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    Meine Erklärung für Pornokonsum der Männer

    Da in den bereits existierenden Strängen über den Pornokonsum unserer Männer meine Ansicht weder formuliert noch diskutiert wurde, sehe die Notwendigkeit eines weiteren Threads.

    Ich kann ja auch schon auf ein reiches Füllhorn an Lebenserfahrungen zurück blicken. Habe viel in meinem großen Freundes- und Bekanntenkreis gesehen und gehört, was das Thema "Männer und Pornos" angeht. Auf dieser Basis komme ich zu einem ganz banalen Ergebnis, weshalb die meisten Männer Pornos schauen. Der simple Grund ist, dass die eigene Partnerin sexuell nicht (mehr) reizvoll ist bzw sie es nie für ihn war. Das ist die bittere Wahrheit, die viele Frauen unter keinen Umständen wahrhaben wollen! Weil dies ihr Selbstbild, ihr Bild des geliebten Partners, ihren Glauben an ihre eigene Attraktivität, ihr Selbstwertgefühl massiv ins Wanken brächte. Und klar: Die virtuelle Befriedigung ist für den Pornogucker schnell, stressfrei und einfach zu haben.

    Es ist auf der anderen Seite völlig logisch, dass ein normaler, heterosexueller Mann niemals auf die glorreiche Idee käme, Pornos zu konsumieren, hätte er seinen fleischgewordenen Erotiktraum bereits an seiner Seite. Mir kann kein Mensch erzählen bzw ich habe es noch nie erlebt, dass ein solcher Mann zu Pornos (Filmchen oder Bildchen) griffe, wenn seine Freundin annähernd wie seine aus seinem Lieblingsstreifen entsprungene Wunsch-Sexbombe aussähe. Solange die Frau ihren Mann in sexueller Hinsicht optisch anmacht, d.h. genau seinem Beuteschema entspricht, sind Pornos kein Thema.

    Fakt ist, dass die Medien unsere Sehgewohnheiten verändert haben. Das tägliche Bombardment mit perfekten, computerbearbeiteten Frauen- und Männerkörpern hinterlässt Spuren. Viele von uns nehmen diese medial angebotenen Bilder zum Maßstab für die Wahl ihrer "Traumfrau"/ihres "Traummanns". Einige bleiben lieber Singles als auf einen sehr attraktiven (Sexual-)Partner zu verzichten. Andere gehen -aus ihrer Sicht- "faule Kompromisse" ein. Um nicht allein zu sein, aus Torschlusspanik, aus materiellen Erwägungen finden sich manchmal Paare, die sich unter normalen Umständen nie kennengelernt hätten. Diese Paare suchen häufig -jeder für sich- in ihren erotischen virtuellen Phantasiewelten die sexuelle Erfüllung.

    Etliche Frauen, die gegen den Pornokonsum ihres Partners sind, spüren instinktiv, dass sie den optischen Ansprüchen ihres Partners nicht gerecht werden können. Sie ahnen zurecht, dass sie ihm nicht bieten können, was er bei den fast makellosen Pornoqueens sucht. Deshalb fühlen sie sich gekränkt, verletzt und betrogen. Das kann ich bestens nachvollziehen. Und ja: Sie werden um ihr Exklusivrecht gebracht.

    Eine Reihe von Frauen, die mit dem regelmäßigen Pornokonsum klarkommen, haben es gelernt, der Frage nach dem "Warum?" zu verdrängen, kaum Beachtung zu schenken. Denn sie wissen genau, dass die ehrliche Antwort sehr schmerzhaft ausfallen könnte. Warum schaut sich ein Mann, dessen Ehefrau viel Oberweite und einen Melonenpo hat, dick und klein ist, Bildchen oder Filmchen mit Superweibern mit Modelmaßen und knackigem Birnenpo an? Weil diese Frauentypen ihn schon seit jeher sexuell erregt haben. Ganz einfach.

    Zusammenfassung meiner "ketzerischen These": Die Mehrheit der pornoschauenden heterosexuellen Männer tut dies, weil sie ihre Partnerin zwar gerne haben, aber sie in sexueller Hinsicht nicht mehr anregend finden.

    Ich will die männlichen Pornokonsumenten auf keinen Fall in Schutz nehmen, sondern nur eine einleuchtende Erklärung finden. Mein Mitgefühl gehört den Frauen, die mit den Pornos leben müssen.

