nun für schüchtern halte ich sie nicht.
eher für gewitzt genug, dass sie weiss wie sie dir ein schlechtes gewissen machen kann,
was sagen denn die erzieherinnen vor ort?
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 33
-
20.01.2010, 15:25Inaktiver User
AW: Kitaeingewöhnung mit viel Weinen - was tun?
-
20.01.2010, 15:30Inaktiver User
-
20.01.2010, 15:33
-
20.01.2010, 15:41
AW: Kitaeingewöhnung mit viel Weinen - was tun?
ich denke auch, daß Deine kleine Tochter durchaus weiß, wie sie bei Dir was erreicht ..
Ich pers. finde, eine Eingewöhnungszeit von 2 Wochen, in denen die Mütter die volle Zeit mit dem Kind in der Krippe verbringt viel zu lange.
Also, spätestens ab dem 3. Tag bin ich jedesmal für ein paar Stunden gegangen ..
ich denke man vermittelt den Kindern einen falschen Eindruck, wenn man sich zuerts wochenlang selbst mit in die Krippe setzt und spielt.
Mir war wichtig daß meine Kinder von Anfang an wissen, der Kindergarten ist für Kinder ... nicht für Eltern.
Ich pers. denke, in die Kinderkrippe kann man grundsätzlich Kinder in jedem Alter geben ... also auch schon viel jüngere.
In unsere Kinderkrippe kommen z.B. auch zwei Babys .. ab dem 6. Monat ... die sind ja nun wesentlich unreifer.
Von daher frage ich mich schon, ob Du jetzt gerade schon argumentativ schon einen Schlußstrich ziehen möchtest ....
Gruß, B.
-
20.01.2010, 16:31Inaktiver User
AW: Kitaeingewöhnung mit viel Weinen - was tun?
Hallo Limba!
Ich kann Deine Bedenken gut verstehen, denn mein Sohn (2,5) ist seit über zwei Jahren in der Kita und weint manchmal immer noch herzzerreissend beim Abschied. Übrigens war dies am Anfang (als er 5 Monate alt war) überhaupt kein Problem - insofern glaube ich auch nicht, dass Kinder erst ab einem bestimmten Alter kita-reif sind. Erst als wir umgezogen sind und in der neuen Kita starteten, begannen die Probleme. Der Punkt ist: während mich das Abschiedsgebrüll ab und an furchtbar mitnimmt, springt Klein-central in der Zwischenzeit wie ein Hoppelhase durch die Kita. Wenn ich ihn abholen komme, ist er dann traurig, "weil meine Kita zu". Und neulich wollte er abends eine der Erzieherinnen zum Essen mit nach Hause nehmen...
Sieh's positiv: Deine Tochter hat eine gute Bindung zu Dir aufgebaut. Nach 2,5 Jahren Einzelbetreuung bei Dir Zuhause kann man doch keine Umstellung von heute auf morgen erwarten! Das Vertrauen, dass Du immer wieder kommst, um sie abzuholen, muss sie erst noch entwickeln. Für Kinder ist es aber auch wichtig, Bindungen zu anderen Menschen aufzubauen - und zu lernen, dass es auch andere Menschen mit Bedürfnissen gibt, auf die Rücksicht zu nehmen ist (im Elternhaus lernen sie das heute ja leider nicht immer unbedingt).
Und für Dich ist es (vielleicht?) wichtig, Zeit für Dich zu haben, auch wenn Du nicht sofort zurück gehst in den Beruf. Bei mir wär's so - allerdings arbeite ich natürlich auch weiß deshalb Zeit für mich besonders zu schätzen.
Dir noch viel Kraft für die weitere Eingewöhnungszeit
central
-
20.01.2010, 16:52Inaktiver User
AW: Kitaeingewöhnung mit viel Weinen - was tun?
Ich dénke, für ein sehr kleines Kind ist die Situation nicht besonders dramatisch, weil es sich er Situation noch nicht so bewußt ist.
Es ist ja nun mal so, dass nicht jedes Kind gleich ist und das nicht alle Kinder fertig gebacken sind.
Ein Ablösungsprozess macht Angst. Da finde ich bei keinem Kind etwas durchtriebenes. In verschiedenen Altersstufen findet ein Ablösungsprozess statt, der oft auch mit Ängsten, Schlafschwierigkeiten etc. verbunden sein kann. Auch das vermehrte Klammern in anderen Situationen kann ein Zeichen sein.
Ob ein Kind das ganze also bewältigt und reif ist, das ist was sehr individuelles. Grundsätzlich finde ich sollte man hingucken, wie belastet das Kind durch die Situation der Trennung ist. Redet es abends schon davon, dass es nicht zum Kiga will. Ist es egal, wer das Kind zum Kiga bringt? Es weint trotzdem? Ist das Kind gestresst und schläft nicht gut. Klammert es extrem?
