Da gebe ich dir Recht.
Aber das was du angesprochen hast bezieht sich ja nicht ausschließlich auf den Schulweg. Von Fremden können sie auch angesprochen werden wenn sie vor dem Haus auf der Straße spielen. Ebenso können sie dort auch von einem Auto angefahren werden. Das sind ganz "normale" Alltagsgefahren, die man seinem Kind immer erklären muss, egal wie es zur Schule kommt.
Der täglich zu bewältigende Schulweg kann ein Kind auch stärker / selbstbewußter machen. Und es kann so auch einem Fremden selbstbewußter gegenübertreten und sich wehren. Ebenso erlebt es die Gefahren (z.B. Autos) und kann ihnen besser aus dem Weg gehen.
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15.03.2011, 16:42Inaktiver User
AW: Schulweg mit Öffis - ab wann schafft das Kind das alleine?
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15.03.2011, 16:48
AW: Schulweg mit Öffis - ab wann schafft das Kind das alleine?
Hallo,
ich schreibe jetzt mal aus Sicht einer Lehrerin (Grundschule).
Meiner Meinung nach können es auch die Erstklässler problemlos schaffen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln alleine zur Schule zu kommen. Die Erfahrung zeigt es jedes Jahr an unserer Schule wieder ;-)
Wie man das Ganze anbahnen / vorbereiten kann:
1) Das Kind so früh wie möglich dazu erziehen, als Fußgänger bewusst am Straßenverkehr teilzunehmen. Damit meine ich, dass man das Kind z.B. bei jeder Straßenüberquerung selber schauen lässt, ob ein Auto kommt / selber auf den Knopf für die Fußgängerampel drücken lässt / ...
DAS ist etwas was ganz viele Kinder nicht (mehr) können. Die bleiben stehen, weil Mama sagt "Stopp", sie laufen los, weil Mama sagt "LOS". Wohin man zuerst schaut, wenn man eine Straße überquert wissen ganz viele nicht mehr. Genau so wichtig, aber auch schwer: Sich selbst richtig verhalten (Vorbild).
2) Den Weg, den das Kind zu Fuß gehen muss, schon vor der Einschulung regelmäßig abgehen, damit es ihn sich einprägt und die Gefahrenstellen kennt.
3) Die ersten Tage (selten die ersten Wochen) das Kind auf dem Schulweg begleiten, dann nur noch abschnittsweise begleiten. Sehr schnell sind die Kleinen dann fit.
4) Dein Kind wird ja nicht das Einzige sein, das diesen oder einen ähnlichen Schulweg hat. Bildet "Schulweg-Gruppen".
LG
Frau Wolke
P.S.: Am wenigsten fit in Sachen Schulweg sind übrigens die Kinder, die ständig von den Eltern gebracht werden. Das merkt man dann bis in die Klasse 4 hinein. Dort steht die Fahrrad-Prüfung an. Dreimal dürft ihr raten, wer da oft durchfällt.Start:74,1 kg
Aktuell: 67,8 kg (-6,3kg)
1. Etappenziel: 69,9kg (erreicht!)
2. Etappenziel: 65 kg (Mitte April - leider nicht geklappt!)
Ziel: 60 kg (irgendwann im Sommer)
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15.03.2011, 20:11Inaktiver User
AW: Schulweg mit Öffis - ab wann schafft das Kind das alleine?
Hallo Tigerente,
mein Sohn ist auch das erste Schuljahr ca 40 Min. mit dem Bus zur Schule gefahren, allerdings mußte er nicht umsteigen. Er saß immer gleich hinterm Fahrer. Die ersten 1-2 Wochen bin ich mit ihm mitgefahren und dann meinte er, daß er nun alleine fahren wolle. Ein paar Haltestellen vor der Schule sind dann immer viele Mitschüler eingestiegen, so daß er auch nie das Aussteigen vergessen hat.
Mit dem Umsteigen würde ich noch warten, bis das Busfahren für ihn Alltag geworden ist und das dann auch trainieren. Er wird dir schon mitteilen, wenn er sich auch darin sicher fühlt.
Viel Erfolg
wünscht
Natural
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15.03.2011, 20:52Inaktiver User
AW: Schulweg mit Öffis - ab wann schafft das Kind das alleine?
