Hallo Forum-Mitglieder,
es gibt ein Thema, das mich so sehr beschäftigt, dass ich mich nun eigens registriert habe, um es mal in der virtuellen Runde anzusprechen. Ich hoffe, das ist hier das richtige Forum.
Ich habe einen Sohn, knapp zweijährig, er war und ist ein absolutes Wunschkind. Mein Mann und ich haben eine sehr lange Kinderwunschzeit hinter uns und sind sehr froh darüber, nun Eltern zu sein.
Ich wollte nie im Leben ein Einzelkind haben. Jetzt versuche ich mich mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass unser Kleiner als Einzelkind aufwachsen wird. Die Wahrscheinlichkeit, in unserem Alter (bald 40...) noch mal ein solches Glück zu haben, ist wohl nicht so groß. Das macht mich sehr traurig und ich hasse es, immer wieder gefragt zu werden, ob unser Sohn etwa kein Geschwisterchen bekommen soll. Als würden wir es nicht schon wieder seit einer gefühlten Ewigkeit drauf anlegen! Als hätten wir keine Lust auf ein weiteres Kind! Doch das Kinderwunsch-Thema ist eine sehr persönliche Sache, die ich mit fast niemandem besprechen möchte, daher reagiere ich auf solche Fragen immer sehr ausweichend.
In meinem Umfeld gibt es sehr wenige Einzelkinder bzw. Eltern mit nur einem Kind. Mir fehlt ein bisschen die Anschauung oder das positive Modell, wie man als Ein-Kind-Familie zusammenlebt.
Vielleicht mag jemand von seinen Erfahrungen berichten? Falls ihr Einzelkind seid: wie habt ihr das erlebt? Und falls ihr ein Einzelkind habt: bemüht ihr euch verstärkt darum, eurem Kind Spielkameraden "ins Haus zu holen"? Seid ihr bewusst offensiv bei der Pflege von Kontakten zu anderen Familien mit gleichaltrigen Kindern? Oder habt ihr erst gar nicht das Gefühl, dass es da ein Defizit geben könnte?
Ich würde so gerne ein paar Erfahrungen jenseits des Klischees "Einzelkinder sind verwöhnt, Geschwister zu haben bedeutet, immer jemanden zum Spielen zu haben usw." lesen! Und vielleicht auch Überlegungen, wie das Thema "mein Kind hat keine Geschwister" euer Erziehungsmodell beeinflusst.
Grüße
onlyone
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 238
-
10.01.2011, 23:38
Einzelkind - Schicksal oder Chance??
-
10.01.2011, 23:52
AW: Einzelkind - Schicksal oder Chance??
Geschwister haben bedeutet nicht in erster Linie jemand zum Spielen zu haben. Die meisten Leute, die ich kenne, können oder konnten ihre Geschwister nicht leiden und haben selten miteinander gespielt. Und zum Thema Einzelkinder kann ich nur sagen, dass verwöhnt sein vom Elternhaus abhängt und nicht davon wieviele Kinder man hat. Ich kenne Leute mit drei Kindern, die bekommen mehr Taschengeld in der Woche als mein Einzelkind im Monat und ich kenne Einzelkinder, die jedes Klischée erfüllen.
Kontakte finden Kinder in Kindergärten, der Schule und in der Nachbarschaft. In den ersteren helfen die Geschwister meist auch nicht, da die Kinder ja meist aufgrund des Altersunterschiedes nicht zusammen in Kindergarten oder Schulklasse gehen und sie in der Regel nicht den gleichen Freundeskreis haben. Also muss sowieso jedes Kind dadurch. Den einzigen Vorteil, den ich mir bei Kindern mit Geschwistern vorstellen kann, ist, dass das Streiten vielleicht besser geübt wird und man schon als Kleinkind merkt, dass Streit nicht bedeutet, dass die Beziehung beendet ist.
-
11.01.2011, 00:43
AW: Einzelkind - Schicksal oder Chance??
