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    AW: Die Ex und der Freundeskreis

    Ich - jedenfalls - würde von meinem Freund oder Partner erwarten, dass er auf meiner Seite steht.
    Ich habe nicht das Gefühl, dass er nicht auf meiner Seite steht. Das hätte ich, wenn er der Harmonie zuliebe versuchen würde, mich zu den jeweiligen Festivitäten, Treffen, etc. nicht mit zu nehmen, jedoch ist das Gegenteil der Fall, er ist sehr darum bemüht, mich zu integrieren. Er betrachtet die Situation insgesamt nüchterner und undramatischer als ich es tue und ist der Meinung, dass sich das ganze auf Dauer einpendeln wird.


    Ich würde sogar erwarten, dass mein Freund das mit seinen Freunden klärt, bevor er mich mit zu ihnen nimmt. Und sich im Notfall sogar von ihnen trennt, wenn sie mich als Nachfolgerin nicht akzeptieren wollen.
    Ich kann mir generell sehr schwer vorstellen, meinem Partner irgendetwas zu verbieten und in diesem speziellen Fall schon mal gar nicht. Der Freundeskreis besteht seit etlichen Jahren, sie haben sich größtenteils im Studium oder sogar noch davor in der Schule kennen gelernt, es sind für meinen Freund also alte, gewachsene und dem entsprechend intensive Freundschaften, da würde mir im Leben nicht einfallen zu verlangen, dass er diese Leute nicht mehr sehen darf, weil die Situation für mich gerade nicht so toll ist. An sich finde ich es sehr positiv, wenn ein Kreis in dieser Form auch Jahre nach Studienende aufrecht erhalten bleibt und die Kontakte gepflegt werden.

    Mir ging es um eine Entkrampfung innerhalb dieses Kreises, nicht darum, ob er diese Leute, die ja seine Freunde sind, weiterhin sehen "darf".
    Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden. (Kierkegaard)

  2. Inaktiver User

    AW: Die Ex und der Freundeskreis

    Lillith,
    ich spreche hier auch nicht von verbieten.

    Ich meine es müsste auch im Interesse Deines Freundes sein, Dir zu helfen, angenommen zu werden.
    Das Ganze würde sich meiner Meinung nach sofort entspannen, wenn Dein Freund für Entspannung sorgen würde, statt die Situation (wie bei Männern oft üblich) undramatisch und nüchtern zu betrachten.

    Für Dich scheint die Situation auf jeden Fall nicht so undramatisch und nüchtern zu sein, sonst würdest Du hier doch nicht posten, oder?

    lg
    Geändert von Inaktiver User (23.09.2007 um 11:46 Uhr)

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    AW: Die Ex und der Freundeskreis

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Was ist das für ein Freund, der kommentarlos daneben steht, wenn ich von seinen Freunden offen geschnitten werde.


    lg
    ich glaube, das ist der Knackpunkt: seine Freunde akzeptieren es.

    Nur die Freunde von seiner Ex nicht. Warum sollten sie auch? Sie sind sogar relativ höflich, dass sie den Kontakt weiter zulassen.
    Wie gesagt, da kenne ich andere Fälle.
    Auch, dass er (der Freund) den Kontakt weiter will, trotz der heiklen Vergangenheit spricht erst einmal für ihn - und für seine Fähigkeit, Bindungen einzugehen, auch wenn es mal schwierig wird.

    Für mich ist das radikale Aufkündigen von alten Freundschaften kein Liebesbeweis.
    Das muss ich mir auch nicht "wert sein".

    Kottan
    : "I rauch ned, i trink ned und i hob nix mit andere Frauen"
    Elvira: "Gar koan Fehler?"
    Kottan: "Doch, i liag manchmal"
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    AW: Die Ex und der Freundeskreis

    Lillith,
    Ich meine es müsste auch im Interesse Deines Freundes sein, Dir zu helfen, angenommen zu werden.
    Meiner Meinung nach tut er das, indem er kontinuierlich darauf pocht, dass ich weiterhin mitkomme zu diesen Treffen, denn

    Das Ganze würde sich meiner Meinung nach sofort entspannen, wenn Dein Freund für Entspannung sorgen würde, statt die Situation (wie bei Männern oft üblich) undramatisch und nüchtern zu betrachten.
    wie sollte er denn für Entspannung sorgen? Ein "Machtwort" sprechen und wenn ja, was für eines sollte das sein? Er kann ja besonders den Freunden der Ex oder ihr selbst nicht aufzwingen, mich auf diese oder jene Art zu behandeln.
    Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden. (Kierkegaard)

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    AW: Die Ex und der Freundeskreis

