Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 16
  1. User Info Menu

    Stirnrunzeln "Nikotinsucht - der große Irrtum"

    Der Psychocoach 1: Nikotinsucht - der große Irrtum - Warum Nichtrauchen so einfach sein kann!

    "Frage: Warum werden Passivraucher eigentlich nicht süchtig? Antwort: Weil Rauchen gar nicht süchtig macht! Jeder Mensch kann von jetzt auf gleich aufhören zu rauchen, wenn er ganz genau weiß, warum er raucht. Mit dieser provokanten These zieht Autor Andreas Winter gegen einen weltweiten Irrtum zu Felde - erfolgreich, wie die Zahlen beweisen: Weit über eintausend Betroffene, die den Hintergrund des Rauchens kennengelernt haben, konnten das Rauchen kontrollieren. Weder Rückfall noch Entzugserscheinungen treten dabei auf..."

    Am Wochenende habe ich mir dieses kleine Buch zu Gemüte geführt, in der Hoffnung, ich könne danach sofort einfach aufhören zu rauchen - so wie der Autor es "versprochen" hat.

    Naja, selbst, wenn man glauben würde, Nikotin macht nicht süchtig, wie in dem Buch so eindringlich erklärt, und dann? Deswegen wirft man noch lange nicht die letzten Zigaretten in den Mülleimer und hat's geschafft.

    Es klingt nicht unlogisch, dass man doch nicht süchtig sein kann, wenn man problemlos sieben Stunden durchschläft und nicht stündlich aufstehen muss, um einen Glimmstengel zu rauchen. Oder dass Passivraucher einfach nicht süchtig werden.

    Kennt hier jemand dieses Buch und hat es etwa geholfen??

    LG
    Barockengel

  2. User Info Menu

    AW: "Nikotinsucht - der große Irrtum"

    Hallo Barockengel,

    man muss ja zwischen körperlicher und psychischer Abhängigkeit unterscheiden. Die körperliche Abhängigkeit ist beim Rauchen eher gering, sagen zumindest viele Fachleute. Das heisst aber nicht, dass diese Sucht nicht ernst zu nehmen ist, da sie tief in der Psyche verankert ist. Rauchen ist eine Sucht. Zumindest ist das die verbreitete Meinung von Ärzten und auch der WHO.

    Wer meint, dass die Sucht nach Zigaretten nur rein körperlich ist, der irrt meines Erachtens sehr. Wäre das so, dann würden die Menschen nicht nach Jahren rückfällig werden. Die körperliche Sucht ist zu diesem Zeitpunkt nämlich längst weg. Aber in unserer Erinnerung ist die Sucht noch immer präsent und man muss lernen, damit umzugehen , wenn man rauchfrei bleiben will.

    Das Buch habe ich nicht gelesen, aber eines, das Ähnlichkeit mit Deiner Inhaltsbeschreibung hat. Ich fand es gut zu verstehen, wie die Sucht funktioniert. Auch wenn man davon natürlich noch kein Nichtraucher ist ;-) Aber man findet so vielleicht den Einstieg ins Aufhören.

    Billchen
    Nichtraucherin dank kicknic - das Leben kann so schön sein

  3. Inaktiver User

    AW: "Nikotinsucht - der große Irrtum"

    Ich weiß, das ich als ich aufhörte rein objektiv keine körperlichen Entzugserscheinungen hatte. Ich war nervöser als sonst, das ist aber ne psychische Geschichte. Psychisch ist man ja abhängig. Aber körperlich? Nein, kann ich auch nicht bestätigen.

    Die Psyche versucht höchstens aufgrund ihrer Sucht einem was körperliches vorzugaukeln, damit man denkt, es sei unmöglich.


    Ist aber alles quatsch. Also liebe Leutz, weg mit den Kippen und atmet wieder reine Luft!

  4. Inaktiver User

    AW: "Nikotinsucht - der große Irrtum"

    Hallo zusammen,

    ich hab gestern in dem Buch gelesen, diese Theorie klingt erst mal ganz interessant.

    Als ich aufhörte, hatte ich zittrige Hände, innerliche Unruhe, konnte nicht schlafen und war sehr reizbar - eher psychische Entzugserscheinungen.

    @ Barockengel: wenn du aufhören willst, versuchs einfach mal damit, vielleicht fällt es dir dann leichter, die ersten Tage zu überstehen.