Diese Fragen sollte man schon beachten.
Mein ältester Sohn hat sehr geklammert. Ihm hat es geholfen, als ich ihm einen Gutschein in die Tasche gepackt habe auf dem stand, dass Mama ihn soooooooooooooooooooooo lieb hat und ihn auf jeden Fall wieder abholt. Das ganze haben wir mit Aufklebern schön gemacht. Wenn mein Sohn weinerliche Phasen hatte, dann hat er schon mal seinen Gutschein herausgeholt.
-
20.01.2010, 18:32
AW: Kitaeingewöhnung mit viel Weinen - was tun?
Nein, ich ziehe sie aus und gehe dann recht schnell. Nach meinem Abgang weint sie laut Erzieherin noch 20 min, danach steht sie verstört in der Ecke rum und schaut, so ca 30 min, danach taut sie auf.
Sie weint aber schon echt, nicht simulant.
@finja68
Sie schläft gut, redet aber morgens auf dem Weg zur Kita schon davon, dass sie nicht hinwill und wird dann auch weinerlich. Daheim ist sie normal wie immer, nicht besonders klammerig.
-
20.01.2010, 22:11
AW: Kitaeingewöhnung mit viel Weinen - was tun?
Nein, aber höchst raffiniert in der Wahl der Waffen.
Erster Tag - weinen - ca. 5 Minuten, dann alles prima. 2.Tag, an der Kigatür - Kindagaten neeeeein - 2 Minuten weinen - dann alles prima. 3.Tag schon zu Hause - Kindagaten neeeein - auch auf dem Weg immer wieder Kindagaten neeeein - dort Tränen beim Abschied - wir noch nicht zur Türe draußen alles prima. Ich hole sie ab, wir gehen nach Hause - zu Hause - Kindagaten nein - Bub haut Minimaud.
Wir hin und her nach gefragt - ich Schuhe angezogen zum Kindergarten marschiert und mit der Erzieherin gesprochen die mir absolut glaubhaft versichert hat, dass sie heute den ganzen Tag mit 3 neuen Kindern und Minimaud den gesamten Vormittag verbracht hat, weil eines der Kinder, nicht unsere, öfter geweint hat.
Wieder nach Hause - Minmaud, wie war das noch einmal - dich hat jemand gehauen? Jaaaahaaahaaa. Ein Bub? Jaaaahaaahaa. Ein Mädchen? Jaahaaahaaa. Die Erzieherin auch? Jaaahaaahaaa. Minimaud, denk noch einmal nach, steht dort in der Küche eine grüne Kuh? Jaahaaahaaa.
Trotzdem - das war an einem Donnerstag haben wir die Woche abgekürzt und Freitag ausfallen lassen. Am darauf folgenden Montag war Kindagaten nein out.
Wenn du verunsichert bist, such das Gespräch mit der Erzieherin, die werden dich beruhigen oder auch sagen, wenn sie den Eindruck haben dass da etwas nicht gut läuft. Ich war am Anfang so unsicher dass ich während Minimaud dort war 3x angerufen habe ob alles in Ordnung ist, das war bei uns nie ein Problem. Im Gegenteil, die Kigaleiterin meinte, wir passen auf das wertvollste auf was sie haben, es ist nur richtig, dass sie sich versichern wollen - uns nervt das nicht uns freut es wenn Eltern sich Gedanken machen.
-
23.01.2010, 09:17Inaktiver User
AW: Kitaeingewöhnung mit viel Weinen - was tun?
Und genau deshalb tust Du ihr was Gutes - sie muss ja lernen, sich mit anderen Kindern zurechtzufinden. Und dann lieber erstmal in einer Krippe mit einer kleineren Gruppe, als gleich mit der üblichen 25-Kinder-Kindergartengruppenstärke.
Mein Sohn kam mit 2 Jahren in einen Spielkreis (12 Kinder, 2 Erzieherinnen, 2,5 Stunden an 2 Tagen pro Woche). Eingewöhnung überhaupt kein Problem. Wir dachten, Kindergarten wird total lässig.
Im Kindergarten (da war er gerade 3 geworden) gab's in der ersten Woche nur Theater, wir (zunächst mein Mann, dann ich) durften nicht gehen. Nach einer Woche sind wir dann einfach gegangen, selbst die Erzieherinnen meinten, er sei so willensstark, er würde evtl. richtig lange weinen. Fazit: 1. Tag 10 min. weinen, zweiter Tag 5 min., ab da für den Rest der Woche pro forma nur bis wir außer Sicht waren (erfuhr ich von Müttern, die ich vor der Tür traf, die 1-2 min. nach mir gegangen waren - nein, ich hab' da gar nicht rumgehangen, ich brauchte nur etwas, bis der Kindersitz mit Baby im Auto war).
