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  1. Inaktiver User

    AW: Gegen verbale Bevorzugung zur Wehr setzen

    Liebe gremlin,

    das freut mich sehr, dass es dir gelungen ist, dich davon freizumachen!

    Vieles gleicht sich tatsächlich. Das wiederholte Erzählen von angeblich so witzigen Geschichten im Familienkreis kenne ich auch zu genüge. Allerdings würde meine Mutter sich nicht vor anderen über mich lustig machen, hätte sie auch früher nicht getan. Ich kann mir vorstellen, dass das recht wütend macht.

    Intelligent durfte und musste ich auch immer sein, hübsch ebenfalls, nur nicht interessant, anziehend. Männer finden meine Schwestern gut – so die These.

    Vielleicht bedienen solche Sorgenkind- oder Familienschafbilder ähnliche Bedürfnisse in unterschiedlichen Familien? Ich habe mal gelesen, dass es Familien gibt, die einen Außenseiter brauchen.

    Wie auch immer dem sei: ich werde versuchen, mich in der nächsten Zeit wieder öfter daran zu erinnern, dass Humor auch eine Waffe ist. Gerade Klischeebilder bieten wahrhaftig auch genügend Potential dafür .

    Grüße, luv

  2. User Info Menu

    AW: Gegen verbale Bevorzugung zur Wehr setzen

    Hallo,

    eine Frage an dich, luvundlee:

    Wohnst du noch zu Hause?

    Wenn dem so ist, wäre zu empfehlen, lieber jetzt als nächstes Jahr über einen Auszug nachzudenken. Du schreibst, du bist erwachsen. Also: raus aus dem Elternhaus, raus aus der Tochterrolle! Du kannst doch deine Mutter jederzeit besuchen, wenn du sie vermisst.

    Es ist erstaunlich, was Eltern mit bestimmten Verhaltensweisen anrichten können - ich kann ebenfalls ein Lied davon singen. Mir fällt dazu eine Weisheit ein, die ich mal gelesen habe und absolut bestätigen kann:

    > In den Kopf eines Kindes oder eines Jugendlichen speichere nur ein, von dem du möchtest, dass es für immer darin bleibe.<

    Kinderaugen sehen anders. Was du als Kind erlebst, wird dich ewig begleiten, wenn du nichts dagegen tust. Was du als Erwachsener erlebst, prägt dich auch - aber lange nicht in der Intensität wie Kindheitserlebnisse.

    Ja, und solltest du schon ausgezogen sein: Warum verbringst du dann soviel Zeit mit deiner Mutter, dass diese dazu ausreicht, ungute Gefühle in dir wachzumachen? Die Tatsache, dass sie deine Mutter ist, heisst nicht, dass du deine wertvolle Freizeit mit ihr verbringen musst.

    Sollte dir wirklich sehr sehr viel an ihr liegen, würde ich dir raten, dich zu verhalten, wie du dich bisher noch niemals verhalten hast. Sei es mit einem Schlag auf den Tisch, sei es mit dem Hinweis, den Kontakt abzubrechen, sei es mit absoluter Offenheit der Auswirkungen, die ihr Verhalten hat: Tu, was du noch nie getan hast, und das mit voller Kraft!

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