@ Kraaf
Ich weiß nicht, muß der denn völlig abgeschottet sein? Wenn er einen film sehen möchte bleibt mir ja noch immer die möglichkeit nach einem blick auf den titel zu sagen "nee, keine lust, guck alleine" und umgekehrt natürlich auch. Oder er kauft sich möglicherweise einen film, weil er sich dafür interessiert, aber der liegt dann bei den anderen und gut is.obwohl sie für ihn und seinen ganz eigenen und höchstpersönlichen Autoerotikbereich bestimmt sind?
Ich kann ja nur davon ausgehen, wie´s bei uns gehandhabt wird - wir haben einen offen zugänglichen bereich wegen kind und nicht so offen für nicht so kindertaugliche dinge. Und dabei einen gemeinsamen und jeder auch irgendwo seinen, aber die trennlinie ist nicht so scharf, das würde mich stören. Ich muß nicht alles wissen wollen, aber ich möchte es wissen können - wozu die geheimniskrämerei?
Es ist für mich irgendwie so, als wenn mein partner sagen würde: "ich gehe jetzt weg." da möchte ich auch wissen wohin. Würde er sagen "ich gehe zum fußball", würde ich viel spaß wünschen, wenn ´s mich nicht interessiert und ich lieber zu hause bleibe.
naja, aber das ist das doch - damit sollte man in einer beziehung doch anders umgehen können, offen eben.Du reagierst z.B. befremdet, "huch, das gefällt dir?" Dann bleibt ihm eigentlich nur, sich in Wilhelm-Tell-Manier von seinen eigenen Pornosammlung distanzieren oder?
Und selbst dann, wenn Du ganz locker damit umgehen könntest, befürchtet er villeicht doch das Gegenteil. Ein richtig heisser Tanz auf dem Hochseil...
ups - wen meinst Du mit "ihr" - so meine ich das doch, äh irgendwieWenn es euch wirklich darum geht, mit Pornos als solchen ganz offen in der Beziehung umgehen zu können und nicht darum, ihn direkt oder indirekt Rechenschaft ablegen zu lassen, solltet ihr das auf eigene Beinchen stellen.
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arabeske
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Thema: Pornos-wo ist die Grenze?
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28.07.2006, 13:38
Re: Pornos-wo ist die Grenze?
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28.07.2006, 13:40
Re: Pornos-wo ist die Grenze?
Der Unterschied zwischen Vergewaltigung und Pornographie ist uns aber schon klar, oder?Ich kann so schlecht damit leben, dass er einerseits total gegen Vergewaltigung schimpft, aber andererseits solche Pornos mag.
Wer sagt eigentlich, dass eine "röchelnde" Frau gequält wird? Habt ihr die Darstellerin aus dem Film mal gefragt? Ich bin sicher, wenn man die Gesichter der hier postenden Leute beim Orgasmus filmen und die Gesichter in einem anderen Zusammenhang darstellen würde - da käme schon der eine oder andere auf die Idee, den Rettungsdienst anzurufen.
Nur mal so meine Meinung...
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28.07.2006, 13:56Inaktiver User
Re: Pornos-wo ist die Grenze?
bist du wirklich der meinung frau kriegt vom rachenf*ck nen orgasmus ???Der Unterschied zwischen Vergewaltigung und Pornographie ist uns aber schon klar, oder?Ich kann so schlecht damit leben, dass er einerseits total gegen Vergewaltigung schimpft, aber andererseits solche Pornos mag.
Wer sagt eigentlich, dass eine "röchelnde" Frau gequält wird? Habt ihr die Darstellerin aus dem Film mal gefragt? Ich bin sicher, wenn man die Gesichter der hier postenden Leute beim Orgasmus filmen und die Gesichter in einem anderen Zusammenhang darstellen würde - da käme schon der eine oder andere auf die Idee, den Rettungsdienst anzurufen.
Nur mal so meine Meinung...

das träumste wohl...
oder bist du gar ne frau und sprichst aus eigener erfahrung ?
ich hätte das röcheln und würgen doch tatsächlich auf sauerstoffmangel und würgereiz zurückgeführt, so unverständlich und abwegig dir das auch scheinen mag
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28.07.2006, 14:25Inaktiver User
Re: Pornos-wo ist die Grenze?
Nein, Cat, ich glaube, Brera meint was anderes. Er/sie will sagen, daß Gesichtsausdrücke während einem Orgasmus auch 'erschreckend' aussehen können. Trotz Lustempfinden.
Unabhängig davon, was die Pornodarstellerin empfindet.
So habe ich es zumindest verstanden.
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28.07.2006, 14:54
Re: Pornos-wo ist die Grenze?
*smile* Arabeske,ups - wen meinst Du mit "ihr" - so meine ich das doch, äh irgendwie
verzeih, ich hatte anfangs zwar noch auf dein Posting reagiert, bin dann aber abgeschweift und viel allgemeiner geworden. Nur richtig deutlich habe ich es nicht gemacht.
