Ok - sorry. Dass "der Vergleich mit andern fast immer der persönliche Untergang ist", ist nun deine Meinung, die du offenbar nicht überdenken möchtest. Ich dachte einfach, mit meiner Äusserung könntest du sehen, dass du damit vielleicht dir selbst nichts Gutes einredest, wenn du solche unnötigen Gedanken hast. Ich bügele niemanden nieder. Ich sage, was ich finde, und das Wörtchen "Quatsch" ist doch kein Angriff auf eine andere Person. Eigentlich war es eher hilfreich gemeint. Glaubst du nicht, es könnte dir eher helfen, wenn du merkst dass diese Einstellung von dir nicht angebracht und unnötig (sprich: Quatsch) ist? Was hilft es dir, wenn du sie stattdessen nachhaltig in dir verankerst?Zitat von beklamo
Und hast du schonmal daran gedacht, dass du anderen Menschen damit einreden könntest, dass ein Defizit im Selbstwertgefühl "normal" und demnach einfach hinzunehmen ist?
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Thema: Treffen mit seiner Ex
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06.08.2008, 13:04
AW: Treffen mit seiner Ex
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06.08.2008, 13:19Inaktiver User
AW: Treffen mit seiner Ex
Divino,
vielleicht ist es manchmal einfach angebracht festzustellen, dass andere Menschen Dinge anders bewerten. Es geht hier nicht um einen Konflikt, der unbedingt ausgefochten werden müsste. Du bewertest gerade beklamos Haltung als "unnötig", und glaubst, sie davon überzeugen zu müssen, dass ein Umdenken notwendig sei, aber für beklamo macht diese Haltung Sinn.
Ich fände es schön, wenn Du akzeptieren könntest, dass es so ist. Dir bleibt ja unbenommen, die Dinge anders zu sehen und handzuhaben.
Ich habe beklamo im übrigen ganz anders verstanden, als Du ihren Beitrag interpretierst, und ich sehe auch nicht, dass sie jemandem ein Defizit im Selbstwertgefühl als "normal" verkauft. Ich verstehe den Beitrag als Hinweis darauf, dass Vergleiche, Konkurrenz in Beziehungen wenig zielführend sind, weil jeder Mensch einzigartig ist, und aufgrund dieser Einzigartigkeit, seiner Besonderheit, von anderen geliebt und geschätzt wird.
Für mich ist das eine selbstwertSTÄRKENDE Haltung, weil sie davon Abstand nimmt, sich mit anderen vergleichen zu müssen, um den eigenen Wert feststellen zu können oder einordnen zu müssen. Dahinter steckt für mich der Ansatz, den Menschen so sein zu lassen, wie er ist, und das finde ich durchaus begrüssenswert.
Liebe Grüssle
Seawasp
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06.08.2008, 17:12
AW: Treffen mit seiner Ex
@ Seawasp
Danke, genau das war's was ich meinte
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06.08.2008, 20:17
AW: Treffen mit seiner Ex
ok... dass
"der Vergleich mit andern ist fast immer der persönliche Untergang" auch als selbststärkend zu betrachten ist und heissen sollte, dass man sich mit anderen nicht vergleichen muss/sollte -das habe ich daraus wirklich nicht erkannt.
Aber nun hab ich´s ja verstanden. Es war also so gemeint, wie ich es auch meinte, und demnach haben wir da offenbar die gleiche Meinung mit unterschiedlichen Ausdrucksformen.
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06.08.2008, 23:28
AW: Treffen mit seiner Ex
Stop. "mal" telefonieren ist was anders, als der Freundin im Suff zu simsen und Ihr mehr über die (wars die Trennung der Eltern) zu erzählen, als der eigenen Freundin. Hier bin ich ganz anderer Meinung.
Zitat von Divino
Wenn es klappt ist es gut. Aber das kommt vielleicht in 10% der Fälle vor, und das gerade die Geschichte hier dazu gehört, glaube ich mal nicht.
Zitat von Divino
Ganz genau das habe ich gemeint, wie Du schon schreibst und nochmals wiederholt hast.
Zitat von Divino
Das wäre schlimm, wenn mir etwas meiner Exfreundinnen fehlen würde. Soll ich mit der Freundin mit 16 anfangen? Dann müsste mir heute sehr viel fehlen. Nein, wer sich im Leben weiterentwickelt, dem fehlt nichts aus der Vergangenheit und muss auch nicht an alten Zöpfen aus der Vergangenheit festhalten. Nicht umsonst heißt es, aus dem Kopf und aus dem Sinn.
Zitat von Divino
Du verstehst es wohl nicht. Es ging doch nicht um das telefonieren.
