Tue ich ihr wirklich einen Gefallen, wenn wir nicht mehr hingehen?
    Du tust euch beiden einen Gefallen damit denke ich. Denn es ist für Dich ja auch kein entspannter Besuch wenn Du ständig in Alarmbereitschaft bist weil deine Tochter wieder hauen könnte. Ich bin schon mit schlechtem Gefühl irgendwo hingegangen weil ich ja wusste was kommt. Und das kam dann auch. Ich bin am Ende heulend vom vollen Spielplatz geflüchtet, hab mich da zum absoluten Deppen gemacht - ganz unabhängig davon, ob mein Sohn nun deswegen ein Eigenbrötler wird oder sonstwas war da meine persönliche Schmerzgrenze überschritten.

    Alle "Professionellen" im Umfeld haben mir gesagt, so ein Verhalten sein in dem Alter nicht ungewöhnlich, es hängt v. a. mit den noch fehlenden kommunikativen Fähigkeiten zusammen. Hauen und schubsen kann auch ein Versuch der Kontaktaufnahme sein. Die kinder sind mit diesem Beziehungsgeflecht, mit tauschen, verhandeln, abwägen, hineinfühlen einfach noch überfordert. Und wie Erwachsene brauchen sie Erholungsphasen - können das aber noch nicht äußern bzw. sich selbständig zurückziehen.
    Wenn mir der Kopf dröhnt versuche ich, mir Ruhe zu verschaffen. Wie macht das ein Kind auf einem vollen Spielplatz oder in einer Glockenklingelnden Musikspielgruppe?

    In diesem dritten Lebensjahr passiert noch so wahnsinnig viel. Ich erlebe das jetzt bei meinem Sohn wie rasant die sprachliche Entwickling verläuft. Wie die Kommunikation mit anderen Kindern auf einmal klappt - ohne beißen und schubsen. Das hätte ich vor zwei, drei Monaten noch nicht für möglich gehalten.

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    AW: Mein Kind mag keine anderen Kinder

    Hm, ja echt? Also es ist bei uns schon auch so wie Du es beschreibst. Zumindest auf den Spielplatz geh ich schon mit schlechtem Gefühl und bin dort permanent angespannt. Aber uns jetzt völlig zu isolieren, fänd ich halt irgendwie auch nicht gut.

    Und diese Unternehmungen sind zwar tatsächlich fast täglich, aber dann ist das mal eine Stunde Spielgruppe am Vormittag, und den ganzen restlichen Tag sind wir zu Hausebzw. zu zweit draußen. Oder mal eine halbe Stunde Musikgarten am Nachmittag. Also es ist jetzt nicht so, dass ich meine Tochter pausenlos von A nach B schleppe, damit sie auf jeden Fall nonstop mit anderen Kindern zusammen ist. Nur damit hier kein falscher Eindruck entsteht.
    mit zwei Dreirädchen
    *2009 und *2011

  8. gesperrt

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    AW: Mein Kind mag keine anderen Kinder

    Zitat Zitat von silkii Beitrag anzeigen
    Du tust euch beiden einen Gefallen damit denke ich. Denn es ist für Dich ja auch kein entspannter Besuch wenn Du ständig in Alarmbereitschaft bist weil deine Tochter wieder hauen könnte. Ich bin schon mit schlechtem Gefühl irgendwo hingegangen weil ich ja wusste was kommt. Und das kam dann auch. Ich bin am Ende heulend vom vollen Spielplatz geflüchtet, hab mich da zum absoluten Deppen gemacht - ganz unabhängig davon, ob mein Sohn nun deswegen ein Eigenbrötler wird oder sonstwas war da meine persönliche Schmerzgrenze überschritten.

    Alle "Professionellen" im Umfeld haben mir gesagt, so ein Verhalten sein in dem Alter nicht ungewöhnlich, es hängt v. a. mit den noch fehlenden kommunikativen Fähigkeiten zusammen. Hauen und schubsen kann auch ein Versuch der Kontaktaufnahme sein. Die kinder sind mit diesem Beziehungsgeflecht, mit tauschen, verhandeln, abwägen, hineinfühlen einfach noch überfordert. Und wie Erwachsene brauchen sie Erholungsphasen - können das aber noch nicht äußern bzw. sich selbständig zurückziehen.
    Wenn mir der Kopf dröhnt versuche ich, mir Ruhe zu verschaffen. Wie macht das ein Kind auf einem vollen Spielplatz oder in einer Glockenklingelnden Musikspielgruppe?

    In diesem dritten Lebensjahr passiert noch so wahnsinnig viel. Ich erlebe das jetzt bei meinem Sohn wie rasant die sprachliche Entwickling verläuft. Wie die Kommunikation mit anderen Kindern auf einmal klappt - ohne beißen und schubsen. Das hätte ich vor zwei, drei Monaten noch nicht für möglich gehalten.

    ich denke, da ist ganz viel dran .. ja 2jährige sind oft ungeübt und müssen noch vieles lernen ...

    ich glaube auch, daß es der individuelle Versuch deiner Tochter ist, Kontakte zu knüpfen und die Methode, die für sich entdeckt hat, von anderen wahrgenommen und einen gewissen Einfluß zu haben.

    nicht ideal, aber eben erst der Anfang ...

    soziales Verhalten will erlernt werden .. und von daher fände ich es jetzt eher kontraproduktiv, nicht mehr auf den Spielplatz zu gehen und diese Situationen eher zu vermeiden.