    Ich werde mir das im August erscheinende Buch von diesem Autor übers Abnehmen kaufen und probieren, ob ich damit die rund 10 kg, die ich durchs Rauchenaufhören mehr habe, wieder weg bekomme

    Schönes Wochenende
    Doris

  5. Inaktiver User

    AW: "Nikotinsucht - der große Irrtum"

    Bei mir ist das komisch mit dem Rauchen. Vor ca. 5 Jahren habe ich nach 25-jähriger Abstinenz wieder angefangen.
    Anfangs ziemlich regelmässig, inzwischen aber mehr exzessiv. Es kommt vor, dass ich an einem Abend mehr als eine Packung rauche. Auf so einen Abend folgen mehrere Wochen ohne Zigaretten.

    An eine körperliche Abhängigkeit vom Rauchen hab ich nie geglaubt. Gewohnheit ist wohl richtiger und jeder weiss, wie schwer es ist, sich von Gewohnheiten zu trennen.

    Brava

  6. User Info Menu

    AW: "Nikotinsucht - der große Irrtum"

    Zitat Zitat von Barockengel
    "Frage: Warum werden Passivraucher eigentlich nicht süchtig? Antwort: Weil Rauchen gar nicht süchtig macht! Jeder Mensch kann von jetzt auf gleich aufhören zu rauchen, wenn er ganz genau weiß, warum er raucht. Mit dieser provokanten These zieht Autor Andreas Winter gegen einen weltweiten Irrtum zu Felde
    Er zieht mit einem Irrtum gegen die Wahrheit zu Felde. Ein Geisterfahrer? Hunderte!

    Es klingt nicht unlogisch, dass man doch nicht süchtig sein kann, wenn man problemlos sieben Stunden durchschläft und nicht stündlich aufstehen muss, um einen Glimmstengel zu rauchen.
    Wenn man dann aber weiss, dass der Schlaf massiven Einfluss auf den Gehirnstoffwechsel und die Gehirnaktivität nimmt, wird es doch wieder unglaubwürdig. Außerdem braucht man nur starke Raucher beobachten, die sofort nach dem Aufstehen eine Zigarette BRAUCHEN, um zu wissen, was los ist.

    Oder dass Passivraucher einfach nicht süchtig werden.
    Passivraucher bekommen nur eine geringe Menge Nikotin ab (dafür aber trotzdem eine Menge Verbrennungsprodukte). Zudem (und das ist viel wichtiger) bekommen sie das Nikotin gerade NICHT in der für Zigaretten typischen plötzlichen großen Dosis, die gerade den Suchteffekt ausmacht. Zigarren machen beispielsweise auch nicht körperlich abhängig, weil die Art, wie man Zigarren raucht, für einen langsam Anstieg des Nikotinspiegels sorgt. Zigaretten sind von den Herstellern immer weiter auf die optimale Erzeugung von Nikotinsucht optimiert worden. Und dass Nikotin süchtig macht, ist seit über 70 Jahren bekannt. Die freigegebenen Studien der US-Tabakkonzerne aus den 50er Jahren haben zudem gezeigt, dass dort sehr genau bekannt war, dass Nikotin eine sehr starke körperliche Abhängigkeit erzeugt.

    Also: Reißerische Aufmache, Falschbehauptungen, Ahnungslosigkeit über medizinische Grundlagen. Das ist jemand, der mit den Wünschen der Menschen nach Befreiung von Zigaretten die schnelle Mark macht.

  7. User Info Menu

    AW: "Nikotinsucht - der große Irrtum"

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Als ich aufhörte, hatte ich zittrige Hände, innerliche Unruhe, konnte nicht schlafen und war sehr reizbar - eher psychische Entzugserscheinungen.
    Das sind exakt die Entzugsanzeichen bei Vorliegen einer körperlichen Abhängigkeit, wie sie beispielsweise auch Alkoholiker erleben. Lehrbuchhaft.

    Gruß
    BlauerHimmel

  8. User Info Menu

    AW: "Nikotinsucht - der große Irrtum"

    Hm.... ich kann aber einem Heroinsüchtigen auch einen Zungenkuss geben und werde nicht zum Junkie, oder? Ich habe mir zudem sagen lassen, dass auch "richtige" Abhängige schlafen!

