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  1. Inaktiver User

    AW: Er gibt anderen Frauen zu viel Macht.

    Zitat Zitat von Hanna_HH
    ...Er ist nicht auf meine Schwester losgeschossen. Und wenn ers getan hätte, wärs mir egal gewesen, das habe ich mir vorher schon geschworen. Aber hat er gar nicht, sondern war ruhig, souverän und an meiner Seite (ohne an mir dran zu hängen oder ich an ihm).

    Was zum Teufel ist das für ein Phänomen?
    Dasselbe Phänomen, das ich mit meinem Sohn erlebte, als er noch im Kindergarten war. Er zog sich schon alleine an, aber trödelte heftig. Da ich pünktlich zur Arbeit erscheinen musste, gab es kurz vor Toresschluss dann immer Chaos und Ärger und ich habe ihn entnervt (und gewissermaßen gewaltsam) angezogen. Streit, Ärger, Frust!
    Eines Tages riet mir eine Freundin, es anders auszuprobieren. Ich sollte ihm einfach sagen, dass ich in zehn Minuten mit ihm zum Kindergarten losfahre... und sonst gar nichts machen. Falls er nicht fertig angezogen ist bis dahin, kommen die fehlenden Sachen in eine Tüte, Sohn halb angezogen ins Auto und fertig. Muss er sich eben im Kindergarten zuende anziehen.
    Gute Idee! Genauso wollte ich es machen. Und ich hatte mich praktisch schon darauf gefreut, eine so schräge Aktion durchzuziehen. Tja. Dasselbe Phänomen. Mein Sohn hat es gerochen. Ich habe nur angekündigt, wann wir fahren und blieb gelassen und er war pünktlich fertig. Danach gab es das Problem nicht mehr. Das Phänomen ist: Ich hatte meine Haltung geändert (und wäre konsequent gewesen!), und das war offenbar unübersehbar. Er wusste instinktiv, dass das Spiel mit mir nicht mehr geht.

  2. Inaktiver User

    AW: Er gibt anderen Frauen zu viel Macht.

    Oha, Zitronenmond,

    das Experiment kann auch nach hinten losgehen. Mein Brüderchen erzählte mir letzte Woche exakt diese Geschichte - Söhnchen pienzt beim morgendlichen Waschen & Anziehen gern rum, kann das eigentlich allein, trödelt aber, und alles endet in einer fürchterlichen Hast.

    Letztens hatten mein Bruder und seine Holde dann den Kaffee auf, und erklärten dem Kleinen, dass in ein paar Minuten Abfahrt in den KiGa sei, egal ob er nun fertig sei oder nicht.

    Den kleinen Spatz juckte das allerdings kein bisschen. In chicem Pyjama und mit einer Tüte, in der sich seine Sachen befanden, erschien er selbstbewusst im KiGa und fand das grossartig .

    Grüssle
    Seawasp

  3. Inaktiver User

    AW: Er gibt anderen Frauen zu viel Macht.

    Ich denke, in den meisten Fällen wirkt so eine Aktion. Zumindest hat sie das bei meiner Tochter....

  4. Inaktiver User

    AW: Er gibt anderen Frauen zu viel Macht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Den kleinen Spatz juckte das allerdings kein bisschen. In chicem Pyjama und mit einer Tüte, in der sich seine Sachen befanden, erschien er selbstbewusst im KiGa und fand das grossartig .


    Auch schön, die Geschichte. Aber ich finde nicht, dass dieser Fall "nach hinten" losgegangen ist. Ich finde dies eine absolut respektable Lösung und ich wäre bereit, meinen Sohn auch jeden Tag im Pyjama in die Kita zu bringen. Echt jetzt.

    Ich habe die Geschichte erzählt, weil in unserem Fall der Wechsel der eigenen Haltung (meiner Haltung) das Entscheidende war.
    Und dass die Nummer als erzieherische Maßnahme bei deinem Neffen nicht verfangen hat, könnte daran liegen, dass seinen Eltern halt peinlich war, ihn so abzuliefern, dass sie also nicht wirklich gelassen die Haltung änderten, sondern dieses Ergebnis nicht gewollt hatten. Also hat er seinen Eltern mal gezeigt, wo der Hammer hängt. Könnte das so sein?

    Ich will hier aber nicht den Strang kidnappen.
    Es ging mir darum, zu sagen, dass es Wirkung hat, wenn man für sich absolut überzeugt ist von einer Haltung dem anderen gegenüber. Das hat Konsequenzen. So oder so. Und es bestärkt den Beitrag, in dem gesagt wurde, dass man den anderen nicht ändern kann, nur sich selbst.

  5. Inaktiver User

    AW: Er gibt anderen Frauen zu viel Macht.