Vielen Dank für die vielen positiven Einschätzungen. Ich denke auch, das kriegt er schon hin. Er ist es ja von klein auf gewöhnt, mit Öffis zu fahren, wenn auch eben viel Straßenbahn. Mal ganz abgesehen davon, dass er mit gerade mal gut 3 Jahren nach 3 Monaten im Kindergarten beschlossen hat, nach Hause zu gehen und erstaunlich weit gekommen ist, incl. sicherer Überquerung zweier Straßeneinmündungen, bis er von einer Frau gestoppt wurde, die sich wunderte, was so ein kleines Kind in Hausschuhen und mit Kuschelhund alleine auf der Straße treibt. Daher haben wir aus diesem aktuellen Anlass heraus deutlich früher als geplant auch thematisiert, dass man nicht mit Fremden geht, und dass Fremde auch Leute sind, die man vom Sehen kennt, die aber nicht zu einem von uns streng umrissenen Personenkreis gehören. Das hat er auch sehr verinnerlicht. Er ist ohnehin ein Kind, das sehr auf seine persönliche Integrität achtet - neulich hat ihn ein fremder Mann im Zug, als wir auf dem Weg zur Toilette waren, aus Jux im Vorbeigehen in den Bauch gepiekst - wenn Blicke töten könnten, würde der Mann nicht mehr leben. Da habe ich ihn auch nochmal bestärkt, dass er sich von niemandem anfassen lassen muss (außer von uns, den Erzieherinnen und dem Kinderarzt).
So, jetzt aber nochmal zum Schulweg. Das Umsteigen macht mir hauptsächlich Sorgen, weil dabei zweimal eine vielbefahrene Straße (wenn auch beampelt) überquert werden muss und immer die Gefahr besteht, dass er wegen Trödelei denkt, er muss sich beeilen, sonst verpasst er Straßenbahn oder Bus. Insofern überlege ich eine Variante, wo ich ihn auf dem Hinweg (der ist kritisch, weil er da den Bus bekommen muss, der nur alle 20 Minuten fährt) mit dem Rad (er fährt ja auch oft mit dem Rad zum Kindergarten, ich nebenher) oder eben auch, wenn ich mit dem Auto den kleinen Bruder zum Kindergarten fahre, mit dem Auto zur Bushaltestelle bringe und er den Heimweg dann alleine macht (da hat er dann Zeit, und mit dem Rad muss er nur an einer sehr übersichtlichen Ampel die Straße überqueren, der Rest ist breiter Radweg in Einheit mit breitem Fußweg, wo nur wenige Leute laufen, baulich getrennt von der Hauptstraße). Auf dem Heimweg ist es auch egal, wenn eine Straßenbahn wegfährt, die fahren alle 3 Minuten.
Frau Wolke, vielen Dank für die Tipps. Viel davon machen wir schon, gerade auch der Weg zum Bus ist ihm sehr vertraut, da wir in der Nähe der Bushaltestelle oft einkaufen und da auch oft zu Fuß gehen oder mit dem Rad hinfahren. Wir haben ja noch ein Jahr Zeit.
Dass er den richtigen Bus nimmt, ist übrigens unproblematisch, er kann jetzt schon Zahlen lesen, und die Bushaltestellen für die unterschiedlichen Richtungen sind an ganz unterschiedlichen Stellen. Das einzige Problem wäre wohl, dass er sein gesamtes Taschengeld im Sommer in Eis umsetzen würde, da der Bus auf dem Heimweg vor unserer Haus-und-Hof-Eisdiele hält...
Ein zweites Auto ist übrigens keine Option, wir haben extra unsere Wohnlage so gewählt, dass wir keins brauchen, und kommen bisher auch bestens damit klar, obwohl unser Kindergarten nicht fußläufig liegt. Blondine, stell Dir vor, ich fahr sogar oft freiwillig mit dem Rad erst die Kinder weg und dann die 8 km zur Arbeit und lasse das Auto stehen, auch wenn mein Mann es nicht braucht. Ich finde, man muss sich nicht so abhängig vom Auto machen, dafür lebe ich ja in der Stadt.
