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  1. Avatar von Friseurin
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    Endlich aufhören, aber wie?

    Hi zusammen,

    ich möchte endlich nach mittlerweile 21 Jahren als Raucherin mit dem Rauchen aufhören.
    Mittlerweile habe ich meinen Zigarettenkonsum schon deutlich reduziert, aber ganz weg komme ich einfach noch nicht.
    Was hat bei euch gut funktioniert? Eine Freundin hat mir zur E-Zigarette geraten. Was haltet ihr davon?

    lg
    Friseurin

  2. Avatar von benni125
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    AW: Endlich aufhören, aber wie?

    Ich hab 45 Jahre geraucht, nun rauche ich schon 1 Jahr nicht mehr.Mir hat Nicorette Lutschtablette 2mg nicotin geholfen. Hab immer weniger genommen bis ich Dezember ganz damit aufgehalten habe.Und es geht.


  3. Registriert seit
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    AW: Endlich aufhören, aber wie?

    Ich habe gefühlte 150 Mal versucht mit dem Rauchen aufzuhören und es hat nie geklappt weil ich es auch nie wirklich wollte.


    Ich wollte es diesmal genauso wenig, habe mir aber Anfang Dezember 2015 eine E Zigarette gekauft, weil ich es Leid war, so viel Geld für Zigaretten auszugeben (einige Hundert Euro im Monat).

    Die Liquids dazu waren auch ohne Nikotin.

    Ich habe bis Ende Januar die E Zigarette geraucht, bis ich eines Tages zur Arbeit fuhr und vergaß die doofe E Zigarette zuhause....und merkte dass sie mir gar nicht fehlte...

    Seitdem rauche ich weder Zigaretten, noch dampfe ich, und mir geht es wunderbar.

    Ich habe nach 30 Jahre Raucherei aufgehört und ich bin stolz darauf.


  4. Registriert seit
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    AW: Endlich aufhören, aber wie?

    Ich habe auch in diesem Jahr aufgehört. Nach 20 Jahren.

    Wichtig ist, dass Du es wirklich willst. So einfach sich das anhört, so einfach ist es auch. Wenn Du es wirklich willst, dann klappt das.

    Mir hat z.B. der Gedanke geholfen, dass es gaaaaaaaanz viele Menschen gibt, die nicht rauchen - und denen es gut geht!

    Akut hatte ich ca. 10 Tage mit mal mehr, mal weniger starken Entzugserscheinungen zu kämpfen. Allerdings begann mein Abnabelungsprozess schon eher.
    Seit Oktober 2015 mache ich regelmäßig Yoga (Atemübungen); seit Anfang 2015 meditiere ich ab und zu.

    Beides, inbesondere aber die Meditation, hat mir sehr geholfen, gelassen mit diesen kleinen "Suchtattacken" umzugehen.

    UND

    Ich schließe für mich nicht aus, "nie wieder" mit dem Rauchen anzufangen. Ich gestatte mir den Gedanken daran, wieder anzufangen.
    Auch das hilft mir sehr. Weil ich die Erlaubnis sozusagen habe, es aber aus freien Stücken nicht tu.

    Es hat mich ein paar Jahre gekostet, diesen, meinen Weg zu finden. Und ich bin mir sicher, dass es für Dich auch einen Weg gibt.


    Alles Gute Dir!


    Susisa
    Ich kann nicht alles erleben, aber ich kann [in einem gewissen Rahmen] leben, wie ich will.


  5. Registriert seit
    24.03.2016
    Beiträge
    10

    AW: Endlich aufhören, aber wie?

