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    Indizienprozess der Zweite (zu meinem alten Threat)

    Hallo ins Forum,

    vor einigen Monaten habe ich diesen Beitrag eröffnet und mir viele Gedanken über eure Antworten gemacht , versucht, einiges zu beachten, zu unterlassen oder zu verändern.
    Wie so oft im Leben kommt ja dann doch alles anders, in diesem Fall sozusagen schlimmer.
    In mir ist soviel Wut, Trauer , Zweifel und am Ende mittlerweile nicht selten nur noch Leere.
    Dieses Forum ist ( trauriger-, bzw. in meinem Fall glücklicherweise) mein einziges Ventil bei diesem Problem, denn ich spreche weiterhin mit nienamdem real wirklich darüber.

    Jedoch hat die ganze Sache nun ein andere, neue Dimension angenommen.
    Ich habe sie kennen gelernt.
    Wir studieren nun an einer Uni , zusammen mit meinem Freund.
    Wie es dazu kam, würde zu weit führen, aber um es kurz zu machen: es ließ sich nicht vermeiden.
    Ich möchte euch von meiner ersten Begegnung mit ihr ( welche Anfang dieser Woche stattfand) erzählen und bitte entschuldigt, wenn meine Ausführungen in dem Bereich sicherlich ungerecht und zu emotional klingen, aber ich muss auch erstmal mit der veränderten Situation klarkommen...

    Bevor also die Uni losging befürchtete ich schon, dass es nicht einfach wird, vor allem, weil ich sie dort dann zum ersten Mal sehen sollte.
    Lediglich ein Telefonat mit ihr ging unserem Zusammentreffen voraus.
    So kam es also, dass wir uns morgens, zusammen mit meinem Freund an einem Treffpunkt in der Uni verabredeten und ich schweißgebadet auf ihr Eintreffen wartete.
    Als ich dann diese Frau sah, die so lange nur nebulös in meinem Kopf existierte , war ich ,als sie dann endlich ankam, nur erleichtert, dass sie nun für mich irgendwie greifbar wird.
    In der ersten Sekunde war ich "geschockt", denn offensichtlich stellt sie genau den Typ dar, den mein Freund bevorzugt.
    (blond, schlank , selbstbewusstes Auftreten) - dazu noch meine persönliche Anmerkung : blond gefärbt, Kunstnägel, Kunstwimpern ;-).
    Jedenfalls war ich eingeschüchtert, versuchte jedoch durch übertriebene Redseligkeit meine Unsicherheit zu überspielen.
    Anscheinend freute sie sich dennoch, mich zu sehen und merkte auch an, dass die Situation für sie ebenso schwierig war und sie Angst hatte, dass ich nichts mit ihr zu tun haben möchte.
    Natürlich stritt ich ihre Bedenken ab, denn ich war ja auch erstmal froh, dass alles so scheinbar glimpflich ablief.
    Jedenfalls hatte mein Freund dann Vorlesungen und wir waren alleine.
    Ich weiß schon gar nicht mehr, über was wir alles sprachen ,aber ich führte ihr gegenüber auch an, dass ich Zweifel hatte, ob sie zu meinem Freund wirklich nur ein platonisches Verhältnis habe.
    N a t ü r l i c h beruhigte sie mich und zählte auf, wie oft ihr Freund sich auch schon "aufgeregt" habe wegen der ganzen Angelegenheit.
    Also Fazit des ersten Tages der Begegnung erstmal schwach positiv ...- am zweiten Tag hatten wir mehr Zeit uns kennenzulernen und ich stelle einige Fangfragen um herauszubekommen, was sie so alles über ihn weiß, wie nah sie sich wirklich sind.
    Letztenendes plauderte sie mehr oder minder freiwillig Intimes aus, Dinge, die eigentlich nur meine Partnerschaft etwas angehen, die jedoch offensichtlich von meinem Freund an sie weitergetragen wurden.
    Unter anderem auch eine "Charakterisierung meiner Person" , insbesondere meiner Schwächen, die sie zu beachten habe.
    Schlagfertig genug, um ihr zu entgegnen, dass diese wohl meine Angelegenheit seien, war ich selbstverständlich nicht.
    Im Laufe des Tages stellte sich dann heraus, dass sie einiges unserer Beziehung besser weiß, als ich .