Es gibt bei uns in der Nachbarschaft noch einen Jungen, der ab diesem Sommer dort zur Schule gehen wird, aber den wird die Mutter mit dem Auto fahren, da das auf ihrem Arbeitsweg liegt und der kleine Bruder gegenüber der besagten Schule in den Kindergarten geht. Da könnte Sohnemann sicher auch mal mitfahren, aber zur Dauereinrichtung will ich das auch nicht werden lassen, da es nicht auf Gegenseitigkeit wäre.
Aber ich denke, im Bus finden sind dann auch einige Kinder zusammen. Es gibt nur diesen Bus und eine Straßenbahnlinie (die aus einer anderen Richtung kommt als die wo wir wohnen), die dorthin fahren, d.h. es ist schon gut kanalisiert.
Ja, nochmal vielen Dank.
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15.03.2011, 21:23
AW: Schulweg mit Öffis - ab wann schafft das Kind das alleine?
Ja man hat das Handy von dem kleinen Mirco gefunden und die ganze Geschichte ist mehr als tragisch. Nein das hatte nichts mit fehlendem Selbstbewusstsein zu tun. Ich meinte nur, wenn das Kind schon mal kein Selbstbewusstsein oder Selbstvertrauen in sich hat, dann würde ich ihn nicht fahren lassen, sondern mir etwas einfallen lassen. Sowas ist IMMER Kindabhängig. *meine Meinung*
Aber wie lange willst du dich selber kirre machen?? Bis das Kind 14 ist.. 16.... 20.... . Sein kann immer etwas und du kannst es *leider* nicht laufend kontrollieren. Ich bin auch Mutter und auch mir fällt das Lösen von den Kids in Richtung Selbstständigkeit auch nicht leicht. Auch ich würde gerneee kontrollieren aber halte mich da zurück. Was ich hier am Fenster stand und gewartet habe das die vom Turnen oder Fussball nach Hause kamen, weil die nicht mehr abgeholt werden wollten. Ich würde mich hüten dir vorzuwerfen das du deine Kids überbehütest, dazu kenne ich dich gar nicht und deine Kids auch nicht.
Aber ich habe auch geschrieben das es die Sache einfacher machen könnte, wenn er nicht alleine, sondern mit anderen Kids fahren könnte, als Beispiel. Kinder in Gruppen werden übrigens selten angesprochen.
Auto leasen kostet allerdings auch Geld das die Familie aufbringen müsste. Da ich die Finanzielle Situation nicht kenne würde ich mir da keine Meinung bilden.
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16.03.2011, 07:50
AW: Schulweg mit Öffis - ab wann schafft das Kind das alleine?
auch hier fahren manche erstklässler mit dem bus zur schule. die schulbezirke haben hier eine sehr eigenartige form, so dass es kinder gibt, die so weit weg wohnen, dass sie den bus nehmen müssen, während andere, die direkt neben unserer schule wohnen, in einen andere schule - ebenfalls den bus nehmen müssen.
wir üben jetzt straßenbahn fahren, da der freund 5 haltestellen entfernt wohnt und wir das elterntaxi gerne abschaffen wollen. das klappt gut und hätte sicherlich auch früher alleine geklappt, doch wir hatten keine 'not' das zu üben.
deshalb kann ich mich den pro-stimmen nur anschließen.
hier gibt es außerdem (wegen der seltsam geschnittenen schulbezirke) laufgemeinschaften. diese werden bis zu herbstferien von unterschiedlichen eltern betreut, d. h. es läuft einer mit. später kontrollieren die, die auf dem schulweg wohnen, ob diese oder jene erstklässler gruppe zeitgerecht vorbei gelaufen ist. außerdem sind die geschäftsleute, die auf dem schulweg ihre läden haben, involviert. d. h. es gibt ein 'kontrollnetz', das für die kinder nicht spürbar ist.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
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16.03.2011, 07:53
AW: Schulweg mit Öffis - ab wann schafft das Kind das alleine?
