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  1. Inaktiver User

    AW: Kitaeingewöhnung mit viel Weinen - was tun?

    Mein Sohn hat den Rekord unserer Stadt gebrochen und ein ganzes Jahr geweint!
    Nach 4 Monaten wollte ich hinschmeißen und ihn wieder raus nehmen aus der Kita. Die Erzieherin hat uns damals gut zugeredet und geraten durchzuhalten, da er sich immer schnell beruhigen lassen würde. Das Problem für unser Kind war, dass diese Erzieherin, die wirklich suuuuper war, um 12 ging und er nochmal Abschied nehmen musste! Die Szenen, die sich bei uns abspielten, waren schlimm. Jeden Morgen weinen und das Versprechen, er will doch auch immer lieb sein, wenn er nicht in den Kindergarten muss! In der Kita dann hinter mir herrennen und gegen die Tür hämmern mit " Mami, Mami lass mich nicht alleine hier..." Das hat auch den anderen Kindern zu schaffen gemacht, die wollten ihn dann alle trösten. Das durchzuhalten war ein Alptraum....

    Ich würde es heute nicht mehr machen und mein Kind auch nicht mehr mit drei Jahren in die übervolle Kita geben! Ich bin allerdings finjas Meinung, das ist von Kind zu Kind unterschiedlich und differenziert zu sehen. Ich möchte hier auch niemandem Angst machen, nur drauf hinweisen, dass es auch anders aussehen kann.

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    AW: Kitaeingewöhnung mit viel Weinen - was tun?

    Bitte seid nicht zu hart mit den Kindern! Laßt es nicht zu, dass sie so lange weinen müssen!
    Hört auf Euer Herz! Natürlich hören sie irgendwann auf zu weinen, dann geben sie auf und resignieren, es hört ja niemand Ihr Anliegen.
    WOFÜR GIBT ES DENN DAS BERLINER MODELL ?
    die Kinder sollen sanft eingewöhnt werden und jedes braucht seine Zeit. Das darf auch mal 6 Wochen dauern

    Erzieherinnen sind zwar liebevoll, aber ihr dürft auch eingreifen, wenn euch etwas missfällt, ich denke euer Bauchgefühl hat immer Recht
    Ich finde es einfach traurig, dass unsere Kinder soviel aushalten müssen..........

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    AW: Kitaeingewöhnung mit viel Weinen - was tun?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo Limba,

    der Ablauf ist etwas unglücklich, finde ich. Erst bleibt man die ganzen Stunden und dann...von heut auf morgen...sollen die Kinder es schon fast alleine schaffen. Günstiger ist eine sofortige Trennung und dann lieber eher wiederkommen..

    Ahitte
    Ich arbeite in einem Kindergarten und in den letzten Jahren hat sich glücklicherweise einiges getan bei der Eingewöhnung der neuen Kinder....
    Viele Einrichtungen haben ein "Eingewöhnungskonzept" um den Kindern den bestmöglichen Start zu ermöglichen. Erst gab es diese Konzepte nur für die Kleinkindbetreuung, aber inzwischen hat es sich auch bewährt, die über 3 jährigen möglichst "sanft" einzugewöhnen.

    Man geht nicht von heute auf morgen, die Mama (der Papa) bleibt einige Tage mit in der Einrichtung.
    Erst direkt beim Kind, dann in einer anderen Ecke, dann in einem anderen Raum,je nachdem wie sich das Kind lösen kann.

    In dieser Zeit nimmt die Erzieherin immer mehr Kontakt zum Kind auf, während der Elternteil sich langsam zurück zieht.
    Es geht darum, dass das Kind eine emotionale Bindung zur Erzieherin aufbauen kann, damit bei der Trennung von der Mama eine Person anwesend ist die das Kind als Bezugsperson akzeptiert.
    Je jünger die Kinder sind, umso länger kann die Eingewöhnungszeit dauern.

    Anduschas
    " Das Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht"

    (aus Afrika)

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