Antworten
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 22
  1. User Info Menu

    AW: Eifersuchtswahn - Mein Warnung an Betroffene

    Zitat Zitat von _Magdalena Beitrag anzeigen
    Das ist richtig. Ich war mit so jemand krankhaft Eifersüchtigen 16 Jahre verheiratet und kann alles bestätigen. Die Unterstellungen, die Spionage, die Spyware am Mac und ausufernden unendlich quälenden Rechtfertigungsorgien (meine Wertschöpfung) in der Nacht.

    Meine Erfahrung: Je mehr du erklärst, desto schlimmer wird es. Es wird nie Ruhe sein. Die einzige Möglichkeit ist, zu gehen.
    Hallo Magdalena, es tut gut eine ähnliche Erfahrung zu hören. Auch für mich ist es nach wie vor unbegreifbar, wie eigentlich intelligente und sehr gut auf dritte wirkende Personen eine derart verdrehte Wahrnehmung der Realität haben können. Mit war leider die Heftigkeit der psychischen Erkrankung nicht bewusst. Und dann denkt man in den guten Phasen immer wie ein "normaler" Mensch: Vertrauen wächst, wenn keine konkreten realen Verdachtsmomente da sind. Leider habe ich die Krankheit nicht gekannt und es nicht realisiert, dass man total machtlos ist. Was mich selbst auch noch "frustriert" ist, dass das familiäre Umfeld (Eltern, Brüder) meiner Expartnerin anscheinend die Krankheit nicht erkennen oder nicht wahrhaben wollen. Trotz bestem Verhältnis während der Bezieung, wurde ich sofort total isoliert. So als ob die Dinge tatsächlich geschehen wären. Naja, sei es drum. Ich bin froh, dass der Wahnsinn nun woanders agiert und ich mich nicht mehr drum kümmern muss.

  2. User Info Menu

    AW: Eifersuchtswahn - Mein Warnung an Betroffene

    Zitat Zitat von Hummelbein Beitrag anzeigen
    Das ist doch schön das dieser Psychologe Deine Traumfrau stärken konnte und sie dadurch eine Beziehung die euch beiden nicht gut tat beenden konnte. Dazu warst Du nicht stark genug.
    Da hast Du recht. Mittlerweile empfinde ich es als gut, dass Sie die Konsequenz gezogen hat und mein Leben ohne diesen Wahnsinn weitergehen kann. Hier war ich leider nicht stark genug.

    Irgendwann wird es leider den nächsten Treffen der für die psychischen Störungen selbst nichts kann und sie selbst wird, insofern nicht die eigene Erkenntniss irgendwann einsetzt, schwerlich das finden, nach dem sie eigentlich sich so sehnt. Insofern ist sie zwar stärker aus der Thearapie herausgegangen aber das Problem an sich ist ja nicht behoben. Im Gegenteil die Thearpie hat sie in Ihren Wahnvorstellungen bestärkt.

  3. User Info Menu

    AW: Eifersuchtswahn - Mein Warnung an Betroffene

    Du schreibst davon, dass Deine Partnerin an Angststörung leidet. Und dass der/die Therapeutin sie in ihrer Eifersucht bestärkt hat. Bist Du Dir sicher, dass krankhafte Eifersucht mit einer Angststörung zusammen hängt?

    Du beschreibst die Person sei sehr offen aufgetreten und im Prinzip auch intelligent.

    Ich kenne Eifersucht eigentlich nur in Zusammenhang mit starken Minderwertigkeitsgefühlen. (Alles was passiert, hat nur den Sinn der Person zu schaden).

    Mag aber glatt sein, dass genau das mit Kontrollsucht ausgeglichen werden sollte. Und selbst Therapeuten kann man täuschen, das wissen die auch.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  4. User Info Menu

    AW: Eifersuchtswahn - Mein Warnung an Betroffene

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Du schreibst davon, dass Deine Partnerin an Angststörung leidet. Und dass der/die Therapeutin sie in ihrer Eifersucht bestärkt hat. Bist Du Dir sicher, dass krankhafte Eifersucht mit einer Angststörung zusammen hängt?
    Ehrlicherweise weiß ich nicht was die Diagnose des Thearapeuten war. Auf jeden Fall konnte ich sie lange Zeit (nach einer Art Burn Out bei Ihrer Arbeit) nicht alleine zu Hause lassen (sie hat dann angefangen zu Zittern und Herzrasen zu bekommen). Auch war sie einige Zeit nicht in der Lage bspw. alleine zum Therapeuten zu gehen. Ich habe Sie jeweils gefahren und vor der Praxis auf sie gewartet. Das hat sich gebessert, auch wenn ich Sie telefonisch bis zum Ende immer bis zum Therapeuten auf der Fahrt begleiten musste - was an sich ja auch etwas komisch ist. Zumindest konnte ich später wieder für kurze Einkäufe aus dem Hause gehen ohne dass es ein Problem war. Da ich schon lange Home-Office mache, musste sie sich auf Grund meiner Arbeit nie den Gefühlen, wenn ich nicht da war, so richtig stellen. Immer wenn ich dann doch einen externen Termin hatte z.B. beruflich, hat sie dafür gesorgt, dass jemand da war, Ihre Mutter kam oder ähnliches.