    Hi beisammen,
    ich hab auch aufgehört. Nach 27 Jahren qualmen wie Schlot.
    Längere Geschichte, aber erfolgreich beendet die Rauchepisode - ohne Fluppe seit über 1 1/2 Jahren.
    Geholfen hat e-Zigarette. Vor allem ohne Nikotin. Die Liquids 'mit' habe ich nicht gepackt. Selbst in der geringsten Dosierung. Zudem habe ich gelesen, dass es ein Ammenmärchen sei - die Nikotinabhängigkeit. In etwa 48 - 72 h seit diese besiegt. Und so war es auch.
    Mir ging es eher um das 'Einsaugen' und 'Ausqualmen' - das fehlt mir auch heute hi und da noch. Das Nikotin brauch ich dazu gar nicht. Und die 'Hibbligkeit' verging in weniger als zwei Tagen.
    Nikotinersatzmittel - Pflaster, Sticks, Liquids - in meinen Augen alles Larifari. Eine wirklich körperliche Abhängigkeit, die nicht in ein-zwei Tagen zu besiegen wäre, die gibt es gar nicht.
    Mein Ratschlag daher - die Sache ist psychologisch: überlege, was am Rauchen Du haben willst...(bei mir das Einsaugen und Ausatmen) und wie Du es ersetzten kannst. Ich habe auch einige Zeit einen Strohhalm genommen und damit 'geraucht'.
    Überlegen, wann Du rauchst und wie wichtig welche Zigi ist - unwichtige streichen und versuchen, auf diese zu verzichten.
    Spüren, was im Körper passiert wenn der Rauch weniger wird - und vor allem, so war es zumindest bei mir - festzustellen, dass die Angst, die entsteht, wenn die Zigarette fehlt, gar keine richtige Angst ist.
    Irgendjemand hat in diesem oder anderem Forum geschrieben, dass ihr aufgefallen ist, dass es wahnsinnig viele Menschen gibt, die nicht rauchen. Und die leben trotzdem, die lachen, machen Sachen, denen geht es gut und auch schlecht. Faszinierend. Genau das hat mir auch geholfen. Auch die Feststellung, dass ich selbst einst nicht geraucht habe - bis ich gut 18 war...äächd jezz?
    Es gibt Menschen, die leben wie Du und Ich - und die rauchen nicht. Haben's nie getan.
    Und dann - eines schönen Tages - einfach beschließen: ich lass es ab heut'!
    Es geht. Auch wenn ich an den meisten Tagen denke, dass es geil ist zu Rauchen - ich würd mich so niederrauchen....aber andersrum stinkt es halt wie Harri! Und es kostet total viel Geld...
    Fazit - es geht. Und wenn man muss oder will, dann schafft man's auch. Ja, auch wenn man muss.
    Und das Leben ist fast noch genauso schön ;-)) Jeder muss es halt für sich selber machen. Sie oder er machts, egal wie - oder eben nicht. Das ist, was bleibt.

  6. Avatar von briony
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    397

    AW: Endlich aufhören, aber wie?

    Man kann mit der E-Zigarette sehr gut aufhören zu rauchen.

    Für den Umstieg gibt es hier einen guten Leitfaden als PDF. Ganz hinten ist ein Glossar das hilfreich sein kann, wenn man in die Materie einsteigen will.

    Ich selbst habe nach vielen Aufhör-Versuchen nach 26 Jahren den Umstieg durch das Dampfen geschafft. Es war ein Spaziergang!

    Das mit dem Nikotin: Es ist nicht so schädlich wie viele glauben. Es macht nicht so süchtig, wie Tabak. Ein Umstieg ohne Nikotin ist dennoch schwierig, weshalb erfahrene Umsteiger in jedem Fall dazu raten, mit einer hohen Nikotinmenge im Liquid zu beginnen. Es schützt vor Rückfällen. Ich hatte innerhalb von 2 Monaten (ohne es zu forcieren) von 18 mg auf 2 mg Nikotin reduziert, habe aber immernoch stets ein Dampfgerät griffbereit, in dem 9-er Nikotin drin ist. Denn es gibt immer mal wieder Momente in denen ich so gestresst bin, dass ich das Gefühl habe, mir jetzt eine anstecken zu müssen. Dann drei mal an der 9er-Dampfe gezogen und es ist wieder gut.

    Ganz wichtig: Gleich zu beginn Geld in die Hand nehmen und in mind. zwei gute Geräte investieren (Stichwort Starterset). Auf keinen Fall im Bahnhofskiosk oder sonstwo billige Geräte kaufen. Am besten ist die Beratung im Fachgeschäft, aber auch im Internet kann man gute Beratung finden. Suchbegriffe sind "Dampfer Board", "Philgood", und der erste Online-Shop bei dem ich bestellt habe, war Vapango.

    Die Presse berichtet sehr viel falsches im Bezug auf E-Zigaretten und Dampfen. Die EU will das Dampfen regulieren (Tabaklobby? Pharmalobby?). In England hingegen (wo der Staat in erhöhtem Maße die Gesundheitskosten mitträgt) wird die E-Zigarette als 95% weniger Schädlich als Tabakzigaretten eingestuft.

    Viel Glück!
    Garstige Bratkartoffeln! (Gollum)


  7. Registriert seit
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    281

    AW: Endlich aufhören, aber wie?