    Zitat Zitat von Kappuziner
    Für mich ist das radikale Aufkündigen von alten Freundschaften kein Liebesbeweis.
    Das muss ich mir auch nicht "wert sein".
    Genau das wollte ich in Posting Nr. 11 erklären.
    Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden. (Kierkegaard)

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    AW: Die Ex und der Freundeskreis

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Für Dich scheint die Situation auf jeden Fall nicht so undramatisch und nüchtern nicht zu sein, sonst würdest Du hier doch nicht posten, oder?

    lg
    Sicherlich ist die Situation ziemlich unangenehm für mich, vor allem, da in naher Zukunft einige Hochzeiten u. sonstige Feiern anstehen, die die Situation wieder aktuell werden lassen. Wenn das nicht wäre, wären mir diese Leute auf mittlere Sicht ziemlich schnuppe.

    Was ziemlich nervig ist, ist das Gerede, wenn ich nicht mitkommen, was ja öfter mal der Fall ist. Da war schon die Rede davon, dass ich es mit meinem Freund nicht ernst meinen würde, weil wir so selten gemeinsam auftreten Ich weiß nicht, ob das vor allem von der Ex lanciert wird oder ob sie sich anhand meines Fernbleibens dann wieder Hoffnungen macht. Jedenfalls bringt mich dieses Gerede auch nicht dazu, "mein Revier markieren" zu wollen und öfter zu erscheinen, das ist mir einfach zu blöd.

    Je mehr ich über dieses Theater nachdenke, desto nerviger erscheint es mir.
    Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden. (Kierkegaard)

  7. gesperrt

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    AW: Die Ex und der Freundeskreis

    Habt ihr denn die Leute schon mal zu euch zu einem Fest eingeladen? Sein Geburtstag o.s.?

    Vielleicht entkrampft sich die Situation etwas.

  8. Inaktiver User

    AW: Die Ex und der Freundeskreis

    >Meiner Meinung nach tut er das, indem er kontinuierlich darauf pocht, dass ich weiterhin mitkomme zu diesen Treffen,<



    Und trägt damit alles auf Deinem Rücken aus.



    >wie sollte er denn für Entspannung sorgen? Ein "Machtwort" sprechen und wenn ja, was für eines sollte das sein? Er kann ja besonders den Freunden der Ex oder ihr selbst nicht aufzwingen, mich auf diese oder jene Art zu behandeln.<



    Er könnte aber an ihre Fairness appelieren, ihnen klarmachen, dass Du mit der Trennung nichts zu tun hast, dass Du unschuldig bist.
    Das müssten auch die Freund seiner Ex einsehen und den Kampf gegen Dich aufgeben. (Nichts anderes ist es übrigens für mich und Dein Freund lässt Dich auf dem Schlachtfeld, das nicht Dein Schlachtfeld ist, mutterselen allein, und das noch mit Feinden, die auch nicht Deine sind.)
    Du hast den Krieg nicht angezettelt, musst ihn aber führen, weil Dein Freund Dich immer wieder mit dorthin nimmt.

    lg

    ps: Nimm die Worte: Krieg, Schlachtfeld und Kampf nicht so ernst. Du kannst sie auch durch andere Ausdrücke ersetzen, mir fiel im Moment nur nichts anderes ein.

    lg

  9. User Info Menu

    AW: Die Ex und der Freundeskreis

    Ja, das ist wirklich eine blöde Situation! Ich würde 'rein gefühlsmäßig genauso reagieren wie Du: nämlich mich aus den unangenehmen Situationen zurückziehen, nur leider hilft das nicht wirklich. Mein Freund und ich haben auch den gleichen Freundeskreis, allerdings gab es zwei Leute, die mich überhaupt nicht akzeptiert haben und gegen unsere Beziehung waren. Über 4 Jahre hat es gedauert bis das der Fall war (und da kamen sie dann auf mich zu); inzwischen sind wir richtig gute Freunde geworden, aber die 4 Jahre waren eine blöde Zeit, weil man nie wusste wie man sich verhalten sollte. Inzwischen würde ich es anders machen: nämlich auf die Leute zu gehen. Wenn sie Dich nicht grüßen, dann tu' Du es, wenn sie sich nicht verabschieden, dann tue Du das etc.. Du kannst schließlich nichts für die Situation! Kostet natürlich viel Überwindung, aber Du bist nicht diejenige, die das schlechte Gefühl haben sollte, sondern die anderen. Es wird einige Zeit dauern, aber wenn sie einigermaßen vernünftig sind, werden sie schon über das eigene Verhalten nachdenken.
    Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden.

  10. Inaktiver User

    AW: Die Ex und der Freundeskreis

    Und wenn der Freund dann noch etwas mithilft, ist es fast schon perfekt.

    lg

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