    Ein Beispiel : Seit geraumer Zeit ist es ein Streitpunkt zwischen mir und meinem Freund, dass ich ewige Zeiten vermutet habe, dass er im Internet -naja sagen wir mal: einschlägige Pornoseiten - besucht , er es aber nie zugab bzw abstritt.
    Nun sagte sie mir ganz nonchalant , dass sie doch wüsste , was er da so macht, er hätte es ihr ja selbst erzählt.

    Das mag sich nach einer Kleinigkeit anhören, ist es in dem Punkt vielleicht auch, etwas, das man einer "guten Freundin" wohl erzählt, aber innerhalb dieser besonderen Konstelation machte es mich mehr als wütend.

    Als mein Freund dann später zu uns kam fiel mir auf erschreckende Art und Weise auf, dass er fast nur mit ihr sprach und mich nicht mal ansah.
    Ich fühlte mich wie das dritte Rad am Wagen , gerade so, als ob sie mit ihm zusammen wäre und ich der Anstandsdackel wäre .
    Es passt alles zu meinen vorherigen Vermutungen , sie sind so innig miteinander, umarmen sich, lassen mich dazwischen kaum mehr zu.
    Logischerweise kam es auf dem Heimweg zu einem großen Streit zwischen mir uns ihm.
    Wie auch schon zuvor führte das alles zu nichts, aber ich weiß, dass er sie danach angerufen hat und wahrscheinlich gepetzt hat, was für eine eifersüchtige Furie ich wohl sei und das sie besser aufpassen solle, was sie mir denn so erzählt.

    Mittlerweile kann ich dem nur zustimmen, denn ich bin eifersüchtig und ja, ich finde das alles höchst seltsam.
    Wenn ich mir nun vorstelle, mit dieser Frau fast tagtäglich Kontakt zu haben, mit ihr zu lernen, zu essen und einen wesentlichen Teil meiner Freizeit ( vorlesungsfreie Zeit zwischen den Vorlesungen) mit ihr zu verbringen wird mir schlecht.
    Natürlich bin ich ihr gegenüber nicht authentisch, sonst hätte ich ihr schon einige Dinge an den Kopf geworfen, die ich hinterher bereuen würde.
    Fakt ist, dass ich mich damit arangieren muss - natürlich könnte ich die Uni wechseln, jedoch fand der Wechsel ja erstmal statt , damit mein Freund und ich zusammen sind und so besser lernen können etc.

    Ich danke jedem, der sich meine Zeilen tapfer durchgelesen hat und ich fühle mich schrecklich, deshalb sprudelt alles aus mir heraus.
    In den ersten Nächten habe ich nur geweint und ja, ich bemitleide mich selbst ,aber ich komme nicht mehr aus diesen Gefühlen heraus.
    Teilweise bin ich müde, darüber nur noch nachzudenken und zu philosophieren, aber ich kann es nicht unterdrücken, dazu tut es so weh.
    Ich will nur diesen Schmerz betäuben ...
    Ich habe Angst, dass diese Frau, bzw das ,was durch sie passiert, irgendwann alles zerstört.

    Danke fürs Lesen!

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    AW: Indizienprozess der Zweite (zu meinem alten Threat)


  3. Inaktiver User

    AW: Indizienprozess der Zweite (zu meinem alten Threat)

    MariaStuart,

    verbringst Du gern Zeit mit einem Menschen, der Dich mit Argusaugen beobachtet, der nichts dabei findet, Fangfragen zu stellen, der misstrauisch durch und durch, aber nicht bereit ist, konsequent eine Beziehung, die für ihn mit viel Schmerz verbunden ist, zu verändern?

    Einem Menschen, der sich mit anderen nicht etwa befasst und sich auf sie einlässt, weil er ehrlich interessiert an ihnen ist, sondern weil er sie unter Beobachtung halten und aushorchen will?

    Der nicht klar Stellung bezieht in Hinblick auf seine Gefühle?

    Der kontrolliert auf Schritt und Tritt? Heimlich SEIT MONATEN persönliche Daten abfragt, in die Privatsphäre eindringt, und keinerlei Respekt vor Grenzen zeigt?

    Ich wollte das nicht, es wäre mir zu anstrengend, und ich wüsste, ich kann einem solchen Menschen nicht helfen, weil er zunächst selbst erkennen muss, dass Beziehungen mit dieser inneren Haltung nicht gedeihen können. Ich hätte vielleicht den Impuls, mich ebenfalls in Heimlichkeiten zu flüchten, weil ich keine natürlichen Rückzugsgebiete mehr hätte und mir buchstäblich die Luft zum Atmen fehlt. Allerdings wäre das etwas, das ich nicht akzeptieren könnte, weshalb ich die Beziehung zu einem solchen Menschen beenden müsste.

