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  1. Inaktiver User

    Erstes Schuljahr Hausaufgabenverweigerung

    Hallo,
    ich bin total entnervt.
    Mein 7jähriges Kind ist seit August in der Schule.
    Alles wunderbar.
    Aber sobald es zu Hause ist, heißt es : Ich mach keine Hausaufgaben. Nein mache ich nicht.
    Lernen - nein mache ich nicht.
    Die Probleme überhaupt die Buchstaben zu kennen werden immer größer. Ich hab den Eindruck, dass die ersten Buchstaben schon wieder vergessen sind. Geschweige denn, dass aus drei oder vier Buchstaben ein Wort gelesen werden kann.
    Die Lehrerin hat noch gar nichts gesagt.
    Was tun?
    Ist das normal?
    Bei meinem 13jährigen war das damals anders. Damals war auch nicht so ein Tempo. Ich find es schon heftig, dass die Erstklässler jeden Tag mit ein oder zwei neuen Buchstaben und Wörtern kommen.
    Stöhn..........................

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    AW: Erstes Schuljahr Hausaufgabenverweigerung

    Hallo RoteTomate,

    Setz dich direkt mit der Lehrerin in Verbindung, alles andere macht es nur noch schlimmer.
    simplemind
    _____________________________________

    Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte
    George Bernhard Shaw
    4.6.18

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    AW: Erstes Schuljahr Hausaufgabenverweigerung

    .
    Geändert von Simplemind66 (05.11.2009 um 16:12 Uhr) Grund: doppelt
    simplemind
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    Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte
    George Bernhard Shaw
    4.6.18

  4. Inaktiver User

    AW: Erstes Schuljahr Hausaufgabenverweigerung

    Hallo roteTomate,

    ich würde auch dringend mit der Lehrerin reden.

    Ein guter Lehrer legt Wert darauf, dass er/sie mit einbezogen wird. Die jetzige Klassenlehrerin meines Kleinen z.B. ist der Meinung, dass Ärger wegen der Hausaufgaben in die Schule gehört, weil sie sie ja aufgibt.

    Ich kann da ja nichts für!

    Wenn es zu Hause einen Machtkampf gäb, dann wäre das doof. Und deshalb kann man da zusammen prima Regelungen treffen.

    Hast du denn das Gefühl, dein Kind hat Streß? Die meisten Erstklässler sind ja sehr willig und eher begeistert. Was läuft da falsch?

    Bei meinem Kleinen war es so, dass in der ersten Klasse Hausaufgaben freiwillig waren. Wenn das Kind alles in der Freiarbeit gut abgearbeitet hatte. Wenn das Kind im Unterricht getrödelt hat oder gequatscht, dann waren Hausaufgaben fällig.

    Mein Kleiner hat es so geschafft, ein Jahr lang keine Hausaufgaben zu machen.

    Natürlich hat er oft keine Lust auf Hausaufgaben. Aber das liegt in seinem Aufgabenbereich. Zwingen kann ich ihn eh nicht. Er ist jetzt 8 und in der 3. Klasse.

    Wenn er Ausfälle hat und rumschreit, dass er keine Hausaufgaben macht, dann muss er das am nächsten Tag mit seiner Lehrerin ausmachen. Das sage ich ihm ganz ruhig und lasse ihn die Sachen wieder einpacken.
    Dann schimpft er noch ne Weile ganz furchtbar und dann macht er seine Hausafgaben, weil er keine Lust auf Konsequenzen von seiner Lehrerin hat.

    Er hat übrigens keine Angst vor der Schule oder seiner Lehrerin. Aber er weiß, dass es Konsequenzen hat, wenn er seine Aufgaben nicht ordentlich erledigt.

    Deshalb finde ich es sinnvoll, mit der Lehrerin zusammen einen Weg zu finden.

    Natürlich braucht ein Erstklässler mehr Hilfe als ein 2. oder 3. Oder....klässler.

    Aber Kinder sollten schon frühzeitig reinwachsen, dass Schule ihre Aufgabe ist und sie dafür zuständig sind. Du kannst keine Hausaufgaben für sie machen und du kannst nicht für sie hingehen.

    Falls die Lehrerin aber denkt, dass dein Kind überfordert ist, dann solltest du helfen. Denn das wäre ein ganz anderer Fall!

  5. Inaktiver User

    AW: Erstes Schuljahr Hausaufgabenverweigerung

    Ja - ich denke auch ein Gespräch mit der Lehrerin ist fällig.
    Ich vermute einfach, dass meine Kleine gerne zur Schule geht wegen den Kindern und Angst vor der Lehrerin hat sie auch nicht.
    Aber sie ist immer so aufgeregt und möchte alles mit ihren Freundinnen machen.
    Sie schaut wahrscheinlich mehr auf die Kinder, als auf die Lehrerin,
    und hört nur mit einem Ohr hin, ist mit den Gedanken vielleicht woanders.
    Sie ist brav, sitzt lieb da, quatscht nicht, aber wie gesagt nicht ganz bei der Sache.
    In Mathe/Rechnen klappt es ganz gut. Das schafft sie ohne Probleme. Aber die Buchstaben sind furchtbar.....
    Werde mal schauen, dass ich schnell einen Termin kriege....