  5. User Info Menu

    AW: Eifersuchtswahn - Mein Warnung an Betroffene

    Du darfst ja auch den Therapeuten nicht befragen. Der musste eine Diagnose abgeben, damit die Krankenkasse die Therapie bezahlt: das kann Bornout gewesen sein, was nichts anderes ist als eine Depression.

    Was ich aus Deinem Bericht lese, dass diese Frau Dich voll unter Kontrolle hatte. Du hast gespurt! Und ihre Familie, zumindest die Mutter, hat auch gespurt.

    Um nichts anderes ist es der Frau gegangen.

    Sei froh, dass Du das geblickt hast und Dich trennen konntest.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  6. User Info Menu

    AW: Eifersuchtswahn - Mein Warnung an Betroffene

    Zitat Zitat von paulchenpanther55 Beitrag anzeigen
    Da hast Du recht. Mittlerweile empfinde ich es als gut, dass Sie die Konsequenz gezogen hat und mein Leben ohne diesen Wahnsinn weitergehen kann. Hier war ich leider nicht stark genug.

    Irgendwann wird es leider den nächsten Treffen der für die psychischen Störungen selbst nichts kann und sie selbst wird, insofern nicht die eigene Erkenntniss irgendwann einsetzt, schwerlich das finden, nach dem sie eigentlich sich so sehnt. Insofern ist sie zwar stärker aus der Thearapie herausgegangen aber das Problem an sich ist ja nicht behoben. Im Gegenteil die Thearpie hat sie in Ihren Wahnvorstellungen bestärkt
    .
    Und doch denkst Du noch mehr über sie und ihr Verhalten nach als über Deins. Du analysierst ihr Verhalten, ihre Zukunft und merkst gar nicht wie Du dich durch dieses Gedankenspiel von Dir selbst entfernst. Was Deine Motivation war in dieser Situation zu verharren.

    Bei einem anderen Partner kann sie sich womöglich anders verhalten, es muss nicht so kommen wie Du orakelst.

  7. User Info Menu

    AW: Eifersuchtswahn - Mein Warnung an Betroffene

    Du hast recht es muss nicht so kommen. Ich analysiere mein Verhalten sehr aktiv gerade auch mit externer Unterstützung. Der Beitrag sollte Menschen helfen über das eigene Verhalten ggf. früher nachzudenken als ich in der Lage war dies zu tun.

  8. User Info Menu

    AW: Eifersuchtswahn - Mein Warnung an Betroffene

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Du darfst ja auch den Therapeuten nicht befragen. Der musste eine Diagnose abgeben, damit die Krankenkasse die Therapie bezahlt: das kann Bornout gewesen sein, was nichts anderes ist als eine Depression.

    Was ich aus Deinem Bericht lese, dass diese Frau Dich voll unter Kontrolle hatte. Du hast gespurt! Und ihre Familie, zumindest die Mutter, hat auch gespurt.

    Um nichts anderes ist es der Frau gegangen.

    Sei froh, dass Du das geblickt hast und Dich trennen konntest.
    Ja, es geht um Kontrolle und um Macht. Es ist eine seltsame Mischung zwischen Minderwertigkeitsgefühl und Großmannssucht.
    Wirklich geblickt habe ich das nie. Es pendelt .

    Allein die massive und stark einengende Kontrolle , die ist immer gleich.
    Liebe ist es nicht, vll am Anfang.

    Ich glaube mein Ex hat die unendliche Liebe, die ich ihm entgegenbrachte, geliebt, nicht mich. Er liebte meine Liebe zu ihm, aber nicht die Person, die ihn liebte, nämlich mich. Weiß nicht ob ich das verständlich ausdrücke.

    Wie es genau bei Paulchen war, weiß ich natürlich nicht. Aber Vieles scheint sehr ähnlich zu sein.
    Therapeuten sind auch nur Menschen. Mein Ex kann wunderbar manipulieren. Auch Therapeuten. Insofern sind deren Aussagen auch immer zu hinterfragen.

    Ich verstehe Fragen nach der Einordenbarkeit gut. Man versucht sich zurecht zu finden, einzuordnen , was man erlebt hat. Die eigene Welt wieder in eine konstruktive Ordnung zu bringen. Niemand , der es nicht erlebt hat, kann ermessen, wie groß das Chaos sein kann, das solche Menschen anrichten, Es gerät wirklich die Welt aus den Fugen. Da hilft es, Dinge zumindest vorerst einzuordnen.

    Klar stellt sich auch immer die Frage, warum es grade einen selbst erwischt hat. Was hat man beigetragen, wievielt sich gefallen lassen etc... Diese Fragen kommen aber nicht am Anfang der Trennung, sie sollten später gestellt werden. Am Anfang benötigt man/frau einfach nur Unterstützung, seelische Stütze. Nichts ist schlimmer, als wenn bereits in dieser Phase jemand kommt und gefühlt auf einen auch noch zusätzlich einhackt. Etwas mehr Sensibilität wäre da oft angebracht.