Mein Sohn (der damals verbal schon sehr gewandt war) hat als Argument gegen den Kindergarten immer gebracht, da seien zu viele Kinder, die er nicht kennt (es ist ein eingruppiger Kindergarten mit 25 Kindern, also in der Hinsicht das "sanfteste", was für ihn im Angebot gewesen wäre). Wir konnten das durchaus nachvollziehen, aber damit muss er irgendwann im Leben klarkommen. Und ich hielt ein Kind, das sich lässig gegen die 2 Jahre älteren Nachbarsjungs durchsetzt, obwohl es einen Kopf kleiner ist, durchaus für kindergartenreif.
Inzwischen geht er sehr gerne hin, sagt aber oft morgens, er wolle nicht hin. Wobei er am Wochenende gegen 10 oder 11 Uhr auch mal fragt, ob wir jetzt in den Kindergarten fahren. Ich glaube, dieses nicht-hin-wollen ist dann eher "ich spiele gerade jetzt hier so schön, ich will jetzt nicht hin, lieber später". Denn nachmittags will er nicht weg.
Ich denke, Du tust Deiner Tochter was Gutes. Eine Freundin von mir hat gerade das Problem, dass ihr Sohn (3,5, seit August im Kindergarten) im Kindergarten nur seine Zeit "absitzt", er macht bei nichts mit. Er war aber bis dahin (außer Treffen mit Nachbarskindern und Verwandten, und er hat zwei 1,5 Jahre jüngere Zwillingsschwestern) wenig unter anderen Kindern. Ich denke, da ist für eine 2,5-jährige erstmal eine kleine Krippengruppe, bevor der "echte" Kindergarten ansteht, eine gute Eingewöhnung. Wobei, wie Du an unserem Sohn siehst, der "echte" Kindergarten nochmal eine neue Herausforderung sein kann.
-
26.01.2010, 21:31
AW: Kitaeingewöhnung mit viel Weinen - was tun?
Hallo Limba,
ich hab gerade den Strang gelesen, aus Eigeninteresse
, und ich muß sagen, deine Schilderungen könnten von mir sein.
Meine Tochter wird jetzt im Februar 3 Jahre alt, und kommt ab nächste Woche in den Kindergarten. Sie ist auch so ne Schüchterne wie deine Tochter, deine Beschreibung passt hundertpro. (Tut gut zu lesen, daß es auch noch andere solche Kinder gibt.
)
Ich hab mit ihr über die ganze Kleinkindzeit 2 Spielkreise gemacht, die aber immer mit Mamas stattfanden. Und sie ist da NIE aus sich rausgekommen, hockte immer auf meinem Schoß, ich durfte mich kaum von ihr entfernen. Sie hat auch nie den Kontakt zu anderen Kindern gefunden. Ich hatte zwar oft das Gefühl, daß sie gerne mit den anderen Kids spielen würde, aber sich selbst dabei irgendwie im Weg stand und sich einfach nicht getraut hat. Abgesehen von diesen Spielkreisen hatten wir auch eigentlich eher wenige Kinderkontakte.
Ja, und nun fängt der Kindergarten an. Ich hab sie übrigens aus dem gleichen Grund jetzt schon angemeldet wie du (sie sollte eigentlich erst im August gehen). Weil ich denke, daß es ihr gut tut - weil ich nämlich hoffe, daß sie darüber endlich ihre Verschlossenheit ein bißchen verliert.
Letzte und vorletzte Woche war ich mit ihr zusammen zum schnuppern im Kiga -da hat sie natürlich wie immer total an mir geklammert. Heute waren wir wieder dort, und ich bin dann auf Anraten der Erzieherinnen einfach mal für ne halbe Stunde gegangen (bzw. habe mich im Personalraum des Kigas aufgehalten). Sie hat natürlich total geweint.
und ich hab nach der halben Stunde ein völlig aufgelöstes Kind zurückbekommen.
Die Erzieherinnen haben mir aber versichert, daß das eine ganz normale Reaktion sei und daß sich das bessern wird. Weiß ich auch, trotzdem tats mir in der Seele weh...
Ich bin aber doch auch davon überzeugt, daß es besser ist wenn man einfach geht... ich glaube, wenn ich jetzt noch viel länger mit dableiben würde, dann würde meine Tochter den Absprung erst recht nicht schaffen, sondern sich weiterhin an mich klammern.
Wie läuft es denn inzwischen bei euch? Würde mich sehr interessieren!
Viele Grüße,
die Askaja


Zitieren
Weil sie sonst keine Spielkameraden hat und eben auch so schüchtern ist.
, ist sie auf alle Fälle reif.