    Eure Beziehung ist schon seit Jahren weder harmonisch, noch in Ordnung. Sie ist geprägt von Misstrauen und Kontrolle, ihr fehlt eine ganz wichtige Basis: Vertrauen. Möglicherweise ist Dein Freund ein Betrüger, möglicherweise auch nicht - entscheidend ist jedoch viel eher, dass Du Dich nicht bewegst, sondern lieber Spielchen spielst, statt für Dich etwas zu verändern.

    Haben all Deine Kontrollversuche in den letzten beiden Jahren IRGENDETWAS an der Situation verändert, haben sie sie verbessert, oder Dein ungutes Gefühl abgemildert?

    Du bist nicht bereit, aus Deinen bohrenden Gefühlen Konsequenzen zu ziehen. Stattdessen setzt Du Masken auf, intrigierst, beobachtest, schnüffelst, und zerstörst Dich selbst.

    Ein erster, wichtiger Schritt könnte meines Erachtens sein, endlich einmal ehrlich zu sagen: Ich fühle mich seit Monaten unwohl, ich möchte das so nicht mehr weiter führen, so geht es nicht weiter. Ich vertraue weder Dir noch mir, und muss erst einmal wieder mit mir ins Reine kommen.

    Ich wünsche Dir, dass Du die innere Kraft findest, Dich von den Vertrauensbrüchen in Deiner Beziehung - und zwar insbesondere auch von DEINEN Vertrauensbrüchen - zu distanzieren und einen Neustart zu wagen. Ohne Masken, ohne Intrigen, ohne Fallen, Verdächtigungen und Schnüffeleien, dafür mit dem Mut, aus unguten GEFÜHLEN auch tatsächlich um Deinetwillen Konsequenzen zu ziehen, und daran zu arbeiten, stärker in Dir zu ruhen, sicherer zu werden, in erster Linie Dir selbst zu vertrauen.

    Eines hängt mit dem anderen zusammen. Ein Mensch, der sich selbst über den Weg traut, ist weniger misstrauisch anderen gegenüber, weil er weiss, dass er Ungereimtheiten EMPFINDET, und bereit ist, daraus Konsequenzen zu ziehen. Er braucht keine Beweise, keine Schnüffeleien, ausreichend ist ein Gefühl des Unbehagens, das auf den Tisch gepackt wird.

    Mach Dir bewusst, dass es keine Kontrolle gibt, und auch keine Sicherheit. Die einzige Sicherheit, die es gibt, steckt in Dir, und nur wenn Du in Dir diese Sicherheit und Geborgenheit erschliesst, gelingt es auch, diese in Deine Beziehungen zu transportieren. Das ist eine Basis, die Beziehungen gelingen lässt, weil sie verhindert, dass andere Menschen missbraucht werden, um eigene Defizite auszugleichen oder Schieflagen zu beseitigen.

    Zunächst einmal ist jeder für sich selbst verantwortlich. Wenn ein Mensch betrügen will, kann ich ihn nicht davon abhalten. Ich kann aber darauf vertrauen, dass ich seinen Betrug SPÜRE, dass ich instinktiv empfinde: Hier ist etwas nicht in Ordnung. Ich kann darauf vertrauen, dass ich dann in der Lage bin, Konsequenzen zu ziehen. Und das wiederum gibt mir Sicherheit. Nicht die Sicherheit, nicht verletzt zu werden, sondern die Sicherheit, gut für mich zu sorgen.

    Andere werden darauf reagieren. Sie spüren, wenn jemand Grenzen setzt und sich selbst ernst nimmt, wenn jemand konsequent eigenverantwortlich denkt und handelt. Die Folge sind klarere, ehrlichere Beziehungen, die von gegenseitigem Respekt getragen sind. Kontrollieren kann ich ein Haushaltsbuch, aber nicht andere Menschen.

    Grüssle
    Seawasp

  4. Inaktiver User

    AW: Indizienprozess der Zweite (zu meinem alten Threat)

    Zitat Zitat von MariaStuart
    Hallo ins Forum,

    Wenn ich mir nun vorstelle, mit dieser Frau fast tagtäglich Kontakt zu haben, mit ihr zu lernen, zu essen und einen wesentlichen Teil meiner Freizeit ( vorlesungsfreie Zeit zwischen den Vorlesungen) mit ihr zu verbringen wird mir schlecht.
    Natürlich bin ich ihr gegenüber nicht authentisch, sonst hätte ich ihr schon einige Dinge an den Kopf geworfen, die ich hinterher bereuen würde.
    Wer zwingt Dich dazu, deine Freizeit mit dieser Frau zu verbringen. Das würde ich mir an Deiner Stelle nicht antun.

