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  1. VIP

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    AW: Umgang mit Rauchern

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Raucher / Nichtraucher ist ein politisch gewollter Krieg um von anderen Missständen abzulenken. Zucker und die Zuckerlobbie, sowie Alkohol und dahinter stehenden Konzerne richten weit mehr volkswirtschaftlichen Schaden an, als die Raucher auf die aber zur Hexenjagd geblasen wird.
    Ich war gerade einige Wochen zur Reha in einer Klinik, in der auch Suchtpatienten behandelt wurden.
    Da ich mit deren Problemen nie konfrontiert war, fand ich es unglaublich spannend und interessant, was z.B. (zumindest derzeit trockene) langjährige Alkoholiker so erzählten, mit welchen physischen und psychischen Problemen sie zu kämpfen haben.

    Dagegen ist Nikotinsucht ein Witz - und ich will wirklich nicht behaupten, die Folgeschäden des Rauchens seien eine Lappalie.

    Alkohol ist erlaubt, gesellschaftlich akzeptiert und anerkannt.
    Nikotinsucht ist aktuell furchtbar "bäh" und ganz ganz schlimm.

    Manchem der Patienten hätte ich wirklich gewünscht, sie hätten lieber "nur" geraucht als gesoffen.
    Ihr Leben und ihre Gesundheit wären vermutlich nicht dermaßen kaputt.

    Am meisten überraschte mich, WELCHE Leute dort wegen Alkoholsucht behandelt wurden.
    Wenn ich je naiverweise die Idee hatte, dass beträfe nur Penner von der Parkbank, wurde ich dort eines Besseren belehrt.
    Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)



  2. Inaktiver User

    AW: Umgang mit Rauchern

    Danke für den Kommentar.

    Genau das war gemeint - und in wenigen Jahren wird eine Diabeteswelle die Folgen der Zuckersucht zeigen und ebenfalls Menschenleben beeinträchtigen und vorzeitig beenden. Aber der Zuckerlobby wird nie jemand Kontra bieten.
    Dagegen kann man mit Preiserhöhungen bei Zigaretten fleißig Tabaksteuer kassieren, die aber nicht für die Folgen von Nikotinsucht verwendet wird, sondern zweckentfremdet andere Löchter stopft, damit man nicht den Lobbies wohlmöglich höhere Steuern abverlangen muss.

    Ein Raucher geht auch wenn er raucht, weiter seiner Arbeit nach, zahlt seine Steuern und wenn er an Lungenkrebs oder anderem Krebs aufgrund des Rauchens erkrankt, fällt er einer Weile seiner von ihm bezahlten Krankenkasse zur Last. In der Regel stirbt er aber schneller, als dass er so viel kostet, wie die Folgen des Alkohols.

    Da werden Menschen aus feuchtfröhlicher Gesellschaft erst arbeitslos - dann Sozialhilfeempfänger - verlieren ihre Familien durch Scheidung (wohlmöglich muss dann die geschiedene Ehefrau eines Alkoholikers auch noch Sozialhilfe beantragen) und erkrankt dann an langwierigen Krankheiten die Unsummen kosten. Schlimmstenfalls durchlaufen diese Menschen mehrere Entzüge oder fallen Jahre nach dem Entzug durch Schicksalsschläge erneut der Sucht anheim.

    Mir ist aber noch kein Fall bekannt, wo ein Raucher weil er raucht, seine Arbeit nicht mehr tun kann, seine Leistung nicht mehr erbringt, arbeitslos wird und sozial absteigt, nur weil er raucht. Schlimmstenfalls wird er krank und dann s. o. meist nicht sehr lange und nicht sehr alt. Auch Demenz ist abgesehen von vielen anderen Ursachen eher eine Folge von Alkohol, denn von Rauchgenuss. (Womit ich Demenz nicht alkoholindiziert sehe, sondern sehr wohl weiß, dass da sehr viele Faktoren eine Rolle spielen, die nicht beeinflussbar sind)

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