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Thema: Umgang mit Rauchern
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07.04.2013, 10:34
AW: Umgang mit Rauchern
Das Leben ist kein Ponyschlecken! (geklaut von fledervieh
)
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07.04.2013, 10:40
AW: Umgang mit Rauchern
ich will mal wieder auf die TE zurück kommen:
Trianta, ich kenne auch vieles von dem, was du schilderst. Bei mir ist es zwar schon sehr viele Jahre her, dass ich mit dem Rauchen aufgehört habe, aber ich hab es noch so in Erinnerung, dass es tatsächlich ein vll größeres Problem als das Aufhören selbst war, damit klar zu kommen, dass man sich ja auch entsprechend seinem "Laster" sozial eingebunden hat. Ich war z.B. immer mit Raucher-Männern zusammen. Mein jetziger ist der erste, der mich erst als Nichtraucherin kennen gelernt hat, hat bis Ostern aber selber geraucht.
Wir haben getrennte Wohnungen, daher war das ob und wo nie das Thema. Und vom Geruch her gehts bei ihm noch, weil er jetzt nicht so viel raucht, dass es durch alle Poren dünstet. so einen hatte ich auch mal und das war für mich nicht auf Dauer erträglich.
Was ich jedoch schlimm finde ist sein Raucherhusten. Für mich war das auch ein wichtiger Grund aufzuhören. Dieses Rotzen und Husten nach vielen Jahren Rauchen finde ich sehr schlimm, soweit wollte ich selber nicht kommen. Bei ihm mach ich mir da aber schon Gedanken und Sorgen, vor allem, weil sich da jede Erkältung ja auch gleich ziemlich gravierend auswirkt. Was ja angeblich gaaar nix mit dem Rauchen zu tun hat, aber rückwirkend betrachtet stelle ich fest, dass es bei mir sehr viel mit dem Rauchen zu tun hatte, wie mein Imunsystem beieinander war. Gut, letztlich ist es seine Sache, aber Themen wie zusammenziehen und wie ist das später mit der Gesundheit werden davon halt schon berührt. Aber vll hält er es ja tatsächlich durch, das Nichtrauchen :)
Ich war in den ersten Monaten als Nichtraucherin wesentlich empfindlicher als heute. Also bei mir hat sich das dann schon wieder ein bißchen gegeben, als sich das meiste soweit regeneriert hatte und zum gewohnheitsmäßigen Lebensgefühl wurde. Gelegentlich kann ich auch mal in Raucherkneipen abfeiern, merke das zwar am nächsten Tag gehörig, aber was solls, das ist es mir dann wert gewesen.
Es gibt Tage, da kann ich auch schwer damit, wenn ich im Straßencafe hocke und der Rauch zieht mal wieder lt Naturgesetz zum Nichtraucher, also zu mir. Aber dann setz ich mich halt anders hin oder was auch immer. Es gibt auch anderes, das mich nervt, da muss ich mich dann halt auch entsprechend drauf einrichten oder damit eben kurzzeitig mal wieder leben. Die Grabenkämpfe zwischen Rauchern und Nichtrauchern finde ich schrecklich, da völlig sinnlos. Jeder muss halt gucken, wo er seine Grenzen hat und wie er damit zurecht kommt, wenn er an die Grenzen des anderen stößt.Geändert von Amelie63 (07.04.2013 um 10:45 Uhr)
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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07.04.2013, 10:46
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07.04.2013, 10:50
AW: Umgang mit Rauchern
Stimmt schon, nur sollte man die "Freiheit" zu Rauchen nicht uebermaessig einschraenken, weil das ohnehin nur zu Trotzreaktionen fuehrt. Wenn man so gut wie nirgendwo mehr rauchen darf oder sich dafuer in irgendeine abgelegene, zugige Ecke stellen muss, raucht man irgendwann extra dort, wo es verboten ist. Das kann ich schon ein bisschen nachvollziehen.
Die meisten Raucher sind ja auch einsichtig, ich habe jedenfalls noch keinen erlebt, der mich absichtlich aus reiner Bosheit vollgequarzt hat, wenn ich ihn freundlich um etwas Ruecksicht gebeten habe.
Noch ist ja genug Platz auf der Welt, dass man Abstand zueinander einnehmen kann.
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07.04.2013, 10:52
AW: Umgang mit Rauchern
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.
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07.04.2013, 11:05
AW: Umgang mit Rauchern
wo lebst du? in einer Zeitmaschine? ich (südliches Ausland) hatte meinen Kulturschock, als ich hörte, dass in "Norddeutschland" (also nördlich vom Main) Knoblauchverzehr tatsächlich ein Thema war ("ist da K dran? ich hab morgen im Job Kunden/Klientenkontakt.....da darf ich nicht. war sowieso noch die softporno-version. vor 30 Jahren war Knoblauch da nach meiner Erinnerung noch so igitt wie Flatulenzen. oder noch schlimmer).
zu dieser Zeit war es auch, als eine Bekannte, optisch erkennbar vom Prekariat Lichtjahre entfernt,sich in der Straßenbahn einen öffentlichen Anschiss einfing, weil sie -ja - ein Mettbrötchen mit ZWIEBELN gegessen hat(te). Mit dem Hinweis des Fahrers, sie würde nächstes Mal einfach rausgeschmissen.
In unserem Nichtraucherhaushalt fordere ich Besucher auf, beim Rauchen doch drin zu bleiben. ICH finde dieses Rausrennen ungemütlich und den Geruch krieg ich schon wieder weg.
Allerdings kann ich mir vorstellen, dass ganz frische Nichtraucher besonders empfindlich sind, warum auch immer. Das kann durchaus eine physiologische Reaktion sein. Aber ganz allgemein neigen frisch Bekehrte wohl auch eher zum Proselytentum
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07.04.2013, 11:07
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07.04.2013, 11:10
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07.04.2013, 11:16
AW: Umgang mit Rauchern
Man könnte ja auch auf die Idee kommen, es einfach sein zu lassen. Genauso, wie bei uns üblicherweise nicht rumgespuckt wird, obwohl es nicht verboten ist.
Wieso ist das überhaupt eine Holschuld von Dir? Ein Raucher möge doch bitte vorher fragen, ob es stört.Die meisten Raucher sind ja auch einsichtig, ich habe jedenfalls noch keinen erlebt, der mich absichtlich aus reiner Bosheit vollgequarzt hat, wenn ich ihn freundlich um etwas Ruecksicht gebeten habe.
Aha, offenbar noch nie in einem Gartenrestaurant oder bei einem Freiluftfest gewesen..Noch ist ja genug Platz auf der Welt, dass man Abstand zueinander einnehmen kann.Das Leben ist kein Ponyschlecken! (geklaut von fledervieh
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07.04.2013, 11:42




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