Lesetag aber auch nichtZitat von rofl
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Also nochmal: egoistischer Grund: Ich wollte selber bei meinen Kindern sein und sie nicht so früh schon in die Fremdbetreuung geben, da ich die Zeit mit ihnen geniessen wollte und auch getan habe.
Ich weiss gerade nicht, was Du hier gerne hören möchtest.
Es ist genauso, dass es jede für sich entscheiden muss. Denn wenn Dir hier alle Userinnen einstimmig erklären, dass Du dringend bei Deinem Kind zu bleiben hast und Du das dann auch tust, obwohl Du liebend gerne in Deinen Job zurück willst - dann gibt das eine sehr unglückliche Mutter, die in Folge ein sehr unglückliches Kind haben wird.
Das ganze ist ein Mütterproblem, kein Kinderproblem.
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17.11.2008, 14:45
AW: argumente für/gegen kleinkindbetreuung
Wenn man einen Fehler gemacht hat, kommt manchmal etwas ganz Wunderbares dabei heraus.
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17.11.2008, 14:45Inaktiver User
AW: argumente für/gegen kleinkindbetreuung
Hm....ich würd die Frage anders angehen...
Es kommt meiner Meinung nach auf der einen Seite aufs Kind und auf der anderen Seite auf die Umgebung an...
Hat das Kind zu den anderen und den Aufsichtspersonen einen guten Draht, was herrscht für ein Klima, passt es rein oder nicht.
Es kann ja vorkommen, dass aus welchen Gründen auch immer die Chemie nicht stimmt und dann wäre schnell ein Argument gegen die Betreuung da.
Ich würd eher auf solche Dinge achten, geht es dem Kind gut dort, fühlt es sich wohl oder stimmt irgendwas nicht.
Das muss dann nicht gegen die Kita generell oder die Leute dort gehen, es gibt einfach Konstellationen, die nicht gut gehen...
Ach ja, geht es um reine Betreuung oder auch Frühförderung?? Ist mir nicht ganz klar geworden.
Monsoon
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17.11.2008, 15:08
AW: argumente für/gegen kleinkindbetreuung
Contra:
... das Kind wird schon früh einem starren Zeitplan unterworfen, der aber nicht primär auf seine Bedürfnisse ausgerichtet ist .. sondern sich eben auch nach anderen Kriterien richtet.
gegessen wird also z.B. immer um 12 Uhr Mittags ... im extremeren Fall gibt es feste Windelzeiten, wo alle frisch gemacht werden ..
...das Kind muß sich an mehrere neue Bezugspersonen gewöhnen, die bestimmt alle freundlich und kompetent sind ... aber eben nicht die liebevolle Mutter ... es muß also schon früh andere Beziehungen akzeptieren und sich den verschiedenen Erziehungstilen und Persönlichkeiten anpassen.
.. das Kind muß sich schon früh mit Konkurrenzsituationen abfinden ... muß schon bald mit vielen anderen Kleinkindern um die Aufmerksamkeit der Erzieherinnen "ringen", muß seine Bedürfnisse hintenanstellen und oft abwarten, bis es dran ist ...
... Kinder im 1. Lebensjahr sind nicht in der Lage sich verbal auszudrücken .. die können ihre Wünsche und Bedürfnisse nicht eindeutig und direkt mitteilen ... können ihren Eltern z.B. Mißstände aus ihrem Alltag nicht direkt erzählen, wenn jemand grob und ruppig mit ihnen umgeht erfahren es die Elter oft gar nicht.
Sie können nicht "petzen" ...
andererseits braucht man manchmal ebenauch viel Zeit und Einfühlungsvermögen und muß sich aufs sein Kind einlassen können .. bis man manchmal versteht was es wirklich will und braucht ... fraglich ob Erzieherinnen mit vielen Kindern und der nötigen professionellen Distanz das immer so gut hinbekommen ...