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    AW: Meine Erklärung für Pornokonsum der Männer

    Zitat Zitat von Wilma1 Beitrag anzeigen
    Der simple Grund ist, dass die eigene Partnerin sexuell nicht (mehr) reizvoll ist bzw sie es nie für ihn war. Das ist die bittere Wahrheit, die viele Frauen unter keinen Umständen wahrhaben wollen! Weil dies ihr Selbstbild, ihr Bild des geliebten Partners, ihren Glauben an ihre eigene Attraktivität, ihr Selbstwertgefühl massiv ins Wanken brächte.
    Wie soll man das denn, wenn Du es so formulierst, diskutieren?

    Jede Antwort würde sofort ein "der getroffene Hund bellt" provozieren.

    Hast Du vielleicht eine Statistik, die Pornokonsum in Zusammenhang mit der Dauer einer Beziehung stellt?

    Tabea
    Bis auf Weiteres a.D.

  3. Inaktiver User

    AW: Meine Erklärung für Pornokonsum der Männer

    Gilt das Deiner Meinung nach für Pornoguckerinnen analog?

    Wilma, Du siehst mich erstaunt. Ich werde Deine Thesen kaum widerlegen können, ich bin ja kein Mann.
    Ich halte sie aber dennoch für falsch

  4. User Info Menu

    AW: Meine Erklärung für Pornokonsum der Männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gilt das Deiner Meinung nach für Pornoguckerinnen analog?
    Madiba, die gibbet doch gar nicht.

    Und wenn doch, haben die bestimt so ein Exemplar zu Hause hocken.

    Tabea
    Bis auf Weiteres a.D.

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    AW: Meine Erklärung für Pornokonsum der Männer

    Na, wo bleiben denn die Herren der Schöpfung? Ertappt?

  6. Inaktiver User

    AW: Meine Erklärung für Pornokonsum der Männer

    Zitat Zitat von Wilma1 Beitrag anzeigen
    Na, wo bleiben denn die Herren der Schöpfung? Ertappt?
    Darum geht es Dir?

  7. Inaktiver User

    AW: Meine Erklärung für Pornokonsum der Männer

    Zitat Zitat von Wilma1 Beitrag anzeigen

    Ich will die männlichen Pornokonsumenten auf keinen Fall in Schutz nehmen, sondern nur eine einleuchtende Erklärung finden.
    also, mir leuchtet das nicht ein, insofern dürftest du weiter suchen...

    aber da mich das thema nicht so schrecklich beschäftigt, kannst du es auch bleiben lassen.

    trotzdem hab ich ne these, die aber den meisten gar nicht schmecken wird:

    man kann auch pornos gucken, weil man so müde (oder doof) ist, dass man noch nicht mal nem mickymaus-film inhaltlich folgen könnte - und so müde (oder doof), dass man nicht mehr genug fantasie hat um einen hochzukriegen... (und wenn man so müde oder doof ist, ist natürlich eine reale frau eine herausforderung, die man nicht mehr bewältigt...)

    einfach als zeitvertreib im wahrsten sinne des wortes - und dass dann der körper halt noch reflexartig reagiert ist sozusagen nichts weiter als ein angenehmer nebeneffekt...

    ausserdem machts nicht dick... denn sonst könnte man ja stattdessen ein bier trinken...

    (süchtig kann allerdings beides machen, das geb ich zu)

  8. Inaktiver User

    AW: Meine Erklärung für Pornokonsum der Männer

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    einfach als zeitvertreib im wahrsten sinne des wortes - und dass dann der körper halt noch reflexartig reagiert ist sozusagen nichts weiter als ein angenehmer nebeneffekt...
    Interessant, dass Du das sagst, denn sinngemäß habe ich das schon von einigen Männern, die nicht meine Partner waren oder werden, gehört.


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    AW: Meine Erklärung für Pornokonsum der Männer

    Zitat Zitat von Wilma1 Beitrag anzeigen
    Na, wo bleiben denn die Herren der Schöpfung? Ertappt?
    Nice try.

    Aber erstens hast auch du das Recht, dir und meinetwegen allen anderen die Welt zu erklären und zweitens macht es deine These einem jeden Mann sehr leicht, sie für sich zu widerlegen:

    mit einer kleinen Erektion beim bloßen Anblick der eigenen Frau.
    aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

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    AW: Meine Erklärung für Pornokonsum der Männer

    Zitat Zitat von Wilma1 Beitrag anzeigen
    Na, wo bleiben denn die Herren der Schöpfung? Ertappt?
    spätestens hier nimmst du selbst deiner "argumentation" die grundlage dafür, dass sie ernstgenommen werden kann.


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