    Auch wenn ich dein Verhalten zum Teil nicht richtig finde habe ich doch Verständnis dafür und ich würde mir überlegen, ob ich einen Freund bräuchte, der meine Bedürfnisse und Empfindungen so missachtet...

    Liebe Grüße,
    Ursella

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    AW: Indizienprozess der Zweite (zu meinem alten Threat)

    Genialer Beitrag, Seawasp!

    Ich glaube auch, Maria, daß Du Dir selbst im Weg stehst, auch wenn ich Deine ganze lange Geschichte jetzt nicht genau kenne. Du läßt Dich auf Dinge ein, die Dir deutlich nicht guttun.

    Wieso bleibst Du so lange in einer Beziehung, die eigentlich hauptsächlich anstrengt? Du bist doch nicht 50 und 20 Jahre verheiratet mit drei Kindern.

    Das herauszufinden, kann eine Therapie oder zumindest ein paar Beratungsgespräche bringen. Schau mal, Du bist laufend unglücklich und ängstlich - solch eine Lebensqualität wünsche ich keinem! Tu etwas für Dich, unbedingt! Es geht mir richtig nahe, daß Du so sehr leidest.

    Du bist nicht dumm, nicht häßlich, also auf in ein schönes, freies Leben ohne so viele Tränen!

    LG Karla
    The original Karla
    est. 2006


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    AW: Indizienprozess der Zweite (zu meinem alten Threat)

    Hallo MariaStuart,

    Ich kann Deine Gefühle sehr gut verstehen, auch ich bin empfänglich für solche Gedanken, die meiner Meinung nach darauf zurückzuführen sind, dass man schon als Kind nicht bedingungslos geliebt wurde. Uns fehlt diese Sicherheit, liebenswert zu sein.

    Ich habe aber inzwischen gelernt, dass das man loslassen muss, d.h. versuche, Dich auf Dein Wohlergehen zu konzentrieren und überlasse alles andere sich selbst. Ziehe Dich zurück aus dieser Partnerschaft oder trenne Dich sogar, denn diese Situation tut Dir nicht gut.

    Ob Deine Partnerschaft es noch lohnt, gelebt zu werden, wird sich dann zeigen, denn dann ist es Dein Partner, der reagieren muss. Dann erst wird sich zeigen, wieviel ihm Eure Beziehung wert ist und Du kannst entscheiden, ob diese Partnerschaft noch die richtige ist für Dich.

    Ansonsten kann ich Dir nur den Beitrag von SeaWasp ans Herz legen, der sich mit meinen Empfindungen und Erfahrungen in weiten Teilen deckt.

    Entdecke und schätze Dich selbst!

    Alles Gute,

    seriousfun

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    AW: Indizienprozess der Zweite (zu meinem alten Threat)

    dem beitrag von seawasp ist nichts mehr hinzuzufügen.

  8. User Info Menu

    AW: Indizienprozess der Zweite (zu meinem alten Threat)

    Lieben Dank für eure Meinungen.
    Teilweise ist es schon schmerzhaft , sie zu lesen, aber ihr habt recht - natürlich liegt das Problem zu einem großen Teil bei mir, das sehe ich ein, es ist nur verdammt schwierig, es zu ändern.

    Ihr könnt mir glauben, dass ich mich nicht wohl dabei fühle, zu einer kontrollierenden, hinterhältigen Person geworden zu sein.
    Letztenendes habe ich mich selbst in eine ,für mich, Opferrolle gesteckt, die mir innerlich das Recht gab, so zu werden.
    Die Frage ist nur, was soll ich nun praktisch tun? Klar könnte ich nun sagen, dass ich eben dieses schlechte Gefühl habe und meine Konsequenzen ziehen muss, also die Trennung...
    Auf der anderen Seite hänge ich ja an der Beziehung, sonst wäre ich wohl schon längst weg.
    Vielleicht ist so, dass ich entweder gehen muss, oder alles so, wie es ist, stillschweigend ertragen muss?!
    Von außen betrachtet mag alles so einfach klingen, aber finde immer weniger Auswege aus der Misere.
    Eigentlich bin ich tagtäglich wegen jeder Kleinigkeit kurz vor dem Nervenzusammenbruch, ich kann nicht mehr schlafen , fühle mich schwach und antriebslos , kann mich auf nichts konzentrieren und leide an Panikattacken - das meinte ich ja mit diesem schrecklichen Selbstmitleid.
    Mir ist das alles klar, aber es ist schwer, sich davon zu befreien.
    Vielleicht sollte ich psychologische Hilfe aufsuchen, ich weiß es nicht.