  6. Inaktiver User

    AW: Erstes Schuljahr Hausaufgabenverweigerung

    Kann man Lese-Rechtschreibschwäche schon in dem Alter diagnostizieren? Ich würde tippen, ja. Sprich mit der Lehrerin darüber.
    Das:
    In Mathe/Rechnen klappt es ganz gut. Das schafft sie ohne Probleme. Aber die Buchstaben sind furchtbar.....
    spricht ja Bände.

  7. gesperrt

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    AW: Erstes Schuljahr Hausaufgabenverweigerung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich bin total entnervt.
    Mein 7jähriges Kind ist seit August in der Schule.
    Alles wunderbar.
    Aber sobald es zu Hause ist, heißt es : Ich mach keine Hausaufgaben. Nein mache ich nicht.
    Lernen - nein mache ich nicht.
    Die Probleme überhaupt die Buchstaben zu kennen werden immer größer. Ich hab den Eindruck, dass die ersten Buchstaben schon wieder vergessen sind. Geschweige denn, dass aus drei oder vier Buchstaben ein Wort gelesen werden kann.
    Die Lehrerin hat noch gar nichts gesagt.
    Was tun?
    Ist das normal?
    Bei meinem 13jährigen war das damals anders. Damals war auch nicht so ein Tempo. Ich find es schon heftig, dass die Erstklässler jeden Tag mit ein oder zwei neuen Buchstaben und Wörtern kommen.
    Stöhn..........................

    ... das ist aber vermutlich deshalb so, weil die Kinder mit 7 Jahren eigentlich das komplette Alphabet schon intus haben

    meine Tochter, gerade 6 geworden, und noch Kindergartenkind macht jetzt auch im Vorschulprogramm mit .... und da lernen sie die Buchstaben bereits alle schon im Kindergarten.

    das gehört wohl auch schon seit Jahren hier zum Standard und wird wohl auch allen umliegen Kindergärten ähnlich gehandhabt


    Ich pers. beobachte auch, daß die Eltern so ab dem 4. Lebensjahr beginnen, den Kindern erste Buchstaben beizubringen ... bis zum Schulstart sind die allermeisten dann so fit, daß sie ganze Sätze schreiben und Überschriften lesen ... und bis 100 zählen ... leichte Rechenaufgaben können

    ich pers. finde es teilweise ja nun auch überzogen und nervig ..
    aber irgendwo passe ich mich an und mache auch mit.

    und von daher meine Frage, wie gut war deine Tochter denn auf die Schule vorbereitetet ???
    hatte dein Kind mit 5 oder 6 Jahren kein Interesse am Lesen und Schreibenlernen ... ist dir da irgenwas aufgefallen ??

    Oder, fing sie quasi in der Schule bei "Null" an ... dann ist es ja nun evtl ja nicht so verwunderlich wenn das Kind eher gefrustet ist ..

    ich meine, wenn die anderen von einem höheren Level aus gestartet sind .. dann tun sie sich schon auch leichter mit dem Anfängen.


    jedenfalls ... soweit ich informiert bin, haben sie hier bis zu den Weihnachtsferien das Alphabet komplett durch ...
    darauf mauß ich mich wohl einstellen .. das geht rasant los ...
    und Hausaufgaben sind vom 1. Tag an verbindlich für alle ... und nicht freiwillig.



    Gruß, B.
    Geändert von Blondine (05.11.2009 um 18:04 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Erstes Schuljahr Hausaufgabenverweigerung

    Natürlich kann eine Legasthenie oder so dahinter stecken.

    Aber

    - jedes Kind ist anders
    - jedes Kind hat sein eigenes Tempo
    - jedes Kind hat Stärken und Schwächen
    - jedes Kind braucht eine andere Ansprache

    Versuche, dein Kind nicht schnell in eine Schublade zu stecken, sondern suche nach Sachen, die ihm Spass machen.

    Mag es Kneten?? Dann knete mal Buchstaben mit ihm! Je mehr Sinne aufnehmen, desto besser für das Kind.

    Koch Buchstabensuppe.

    Backt zusammen Plätzchen und ormt dabei die Buchstaben.

    Mach ein Memory-Spiel mit Buchstaben. So lernen Kinder ohne Zwang und Druck.

    Mit Spaß geht alles leichter!

