es ist sicher *hip* ... über ponografie zu lachen
und trotzdem wird sie konsumiert ohne ende
und ganz sicher macht sie krank, wie alles, nach dem man suechtig werden kann
warum soll pornografie nur was fuer pupertierende sein?
ich bin eurer meinung, wenn es um die grellbunten langweiler auf vhs/dvd geht
da es aber zum glück sehr viel mehr formen an pornografie gibt, kann ich ruhigen gewissens sagen,
dass ich (fuer mich) gute pornografie sehr wichtig finde und auch mag
was ich natürlich nicht bestätigen will ist, dass sie einen gesunden gefestigten menschen in seiner sexualität negativ beeinflusst, denn wer ist schon gern abartig, ausserhalb der norm oder krankhaft
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Ergebnis 21 bis 30 von 99
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06.03.2009, 15:07
AW: Porno - macht er an oder krank?
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06.03.2009, 15:19Inaktiver User
AW: Porno - macht er an oder krank?
Hm, ich weiß nicht, ob es hip ist oder nicht. In meinem Fall ist es die Tatsache - es bringt mich zum Lachen.
Hier waren unsere Meinungen gefragt.
Ich sage, wie es in meinem Fall aussieht.
Ich konsumiere keine Pornografie und habe es nie gemacht.
Das wenige, das ich gesehen hatte, hat mich nicht angesprochen. Ich sage ja nicht, dass es nicht heiß macht. Aber so will ich es nicht.
Was mich aber irritiert:
Ich weiß nicht, wie es in Deuschland ausschaut, weil ich der Sache wenig Aufmerksamkeit widme, aber in Italien z.B. werden die Hefte auf eine recht brutale Art und Weise präsentiert: man findet sie auf der Augenhöhe der 5-järigen Kinder oder unmittelbar neben den Mickey Maus Heften.
So was ist geschmacklos.
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06.03.2009, 16:47
AW: Porno - macht er an oder krank?
ich weiss milu
ich wuerde dir nie deine meinung absprechen wollen, aber das lachen ueberwog
sicher auch, weil immer die gleichen leute lachen
oder ueberhaupt nur lachen
fuer mich ist alles gute pornografie....was in mir wilde fantasien freisetzt ... dein avatar zum beispiel
ich hoffe fuer mich, dass es echt ist
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06.03.2009, 18:10
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06.03.2009, 18:51Inaktiver User
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06.03.2009, 20:11
AW: Porno - macht er an oder krank?
Was ist gute Pornografie?
Ich kenne kaum welche. Ich kenne die platten Filmchen, von denen hier wohl die Rede ist: Das ist nix als die Verfilmung dessen, was Männer sich beim Sex wünschen. Ich kenne auch ein paar hardcorefilmchen.
Ich kenne ein paar Filme, die Kunst sind, und erotisch, die haben aber dann auch immer eine begleitende Handlung. Diese Filme würde ich nicht als "Porno" bezeichnen. ("Im Reich der Sinne" ist so einer).
Dasselbe gilt für Bücher. Auch da sind die Übergänge fließend. -
Natürlich kann Porno krank, im Sinne von abhängig, machen. Schlimmer finde ich, dass Porno so offensichtlich in der Gesellschaft verbreitet, wie Sex zu sein habe ... dabei sind es nix als primitive Männerwichsphantasien. Die Bedürfnisse der Hälfte der Bevölkerung werden bei Pornos nicht berücksichtigt, die der Frauen, und noch schlimmer, Pornos zeichnen ein völlig falsches Bild von der Lust der Frau.
gruß, MariaGabriella
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06.03.2009, 20:32
AW: Porno - macht er an oder krank?
irgendwie macht ihr nen fehler
porno isses solange es mist ist
wird es besser isses erotik
das stimmt aber gar nicht
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06.03.2009, 21:35Inaktiver User
AW: Porno - macht er an oder krank?
Das aus dem Altgriechischen abgeleitete Kunstwort „Pornografie“ bedeutet wörtlich unzüchtige Darstellung; von griechisch πόρνη (pórne) = Dirne, πόρνος (pornos) = Hurer, auch Unzüchtiger, πορνεία (porneía) = Unzucht und altgriechisch γραφειν (graphein) = malen, schreiben, beschreiben.
Pornografie ist die direkte Darstellung der menschlichen Sexualität oder des Sexualakts mit dem Ziel, den Betrachter sexuell zu erregen, wobei die Geschlechtsorgane in ihrer sexuellen Aktivität bewusst betont werden. Darstellungsformen der Pornografie sind hauptsächlich pornografische Schriften, Tonträger, Bilder und Pornofilme.
Die Erotik (griech. ἔρως, eros „Liebe“) bezeichnet ursprünglich die sinnlich-geistige Zuneigung, die ein Mensch einem anderen entgegenbringt. Sie wird von Sexualität und Liebe insofern unterschieden, als Sex die trieb- und körpergesteuerte, Liebe die emotional-seelische und die Erotik die psychologisch-geistige Anziehung zu einer anderen Person bezeichnet.
Diese Unterscheidung wird in der Umgangssprache jedoch nicht vollzogen.
Hier ist Erotik zumeist gleichbedeutend mit Sexualität, wobei die Erotik noch von der Pornografie abgegrenzt wird. Im Sinne dieser Unterscheidung zielt letztere nicht auf die phantasievolle sexuelle Erregung, sondern auf die pure Befriedigung des Sexualtriebs.
/Wikipedia/
Pseudo, es ist bestimmt nicht so, dass wenns Mist ist, ist es gleich Pornografie - auch innerhalb der Pornografie gibt es ja verschiedene Abstufungen. Mehr - pornografische Darstellungen können auch ein Teil eines Kunstwerkes sein - ich denke da z.B über eines der Bücher, über ich meine MA schrieb: pornografische Darstellungen waren da völlig berechtigt, weil sie ein Teil der Welt widerspiegelten, in dem es AUSSCHLIEßLICH um Befriedugung der Triebe ging...
Zweifelsohne existiert jedoch ein starker Unterschied zwischen der Pornografie und Erotik. Ich denke, Erotik ist was feineres, weil es da viel mehr Platz für meine Vorstellungkraft gibt.Geändert von Inaktiver User (06.03.2009 um 23:06 Uhr)
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07.03.2009, 00:57
AW: Porno - macht er an oder krank?
ich versteh nicht ganz, warum pornos immer so im schlaglicht stehen:
was james bond macht, hat ja auch nichts mit typischer polizeiarbeit zu tun, aber ungeschnittene dokumentarfilme über das polizeirevier Hannover-Mitte wären ja auch sturzlangweilig. der konsument hat doch auf jedem markt wünsche an die realität und wünscht sich unterbewusst, dass er ein bisschen verarscht wird...
das gibt es inzwischen sogar fernab der medienwelt: Joghurt, egal ob pur oder mit Früchten drin, enthält natürlicherweise ziemlich wenig zucker; aber wenn man in der konsumenten-traumwelt supermarkt ins regal greift, hat er mindestens 12 prozent raffinade-zucker drin, weil man sich eben einbilden will, joghurt SEI einfach so süß...
zurückübertragen auf die pornos:
ja, pornos sind größtenteils film gewordene wichsphantasien. zumindest bei den kommerziellen muss es ja auch einen grund geben, warum der konsument so tief in die tasche greift

aber was ist daran denn unbedingt schlimm?
klar, man braucht eine gewisse medienkompetenz, um sich z.b. klarzumachen, dass die beim AV die Vorbereitungen rausgeschnitten haben und nur so tun, als würde sie sich das ding beim ersten ansatz bis zum anschlag reinrammen...
aber wer dieses mindestmaß an medienkompetenz nicht hat, der geht doch auch mit der spielzeugpistole auf bankraub, weil er im fernsehen gesehen hat, dass man das eben so macht, wenn man geld braucht...
was ich wirklich fragwürdig finde ist, dass niemand den neugierigen 13-jährigen an omas pc erklärt, dass es noch mal nen unterschied zwischen gina wild und hardcore-sm gibt, d.h. wenn die lächerlich enge grenze des jugendschutzes erst einmal durchbrochen ist, kommt danach ein normen- und erziehungsfreier raum, in dem missionarsstellung und bdsm völlig äquivalent sind.
und ohne den bdsm-lern zu nahe treten zu wollen: beim ersten mal (fast unvermeidlich mit pornobildern im kopf) ist der missionar als einstieg wohl günstiger...
Insgesamt glaube ich, dass das problem bei den pornos weniger ist, dass sie problemlos verfügbar sind und eher, dass wir als gesellschaft nicht offen darüber reden, wem wir zur befriedigung welcher bedürfnisse (information für jugendliche, später zunehmend spotane geilheit ohne passenden partner) welchen pornokonsum ohne missbilligung zugestehen.
wenn wir das klären würden, müssten sich auch niemand mehr darüber aufregen, was wo verfügbar ist oder angepriesen wird...
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07.03.2009, 19:59


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