... die anderen Kleinkinder in der Krippe sind evtl. auch nicht immer die netten kleinen Freunde, die man sich für das eigene Kind wünscht ... und, darauf hat man aber gar keinen Einfluß, Freunde kann man gezielt aussuchen ... und auch schon das Kind .. Krippengenossen bekommt man nach dem Zufallsprinzip!!!
Schon schlimm, wenn ein kleines Kind dann 8 Stunden am Tag mit 2 und 2 1/2jährigen verbringt, die ihr Sozialverhalten dann am 1jährigen schulen.
Blöd aber nicht auszuschließen, daß da auch Kinder sind, die trotz gutem Erzieherinneneinsatz monatelang nicht begreifen,wie sie mit Kleineren und Schwächeren umgehen müssen, die oft ausprobieren müsse, was wirklich so richtig weh tut, und ob da Baby dann dann auch jedesmal weint ...
Kinder im 1. Lebensjahr ... und auch noch mit 12,13, 14 Monaten ... sind noch gar nicht so sozial, daß sie wirklich den Kontakt mit vielen anderen Kleinkindern suchen und brauchen.
Die spielen auch noch gar nicht in Gruppen miteinander, können nicht wirklich viel miteinander anfangen ...
Klar, sie beobachten sich und schauen sich gerne mal an ... geben ein Spielzeug weiter, holen sich eines ...
aber erst weit nach dem 2. Lebensjahr sind sie sozial so weit, daß sie wirklich zu anderen Kindern wollen und mit anderen auch spielen können ...
vorher ist das einfach noch zu früh, bringt im Grunde noch nicht wirklich was.
Ab und an Krappelgruppe mit Mama stillt das kindliche Bedürfnisse nach Babygesellschaft durchaus.
ein Maximum an kindlicher Gesellschaft ist jedenfalls nicht so wirklich nötig, nicht unbedingt ein Vorteil ...
Kinder in diesem Alter entwicklungsmäßig in einer "Fremdelphase".
Die reagieren ablehnend auf neue Gesichter, Situatione, Eindrücke ... weinen z.b. wenn man nach langer Zeit neue Bettwäsche aufzieht ...
meiden den Kontakt mit Fremden, wollen sich z.B. von unbekannten gar nicht anfassen lassen .. und gerade in so einer Phase gibt man sein Kind dann außer Haus , muß es in der Krippe eingewöhnen ...
Streß ... Krippenbetreuung betreutet viel Streß für so ein kleines Kind .. es beginnt schon am frühen Morgen, wenn es wach werden und angezogen werden muß, weil man ja jetzt ins Auto muß und zur Krippe fahren .. auch im Winter evtl. schon um 7 Uhr morgens ... die ganzen Abläufe und Formalitäten ... für kleine Kinder ist das anstrengend und echt stressig, wenn es nicht sein muß, warum dann dieser Streß für das Kind ???
Höheres Infektionsrisiko ... Krippenkinder sind anfangs häufiger krank, müssen ihr Immunsystem erst aufbauen ... haben mehr Kontaktpersonen ... verschiedene Hygieneräume
alles einerseits zwar positiv ...
aber andererseits, manchmal verlaufen auch harmlose Infektionen schlimm ...
man muß also schon eine gewisse Abwägung treffen, ob man seinem Kind ein gesundheitliches Risiko schon zumuten möchte ... manche sind ja mit 6 bis 8 Monaten bzw. einem Jahr doch noch sehr, sehr zart ...
Die stecken manches körperlich eben doch nicht so weg ...
Wolltest du Beiträge dieser Art ???
wenn ja, bestimmt fällt mir noch mehr ein ...
und natürlich auch die ProSeite .... aber, bevor ich hier weitere Argumente liefere und endlos poste...
Du wolltest es also allgemein gehalten und als Aufzählung, Liste ... ohne Bewertung ???