Mein "Plädoyer" ist daher dann auch schnell überhaupt nicht mehr auf dich konkret bezogen. "Ihr" richtet sich ganz allgemein an "euch Frauen, die ihr irritiert über seine Pornos stolpert".
Und zu diesem höchsteigenen Bereich. Ich halte den als Prinzip für sehr, sehr wichtig. Blöd gesagt, sollte jeder eine abgeschlossene Kiste haben dürfen, egal was dann da drin schlummern mag. Selbst wenn die Kiste dann leer bleibt. Ich mach dazu irgendwann auch mal einen Strang auf, wollte ich schon öfters.
Selbst habe ich übrigens keinerlei verschlossenen Schrank o.ä. im ganzen KraafenCastle, obwohl ich selbst aus Prinzip einen haben sollte. *g*
Kraaf
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28.07.2006, 14:58Inaktiver User
Re: Pornos-wo ist die Grenze?
Da halten wir es einfach mit der Privatsphäre, die auch zu achten ist, wenn etwas nicht verschlossen istSelbst habe ich übrigens keinerlei verschlossenen Schrank o.ä. im ganzen KraafenCastle, obwohl ich selbst aus Prinzip einen haben sollte. *g*

sorry, das war jetzt wohl OT
Gruß, Leonie
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28.07.2006, 15:49
Re: Pornos-wo ist die Grenze?
Hi Jolanda,Also nochmal zum Abschluss: Die Pornofunde haben in mir eine viel tiefer liegende Frage aufgeworfen. Die Beziehung ist für mich nicht mehr wie davor. Ich sehe sie als Spiegel der Gesellschaft, und ich möchte mich auch als Frau, als Gegenüber äusern. Hätte ich Männerverachtende Filme, würde er sie entdecken, würde er einfach seinen Mund halten?
das ahnte und meinte ich oben mit "du hast jetzt die Büchse der Pandora geöffnet". Du hast aus Neugierde selbst eine sehr, sehr wichtige Grenze überschritten und das, was du gefunden hast, wolltest du nun bei aller Liebe niemals finden.
Vielleicht ist ihm dieser Film nicht einmal besonders wichtig? Wir und auch du wissen es nicht. Das weiss nur er.
Pornodiskussionen sind unendlich mühsam und unerfreulich. Weil sie sich schnell im Kreis drehen. Weil total viele andere Dinge, die irre brisant sind, mit hineinspielen: Beziehung und trotzdem ein autoerotischer Bereich? Ist das ok oder auch schon Betrug? Die Darstellerinnen scheinen alle so ganz anders auszusehen als die Partnerin real, was findet er denn dann eigentlich an mir? Dann erst die dargestellten Praktiken, will er das denn womöglich mit mir auch alles machen? Kann er denn wirklich Porno und Realität unterscheiden? Und... und... und
Daher nur kurz: glaube mir, die meisten Jungs können sehr wohl Kopfkino und reale Gelüste unterscheiden.
Könnte man über die ganzen eben genanten Punkte tabulos diskutieren und wären die ersteinmal geklärt, dann ist der Kopf auch endlich frei, um sich endlich auch mal die Qualität von Pornodarstellungen genauer anzusehen. Was ist Dreck? Was muss ich mir selbst als Mann nicht als Wixxvorlage und Kopfkinofutter antun? Weil ich offen, frei und ohne Scham sagen kann, was ich will und was mich kickt.
Deswegen auch die von mir oben dargestellte gemeinsame Möglichkeit.
Du weisst nicht, was dir gefällt? Dann finde es heraus. Und verrate es vielleicht deinem Süssen. Und dann, dann kommt auch bei ihm bissle was in Bewegung. Wer selbst dem Partner "unanständige Dinge beichten" kann, ermöglicht ermöglicht es ihm damit zugleich, leichter selbst vertrauensvoll die Klappe aufzubekommen. Da bin ich mir ziemlich sicher. Und dann verpuffen auch (unbegründete) Ängste und Befürchtungen.
Interessantes Paarspiel und Aufgabe für Sie: sie muss in der Videothek drei Filme ausleihen. Einer, der ihr gefällt. Einen, von dem sie annimmt, dass er ihn kickt und einen, vom dem sie sich vorstellen kann, dass beide ihn toll finden. er kommt mit, um sie zu beschützten, aber darf sich bei der Auswahl nicht einmischen. Sehr interessantes Experiment. *g*
Oder man versucht, gemeinsam als "Jury" eines hauseigenen 2-Personen-Filmfestivals political-correcte Filme aus dem üblen Wust der Videotheken finden, die aber trotzdem sehr geil sein dürfen. Garnicht so einfach.
