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    drei Wochen durchgehalten mit schlimmsten Depressionen - jetzt Rückfall

    Hallo,
    ich rauche seit ich 13 bin. Mit 20 Jahren habe ich auf Wunsch meines Freundes 4 1/2 Jahre aufgehört und dann nach der Trennung wieder angefangen. Mit 30 habe ich wegen meiner Schwangerschaft wieder aufgehört und dann nach 10 Jahren wieder angefangen, weil mir der Stress als Alleinerziehende über den Kopf wuchs.
    In den letzten Jahren habe ich immer mal wieder versucht aufzuhören und immer nur kurz durchgehalten.
    Vor drei Wochen habe ich wieder (mit Überzeugung) aufgehört und schwanke seitdem zwischen schlimmsten Depressionen und Aggressionen - so schlimm, dass ich schon überlegt habe, mich einweisen zu lassen, um nicht zum Amokläufer zu werden...
    Einerseits hat mich das bestärkt, nicht mehr zu rauchen, weil ich dachte, dass ich mit dem Nikotin anscheinend die ganze Zeit meinen Frust unterdrücke, dem ich mich lieber stellen sollte. Gestern jedoch, nachdem meine Teenager mir wiedermal den Rest gegeben haben, bevor sie (unerlaubterweise) sich mit lockeren Sprüchen zu einer Party aufgemacht haben, bin ich los und hab mir Zigaretten geholt...
    Tatsächlich fühle ich mich jetzt wieder etwas ruhiger, gleichzeitig bin ich aber völlig frustriert. Ist das normal, dass man Selbstmordgedanken bekommt, nur, weil man nicht mehr raucht? Könnte Johanniskraut oder Hopfen oder irgend soetwas dagegen helfen? Ich will nicht aufgeben, aber diese Nebenwirkungen ertrage ich nicht...

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    AW: drei Wochen durchgehalten mit schlimmsten Depressionen - jetzt Rückfall

    Zitat Zitat von amarena_xy Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich rauche seit ich 13 bin. Mit 20 Jahren habe ich auf Wunsch meines Freundes 4 1/2 Jahre aufgehört und dann nach der Trennung wieder angefangen. Mit 30 habe ich wegen meiner Schwangerschaft wieder aufgehört und dann nach 10 Jahren wieder angefangen, weil mir der Stress als Alleinerziehende über den Kopf wuchs.
    In den letzten Jahren habe ich immer mal wieder versucht aufzuhören und immer nur kurz durchgehalten.
    Vor drei Wochen habe ich wieder (mit Überzeugung) aufgehört und schwanke seitdem zwischen schlimmsten Depressionen und Aggressionen - so schlimm, dass ich schon überlegt habe, mich einweisen zu lassen, um nicht zum Amokläufer zu werden...
    Einerseits hat mich das bestärkt, nicht mehr zu rauchen, weil ich dachte, dass ich mit dem Nikotin anscheinend die ganze Zeit meinen Frust unterdrücke, dem ich mich lieber stellen sollte. Gestern jedoch, nachdem meine Teenager mir wiedermal den Rest gegeben haben, bevor sie (unerlaubterweise) sich mit lockeren Sprüchen zu einer Party aufgemacht haben, bin ich los und hab mir Zigaretten geholt...
    Tatsächlich fühle ich mich jetzt wieder etwas ruhiger, gleichzeitig bin ich aber völlig frustriert. Ist das normal, dass man Selbstmordgedanken bekommt, nur, weil man nicht mehr raucht? Könnte Johanniskraut oder Hopfen oder irgend soetwas dagegen helfen? Ich will nicht aufgeben, aber diese Nebenwirkungen ertrage ich nicht...


    Normal ist das sicherlich nicht, sonst würde man das in den einschlägigen Foren häufiger lesen. Ich würde an Deiner Stelle mit Deinem Arzt sprechen. Für mich scheint das so, als müsstest Du ein sanfteres programm fahren. Ich hatte mal einen Kollegen, der hat jeden Tag eine Zigarette weniger geraucht als am Tag zuvor und so in ungefähr einem Monat aufgehört. Vielleicht könntest Du ja etwas ähnliches machen, vielleicht noch langsamer? Wenn Du es schaffst, jeden Monat zwei Zigaretten pro Tag weniger zu rauchen als im Monat zuvor, dann ist das auch ein riesiger erfolg. Und dann hast Du Zeit, Dich daran zu gewöhnen wieder rauchfrei zu leben.

    Kauf Dir doch ein Etui und tu täglich X Zigaretten da rein, dann weißt Du genau, wieviel Du rauchst.

    Gleichzeitig würde ich mir für die Selbstmordgedanken Hilfe suchen. Egal, ob Du die nur im Nikotinentzug hast oder auch sonst.

  3. Inaktiver User

    AW: drei Wochen durchgehalten mit schlimmsten Depressionen - jetzt Rückfall

    Eine Freundin - raucht seit ca. 50 Jahren - erzählte das selbe von ihren Entzugsversuchen: schwere Depressionen, Suizidalität etc.

    Sie hat es mit diversen Naturmittelchen, purem Durchhalten und allerlei anderem versucht.

    Jetzt ist sie 65 und - raucht. Sie hat es aufgegeben.

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    AW: drei Wochen durchgehalten mit schlimmsten Depressionen - jetzt Rückfall

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eine Freundin - raucht seit ca. 50 Jahren - erzählte das selbe von ihren Entzugsversuchen: schwere Depressionen, Suizidalität etc.

    Sie hat es mit diversen Naturmittelchen, purem Durchhalten und allerlei anderem versucht.

    Jetzt ist sie 65 und - raucht. Sie hat es aufgegeben.
    Ich habe inzwischen noch einmal rumgelesen, ja, Depressionen gehören wirklich zu den Nebenwirkungen, die man erwartet. Darum lieber langsam runter, als alles über das Knie brechen wollen. Hauptsache, Du lebst.

    Was stört Dich am Rauchen, und wieviel rauchst Du pro Tag?

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