Gruß, B.Geändert von Blondine (17.11.2008 um 16:53 Uhr)
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17.11.2008, 16:00
AW: argumente für/gegen kleinkindbetreuung
Ich denke, es gilt, die Bedürfnisse des Kindes und die der Mutter/des Vaters zu betrachten. Also: wer will was, wem fehlt was, was schadet wem usw.
Meine persönlichen Erfahrungen als Kind sind eher negativ. Ich habe (laut Aussage meiner Mutter) in der Kinderkrippe (von 8 Wochen bis 3 Jahre) ziemlich gelitten. War sehr oft krank (sicher auch mit psychosomatischen Ursachen) und habe sehr viel geschrien. Meiner Frau ging es bei gleichem Umfeld sehr ähnlich, auch sie war nur sehr eingeschränkt fremdbetreuungstauglich.
Daher ist es sicher nicht verwunderlich, daß wir mit der Kinderbetreuung erst begonnen haben, als unsere Kinder etwa 3 Jahre alt waren. Hier stand (für meine Frau) vor allem das im Vordergrund, was Gerimee erwähnt hat: der Wunsch, diese Zeit intensiv mit den Kindern zu verbringen.
Einige der (möglichen) Nachteile hat Blondine ja bereits beschrieben. Die Folgen für das Kind sind individuell unterschiedlich, daher fordert die Deutsche Psychoanalytische Vereinigung einen "Krippentauglichkeitstest". Interessant dazu die Artikel auf der Homepage der DPV (http://www.dpv-psa.de/) unter der Rubrik "Pressespiegel".
Die Vorteile liegen sicher im wesentlichen auf der Seite der Eltern. Ob es wirklich Vorteile für die Kinder gibt, hängt von der familiären Situation, der Schicht, der Eltern-Kind-Beziehung usw. ab. Da wird man kaum pauschale Aussagen treffen können. Auch wenn es keine Vorteile gibt, heißt es allerdings auch nicht, daß es ihnen pauschal schadet. Das ist individuell verschieden.
Es gibt allerdings Konstallationen, die sind für jedes kleine Kind eine Zumutung. Zum Beispiel häufiger Wechsel der Bezugspersonen, ein gespanntes Verhältnis zwichen Mutter/Vater und Erzieher/Pflegemutter, zu viele Kinder pro Erzieher, sehr zeitiges Aufstehen früh.
Hans----------------------------------------------------------------
"Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.
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17.11.2008, 16:08Inaktiver User
AW: argumente für/gegen kleinkindbetreuung
Blondine hat schon sehr viel geschrieben...
Ein Punkt dagegen, der mir einfällt:
Es wollen nicht alle Kinder immer bei anderen sein, es gibt solche, die sind lieber für sich alleine und nicht in einer Gruppe, wo sich jeder anpassen muss, weil es sonst nicht geht.
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17.11.2008, 16:25
AW: argumente für/gegen kleinkindbetreuung
Pro:
Eltern können in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen und wissen das Kind gut versorgt.
Kind hat mehrere Bezugspersonen, klammert nicht so an (üblicherweise) Mama.
Kind hat viele Spielkameraden, verschiedene Einflüsse, Abwechslung statt evlt. etwas langweiligerem Zuhause.
Kind ist nicht so "verwöhnt", findet es völlig normal, dass es sein Job ist in die Kita/zur Tagesmutter zu gehen, kann Trennungen besser wegstecken als Zuhause-Mama-Kinder.
Contra:
Fester Zeitplan gegen die Schlafgewohnheiten des Kindes, muss sich früh "dem Ernst des Lebens beugen".
Kann sich nicht verbal gegen Methoden "wehren", die es ablehnt oder von zuhause in der Form nicht annähernd kennt.
Kind kann sich nicht zurückziehen, wann es möchte, muss schon sehr früh funktionieren.
Kind kann nicht in Ruhe kindesübliche Infekte auskurieren.
Ich habe mich seinerzeit für "Contra" entschieden. Mir war die Kleinkindzeit bzw. das Dabeisein wichtiger für einige Jahre als die berufliche Verwirklichung. Allerdings konnten wir es uns auch finanziell leisten, das ist ja ein wesentlicher Punkt.