  9. Inaktiver User

    AW: Erstes Schuljahr Hausaufgabenverweigerung

    Zitat Zitat von Blondine Beitrag anzeigen
    das ist aber vermutlich deshalb so, weil die Kinder mit 7 jahren eigentlich das komplette Alphabet schon intus haben

    meine Tochter, gerade 6 geworden udn noch Kindergartenkind macht jetzt auch im vorschulprogramm mit .... und da lernen sie die Buchstaben bereits allle schon im Kindergarten.
    Ich hasse das! Es gibt Fähigkeiten, die man gut erlernen kann im Kindergarten. Aber der Rest gehört in die Schule!

    ich pers. beobachte auch, daß die eltern so ab dem 4. lebensjahr beginnen, den Kindern erste Buchstaben beizubringen ... bis zum schulstart sind die allermeisten dann so fit, daß sie ganze sätze schreiben udn überschriften lesen ... und bis 100 zählen ... leichte rechenaufgaben können

    ich pers. finde es teilweise ja nun auch überzogen und nervig ..
    aber irgendwo passe ich mich an und mache auch mit.
    Ich kann das verstehen, weil man ja nicht will, dass das eigene Kind untergeht. Aber ich sehe da keinen Sinn drin.

    Förderung auf jeden Fall. Aber für mich ist der Spaß das wichtigste. Da gibt es dann schon Kinder, die bereits im Kiga das Gefühl haben nicht mitzukommen.

    Lasst die Kinder Musik machen, lasst sie auf Bäume klettern und zum Turnen gehen. Malt und bastelt. Aber nicht diesen blöden Druck wir müssen das ABC lernen.
    jedenfalls ... soweit ich informiert bin, haben sie hier bis zu den Weihnachtsferien das Alphabet komplett durch ...
    darauf mauß ich mich wohl einstellen .. das geht rasant los ...
    und Hausaufgaben sind vom 1. Tag an verbindlich für alle ... und nicht freiwillig.

    Gruß, B.
    Die Schulen unterrichten ja nach unterschiedlichen Systemen. Das eine ist praktisch unsere althergebrachte Weise, dass sie jeden Buchstaben lernen und daraus dann, wenn sie 4 Buchstaben zusammen haben ein Wort schreiben. Wir beide werden es wohl so gelernt haben.

    Jetzt erlernen es die meisten Kinder ja über das lautieren. Und da ist es oft so, dass die schnelleren Kinder so um Weihnachten anfangen zu lesen, der Rest kann es meist bis Ostern.

    Die unverbindlichen Hausaufgaben sind sicher die Ausnahme, aber für meinen Sohn war das super. Er ist ein sehr verspielter und so blieb ihm immer viel Zeit zu spielen.

  10. Inaktiver User

    AW: Erstes Schuljahr Hausaufgabenverweigerung

    Erst mal: Bloß keine Panik. Wenn es wirklich schlimme Probleme wären, hätte sich die Lehrerin schon gemeldet.

    Und wenn die Buchstaben noch schwierig erscheinen - du meine Güte, das sind sie ja auch! Auf Elternabend werden doch oft so Schriftzeichen verteilt, die man zuordnen muss. Und dann sieht man erst, wie schwer es ist, solche Hieroglyphen auseinander zu halten. Und nichts anderes sind die Buchstaben anfangs.

    Meine Tochter hat zum Beispiel die Zahlen anfangs oft spiegelverkehrt geschrieben. Da dachte ich schon, das sei bedenklich. Aber die Lehrerin sagte mir, das sei völlig normal. Und es hat sich auch rasch gegeben.

    Auf jeden Fall also das Gespräch suchen und keinen Stress machen. Die Kinder müssen erst mal begreifen, dass das in der Schule "ernst" ist und dass man da tatsächlich arbeiten muss, um einen Erfolg zu haben, und auch, dass es sehr schön ist, einen Erfolg zu sehen. Das kann aber ein bisschen dauern, und jedes Kind hat sein Tempo.

    Und ja, man muss auch sehen, nach welchem Prinzip die Schule vorgeht. Das kann ziemlich große Unterschiede machen!

    Jedenfalls würde ich auf gar keinen Fall die Hausaufgaben mit dem Kind "absitzen". Schon um des häuslichen Friedens willen.

    Bei uns in der Betreuung machen die das so, dass die Kinder ein ganz bestimmtes Zeitfenster für die Hausaufgaben haben (1. Schuljahr: maximal 30 Minuten). Danach ist Feierabend. Und wenn ein Kind das trotz konzentrierter Arbeit nicht geschafft hat, wird eine Notiz für die Lehrerin geschrieben.

    Ich finde das ein gutes Vorgehen.

    Und noch eins fällt mir dazu ein: Die "Macht" der Eltern lässt in dieser Phase nach. Die Konsequenz, die auf das Nichterledigen der Hausaufgaben folgt, geht von der Schule aus, und die ist viel wirksamer als eine meckernde Mutter. Mein Sohn machte die Erfahrung beim Zuspätkommen. Das passierte einmal und dann nicht mehr.

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