14,16, 20 ... muß nicht sein .. 6 aber auch nicht
wäre es mein Kind ich würde diese andere Mutter die täglich fährt und ihre beiden Kinder dort zur Schule und Kindergarten bring,t ansprechen und mit ihr einen Regelung finden
Evtl freut die sich nämlich sogar, wenn jemand sich am Benzingeld beteiligt und nimmt dafür gerne ein Kind mit ...
und daß auch sie einen Ansprechpartner hat, wenn sie mal krank ist und ausfällt.
hier sehe ich keinen 1 Klässler alleine und regelmäßig mit dem Fahrrad den schulweg bestreiten ...
die Schule hat am Anfang des Schuljahres einen Elternrundbrief geschrieben, daß man davon absehen soll ....
auch ich habe ein Fahrrad .. auch mein Mann ist heute zu Arbeit geradelt
freiwillig ...
das ist alles schön, keinen Frage .. besonders wenn man es sich aussuchen kann
ich hab mir meinen Wohnort schon auch gezielt dort ausgesucht wo ich Kindergarten und Grundschule, Spielplatz, Sportverein, Bücherei und Läden und die SBahn bzw. Bushaltestelle innerhalb kürzerster Zeit erlaufen kann .. alles in eta in 10 Minuten zuerreichen .. zu Fuß ... in beruhigten Zone 30 Zonen
da sind wir alle gerne unterwegs
auf mein Auto lege ich trotzdem Wert ...
Aber so grundsätzlich: 6jähirge muß man noch nicht jeden Tag alleinen durch alle Situationen des Alltags schicken
irgendwo gibt es eben die Lösungen, die so aussehen, daß siche ein Erwachsener noch regelmäßig kümmert.
Selbständigkeit ist gut und richtig ... aber mann kann ganz locker und schrittweiseauch erst mit 9 oder 10 manches einführen, ohne daß man befürchten muß, das Kind lebt unter der berühmten Käseglocke
6jährige Schulanfänger sind mit vielen leider noch überfordert .. können nicht alles richtig einschätzen .. sind spontan und verspielt ...machen auch unüberlegte Dinge ...
meine Tochter kommt z.B. ca 2 mal die Woche mit offenem Schulranzen heim .. macht sie nicht richtig zu .... Deckel schlappt bei jedem Schritt ...
nett ... beanstande ich jedesmal .. hat sich och nicht geändert.
Kinder sind eben Kinder .. keinen kleinen Erwachsenen.
Du hast unkalkulierbare Risikofaktoren und die Hauptgefahr würde ich wirklich nicht dort sehen, wo das Kind zuviel Eis schleckt ..
...
heute bei uns in der Zeitung: der Teenager, der einem anderen sein Messer einfach mal so ins Gesicht schlleuderter, weil derjenige sich in der SBhan umdrehte und scheinbar nicht schnell genug wieder wegschaute ...
Tigerente, in welcher Stadt lebts Du nochmal .. Berlin .. habe ich so im Hinterkopf .. oder ???
hattest du nicht mal einen Beitrag von euerem Schulsprengel, daß die Grundschule bei euch auch eine von denen ist, wo kaum mehr ein muttersprachliche deutsches Kind hingeht ...
ihr auch eher da lebt, wo man Integrationsprobleme gut kennt ???
oder verwechsle ich da manches .. durchaus möglich .. sind ja soviele User hier
Gruß, B.Geändert von Blondine (16.03.2011 um 08:06 Uhr)
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16.03.2011, 08:16Inaktiver User
AW: Schulweg mit Öffis - ab wann schafft das Kind das alleine?
Hallo Blondine,
ich erinnere mich, daß im idyllischen Bayern (oder war's FRanken ?) ein Mädel auf 150m zwischen dem Eltern-und dem Großelternhaus entführt wurde....Im Gegensatz dazuu, was in "Mitten im Leben" u.ä. gezeigt wird, kann man auch in Berlin ziemlich gefahrlos rumlaufen, auch in den Problemkiezen, die immer wieder gern gezeigt werden.
Ich mußte, da leider nicht in der finanziellen Lage, eine lange Kinderzeit ohne meinen Verdienst zu wuppen, meinezwei sehr früh an die selbstständige Nutzung der Öffies gewöhnen, zugegebenermaßen mit 8, früher wohnten wir in Sichtweite der Grundschule. UNd kann Tigerente nur zuraten. Die Tipps von Frau Wolke sind goldwert!
Meine Kinder sind mittlerweile erwachsen, Tochter lebt ja in BRA, ist mit 18 selbstfinanziert und jobbend auf Weltreise gegangen und mittlerweile in BRA gelandet. Auch wenn ich nicht alles toll finde, was sie macht, definitiv ist sie sehr selbstständig!
