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    Nichtraucherin

    Ich starte heute einen neuen Anlauf mit dem Rauchen aufzuhören.
    Ich habe nun bereits einige geglückte Versuche, wo es auch Jahre oder monatelang ohne ging.
    Aber vor fünf Jahren fing ich leider wieder an und hab seitdem nur gescheiterte Versuche. Diesmal bin ich optimistisch. Ich schreibe hier, um mich vielleicht mit anderen in gleicher Situation austauschen zu können.

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    AW: Nichtraucherin

    Alle Daumen sind gedrückt, dass du es schaffst!
    Ich hab's auch so einige Male geschafft, bin letztendlich immer wieder umgekippt und mir derzeit nicht sicher, ob ich es wieder versuchen möchte.
    Es ist reinen Kopfsache, das weiß ich.
    Rauchen ist scheixxe, beknackt, ungesund...
    Weiß ich doch.
    Auf meinem Schreibtisch liegt eins der Bücher von Allen Carr. Ich krame drumherum, statt es zu lesen.
    Vielleicht schaffe ich es demnächst, vielleicht hilft dein Strang.
    Auch Umwege erweitern unseren Horizont

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    AW: Nichtraucherin

    Für mich war der Schlüssel die Entscheidung.
    Und die Erkenntnis, dass ich einer Fehlinformation, Nikotin bringe mir Lust, Kraft, Freiheit, unterlag.

    Ich habe dann mit mir verabredet, dass ich das Nichtrauchen genießen werde.
    "Schau lange und genau auf die Dinge, die dich erfreuen - zumindest länger als auf die Dinge, die dich ärgern."
    Sinonie - Gabriele Colette


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

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    AW: Nichtraucherin

    Deine beschriebene mentale Einstellung finde ich sehr gut! Ich glaube das ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg

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    AW: Nichtraucherin

    Danke für's Daumen drücken. Ich hab schon einiges gelesen, auch Carr, hilft auch ein bischen, aber du hast Recht, die eigene Einstellungen dazu muss vorhanden sein. Ich habe mir vor zwei Monaten vorgenommen jeden Rückfall nicht als Niederlage zu sehen, sondern es unaufhörlich immer wieder anzugehen, das scheint mir ein guter weg

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    AW: Nichtraucherin

    Wichtig ist eine gute Motivation, das hat mir vor über 47 Jahren nach 5-jähriger intensiver Raucherkarriere von einem auf den anderen Tag aufzuhören. Rückfällig wäre ich oft geworden, als ich mal wieder eine geraucht habe, aber es war es mir nicht mehr wert.
    Ich finde, dass es heute leichter ist aufzuhören, da es ja so viele rauchfreie Zonen inzwischen gibt. Wenn ich daran denken, was wir zu Studentenzeiten in der Uni, im Café, in der Bahn gequalmt haben!
    "Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen!"
    Dalai Lama (geb. 1935)

    in der BriCom als Hillie unterwegs seit 2003

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    AW: Nichtraucherin

    Ich habe mir vor vielen Jahren auf etwas merkwürdige Art das Rauchen abgewöhnt. Bis zu dem Zeitpunkt war ich so ein Raucher, dem nie die Zigaretten ausgehen durften, also stangenweise kaufen und horten, und der auch bei starken Erkältungen durchgequarzt hat... Ich dachte von mir immer, einen ganzen Tag ohne Ziggis, das schaff ich nicht. Hab ich auch nie versucht.

    Eines Sonntagmorgens fand ich mich auf völlig unerklärbare Weise in der Situation, dass ich keine Zigaretten im Haus hatte. Das war Mist. Aber der Gedanke, nun loszuziehen zu irgendeiner Kneipe, Tanke, Café war mir so widerwärtig, dass ich es nicht gemacht habe.
    Abends waren wir aus essen. Nach dem Essen wurde es meinem Freund langsam unheimlich: "Willst du dir keine Zigaretten holen?" Und ich sage spontan: "Ich habe jetzt den ganzen Tag keine geraucht, etwas, was ich für vollkommen unmöglich gehalten hätte, ohne total rappelig zu werden oder jemanden zu hauen. Wenn ich einen Tag schaffe, schaffe ich auch noch einen." und habe mir keine Zigaretten geholt. Ich kam mir so verwegen vor, dass mir ganz schwummerig im Bauch war.