    Das Nikotin wird eventuell beim Rauchen direkt aufgenommen? Könnte doch sein, gelle! Und vielleicht bekommt der Passivraucher nur Probleme mit den giftigen Endstoffen des verbrannten Nikotins (plus der X-Zusatzstoffe, die nicht minder giftig sind), die im ausgeatmeten Rauch sind, nachdem das Nikotin beim Raucher selbst verbleibt?

    Mal ehrlich, diese ganzen blöden Rauchentwöhnungsbücher, mit ihren oberflächlichen Geldmacherideen Marke "Werden Sie reich in 14 Tagen" und reich wird nur der Autor...

    Kennst Du www.rauchfrei-online.de? Mit denen habe ich es geschafft und die ersten 3 Monate waren richtig schwierig. Aber machbar. Mittlerweile über 4 Jahre rauchfrei und ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir viel Durchhaltevermögen.

  9. Inaktiver User

    AW: "Nikotinsucht - der große Irrtum"

    Zitat Zitat von Chinaladen
    Hm.... ich kann aber einem Heroinsüchtigen auch einen Zungenkuss geben und werde nicht zum Junkie, oder? Ich habe mir zudem sagen lassen, dass auch "richtige" Abhängige schlafen!

    Das Nikotin wird eventuell beim Rauchen direkt aufgenommen? Könnte doch sein, gelle! Und vielleicht bekommt der Passivraucher nur Probleme mit den giftigen Endstoffen des verbrannten Nikotins (plus der X-Zusatzstoffe, die nicht minder giftig sind), die im ausgeatmeten Rauch sind, nachdem das Nikotin beim Raucher selbst verbleibt?

    Mal ehrlich, diese ganzen blöden Rauchentwöhnungsbücher, mit ihren oberflächlichen Geldmacherideen Marke "Werden Sie reich in 14 Tagen" und reich wird nur der Autor...

    Kennst Du www.rauchfrei-online.de? Mit denen habe ich es geschafft und die ersten 3 Monate waren richtig schwierig. Aber machbar. Mittlerweile über 4 Jahre rauchfrei und ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir viel Durchhaltevermögen.
    Ich kann dir nur zustimmen und ich bin nun auch seit (erst) 15 Tagen Rauch und Nikotinfrei. Geholfen hat mir der sog.Klick, also die mentale Einsicht und dann die o.a. Adresse zur Vorbereitung.

    Ich fühle mich wohl, hatte nur etwa drei Tage "Entzugserscheinungen" wie: ich weiss nicht, wohin mit meinen Händen oder nach dem Essen Jeeper ectr.

    Jedenfalls ist der "körperliche" Entzug nach spätestens 10 Tagen vorbei!! Alles danach ist das sog. Nikotin-oder Rauchergedächtnis, einfacher ausgedrückt "GEWOHNHEIT".

  10. User Info Menu

    AW: "Nikotinsucht - der große Irrtum"

    ich kann nur aus zweiter hand berichten. mein freund hat vor zwei jahren aufgehört zu rauchen. er rauchte vorher eine schachtel am tag. wenn er bei mir war - damals noch wochenendbeziehung - rauchte er weniger. irgendwann hat er dann dieses buch von allen carr "endlich nichtraucher" gelesen. ich habs parallel mitgelesen. dann hat er an einem wochenende bei mir nicht geraucht. und montags auch nicht mehr angefangen. er hat seitdem zugenommen. ich allerdings auch. das lag weniger am nicht mehr rauchen sondern am zusammenleben. wir wohnen seit über einem jahr zusammen und essen eben einfach immer zusammen. laut seiner aussage hat er auch gar keinen bock mehr auf zigaretten. und fühlt sich wohl. ich denke es kommt auch aufs umfeld an. ich rauche nicht und das bestärkt ihn denke ich. wer weiß ob er irgendwann wieder anfängt. im moment sieht es nicht so aus.
    aber er brauchte halt einen kleinen anstubser. und jemanden der ihn nicht wieder dazu verführt hat, wie viele es eben erleben, deren freunde dann versuchen die frischen nichtraucher durch zigarettenanbieten aus dem konzept zu bringen.
    ich vermute daher mal dass es geht wenn man es wirklich will.
    Why is it that every time I think I know the answers, someone goes and changes the questions?
    Fox Mulder
    _________________________________

    Es ist was es ist, sagt die Liebe
    Erich Fried

Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •