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    AW: Er = Holzklotz? Ich = Trottel?

    Hallo Joshuatree,

    danke für die Blumen ... also eigentlich: danke für die Bundesgartenschau!!! Deine Worte sind sehr lieb.

    Ich bin halt hin- und hergerissen zwischen der Einsicht, dem Partner NATÜRLICH viele Freiheiten zuzugestehen und meinen eigenen, letztjährigen Erlebnissen, die mir das grundsätzliche Vertrauen zu meinem jetzigen Freund erschweren. Und seine holzklotzige Art macht es dabei nicht einfacher.

    Er trifft sich nun morgen mit der Weihnachtsmarktfrau und ich bin sehr froh, dass ich a) den ganzen Sonntag arbeiten muss und b) abends dann zu Bekannten zum Spieleabend eingeladen bin. So bin ich zum einen abgelenkt und habe andererseits nicht das Gefühl nun nur zu schuften, während mein Freund sich mit einer anderen Frau amüsiert.

    Ein komisches Gefühl ist es aber schon, und es tut auch weh. Aber tun kann ich ja nun eh nichts dagegen...

    Danke und liebe Grüße
    ini
    Non siamo soli

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    AW: Er = Holzklotz? Ich = Trottel?

    Hallo bujo

    Mhhh, als ich gestern deinen Eintrag las, konnte ich ersteinmal nicht sofort antworten, weil ich mir Deine Worte habe durch den Kopf gehen lassen müssen...



    --- Ich könnte mir vorstellen, dass auch er davon nicht sonderlich begeistert ist. Du bist für ihn die erste richtige Freundin, er stellt dich sogar einer Familie vor, und erzählt, dass er dich heiraten möchte. ---

    Mhhh, ja, aber er hat mich auch dazu ermutigt, meinen Traum zu erfüllen und für (eine begrenzte Zeit übrigens) nach Florenz zu gehen.

    Die ganze Heiraten/Kinderkriegensache hat sich im Zuge seiner Erkrankung entwickelt und ich bin mir gar nicht sicher, wie ich das bewerten soll.... Möchte er jetzt so schnell wie möglich eine Familie gründen, bevor es für ihn vielleicht zu spät ist? Naja, das ist vielleicht Thema für einen anderen Thread in einem anderen Forumsteil...


    Dann kommt noch seine Krebserkrankung dazu, bei der du ihn zwar unterstützt, aber natürlich durch deine Abwesenheit nicht so für ihn da sein kannst, wie er das vielleicht gebraucht hätte.


    Glaub mir, ich war da! Bei jeder Behandlung und danach, wenn er zu hause war und zu schwach, um sich um sich zu kümmern. Als ich wieder nach Florenz gefahren bin, ist er dann auch immer wieder arbeiten gegangen, war also wieder einigermaßen hergestellt.




    Die Ratschläge einiger hier zur sofortigen Trennung kann ich in keinster Weise nachvollziehen. Ich glaube, dass es deinem Freund sehr viel schlechter geht als Dir, und dass er mehr Unterstützung bräuchte als Du.

    Ja, aber jeder ist bekanntlich Mittelpunkt seines eigenen Universums, und wenn mein Freund trotz aller Probleme, die er hat, anfängt, mich zu verletzen, dann hab ich auch ein Recht darauf zu reagieren. Hier in Florenz besteht ein so hoher Leistungsdruck, dass es mir alleine deshalb sehr schlecht geht.

    Und dann ist es schade, wenn meine Befindlichkeiten seinerseits vom Tisch gefegt werden und er mir - wie geschehen - leider nicht zuhören kann am telefon, weil er sich mit Barbara treffen muss. Ich habe auch Bedürfnisse.

    Probiere einmal deine negativen Erfahrungen von früher nicht auf ihn zu projizieren, denn dein Freund ist wohl ein ganz anderer Mensch als der, den du vorher hattest.

    Da gebe ich Dir uneingeschränkt recht

    Wie wäre es mit etwas mehr Empathie ihm gegenüber?


    Etwas mehr okay, aber nicht mehr Empathie ihm gegenüber als mir, das hat schon einmal nicht funktioniert...

    Danke für Deine Perspektiven, sie haben mir sehr geholfen, meine Gedanken zu ordnen

    :)

    ini
    Non siamo soli

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