    Ich (35) habe Anfang März nach 20 Jahren mit dem Rauchen aufgehört. Entzugserscheinungen habe ich noch keine gespürt, aber ich sollte erwähnen, dass ich schon die letzten 1,5 - 2 Jahre deutlich weniger geraucht hatte als früher. Die schlimmste Zeit war meine Discophase, als ich jeden Freitag und Samstag bis in die frühen Morgenstunden feierte und gut 3 Schachteln in einer Nacht wegqualmte . Damals war es noch erlaubt, in der Bahn zu rauchen. Also qualmte ich auch einiges auf dem Weg zur Arbeit und zurück und kam so an Werktagen auf 1 Schachtel täglich.

    Ganz wichtig ist es, erst dann aufzuhören, wenn man wirklich keine Lust mehr hat zu rauchen. Vorher macht es keinen Sinn (außer in Ausnahmesituationen wie z. B. Schwangerschaft natürlich ). Bei mir wurde das Rauchen im Laufe der Jahre immer weniger. Je seltener ich unterwegs war (mit 35 gehen die meisten Leute nicht mehr jedes Wochenende bis morgens früh auf die Piste), umso weniger rauchte ich. Einen weiteren Ausschlag gab meine jetzige Arbeitsstelle, die sich in der 12. Etage eines Hochhauses befindet. In meinem alten Job habe ich während der Arbeitszeit ca. alle 2 Stunden eine geraucht. Wenn du im 12. Stockwerk sitzt, hast du weder Bock auf ständig langes Treppenlaufen noch auf Fahrten mit dem Aufzug, bei denen du unterwegs immer wieder aufgehalten wirst. Das kostet dich wertvolle Arbeitszeit.

  8. Avatar von hexe5
    Registriert seit
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    62

    AW: Endlich aufhören, aber wie?

    Kudzu, Johanniskraut und Baldrian und einen festen Willen so hat es bei mir geklappt
    rauch gute 9 Jahre nicht mehr.

    gruß von >Hexe

  9. Avatar von Nord_wolf
    Registriert seit
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    374

    AW: Endlich aufhören, aber wie?

    Zitat Zitat von briony Beitrag anzeigen
    Man kann mit der E-Zigarette sehr gut aufhören zu rauchen.

    Für den Umstieg gibt es hier einen guten Leitfaden als PDF. Ganz hinten ist ein Glossar das hilfreich sein kann, wenn man in die Materie einsteigen will.
    Volle Zustimmung, auch für den Leitfaden von Helvetic Vape!

    Ich bin jetzt seit 1 1/2 Jahren Nichtraucher, dank e-Dampfgeräten.

    Ich wollte gar nicht aufhören, hatte knapp 40 Jahre geraucht und war mir sicher, aufhören klappt ja doch nicht. Ein Starterset mit 2 Dampfen habe ich mir mehr als ergänzende Alternative gekauft. Was soll ich sagen, ich hab immer mehr gedampft und immer weniger geraucht, bis ich nach etwa drei Wochen eines abends ganz verblüfft feststellte, dass ich den ganzen Tag nicht geraucht hatte, ohne es überhaupt zu merken!

    Dann habe ich einfach weiter gedampft, die Zigaretten auf meinem Schreibtisch haben mich überhaupt nicht mehr gereizt, mittlerweile seit 1 1/2 Jahren erfolgreich.

    Zum Nikotin: Das Gefährliche an Zigaretten sind die ganzen anderen Stoffe, die verbrannt werden. Nikotin ist nicht nur chemisch dem Koffein sehr ähnlich. Und ich würde auch jedem umstiegswilligen Raucher zumindest anfangs zu einer mittleren Nikotinkonzentration in den Liquids raten. Im Laufe der Zeit gehen die meisten mit dessen Konzentration automatisch weiter runter, weil man es kaum noch braucht.


  10. Registriert seit
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    Beiträge
    23

    AW: Endlich aufhören, aber wie?

    Schön zuhören, dass es so viele geschafft haben aufzuhören.

    Ich habe es damals geschafft in dem ich meine Gewohnheiten geändert habe, die mich zum Rauchen verleitet haben. Beispielsweise habe ich nach empfehlen Essen keinen Kaffee getrunken weil ich da immer eine geraucht habe.

    Genauso habe ich abends auf Alkohol verzichtet weil er mich auch verleitet hat.

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