    Das alles war wirklich ungeplant, aber vielleicht sollte es so sein? Zufällig war es auch noch der erste Tag eines vierwöchigen Urlaubes. Da ruft der Raucher entsetzt: "Nä, mir meinen Urlaub mit sowas versauen? Kommt nicht in den Glimmstängel."
    Aber in meinem Kopf ratterte es: "Du hast jetzt vier Wochen, um es zu versuchen ohne Zeugen. Wenn du das schaffst, und deine Kollegen fragen dich: "Hey, seit wann rauchst du nicht mehr?" dann kann ich stolz antworten: "Seit 4 Wochen!" Diese Vorstellung gefiel mir gut, viel besser als sagen zu müssen: "Seit heute."
    Außerdem stand eins für mich fest, wenn ich aufhöre und alle wissen es einmal, dann war's das. Auf keinen Fall gönne ich den anderen den Triumph, dass ich rückfällig werde und sie sagen könnten: "Ja, das habe ich schon erwartet." Das war für mich eine ganz starke Motivation.

    Naja, direkt schön war die darauffolgende Zeit nicht. Ich habe mehrere tausendmal am Tag an eine Zigarette gedacht und Kaugummis gekaut bis zum Muskelkater. Aber es war auszuhalten, und es wurde besser von Tag zu Tag. Ein Zurück gab's für mich nicht mehr. Ich wollte mir das so mühsam Geschaffte nicht wieder kaputt machen. Geholfen hat, mir positive Konsequenzen aufzuzählen: "Du qualmst deinen armen, nichtrauchenden Freund nicht mehr voll. Die fiesen, stinkenden Aschenbecher sind passé. Überhaupt ist die Luft besser. Du brauchst keinen braungelben Belag wegzuputzen. usw. Und vor allem, kein dahergelaufener Irgendwer kann mehr mit dieser Stimme zu dir sagen: "Du, ich möchte nicht, dass du hier rauchst." oder "Kannst du mal deine Zigarette woanders hinhalten". und dabei so mit dem Ärmchen wedeln... Boh, wie ich das gehasst habe. Ich fand es so eine Befreiung, keiner konnte mir mehr so kommen. Herrlich.

    So war das und so ist es bis heute. Für mich gab's übrigens nur die Nulllösung. Dieses Wenigerrauchen, womöglich nur 5 am Tag oder so... Das war nie eine Option.

    Was auch noch hilft, ist, sich die Sache schönzureden. Also nicht zu denken: "Ich muss mir nun etwas versagen, ich möchte aber so gerne und muss verzichten, es wird mir etwas weggenommen, es wird mir mein Genuss vergällt, das Leben ist nicht mehr schön usw." sondern: "Ich bin so toll und frei, ich brauch das nicht, ich bin so gesund zugange, meine Kehle und Brust fühlen sich morgens nicht mehr so aua an, meine Lunge wird heller und weiter, meine Kleidung, meine Haare, mein Mund riechen nicht mehr nach Rauch, ich brauche nicht mein Leben danach auszurichten, wann darf ich wo rauchen. Keiner hat mehr die Macht, mich zu maßregeln. (Jaja, das hat mich in besonderer Weise gefuchst. ;-) ) Die Wohnung braucht nicht so oft einen neuen Anstrich.
    Ich brauchte mich nicht mehr zu fragen, ob meine Migräne vom Rauchen kam (leider nicht, sonst wäre sie wohl weggewesen.) und musste nicht mehr Unverständnis ernten, dass ich trotz Migräne geraucht habe.
    Ich kann beim Arzt und im Krankenhaus immer vollmundig "nein" antworten auf die olle Rauchfrage.

    Ich denke, man muss sowieso irgendwie aufhören zu denken: “Ich möchte eigentlich, aber ich darf ja nicht.“ Denn dann wird es schwer und nervt, da es negativ besetzt ist.
    Besser ist:
    Zitat Zitat von bifi Beitrag anzeigen
    Ich habe dann mit mir verabredet, dass ich das Nichtrauchen genießen werde.

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    AW: Nichtraucherin

    Zitat Zitat von Monikaaa Beitrag anzeigen
    Ich starte heute einen neuen Anlauf mit dem Rauchen aufzuhören.
    Ich habe nun bereits einige geglückte Versuche, wo es auch Jahre oder monatelang ohne ging.
    Aber vor fünf Jahren fing ich leider wieder an und hab seitdem nur gescheiterte Versuche. Diesmal bin ich optimistisch. Ich schreibe hier, um mich vielleicht mit anderen in gleicher Situation austauschen zu können.
    Guten Morgen, liebe Monika.

    erstmal herzlichen Glückwunsch zum Entschluss Nichtraucherin zu werden ( und bleiben !!!!!!
    )
    wie geht es dir mittlerweile .. bist du standhaft geblieben ? leidest du mal mehr/weniger ?

    Ich habe vor 1,5 J. ( nach 25 Jahren !!!!!) von heute auf morgen aufgehört (kalter Entzug), und bereue es keine einzige Sekunde !!!
    Ich drücke dir die Daumen dass du es auch erfolgreich schaffst und wünsche dir ein sonniges langes We !

    Ps : die 1. Woche ist die Schlimmste ... !!!! danach geht es relativ entspannter zu ..
    Carpe Diem

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