Ich halte einen individuellen Lebensweg für viel umfassender und vielfältiger als es Sprüche von verwöhnten Einzelkindern etc. abdecken können.
Irgendwann habe ich mir auch Gedanken zu diesem Thema gemacht. Wen hat mein Kind als nahestehenden Menschen, wenn ich mal nicht mehr bin. An wem erprobt es seine sozialen Fähigkeiten als Kind.
Gehe ich mal von den Eltern meines Lieblings aus(ein Einzelkind und ein Kind mit mehreren Geschwistern), so haben wir im Großen viele wichtige Erlebnisse in unserer Kindheit und Jugend ähnlich bewertet. Die Liebe unserer Eltern, das wir gerne spielten, wie wichtig Freunde waren, dass Familie mal nervte, mal störte und mal Geborgenheit gab, wie sehr man sich von der Familie unterschied und wie sehr man seiner Familie ähnelt.
Da waren bei Einem auch noch die Geschwister, aber das war eben nur ein Mosaikteilchen im Ganzen.
Im Alltagslebben heißt das natürlich auch für mich, dass ich für mein Kind Spielkontakte knüpfe, in den Sportverein gehe, uvm.
Das macht aber auch eine Freundin von mir, die 4 Kinder hat.
Da hat jedes Kind seine eigenen Freunde, Vorlieben und Hobbys. Eins geht ins Gymnasium, zwei in die Grundschule und eins in den Kindergarten. Und schon haben wir bei allen Gemeinsamkeiten 4 verschiedene kleine Leben.
Da schreit die Mutter dann schon mal Bemerkungen wie "aber natürlich gehen wir da zusammen hin, als Familie macht man Sachen zusammen und jetzt will ich nichts mehr hören".
Aber alle Kinder schlafen freiwilig in einem Zimmer, Nestwärme. Obwohl genug Platz für mehrere Schlafzimmer da ist.
Mein Kind verwöhne ich mit Liebe und Zeit und wenns geht auch mit allem Anderen.
Trotzdem ist es ein ausgeglichenes, neugieriges und auf andere Menschen zugehendes liebes Kind, haut nicht, hat Spaß an der Außenwelt und dürfte zumindest bis zur Pubertät von sich aus keine nennenswerten Probleme mit seiner Umwelt haben, wenn ich meinem Gefühl, Nachbarn, Freunden, Kindergärtnerinnen, Pastorinnen und Ärzten glauben darf.
Aber vielleicht wollen die nur mich Einzelkindmama betüddeln
Viel Spaß mit deinem großen Geschenk
Ja, schauet die Lilien
Engel sind sarte Wezen.
Friends may come and go. But two hundred pounds is always two hundred pounds.
H. Rollins
-
11.01.2011, 01:39
AW: Einzelkind - Schicksal oder Chance??
es gibt eine interessante website zu dem thema einzelkind - etwas plakativ und stellenweise auch provokativ, aber es werden viele sehr interessante gedanken zu dem thema geaeussert:
Glckliche Einzelkinder!
-
11.01.2011, 03:09Inaktiver User
AW: Einzelkind - Schicksal oder Chance??
Hallo,
Mir geht es ähnlich, allerdings leide ich - bis jetzt zumindest - nicht so schrecklich darunter, dass unsere Tochter (3 Jahre) wohl alleine bleiben wird. Es gibt zwar melancholische Momente, aber ich erlaube mir da nicht zuviel Selbstmitleid, denn wir haben ja dieses eine wunderbare Kind.
Nach zwei Fehlgeburten (bin fast 40) habe ich nicht mehr allzuviel Hoffnung.
Allerdings sind wir da auch selbst schuld, denn wir haben es uns wohl etwas zu lange überlegt, ob wir ein weiteres Kind wollen. Wir fanden und finden unsere Tochter ist die Krone der Schöpfung
und jetzt scheint es zu spät zu sein.
Es tut mir mehr leid für meine Tochter, als für meinen Mann und mich, denn sie ist eine echte "Kümmerin" und wäre so gerne grosse Schwester und sicher eine ganz tolle.
Was mich positiv in die Zukunft schauen lässt, ist die Tatsache, dass ALLE Einzelkinder Freunde, die ich habe, folgende Gemeinsamkeiten haben: es sind superfreundliche, aufgeschlossene, ausgesprochen positive Menschen, die keinerlei Kontaktschwierigkeiten haben. Männer und Frauen gleichermassen.
Und wenn ich mir unseren Sonnenschein so anschaue, habe ich da keine Bedenken.
Mich wundert es, dass dich häufiger Menschen auf ein Geschwisterchen für dein Kind ansprechen. Das passiert mir ganz selten und wenn, spreche ich da relativ offen darüber. Das ist meine Art damit fertig zu werden.
Ich wünsche dir, dass es noch einmal klappt und wenn nicht, dass du deinen Frieden mit der Situation machst.
Alles Gute.
-
11.01.2011, 07:46
AW: Einzelkind - Schicksal oder Chance??
also ich hab ja nun 3 kleine Kinder .... von 3 bis 6 Jahren ....und da sehe ich die Vorteile schon ... die spielen wirklich sehr viel miteinander, teilen viele Gemeinsamkeiten und es ist rundum schön ... genau das was man sich so als Familienklischee wünscht ...
mein Mann hat noch eine große Tochter
die wächst asl Einzelkind auf, weil ihre Mutter mit ihr ins Ausland gegangen ist.
und auch da sehe ich die Vorteile !!!
Dieses Kind ist mit Sicherheit wesentlich besser gefördert worden als meine 3 Kinde
die hatte ein im Grunde unfassbares Input ...
Sprachen Sport, Musik, Kunst .. auf allen Ebenen und bereichen bereits in jungen Jahren gefordert ...
diverse Kurse besucht ... und Hobbys betrieben ....jedes erdenkbare Haustier gehalten
ich kann da bei meiner Brut im Grunde gar nicht mithalten
ein Einzelkind kann man intensiver Betreuen, wie einen ganzen Stall voll Kinder ...
das ist so ... man muß das sogar tun ... weil dem Kind sonst langweilig ist
und in dieser Zeiten fördern Mütter ihre Kinder eben gerne besonders
und diejenigen, die ich so kenne mit besonderem Erfolg
Kind weit voraus in allen Lernbereichen ...also eher gebildet, vernünftig und gut erzogen.
erarbeitet sich Wissensvorsprünge bereits im Grundschulalter, wo andere erst am Gymnasium konfrontiert werden
z.B. auf Sprachferien
die man für ein Einzelkind auch eher noch locker bezahlt .. mulitpliziert man diese Kosten aber mal 3 ist es eher ein NoGo
ab und an überfällt mich echt ein schlechtes Geiwssen, was ich vergleichsweise meinen Kindern einfach nicht bieten kann
ich kann nicht ständig bei jedem Kind aus den Vollen schöpfen
ich kann mich nicht teilen
nicht alles ermöglichen
wär meine große Tochter ein Einzelkind ich hätte z.b. nie gezögert die auf die Ballettakademie zu schicken und hätte sie ohne Probleme Tag für Tag selbst hinfahren können
so mußte ich absagen, wegen der kleinen Brüder
usw. nur ein Beispiel
aber so Momente wo man als Mutter, sich sagt, nö das ist kein Ideal für mein Kind ...
die erlebt man als Mutter von mehreren Kinder schon auch ...
da ist man auch ab und an traurig
also, auch mich plagt ab und an das schlechte Gewissen, weil ich meinen Kindern maches einfach nicht ermöglichen kann .. und dies nur aus dem Grund, weil da auch Geschwisterkinder sind, die auch ihre Interessen und Bedürfnisse haben !!!
Einzelkinder haben es wirklich in mancher Hinsicht einfach besser, weil man viel Zeit für sie hat und seine Mittel nicht splitten muß ... ein echter Vorteil.
das bringt Vorteile ..
besonders im Bereich Bildung, Ausbildung, Studium .. da sehe ich die wirklichen Vorteile fürs ganze Leben
und ja es stimmt .. Einzelkinder sind mehr auf Freunde angewiesen und haben daher mehr Freunde
die Mamas die mich Sonntags morgen um 9 Uhr anrufen, ob meinen Tochter nicht zum Spielen kommen möchte .. sind durchwegs immer Mütter von Einzelkindern.
Und da ist es scheinbar wichtig, daß das mit den Freundinnen und den Übernachtungspartys schon im Kindergartenalter organisiert wird ...
wieder so ein Thema ... meine 3 spielen miteinander ... ich plane fürs Wochenende z.B. gar keine Freunde ein ... die brauchen wir im Grunde auch gar nicht
aber ein Vorteil ist ein großer Freundeskreis ja schon ..
Gruß, B.Geändert von Blondine (11.01.2011 um 08:39 Uhr)
-
11.01.2011, 08:07
AW: Einzelkind - Schicksal oder Chance??
Hallo,
ich habe (noch) keine Kinder aber ich bin als Einzelkind aufgewachsen.
Ich persönlich habe nicht darunter gelitten.
sicherlich wäre ich auch mit Geschwistern aufgewachsen, aber gefehlt haben sie auch nicht.
Ich wollte eigentlich immer lieber einen hund oder eine Katze.
Und z.b. kleinere Geschwister zum "kümmern" hätte ich wirklich nicht gewollt, ich war und bin keine guter "Kümmerer".
Allerdings war es zu meiner Zeit auch nicht üblich, das die Eltern Spielkameraden nach Hause holten. Die suchte man sich selber.
Was mich wirklich gestört hat, ist das einem die Leute immer irgendwelche Defizite andichten wollten , weil man Einzelkind ist.
Eigentlich dürfte das heutzutage nicht mehr zu sein, da ca. 20% der Kinder als Einzelkinder aufwachsen.
Schwierig wirds natürlich wenn die Eltern selber Angst haben, da ihr Kind durch die fehlenden Geschwister Defizite . Das merkt ein Kind früher oder später.
Man tut seinem Kind nichts schlimmes an, wenn es als Einzelkind aufwächst. Es wächst vielleicht etwas anderes auf, als Kinder mit Geschwistern. Aber wenn man es liebt und nicht zu sehr verwöhnt, wird auch ein ganz normaler zufriedener Erwachsener aus einem Einzelkind.
Es gibt inzwischen sogar wissenschaftliche Studien darüber, das viele der Vorurteile über Einzelkinder wirklich nur Vorurteile sind.
Und das geschwister miteinander spielen kann sein, muß aber nicht. Meine bester Freundin hatt einen 1 jahr älteren Bruder und die haben eigentlich nie miteinander gespielt. Nicht das sie sich nicht leiden konnten, aber die waren sich immer irgendwie fremd, konnten nichts miteinander anfangen.
Ich bin übrigends selber gerade bei der Familienplanung und ziehe in Erwägung, bewußt ein Einzelkind in die Eelt zu setzen.
1. Weil ich schon 35 bin und
2. weil sich mit einem Kind Familie und Beruf besser vereinbaren lassen als mit mehreren.
LGGeändert von Leandra (11.01.2011 um 08:11 Uhr)
Ich bin Tipplegasthenikerin.
-
11.01.2011, 10:00Inaktiver User
AW: Einzelkind - Schicksal oder Chance??
Das kann ich (ebenfalls Einzelkind) nur bestätigen. Das Einzige, was ich gehasst habe als Einzelkind, waren die dummen Sprüche anderer Leute. Defizite andichten, aber auch Neidsprüche wie "die Tigerente hat mehr Spielzeug als Du (was i.a. nicht stimmte), aber dafür hat sie niemanden zum Spielen".
Ich habe das Gefühl, da Einzelkinder sich aktiver um Spielkameraden kümmern müssen, gehen sie manchmal sogar leichter auf andere Menschen zu. Andererseits haben sie aber auch gelernt, auch mal alleine zu sein und sich alleine zu beschäftigen - auch eine gute Sache.
Ich habe trotzdem zwei Kinder (spät bekommen, das eine kurz nach dem 37. Geburtstag, das andere kurz vor dem 40.). Aber nicht, weil ich ihnen das Einzelkind-Dasein ersparen wollte (ich glaube sogar, mein Großer ist so ein Typ, der wäre als Einzelkind glücklicher). Ich wollte das Wunder "Kind" nochmal erleben, ich war neugierig, inwiefern das zweite Kind anders sein würde als das erste. Und es gibt tatsächlich eines, was ich am Einzelkind-Dasein nun als Erwachsener unschön finde. Wenn die Eltern sterben und man keine eigene Familie hat, ist man ganz schön allein auf der Welt. Aber auch da bieten Geschwister natürlich keine Garantie, eine Freundin von mir war ewig mit ihrem 4 Jahre älteren Bruder ein Herz und eine Seele, aber dann konnte die Ehefrau des Bruders so gar nicht mit der Schwester, es gab auch Querelen um den Familienbetrieb, und nun sehen sie sich nur noch ausnahmsweise.
-
11.01.2011, 10:26
AW: Einzelkind - Schicksal oder Chance??
zwei Bücher zu diesem Thema gibt es, die ich mit Gewinn gelesen habe:
Tamas Kürthy (übrigens der Vater von Ildiko von Kürthy): EinzelKinder - Chancen und Gefahren im Vergleich mit Geschwisterkindern
Jürg Frick: Ich mag dich - du nervst mich! Geschwister und ihre Bedeutung für das Leben
In ihrem Buch "Leben ohne Kinder" über gewollte Kinderlosigkeit schreibt Christine Carl, daß Einzelkinder statistisch signifikant häufiger bewußt kinderlos bleiben.
Ansonsten möchte ich mich dem Beitrag von Blondine anschließen. Einzelkinder haben die Möglichkeit, ungleich intensiver gefördert zu werden wie Kinder mit Geschwistern. Das kann für Eltern und Kind positiv aber auch negativ sein. Mit bewußter Erziehung lassen sich alle Klischees über Einzelkinder widerlegen, das bedarf aber eines nicht unwesentlichen pädagogischen Aufwands. Hinzu komt meine Beobachtung, daß Einzelkinder für die Eltern tendenziell anstrengender sind als mehrere Kinder, vor allem was das Bedürfnis nach ungeteilter Aufmerksamkeit und Zuwendung betrifft.
Ein weiteres potentielles Problem von Einzelkindern (auch von Paaren aus Einzelkindern) ist die ungleich höhere Belastung, wenn die Eltern (und Schwiegereltern) alt und pflegebedürftig werden.
Hans----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
-
11.01.2011, 12:23Inaktiver User
AW: Einzelkind - Schicksal oder Chance??
Ich denke nicht, dass der Vorteil vom Geschwistern darin liegt, dass man immer Spielkameraden hat. Teilweise ist der Altersunterschied doch sehr groß, sodass sich die Kinder lieber Gleichaltrige sucht.
Außerdem: sich Spielkameraden suchen zu müssen, damit erwirbt man auch Sozialkompetenz.
Die Gefahr für Einzelkinder sehe ich eher darin, dass sie vielfach von ihren Eltern völlig in den Mittelpunkt und auf ein Podest gehoben werden. Alles wird den Wünschen des Kindes untergeordnet. Das Kind muss andererseit auch die Bedürfnisse der Eltern erfüllen und unbedingt einen guten Schulabschluss machen.
Hat man 5 Kinder, kann man sich einen Blindgänger, der nur die Hauptschule schafft, leisten. Bei einem ist es schon kritisch. Damit lastet auf dem Einzelkind ein großes Gewicht


Zitieren