    Ansonsten, ja 2jähriges sind wirklich eine Herausforderung und es ist eine echt schwierige Phase .. .

    die Kinder können auf der einen Seite schon so viel und stoßen andererseits aber oft an ihre Grenzen und haben noch viele Schwierigkeiten ...
    und es wird wirklich erst besser, wenn das Kind 3 ist .. und dann wie von selbst einen Entwicklungssschritt weiter gemacht hat.


    Und richtig, diesen Schritt in die richtige Richtung macht es eher, wenn es sich ausprobieren darf und eben jetzt nicht ausgegrenzt und ferngehalten wird sondern sich eben ab und an auseinandersetzen muß.

    Es ist auch nicht so, daß 2jährige so wirklich gut beurteilen könne, was sie denn möchten oder eben auch nicht .. vieles mögen sie nämlich sehr wohl, auch wenn sie es erstmal vehement ablehnen ...
    wenn sie denn mal ein paar positive Erfahrungen machen konnten und festgestellt haben, daß es noch mehr als das ihnen bereits Bekannte im Leben gibt und es doch Spaß macht und Freundschaften und Kontakte zu andern doch recht nett sein können.



    Alsog ganz sicher, sie wird sich in den nächsten Monaten weiterentwickeln und es tut sich in diesen Monaten wirklich super viel und damit wird alles einfacher für alle Beteiligten.

    also, wäre es mein Kind ich würde diese Spielpaltzsituation gelassener hinnehmen, denn kein 2jähriges Kind ist perfekt sozial geschult und macht immer alles richtig.

    Es ist auch kein Unglück, wenn da mal die Förmchen fliegen und die Sandburgen platt sind

    alle schmeißen mal Steine, Sand und matschen, bis es spritzt ..
    und alle müssen sie lernen wo die Grenzen sind und was andere nicht dulden...

    Aber, das Kind ist 2 Jahre und keine 5 oder 6 ...

    ich schätze, die anderen Spielplatzeltern wissen auch das auch alle und sind dementsprechend gelassen und mischen sich auch nicht wegen jeden Pieps ein Trallala .. oder doch ???

    Sowas sollte jedenfalls keinen Arger unter Eltern auslösen, die dann irgendwie die Kleinkinderkonflikte weiter vertiefen ...

    Gruß, B.
    Geändert von Blondine (09.09.2011 um 09:04 Uhr)

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    AW: Mein Kind mag keine anderen Kinder

    Du klingst da jetzt ja wirklich entspannt und beruhigend. Wenn ich das halt auch so sehen könnte... Klar hab ich auch schon andere Kinder beobachtet, die mal schubsen oder Sand werfen, aber dieses Pöbeln, wie ich es nenne, halt nur bei meiner Tochter. Und weil ich ansonsten nicht sooo viel erfahrung mit Kindern hab, kann ich nicht vergleichen, ob das jetzt noch normal ist oder nicht. Und weil meine ganzen Versuche, ihr zu erklären, dass das nicht geht, bisher absolut unproduktiv waren, bin ich schon langsam etwas unglücklich.

    Bisher bin ich von anderen Eltern nicht angestresst worden zum Glück. Ich hab ja auch mehrere der Mütter, die ich kenne, und die das auch schon beobachtet haben, befragt. Eigentlich waren alle sehr verständnisvoll und meinten, wichtig sei nur, dass man als Mutter des geschlagenen Kindes das Gefühl hat, die Mutter des hauenden Kindes heißt dieses Verhalten nicht gut. Und das tue ich ja ganz offensichtlich nicht.

    Fühle mich aber halt irgendwie so hilflos, wenn ich meiner Tochter zum 150. Mal das gleiche vorbrebele, und 5 Minuten später haut sie doch wieder.

    Grad heute hat sie wieder einen Jungen, den wir besucht haben, zweimal (einmal mit einem Besen und einmal mit einer Taschenlampe) auf den Kopf gehauen. Hinterher hat sie mir auch erklärt, dass er geweint hat, weil das wehgetan hat etc. Es ist also nicht so, dass sie das nicht wüsste. Weil ich aber denke wie ein Erwachsener und nicht wie eine 2-Jährige, ist mir absolut unverständlich, wieso sie das dann trotzdem macht.
    mit zwei Dreirädchen
    *2009 und *2011

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    AW: Mein Kind mag keine anderen Kinder

    Tröstet Deine Kleine die von ihr geschundenen Kinder hinterher? Eine Freundin von mir hat im Sandkastenalter ihre "Kollegen" immer geschubst und zum Weinen gebracht, weil sie so gern getröstet und Tränen getrocknet hat...

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