Natürlich??????Ich hab sie ihm natürlich heute vorbeigebrachtWarum sollte er sich ändern, wenn er auf diese Art immer sein Ziel erreicht?
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29.08.2011, 11:16Inaktiver User
AW: ich verzweifle an meinem Sohn, 11J. bin ich neben der Spur?
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29.08.2011, 11:34
AW: ich verzweifle an meinem Sohn, 11J. bin ich neben der Spur?
Hallo,
und dann? dann lässt Du ihn gewähren und hast umsonst geredet?
Ich kann zu dem anderen nicht viel sagen aber die Situation oben, die halte ich nicht für richtig. Du reagierst nicht richtig. DU bist die Mutter und wenn er sich daneben benimmt und Du ihm was sagst,dann hat er es zu tun.
Du bittest, er geht nicht und dann?
Ich würde nicht mehr bitten...
nein, ich ziehe ihn dann aus dem Zimmer; aber er hält körperlich dagegen. Nicht so, dass es in Gewalt mündete, aber so, dass ich Kraft aufwenden muss. Und das frustriert mich zutiefst!
Bessere Idee? Dann her damit!
Grüße
lenstef
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29.08.2011, 11:36
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29.08.2011, 11:45
AW: ich verzweifle an meinem Sohn, 11J. bin ich neben der Spur?
Lenstef, aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur raten: lass ihn auflaufen.
Wenn er irgendwo hin will -- Fahrrad, Bus.
Wenn er etwas braucht, weil er es mal wieder vergessen hat--soll er sich das selbst holen.
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29.08.2011, 11:46Inaktiver User
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29.08.2011, 11:48
AW: ich verzweifle an meinem Sohn, 11J. bin ich neben der Spur?
Hallo,
ich muss dir sagen so ein Theater würde ich nicht mit machen. Ich habe einen Sohn von 14 und eine Tochter von 11. Die Tochter fing letztes Jahr auch so ähnlich an, da haben wir ihr erstmal das Handy weggenommen, als das nicht funktionierte kam der PC dran. Sie hat bis heute weder das eine noch das andere zurück. Sie meinte auch mich und den Papa auszuspielen aber da haben wir nicht mitgemacht. Die Kinder sind allerdings nur alle zwei Wochen bei ihm von Freitag bis Sonntag. Aber solche Spielchen kennen wir auch zwar nicht vom Sohn aber von der Tochter. Oder dass sie frech zu mir ist und ich dann sage sie soll ins Zimmer gehen und dann bekommt man eine freche Antwort. Da brauche ich bei beiden nur etwas lauter zu werden. Allerdings habe ich mir nie so ein Theater gefallen lassen, weder als ich noch mit meinem Mann zusammen war noch jetzt. Ich bin zwar in vielen Dingen streng aber bei anderen Sachen dann auchmal nachsichtig. Aber meine Kinder lassen sich auch nicht durch die Gegen kutschieren sondern radeln dahin. Ich arbeite bis 16.00 Uhr und bin erst gegen 16.30 daheim und muss dann auch ab und an noch einkaufen. Die Kinder fahre ich abends zwar auch mal zum sport oder chor aber nur wenns stark regnet oder eben absolutes Scheißwetter ist. Meine zwei sind eher stolz darauf, dass ich sie lobe und sie das alles so toll alleine können. Bekommen das von Oma und Opa auch immer gesagt, die Mama arbeitet den ganzen Tag arbeitet und ihr müsst ihr ein bißchen helfen. Ich bin wirklich stolz auf meine beiden Kids.
Ist auch ein hartes Stück arbeit. Versuche einfach Stück für Stück den Gürtel bei deinem Sohn enger zu schnallen und dir nicht mehr auf der Nase herum tanzen zu lassen, ich denke sobald er merkt dass Mama und Papa nicht mehr so wollen wie er das gerne hätte. Wird er schnell einsehen, dass die Erwachsenen doch am längeren Hebel sitzen.
Denn schließlich sind wir die Eltern und müssen irgendwie auch versuchen den Kindern beizubringen was recht und respekt ist. Und das was ich von dir lese sieht nicht nach respekt von ihm für dich aus. Ich muss meine Tochter nicht aus dem Zimmer ziehen. Sie wird auch nicht ausfallend mir gegenüber. Natürlich brummelt sie schonmal was in den Bart. Aber ich versuche dann sachlich zu bleiben. Notfalls bleibe ich dann stehen und sage ab ins Zimmer oder Bett. Stand auch schon beim Zähneputzen direkt daneben.
