Danke, so sehe ich das auch.Zitat von Elly
Zilpzalp
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19.11.2008, 17:26
AW: Keine Einladung zum Geburtstagsfest des angeblich besten Freundes
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19.11.2008, 17:40
AW: Keine Einladung zum Geburtstagsfest des angeblich besten Freundes
Ich würde bzw. habe das nur beim besten Freund tun. Demjenigen, mit dem das Kind sich fast täglich verabredet. Derjenige, der einmal im Monat bei uns schläft. Bei "normalen" Freunden wäre das sicherlich übertrieben, weil man eben nicht immer und überall eingeladen wird. DAS fällt dann unter persönliches Pech.
Zitat von zilpzalp70
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19.11.2008, 18:32Inaktiver User
AW: Keine Einladung zum Geburtstagsfest des angeblich besten Freundes
Nach meiner Erfahrung sind die Freundschaften in diesem Alter derart dynamisch, dass sich ein Vermitteln und Einmischen und Anrufen gar nicht lohnt und im Zweifelsfall eher peinlich ist - die Kinder haben sich längst wieder vertragen.
Ich finde es manchmal schon recht heftig, was da so an Gemeinheiten abläuft, und staune dann immer wieder über die Langmut der Kinder - der Treuebruch ist so schnell verziehen, wie er passiert ist, jedes Kind darf mal "komisch" sein, ohne dass das bleibend übel genommen wird. Manchmal ist aber auch nichts mehr zu machen und die Freundschaft ist zu Ende, auch wenn man dachte, die Kinder harmonieren gut.
Erst später werden die Freundschaften stabiler und die Konflikte entsprechend schmerzhafter.
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19.11.2008, 20:12Inaktiver User
AW: Keine Einladung zum Geburtstagsfest des angeblich besten Freundes
Ich denke, nach diesem Posting der TE hier, ist doch alles noch offen. Und gar nicht klar, ob der Sohnemann nicht doch eingeladen wird.
Ich kenne auch eine Familie, bei der es so abläuft. Die Mutter weiß manchmal selbst am Tag vor dem Geburtstag ihrer Söhne nicht, wer alles kommen wird.
Zitat von sternenputzerin
Mein Jüngster hat auch schon am Tag der Feier plötzlich einen Anruf bekommen nach dem Motto:
Du ich feiere heute meinen Geburtstag. Hast du Lust zu kommen? Wenn er dann nach der genauen Uhrzeit gefragt hat, hieß es auch schon mal: Egal, kannst auch gleich kommen wenn du willst.
Manche sind halt sehr spontan
Für mich wäre das nichts, ich plane lieber rechtzeitig. Für meine Kinder wäre es auch nichts gewesen, die haben immer gerne frühzeitig eingeladen und selbst wenn es dann nochmal Zoff mit jemanden gab, war klar, dass derjenige zur Feier kommt.
Aber wie sagen die Kölner doch: Jede Jeck is anders.
(Bitte um Entschuldigung, falls es falsch geschrieben ist und dass ich das hier benutze obwohl ich keine Rheinländerin bin, aber ich finde es passt so gut)
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20.11.2008, 08:33
AW: Keine Einladung zum Geburtstagsfest des angeblich besten Freundes
ob richtig geschrieben oder nicht, aber bitte vollständig

Jede Jeck is anders, aber jeder is ene Jeck.
Liebe Grüße
promethea
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01.12.2008, 08:48Inaktiver User
AW: Keine Einladung zum Geburtstagsfest des angeblich besten Freundes
Zitat von .aqua.
Wenn du mich fragst, ein ganz blöder, primitiver Spruch von der Mutter, der nicht gerade von Konfliktfähigkeit und sozialer Kompetenz zeugt. Ihr Sohn ist minderjährig, gerade mal eben acht Jahre alt und damit beschränkt geschäftsfähig geworden und kann gar nicht wie ein Erwachsener völlig allein entscheiden, wen er einlädt. Schon deshalb nicht, weil Einladungen ja schließlich mit Kosten verbunden und nicht alle Eltern finanziell so auf Rosen gebettet sind, dass sie beliebig viele Kinder zu einer Geburtstagsparty empfangen können. Demnächst "entscheidet" ihr Sohn auch noch "selbst", wie viele und wie teure Spielsachen er bekommt und was für ein Auto sich die Familie anzuschaffen hat, oder was? So ein affiges Getue!