Selbst habe ich zwei Tageskinder betreut, als mein jüngeres Kind selbst noch klein war. Ich habe also höchst persönlich morgens zwei kleine, müde Persönchen in Empfang genommen, die zwar gerne bei uns waren und natürlich gut betreut wurden
- aber die Mama war ich eben nicht und sie hätten sicherlich lieber um 7 Uhr morgens zuhause auf dem Schoß gekuschelt, als gleich in die Klamotten zu müssen.
Nachteil bei meinen verwöhnten Kindern ist definitiv, dass sie sich länger dran gewöhnen mußten, als ich wieder zu arbeiten anfing. Sie haben kein Trauma erlitten, aber für sie war es nie so normal wie für die Kinder meiner Freundinnen, die stets fremdbetreut waren und es gar nicht anders kannten.
Ich würde meine Kinder dennoch immer wieder im Kleinkindalter selbst betreuen wollen, weil ich einfach diese Prägezeit, wie man es ja auch bei Welpen nennt
, größtenteils selbst gestalten wollte. Außerdem war es mir wichtig, dass einige Jahre des Lebens ohne Streß, Zeitdruck und Hetzerei ablaufen. Ab einem gewissen Alter können Kinder das einfach schon verstehen - mit einem Jahr jedoch noch nicht.
Es ist also eine ganz und gar persönliche Entscheidung und ein Richtig oder ein Falsch gibt es sicherlich nicht.
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17.11.2008, 22:22
AW: argumente für/gegen kleinkindbetreuung
Hallo, mich würde mal die Meinung von erfahrenen Müttern interessieren:
Meine Tochter (16 Mon) blüht in ihrer Musikgruppe richtig auf. Sie macht mit, klatscht, schunkelt. Auf meine Spielansätze daheim steigt sie fast nie ein, auch mag sie sich nicht gern mit mir Bücher anschaun. Vielleicht ist es, weil ich ein etwas fantasieloser Typ bin, bin auch nicht sehr musikalisch und sie merkt wahrscheinlich, dass mir diese Begeisterung fürs Spielen mit ihr nicht liegt.
Ich überlege nun sie in die Kita zu geben, obwohl ich nicht unbedingt wg. Arbeit muss. Ist es denn nicht so, dass in der Kita auch Programm stattfindet?
Irgendwie kommt es hier so rüber, als ob Kitas nur so ne Art Babysitter wären. Ist das so?
Und gibt es jemanden hier, der sein Kind nur 3 Stunden da "abliefert" damit es was erlebt/lernt (mehr würde ich nicht wollen)?
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17.11.2008, 22:33
AW: argumente für/gegen kleinkindbetreuung
Rocaille, wo wohnst Du? Ich kenne hier nur Frauen, die händeringend Plätze in Kitas für Kleinkinder suchen, damit sie arbeiten gehen können. Dass Du es Dir überlegen kannst, Deine Tochter zum Bespielen dorthinzugeben, halte ich für sehr luxuriös.
Wenn man einen Fehler gemacht hat, kommt manchmal etwas ganz Wunderbares dabei heraus.
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18.11.2008, 01:06
AW: argumente für/gegen kleinkindbetreuung
Man muss da m. E. ein paar Jahre weiter denken.
Vor allem: Wie realistisch ist es, dass man nach (je nach Wunsch) 3, 6, 10 Jahren wieder zurück in den Job kommt?
Ich finde es wirklich nicht glücklich, so ganz kleine, halbjährige, in die Krippe zu geben.
Allerdings, die Alternative die ich so sehe, gefällt mir noch weitaus weniger. Da lebt die Mutter jahrelang mit dem Kind (den beiden Kindern) tagsüber allein in der 4-Zimmer-Wohnung. Das Geld ist knapp, große Unternehmungen sind daher nicht möglich.