    Zitronenmond,

    ich stimme Dir zu - ich denke ohnehin, dass Kinder ihren Eltern häufig recht unbequeme Wahrheiten "zeigen", indem sie z.B. delegierte Themen ausleben. Aber das ist ein anderes Thema.

    Ich schrieb es an anderer Stelle bereits: Meine innere Haltung bestimmt meine Handlungsweise und charakterisiert die Art und Weise, wie ich anderen gegenüber trete. Das wirkt sich automatisch auf meine Beziehungen aus, es ist ein Wechselspiel.

    Grüssle
    Seawasp

  6. Inaktiver User

    AW: Er gibt anderen Frauen zu viel Macht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich schrieb es an anderer Stelle bereits: Meine innere Haltung bestimmt meine Handlungsweise und charakterisiert die Art und Weise, wie ich anderen gegenüber trete. Das wirkt sich automatisch auf meine Beziehungen aus, es ist ein Wechselspiel.
    Ja. Und jetzt, wo du das noch einmal so schön auf den Punkt gebracht hast, fällt mir auch ein, was ich merkwürdig an dem Titel fand.
    An die Strangeröffnerin: Erst dachte ich, deine Überschrift ist etwas unglücklich formuliert, aber ich habe auch so ein Gefühl, dass du deine Macht gar nicht wahrnehmen magst.
    Deinem Mann gibst du (praktisch automatisch) die Macht, Macht an andere Frauen zu verteilen. Er hat das Recht, anderen Macht zuzugestehen. Und (leider, leider) verteilt er diese an andere Frauen (die diese Macht dann deiner Meinung nach haben, was ich übrigens nicht glaube).
    Wer bei dieser Formulierung außen vor bleibt, bist du selbst. Du hast offenbar das Gefühl, als einzige gar keine Macht zu haben. Und das stimmt nicht. Du hast durchaus Macht darüber, deine Beziehung(en) zu bestimmen. Das liegt nicht in der Hand von anderen Menschen, sondern in deinen eigenen Händen.

    Es liegt in deinen Händen, welche Konsequenzen du ziehen willst, wenn dir etwas in deiner Beziehung nicht gefällt.

    Um (ein letztes Mal) auf die Kindergeschichte zurückzukommen: In Seawasps Beispiel haben die Eltern dem Kind mit etwas gedroht, was sie selbst gar nicht wollten. Das hat das Kind offenbar gewusst. Und in meinem Fall habe ich meinem Sohn überhaupt nicht gesagt, was ich vorhabe. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass ich dann und dann fahre. Ich nehme mal an, dass eine große Sicherheit in meiner Stimme lag, denn mir hätte das gar nichts ausgemacht, ihn im Schlafanzug abzuliefern. Ich hatte mich praktisch schon auf sein überraschtes Gesicht gefreut.

    Übersetzt auf Beziehungen könnte das heißen: Es macht wirklich keinen Sinn, wenn man mit Trennung droht, wenn man selbst dies ü-ber-haupt nicht will. Das wird nicht verfangen. Vermutlich wird der so Bedrohte fröhlich pfeifend seine Pyjama-Tasche packen und ein paar Nächte bei der Angeflirteten verbringen, ehe er sich dann zurückbitten lässt.

    Ich wünsche dir viel Erfolg.
    Geändert von Inaktiver User (01.05.2008 um 23:03 Uhr)

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    AW: Er gibt anderen Frauen zu viel Macht.

    Nun manche Frauen nuzen das echt aus und das ist echt gemain

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    AW: Er gibt anderen Frauen zu viel Macht.

    Hallo Ihr,

    also noch mal auf die Frage: Natürlich kann man so jemandem trotzdem nahe sein. Wenn mich jemand 'ärgert' heißt das ja nicht, dass er mir nicht nahe sein kann. Im Gegenteil. Und wie gesagt - in anderen Punkten sind wir uns extrem ähnlich.

    Und natürlich hat das alles mit meiner Haltung zu tun. Stimmt alles - wen ich mir aussuche, wen ich anziehe.

    Ich habe da langsam aber sowieso die totale Krise.

    Lieben Gruß erstmal
    Hanna

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    AW: Er gibt anderen Frauen zu viel Macht.

    Ich habe da langsam aber sowieso die totale Krise.
    Magst Du nicht erzählen?

    Gruss
    Rain
    _______________________________________
    Das Glück besteht nicht darin, dass du tun kannst, was du willst, sondern darin, dass du auch immer willst, was du tust

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    AW: Er gibt anderen Frauen zu viel Macht.

    Es gibt einen neuen Strang.
    Gefahr im Küchenschrank

    Er steht im mittleren Regal,
    ganz hinten in der Ecke.
    Wann und wie ist ihm egal,
    so hockt er im Verstecke.
    Er kichert still in sich hinein,
    gibt nicht den kleinsten Mucker.
    Er ist so listig und gemein.
    Der raffinierte Zucker.

    Peter Sendtko


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