Die ach so erziehungsbegabte Mutter scheint auch nicht die Souveränität zu besitzen, dir offen zu sagen, was wirklich los ist. Wenn es sie oder ihren Sohn störte, dass dein Sohn nicht mehr so oft wie früher mit ihrem Sohn gespielt hat, dann hätten sie ja vor der Geburtstagsfeier einmal "Laut geben" und euch fragen können, was los sei. Was sie betreibt, ist ein Rückzug in den Schmollwinkel. Außerdem bringt sie ihrem Sohn auf diese Weise bei, dass man auf die Gefühle seiner Mitmenschen keine Rücksicht zu nehmen und sich nicht zu bemühen braucht, Konflikte aus der Welt zu schaffen.
Ich würde versuchen, meinem Sohn kindgerecht zu vermitteln, dass man Freundschaften leider nicht erzwingen kann, dass der Freund sich möglicherweise von ihm vernachlässigt gefühlt hat, dass aber die Art und Weise, wie die andere Familie darauf reagiert hat, nicht gerade die optimale Konfliktbereinigung ist und von eurer Familie weder gutgeheißen noch für nachahmenswert befunden wird. Dein Sohn soll sich lieber Freunde suchen, die im Elternhaus einen vernünftigeren, rücksichtsvolleren Umgang mit Konflikten und nicht nur stumpfsinnige Sprüche vermittelt bekommen.Geändert von Inaktiver User (01.12.2008 um 08:58 Uhr)
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01.12.2008, 09:12
AW: Keine Einladung zum Geburtstagsfest des angeblich besten Freundes
Ich mische mich in die Einladungen meines Sohnes nicht ein, ich lege nur die Anzahl der Kinder fest, die zu uns kommen dürfen. Wenn ich etwas für unpassend finde, sage ich es, erkläre meinen Sohn auch, was das für Konsequenzen haben könnte, wenn er aber nicht will, dann ist es eben so.
Ich halte mich überhaupt aus den ganzen Verstrickungen heraus, mein Sohn regelt seine Freundschaften allein. Bedingt durch Eintritt in die Schule, Übertritt auf die nächste Schule, Sitzenbleiben von Kameraden und Aufspaltung der Klasse in Franzosen und Lateiner gibt es einen jährlichen Wechsel an „angesagten“ Freunden. Ich tue den Teufel und werde mich da einmischen.
Er hat auch schon seine Erfahrung in dieser Hinsicht gemacht und hat das aber weggesteckt. Wenn er diese Erfahrung einem anderen zumuten will, dann hat er wohl seine Gründe."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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01.12.2008, 11:05
AW: Keine Einladung zum Geburtstagsfest des angeblich besten Freundes
nachdem Dein Sohn scheinbar mittlerweile auf dem Gym ist ... und dort schon die Fremdsprachentrennung und Sitzenbleibererfahrungen mitgemacht hat ... handelt es sich dann wohl weniger um einen 8. Geburtstag .. ich tippe auf 12 + - ...
schon ein gewisser Unterschied, findest du nicht ???
Gruß, B.
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01.12.2008, 13:24
AW: Keine Einladung zum Geburtstagsfest des angeblich besten Freundes
Ich oute mich: Auch im zarten Alter von 7 durfte mein Zwerg seine Gästeliste selbst zusammenstellen. Die Anzahl legen die Eltern fest; durchaus auch in Abhängigkeit von der geplanten Aktivität. Wer dann eingeladen wird, entscheiden die Kinder selbst.
Ich rede allerdings auch mit ihnen drüber, wenn ich denke, dass sie jemanden übersehen haben. Auch, wenn sie jemanden einladen wollen, den sie eigentlich gar nicht so zu mögen scheinen, sprech ich sie drauf an.
Wird mein Kind nicht eingeladen, obwohl es damit gerechnet hat, kann ich es nur trösten.
Zilpzalp
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01.12.2008, 13:26
AW: Keine Einladung zum Geburtstagsfest des angeblich besten Freundes
doppelt


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