Hallo liebe "Leidensgenossen",
seit Anfang September rauche ich nicht mehr. Leider geht es mir damit nicht wirklich gut: ich habe ständig Verdauungsprobleme, mein Bauch ist immer dick und aufgebläht. Ich habe ständig Kopfschmerzen, fühle mich krank, manchmal wache ich morgens auf und habe das Gefühl, ich hätte mindestens eine Schachtel geraucht. Ich habe häufig den Nikotingeschmack im Mund.
Sind das alles ganz normale "Nebenwirkungen"? Was es bei einem von euch auch so?
LG
Amilia
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29.11.2013, 12:11Inaktiver User
Endlich Nichtraucherin, aber...
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29.11.2013, 12:19Inaktiver User
AW: Endlich Nichtraucherin, aber...
Ja.

No worries, das geht vorueber. Nebenwirkungen sind bei jedem ein bisschen anders, sogar bei jedem neuen Entzug der gleichen Person. Ich habe mir das rauchen abgewoehnt zunaechst 1996, und nach fuenf jahren wieder angefangen, und dann habe ich 2008 wieder aufgehoert. Beide Male gab es Nebenwirkungen, beide Male andere. Waehrend ich beim ersten Mal Kaugummi gekaut habe bis mein Zahnarzt meinte ich muesse im Schlaf mit den Zaehnen knirschen, hatte ich beim zweiten Mal einen absoluten Jieper auf Tomaten (
), und wurde kurzatmig - nach dem Aufhoeren!!! Beide Male aber hatte ich zeitweilig das Gefuehl den Geschmack im Mund zu haben - Grund zu absoluter Panik, wenn ich traeumte, dass ich geraucht haette und dann aufwachte mit dem Geschmack im Mund …. ich war ueberzeigt ich haette wirklich geraucht und alles sei fuer die Katz' gewesen.
Das geht alles vorbei. Drei Monate ist ja noch nicht so viel, da ist der Koerper noch voll in der Umstellung.
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29.11.2013, 13:38Inaktiver User
AW: Endlich Nichtraucherin, aber...
Ich habe letztens auch geträumt, ich wäre auf einer Party und würde rauchen. Als ich aufwachte, hatte ich das Gefühl, wirklich geraucht zu haben. Es war unglaublich.
Von den meisten Menschen bekomme ich immer zu hören, dass sie aufgehört haben und fertig. Niemand hatte solche Probleme, wie ich momentan. Und es nervt ungemein, sich immer krank zu fühlen.....
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29.11.2013, 13:48
AW: Endlich Nichtraucherin, aber...
Weil alle Aufhörer so stolz sind, dass sie es vor Jahren geschafft haben, aber die Entzugserscheinigungen schlicht vergessen haben.
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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04.12.2013, 22:38
AW: Endlich Nichtraucherin, aber...
Oh, ich hatte auch diesen fiesen Rauchgeschmack im Mund nach dem Aufhören. Interessanterweise hatte mir ein Chirurg erzählt, dass das daher kommt: das Geschmacksempfinden erneuet sich relativ schneller und der Körper räumt sofort nach dem Rauchstopp auf. Den vermeintlichen Rauch den man schmeckt kommt von der Lunge und dem festgesetzten Partikeln aus Raucherzeiten (den man teilweise ja auch aushustet während und nach dem Rauchen)
irks.
Entzug ist richtig anstrengend und umso besser, je länger man NICHTraucher ist
"Hello there...I´m the girl from my dreams of you!"
-❡-
Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
Freude, Schönheit der Natur,
Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch, sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist´s: Reise, reise!
Wilhelm Busch
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05.12.2013, 07:19
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05.12.2013, 21:03Inaktiver User
AW: Endlich Nichtraucherin, aber...
ich auch.
Meine Therapeutin meint, ich hätte die "Büchse der Pandora" geöffnet.
Und so fühle ich mich auch.
Alles kommt ungefiltert an. Irgendwie hab ich mich früher zugeraucht: die Freude, den Stress und den Schmerz.
Und heute war ich seit langem mal wieder neidisch. Was eigentlich so gut wie nie vorkommt.
Ich hab die Deneuve auf nem Event im Fernsehen rauchen gesehen.
Die sieht dabei soo gut aus, und so smart.
Und so gesund.
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27.06.2014, 10:10
AW: Endlich Nichtraucherin, aber...
Zigaretten haben ein sehr hohes Suchtpotential, fast so stark wie Heroin (da gibt es eine britische Studie zu). Deswegen kann der Entzug auch ziemlich hart sein, das geht aber vorbei. Gibt zwar Leute die erzählen, dass es ganz einfach ist aber das glaube ich denen nicht ;)
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08.07.2014, 13:48
AW: Endlich Nichtraucherin, aber...
Es ist auch nicht ganz einfach. Das ist alles Unsinn. Wenn dem so wäre gäbe es dies Forum nicht. Aber es gibt Hoffnung. Meist, genau wie in jeder Entgiftung geht es darum die Rezeptoren, die auf Nikotin reagieren und damit besetzt sind (chemische Verbindung) zu befreien. Aber dann sind die eben frei und das löst ein Gefühl von Leere aus. Ich habe es mit dem Raucherchip bisher einwandfrei geschafft. Die Gewohnheiten zu ändern ist auch wichtig. Wenn Du mittags nach dem Essen eine Tasse Caffee und eine Zigarette rauchst, musst Du das ganze Prozedere ändern. Also einfach geh woanders hin, trink keinen Kaffee und versuche alle Orte zu identifizieren, die dich zum Rauchen verleiten. Triff Dich erst mal nicht mit Rauchern und geh allem aus dem Weg, was nach Nikotin riecht. Wasch alle Klamotten und auch Bettwäsche und Gardinen. Das ist eine Menge. Aber es hilft. Ich war bisher überhaupt nicht willensstark aber nun fällt es mir ganz einfach. Dank einer klasse Mixtur an Maßnahmen. In den letzten Jahren hätte ich das nie für möglich gehalten. Also: Gewohnheiten ändern, viel raus, alles durchwaschen, so oft wie möglich lüften, Raucherchip auf der Schulter, Treffen mit anderen Rauchern vermeiden und die Chancen sind groß.
Geändert von CaElBi (09.07.2014 um 09:19 Uhr)
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25.08.2014, 08:09
AW: Endlich Nichtraucherin, aber...
hallo ich war auch raucher hatte immer gesagt ich höre auf und nun hat es geklbt ich rauche seit Wochen nichtmehr und anfangs hatte ich das gefühl ich muss rauchen grad wenn ich unter stres bin nun denk ich ehr an meine Gesundheit da ich sowieso schlecht luft bekomme wegen meine schilldrüße und wann hat nix davon wenn sich dasmit ein gefallen tut


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