LG NNMi (aus dem Großstadtdschungel Berlin)
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16.03.2011, 08:21
AW: Schulweg mit Öffis - ab wann schafft das Kind das alleine?
Die Sorge um meinen Sohn lies es nicht zu, ihn alleine in die Grundschule laufen zu lassen, obwohl wir nicht so weit weg wohnten.
Mit Bequemlichkeit hatte das gar nichts zu tun. Ich wollte einfach nur das Risiko, dass ihm was passiert einschränken, solange ich die Möglichkeit dazu hatte.
Wenn ich höre, dass Kindern auf dem Nachhauseweg vom Kindergarten was passiert, weil sie alleine gehen, kann ich nur den Kopf schütteln.Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

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16.03.2011, 09:05
AW: Schulweg mit Öffis - ab wann schafft das Kind das alleine?
ich bin gebürtige Fränkin stimmt ... mich hats aber nach München verschlagen ... berufliche Gründe
Schön, wenn deine große Tochter in BRA ist ... mit 18 war ich in allerdings auch finanziell vllig unabhängig und hab schon ganz gut verdient ...
18jährigen Mädels traue ich auch ganz vieles zu ... die gehören schon auch raus in die Welt und weg von Mutters Rockzipfeln ...
kleine &jährige ABcSchützen aber noch nicht .. die nimmt man noch an die Hand .. da ist es nicht verkehrt noch da zu sein und die Verantwortung zu übernehmen.
ich kann mich gutberinnern, was ich selbst alles so getan habe als ich mit 10,11, 12 am Bahnhof auf meine Züge udn Busverbindungen gewartet habe
vieles was wir Kinder da so gemacht haben war einfach nur Blödsinn ..
von Kondomen aus der Herrrentoilette ziehen und sie füllen und Wettkämpfen wer diese Wasserbomben in die 1. Klasseabteile wirft bis über die geparkten Amyjeeps, bei denen wir die Antennen der Funker haben schnalzen lassen ... weil da regelmäßig USSoldaten sich durch die Gegend langweilten
schon zu meiner Kindheit wurden Kinder verprügelt und das Taschengeld ging flöten
bekam man Drogen angeboten
soffen die Alkis an Haltestellen und gab es Kioske, wo sich ein Publikum traf, von denen man nicht möchte, daß sie das eigene kleinen Kind ansprechen
und gabe es einen Bettelmaffia...
wir haben die Türen während der Fahrt geöffnet und offen stehen lassen ... und das nicht beim Bummelzug sondern bei Schnellzügen .. Mutproben verantsaltet, wer sich was traut, meine roten Ohrenschützer flogen mal aus dem Zug, weil es so hoch herging ... über Gleise abkürzen und rennen , daß man den eher zug noch erwischt ...
Münzen auf die Gleise legen .. und den Fahrradschlüssel von der blöden Kuh dazu ...
alles nette Mädchen vom Gymnasium ..
alles war verboten und alle hatten Eltern die gesagt hätten, tut mein Kind nicht, die ist vernünftig und verantwortungsbewußt und gut erzogen
unsere Lehrer schätzen uns alle auch so ein ...
meine Freundin verungllückte mit dem ehrenwimpel am Fahhrad, weil sie schnell noch über die Kreuzung radeln wollte und ein auto übersehen hatte .. Oberschenkelbruch ... Krankenhaus ...
ein Mädchen wurde vergewaltigt, lag im Wädchen und wurde nur durch zufall gefunden, wäre sonst mit Sicherheit auhc verstorben .. angeblich waren es USsoldaten, die als manöverübung unseren Bahnhof gegen Tschernobyl verteidigten .. wa auch immer sie taten . evtl. sollte man das aber auch nur denken .. heraus kam es nie
ungefährlich war es jedenfalls nicht, die Kinder alleinen udn unbeaufishtigt zu lassen
wir waren eine ganze Clicue .. den Ton gaben ältere Knaben an .. wir jüngeren Mädchen haben viels aus Grupeenzwang mitgemaht, was uns selbst nie eingefallen wäre .
ländlichen geprägtes Bayern
und Großstadt Berlin 2011 ist vermutlich schon noch heftiger ... leider.
Gruß, B.Geändert von Blondine (16.03.2011 um 09:52 Uhr)



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