LGGeändert von Barbakus (29.08.2011 um 11:54 Uhr)
Schokolade ist besser als Sex:
Sie befriedigt auch wenn sie weich ist
und schreit nicht wenn man in die Nüsse beisst.......!
Manche Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken.(Isaac Newton)
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29.08.2011, 12:02Inaktiver User
AW: ich verzweifle an meinem Sohn, 11J. bin ich neben der Spur?
Dann wirst du bald auch hier verloren haben weil dein Sohn in absehbarer Zeit dich problemlos irgendwohin ziehen kann. Diese körperlichen Machtkämpfe wird er gewinnen.
Du musst mit ihm reden. Und nicht erst damit anfangen wenn diese Situationen da sind, sondern vorher und nachher wenn ihr beide nicht mehr so geladen seid.
Ich muss meinen Sohn inzwischen oft zurückrufen weil er es selbst besser findet wenn wir zwei uns jetzt erst mal aus dem Weg gehen. Wir reden dann aber immer später nochmal über die Sache. Er ist jetzt 13 und mitten in der Pubertät. Uns beiden fällt der Umgang damit leichter weil wir darüber reden und gegenseitig wissen welche Probleme es dem anderen bereitet. Die Hormone beeinflussen auch unser Denkvermögen und nicht nur unsere Stimmungen.
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29.08.2011, 12:08
AW: ich verzweifle an meinem Sohn, 11J. bin ich neben der Spur?
... uff, ja ... manchmal denke ich, wenn jemand bei uns filmen würde, sind zumindest kurze Sequenzen nicht weit entfernt von dem, was so bei einschlägigen Sendern in einschlägigen Familien abgeht ... seufz
Aber trotzdem, was konkret tun, wenn er dann einfach den Raum nicht verlässt? Manchmal sagt er Sachen, die mir so die Sprache verschlagen, dass ich nicht anders kann, als ihn zu bitten, in sein Zimmer zu gehen ... bzw. zu sagen, geh jetzt (bitte!!) sofort in Dein Zimmer ....
oft gibt es dann noch eine kleine Heul/Wuteinlage von ihm ... nein, du bist gemein, ich geh!!! nicht!!! in mein Zimmer, warum sollte ich ... etc. pp
Wenn ich dann sage, weil ich das möchte, weil ich diese Sprüche in meinem Wohnzimmer nicht möchte usw. dann kommt: ist mir doch egal, ist nicht "dein" Wohnzimmer, dein Wohnzimmer ist das Schlafzimmer usw ...
Da kommt mir dann schon fast der Rauch aus den Ohren ....
Grüße
Eure lenstef
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29.08.2011, 12:13Inaktiver User
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29.08.2011, 12:19
AW: ich verzweifle an meinem Sohn, 11J. bin ich neben der Spur?
Ich weiß, dass einige jetzt aufschreien werden, weil ich diesen Vergleich heranziehe, aber in der Hundeerziehung gibt es z.B. den Grundsatz, niemals einen Befehl zu geben, den man nicht auch durchsetzen kann. D.h., wenn ich einen Hund habe, der (noch) nicht auf Distanzzurufe reagiert, wäre es dumm, wenn ich ihm aus 5 Metern "Platz" zurufe und er weiter rumtollt. Dann muss ich erst hingehen, weil ich den Befehl dann (mit Runterdrücken) durchsetzen könnte.
Bei Deinem Sohn hiesse das übersetzt, keine Anweisungen zu geben, gegen die er sich körperlich wehren kann. Also wenn Du z.B. anstelle "Gehe jetzt sofort in Dein Zimmer", wogegen er sich einfach durch Sitzenbleiben durchsetzen kann, sagen würdest "Ich möchte Dich momentan nicht mehr sehen!" könntest Du, wenn er sitzenbleibt ohne Gesichtsverlust das Wohnzimmer verlassen und ihm damit die Bühne für seinen Auftritt nehmen. Denn meist geht es bei diesem (vor)pubertären Gehabe doch nur um den Auftritt an sich, weniger um die Sache. Und je weniger Forum Ihr ihm bietet, sich zu produzieren, umso öder wird es für ihn sein. Und die klare Aussage was Deine Befindlichkeit in dem Moment ist "ihn nicht mehr sehen/hören" lässt keine weitere Diskussion über irgendwelche Zimmerbesitzansprüche o.ä. zu.
Viel Glück!


Warum sollte er sich ändern, wenn er auf diese Art immer sein Ziel erreicht?
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