    Gruß,
    Mia

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    AW: Indizienprozess der Zweite (zu meinem alten Threat)

    Zitat Zitat von MariaStuart
    Die Frage ist nur, was soll ich nun praktisch tun?
    zunächst einmal den fokus von ihm wegnehmen und ihn wieder auf dich lenken. du bist nicht für ihn und sein tun verantwortlich, stattdessen aber für dich und dein wohlergehen. genau das aber verleugnest du, machst dich von seiner befindlichkeit abhängig.

    wenn er dich betrügen will, oder es bereits tut, dann wirst du nichts daran ändern können, auch nicht, wenn du dich mit dieser frau um 'besitzrechte' streitest oder dich selbst durch dein verhalten und den dialog mit ihr so verunsicherst, dass du nah' am nervenzusammenbruch bist.

    zudem wird ein betrug seinerseits nicht das ende deiner existenz sein, auch wenn's natürlich schmerzhaft ist.

    wer weiss - vielleicht ist für dich sogar ein viel besserer weg, dein leben ohne ihn weiterzugehen? aus deiner schilderung empfinde ich diese situation an sich bereits als größeres trauma als das.

    Zitat Zitat von MariaStuart
    Vielleicht sollte ich psychologische Hilfe aufsuchen
    das wäre eine maßnahme. sofern du wieder vertrauen in dich selbst fasst, wirst du auch dieser situation souveräner begegnen können.

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    AW: Indizienprozess der Zweite (zu meinem alten Threat)

    Zitat Zitat von MariaStuart
    ...Die Frage ist nur, was soll ich nun praktisch tun?

    Vielleicht kannst Du Dich dazu durchringen, eine Beratungsstelle aufzusuchen. Das wäre ein guter Ansatz, um zu einer gangbaren Lösung zu kommen.

    Klar könnte ich nun sagen, dass ich eben dieses schlechte Gefühl habe und meine Konsequenzen ziehen muss, also die Trennung...

    Kannst Du eben gerade wie man sieht nicht.

    Auf der anderen Seite hänge ich ja an der Beziehung, sonst wäre ich wohl schon längst weg.

    Ich bin keine Psychologin, aber ich glaube eher, daß Du in einer Art Abhängigkeit lebst momentan. Mit Liebe hat das nichts zu tun. Sowieso: Liebe gibt frei, Liebe läßt den anderen...klingt platt, ich weiß, aber was Ihr beide da treibt ist so ungesund...

    Vielleicht ist so, dass ich entweder gehen muss, oder alles so, wie es ist, stillschweigend ertragen muss?!

    Wieso das denn? Verändere Dich selbst, dann kannst Du auch so leben, wie Du möchtest. Andere verändern zu wollen, ist völlig sinnlos.

    Von außen betrachtet mag alles so einfach klingen, aber finde immer weniger Auswege aus der Misere.

    Nein ganz und gar nicht, ich kenne das, das man so festhängt. Aber wenn man nicht handelt, sich nicht helfen läßt von außen, dann findet man alleine eben nicht raus, passiert vielen Menschen.

    Eigentlich bin ich tagtäglich wegen jeder Kleinigkeit kurz vor dem Nervenzusammenbruch, ich kann nicht mehr schlafen , fühle mich schwach und antriebslos , kann mich auf nichts konzentrieren und leide an Panikattacken - das meinte ich ja mit diesem schrecklichen Selbstmitleid.

    Für mich klingt das eher nach einer Depression.
    Ab zum Hausarzt - schildere bitte dort mal, wie es Dir geht.
    Du siehst es ja selbst: Gesund bist Du nicht momentan. Er wird Dir auch helfen, eine Beratung zu finden.

    Mir ist das alles klar, aber es ist schwer, sich davon zu befreien.
    Vielleicht sollte ich psychologische Hilfe aufsuchen, ich weiß es nicht.

    Ich denke ja (siehe oben und mein erstes Posting). Dabei hilft Dir der Hausarzt.
    Vielleicht kannst Du da heute noch hingehen, was meinst Du?

    Gruß,
    Mia
    LG Karla
    The original Karla
    est. 2006


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