Je spielerischer man damit umgeht, umso leichter wird man zueinander finden. Plötzlich ist der Pornofilm garnicht mehr DAS Wichtige und nicht mehr DAS Böse, sondern ein Mittelchen für das gegenseitige, bessere Verstehen und vielleicht auch Lustauslöser.
nettes Grüssle
Kraaf
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28.07.2006, 18:23
Re: Pornos-wo ist die Grenze?
Hallo,
hier regen sich immer wieder welche auf, dass ich geschnüffelt habe und dass dies überhaupt das schlimmere Vergehen sei.
Und wie bewertet ihr, dass es auch dazu eine Geschichte gibt? Ist die Tatsache, dass er mir mehrmals ins Gesicht gelogen hat, denn besser zu verzeihen?
Ich finde ihr solltet die Moralpolizei hier mal langsamer fahren lassen. Ich würde sagen, hätte er mich nicht Grund gegeben, misstrauisch zu sein, dann hätte ich die Dinger auch nie gefunden.
Manchmal denke ich, er tut es aus reiner Provokation. Kommt abends nicht heim, Handy ist ausgeschaltet, und erzählt mir bei seiner Rückkunft morgens um 3 Uhr er sei alleine was trinken gewesen.
Ich bin derweil im Dreieck gesprungen, habe mir tierisch Sorgen gemacht, wusste nichts, warum er nicht kommt etc.
Wer bitte wäre da so locker geblieben und kann nicht verstehen, dass ich daraufhin am nächsten Morgen das Handy, welches quasi zum anbeissen dalag, gegriffen habe um die Wahrheit zu erfahren. Und die Bestätigung war auch da: Eine SMS seiner Ex wo sie denn hingehen wollen, unterschrieben mit "Kuss"
Und trotz meiner konkreten mehrfachen Nachfragen hat er es geleugnet, bis ich ihm dann gesagt habe, dass ich an seinem Handy war.
Ja genau. Ich "schnüffel", und ich habe Grund. Nicht weil ich eine blöde Schnüfflerin wäre die Privatshären nicht respektiert, sonder weil ich mich nicht verarschen lassen will.
Aber es tut auch nichts zur Diskussion der Pornos.
Wenn ihr Männer es heimlich macht, dann meint ihr eben sei doch alles in Butter.
Warum hat mein Freund die Dinger nicht etwas besser versteckt? Oder die Hüllen zumindest verschwinden lassen? Es wäre glaube ich noch nicht mal schwer gewesen, es mir zu verheimlichen.
Und dann diese echt ekligen Aufnahmen, "Spermadusche", finde ich echt abartig.
Dann vielleicht doch lieber Bild-Zeitung.
So ist das mit der Heimlichtuerei.
Hat auch was mit Verantwortung zu tun.
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28.07.2006, 18:55
Re: Pornos-wo ist die Grenze?
Okeee, eure Beziehung ist gerade ziemlich im Eimer.
Dann verstehe ich aber umso weniger, warum du ausgerechnet deinen Fund "Spermadusche" auf einer gesellschaftlich-frauenpolitischen PorNo-Ebene diskutieren willst. Mir scheint, ihr müsst ganz andere Dinge klären - oder euch trennen.
schulterzuckend
Kraaf
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28.07.2006, 19:01
Re: Pornos-wo ist die Grenze?
entschuldigt meinen ungehaltenen Ton gerade eben...
ich bin einfach fertig mit den Nerven.
Mutiere zur Kettenraucherin, brauche jeden abend mehrere Bier, esse seit 3 Tagen nichts und habe total abgenommen. Und das bei der Hitze. Weiss einfach nicht mehr wo mir der Kopf steht.
Es kann sein, dass ich meinen Fund überbewerte, ich weiss einfach nicht ob wie wann ich das mal ansprechen kann. Will dauernd Sex haben mit ihm, will irgendetwas kompensieren.
Es ist die Reduzierung der Frau auf ein Sexobjekt, was mich niederdrückt. Und so fühle ich mich: Als gäbe es da Konkurrenz auf der Leinwand. Echte Gefühle verschwinden dahinter. Ich habe Angst dass es die Menschen abstumpft. Alles muss härter, krasser, brutaler, unpersönlicher werden. Ob im Supermarkt, bei der Behörde oder eben beim Sex. Mehr fällt mir dazu auch nicht mehr ein. Und da entsteht dann so eine Leere im Kopf. Ansprechen geht auch nicht.
Also dieses Forum ist ein Segen, ihr habt alle gezeigt, dass es euch auch angeht, jeden auf seine / ihre Weise. Ich bin vielleicht zu feinfühlig in vielen Dingen, lasse mich zu sehr davon runterziehen. Eure Meinungen dazu haben mir total geholfen, wenigstens fühle ich mich nicht so alleine.
Also danke für viele Meinungen.


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