Zitat von Divino
Am Morgen mit einem Lächeln aufstehen und am Abend mit einem Lächeln ins Bett gehen.
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06.08.2008, 23:42
AW: Treffen mit seiner Ex
Hi Popey,
erzähl doch mal was du erlebt hast und was du uns sagen willst.
Ich kenne viele Paare die glücklich sind und wo man auch mit Exen noch und immer wieder Kontakt hat. Das geht hin bis zur Freundschaft.
Dann gibt es den Fall (wie hier, meine ich) dass man Zeit braucht um sich ganz zu lösen weil man in der Wegentwicklung noch drinsteckt.
Wenn ich 10 Jahre mit einer Person alles geteilt habe, dann finde ich es normal, dass man in der Anfangszeit noch Kontakt hat, zwischendurch sogar mal Sehnsucht nach der guten Zeit etc.
Was würde es bringen das gewaltsam zu unterdrücken?
Wenn es nie aufhört, dann wäre das komisch, aber es hört auf, wenn der Rest ok ist, es dauert einfach.
Bei lara1000 ist alles ok, und das smsen im Suff scheint ja auch etwas zu sein, was nicht gestern war, sondern schon ein bisschen her.
Aktuell war, dass er gesagt hat, dass er wieder ein Stück glücklicher ist mit IHR zusammen zu sein.
Nach einem treffen zu viert.
Das klingt meiner Meinung nach gut. Wir müssen sehen, was in der jüngsten Vergangenheit war.
Viell. äußert sich lara selber nochmal dazu.
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06.08.2008, 23:46
AW: Treffen mit seiner Ex
Nichts erlebt. Aber einfach mein Meinung gesagt. Muss ja nicht alles erlebt haben im Leben. Also brauche ich hier nichts erzählen.
Zitat von Joshuatree
Am Morgen mit einem Lächeln aufstehen und am Abend mit einem Lächeln ins Bett gehen.
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06.08.2008, 23:54
AW: Treffen mit seiner Ex
>> Jahrelange Erfahrung, eigene und sehr viele Erfahrung von anderen mitbekommen.
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07.08.2008, 00:11Inaktiver User
AW: Treffen mit seiner Ex
sorry, falsches Forum!
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13.08.2008, 00:28Inaktiver User
AW: Treffen mit seiner Ex
Hm, also es ist jedenfalls "besser" geworden, auch die Art von Kontakt - aber so ein Beziehungsanfang wie damals hat mich eben auch geprägt - vor allem halt die SMS-Sache und das Bereden der Probleme, denn zu der Zeit waren wir immerhin schon über 1 1/2 Jahre zusammen.
Auf der letzten Feier (nach dem Vierertreffen) kam zwischen uns das Thema wieder auf (er war voll) und da sagte er, dass seine Ex eben manchmal recht schräge aber auch geniale Gedankengänge hat (sie ist sehr klug und den meisten Menschen wirklich weit überlegen - dafür das Chaos in Person und "kaum in der wirklichen Welt überlebensfähig" (jetzt nicht so wörtlich nehmen bitte)) und ihm deshalb immer gut helfen kann und konnte - wobei das "kann" so nicht stimmt, sie haben ja nur noch wenig Kontakt. Mit mir würder er aber halt sehr viel besser klar kommen, da ich realistischer bin und "normaler". Naja, glücklich gemacht hat mich die Aussage nicht gerade, da es ja irgendwie zeigt, dass es mit ihr schon etwas "Besonderes" war, aber ich denke auch, dass er das nicht SO gemeint hat. Schwer zu beschreiben... Oder hat er es doch SO gemeint? Er sagte "nein" und dass ich seine Aussage falsch interpretiere.
Naja, er würde sich gerne mit ihr auch allein treffen, da sie eben in Gesellschaft nicht so ist, wie sie eigentlich ist - da habe ich dann nein gesagt. Und ich denke, dass er das so hinnimmt / hinnehmen muss. Denn alles muss ich mir aus reiner "Geben ist besser denn Nehmen"-Einstellung nicht gefallen lassen. Da ist meine persönliche Grenze und die muss er akzeptieren. Wenn es sein muss zu 4., aber ansonsten: Nö :) Die ersten zwei Jahre haben sie sich immer noch mal getroffen (viell. insg. 3-5x) und es war eine Qual für mich - war aber halt auch stolz, das toleriert zu haben, aber nun ist für mich einfach mal schluss (Ich dachte auch, dass das Treffen ein "Ende" herbeiführt, mein Freund dachte eher, dass das Treffen die Toleranzgrenze erhöht...)... Huch - komme ich vom Thema ab?


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