So schön das die ersten beiden Jahre ist, irgendwann wächst nicht mehr das Kind in das "Erwachsene Leben" langsam hinein. Es dreht sich dann um und das Leben der Mutter wird ein "Kinderleben", und der Streit des Kleinen mit dem Spielkameraden wird zu einer echten Sorge der Mutter...
Ich halte es für ungesund und dem Kind auch nicht dienlich, wenn sich eine jahrelang Mutter nur um ein Kind dreht.
Aber irgendwo gibt's in unserer Gesellschaft auch keinen Mittelweg.
Entweder der ganz kleine Knopf muss bereits in die Krippe oder es klappt halt dann einfach nicht mehr mit dem Erwachsenenleben der Mutter.
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18.11.2008, 07:11
AW: argumente für/gegen kleinkindbetreuung
wir haben sehr früh 'fremdbetreut': mein mann, die beiden großeltern und ein notbabysitter und ich im wechsel.
was mich daran besonders freut, meine söhne erleben ihre großväter sehr intensiv und haben so noch weitere männliche bezugspersonen.
mit ca. 1 jahr gingen sie zur tagesmutter. wenige kinder (max. 5), im familären umfeld, bei einer herzlichen frau.
meine erfahrung als kind, das nur von der mutter betreut wurde ist sehr negativ. noch heute bekomme ich vorgeworfen, dass ich als kind ja lieber in den kindergarten gegangen bin, als mit ihr zu spielen.
also für mich fällt die liste sehr pro aus, was auch durch unsere lebensumstände (selbständig) bedingt ist.
auch sind meine kinder im kindergarten selten krank, das immunsystem wurde wohl gut bei der tagesmutter geschult.
auf mich wirkt der anspruch 'das kind zur mutter' oder 'ich will die ersten jahre meines kindes für mich haben' befremdlich. diese alleinherrschaft der mutter widerstrebt mir. ich finde, es gibt genügend andere erwachsene im familien- und freundeskreis, zu denen die kinder auch vertrauen aufbauen können. man sollte ihnen auch die chance dazu geben.
für mich war und ist es 'leichter', meine jungs bei meiner freundin auf dem spielplatz zu lassen, damit ich zum frauenarzt gehen kann. meine jungs freuen sich auf die freundin, haben spass und ich ruhe beim frauenarzt - und meine freundin genießt das auch.
es erschreckt mich, wenn ich von frauen höre, dass sie nie irgendwo alleine hingehen können, weil ihr kind niemanden kennt.
oder dass viele nicht bereit sind, ihr baby verwandten oder freunden in den arm zu geben.
betreuung durch tagesmutter oder krippe sollte vor dem 1lj beginnen oder nach dem 1,5lj . mein erleben und auch diverse gespräche mit anderen müttern und tagesmüttern, bestätigt, dass gerade in der phase um das 1.lj die kinder sensibel auf trennungen reagieren.
sind die kinder es früh gewohnt, auch mal bei jemand anders zu sein - sei es papa(ja, es gibt kinder, die bleiben nicht mal alleine beim papa), großeltern, freunde - dann fällt es ihnen leichter, weil sie diese erfahrung kennen.
und ich finde, bestimmte dinge, wie z. b. frauenarztbesuch oder frisör - sind angenehmer ohne kinder.
natürlich hat man weniger 'einfluss' auf die prägephase, wenn man seine kinder früher in fremde hände gibt.
aber es gibt ja auch positive einflüsse. so wie die unserer opas. die übernehmen dieses ganze eisenbahntraktorenthema, machen akrobatik oder angeln mit magneten zeug aus dem bach.
auch die omas sind nicht ohne.
und wo sonst, außer unter verschiedenen menschen, kann man seine soziale kompetenz schulen?
nachtrag:
die von mir oben beschriebenen beispiele von 'übermüttern' ist mein ureigenes empfinden, und aufgrund meiner erfahrung eher negativ geprägt.
es liegt mir fern irgendjemanden für seine lebensform anzugreifen.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte


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