    Ich weiß noch wie ich mich gefühlt habe. Es war schrecklich. Ich fühlte mich wie eine Schwimmerin nach einem unendlich langen Schwimmtörn, rundherum nichts als Wasser, kein Ausblick, kein Ufer, an jeder Schulter hält sich ein Kind fest und nach der Trennung erreichte ich das sandige Ufer, und blieb erschöpft zunächst mal liegen, froh es geschafft zu haben, grade noch fähig den Alltag der Kinder aufrecht zu erhalten. Alles war wie im Nebel, meine Füße steckten wie in einem Teig........ Heute weiß ich , dass das Traumatisierungszeichen waren. Damals wusste ich es nicht.

    Ja der Gutmensch von der NGO, mein ex, hatte ganze Arbeit geleistet. Auch die Kinder hatten lange zu kämpfen.

    Lieber Paulchen, ich wünsche dir von Herzen alles Gute, halte durch und melde dich nie bei ihr. Hake es ab. Ihr habt keine gemeinsamen Kinder. Das ist ein großer Vorteil.
    Gib dir Zeit, es wird wieder gut für dich.

    Magdalena
    Geändert von _Magdalena (24.12.2020 um 09:14 Uhr)
    Nicht jeder Katholik ist rechts, nicht jeder Rechte ein Nazi-Gewalttäter. Nicht jeder Moslem ist Islamist/Terrorist. Jede Verallgemeinerung schafft Gewalt. Stop it.

  9. User Info Menu

    AW: Eifersuchtswahn - Mein Warnung an Betroffene

    Zitat Zitat von _Magdalena Beitrag anzeigen
    Ich glaube mein Ex hat die unendliche Liebe, die ich ihm entgegenbrachte, geliebt, nicht mich. Er liebte meine Liebe zu ihm, aber nicht die Person, die ihn liebte, nämlich mich. Weiß nicht ob ich das verständlich ausdrücke.
    Hallo Magdalena, Du drückst meine Gefühle und Erfahrung sehr gut aus. Ich versuche mich zu sortieren, Erklärungen zu finden und zu verstehen. Denn ich habe diese Frau geliebt - leider zu sehr um klar zu sehen. Ja ich denke es ist eine Mischung aus Macht, schlechtem Selbstwert und Ängsten die diese betroffenen Personen treibt. Für mich bedeutet echte Liebe auch immer dass man den Partner achtet und schätzt als Person. Wenn man derartig böse Dinge unterstellt dann kann es keine Liebe zum Partner sein, man hat Ihn aus anderen Gründen. Aus Gründen der Bestätigung des eigenen Selbstwertgefühls durch die Macht und Kontrolle die man hat. Jetzt danach wirkt auch vieles was ich als Liebe interpretiert habe nur als aufgesetzt und Mittel zum Zweck, den Partner an sich zu binden. Und die Uneinsichtigkeit ist schockierend, Selbst am Ende, ich hatte ja nichts mehr zu verlieren, konfrontiert mit meiner "Diagnose" Eifersuchtswahn wurde mir unterstellt ich wolle darüber nur all die schlimmen Dinge verschleiern die ich getan habe.

    Trotzdem bleibt für mich die Frage - warum habe ich das so lange mitgemacht und wo war ich?

    Und Du hast recht, es hilft nur eins und so handhabe ich es auch. Null Kontakt und möglichst nie mehr sehen. Das fällt mir Gott sei Dank leicht, da sie wieder weit weg zu ihren Eltern gezogen ist.

  10. User Info Menu

    AW: Eifersuchtswahn - Mein Warnung an Betroffene

    Zitat Zitat von paulchenpanther55 Beitrag anzeigen
    ..... wurde mir unterstellt ich wolle darüber nur all die schlimmen Dinge verschleiern die ich getan habe.

    Trotzdem bleibt für mich die Frage - warum habe ich das so lange mitgemacht und wo war ich?
    von mir gekürzt

    Lieber Paulchen,

    Ja die Unterstellungen waren schlimm, echt schlimm. Einmal fragte ich ihn, was er hier bei mir noch mache: Wenn ich alles das, was er mir unterstellte, wirklich getan hätte, dann wäre ich eine Hure. Will er mit einer Hure zusammen sein? Nein, das will er nicht. Daraus folgt, dass die Unterstellungen dem Quälen dienten, der Macht, der Kontrolle. Liebe? Nein das ist keine Liebe.

    Warum? Ich wollte immer eine Familie haben. Meine Herkunftsfamilie war zwar offiziell intakt, aber... naja
    ich wollte eine eigene schöne Familie haben. Das war mein Traum. Erst spät mit über 30 habe ich meine Söhne bekommen, dachte schon ich könnte gar keine Kinder bekommen. Ich wünschte mir immer zwei Kinder, zwei Buben. Und die habe ich bekommen, mit ihm als Vater. Ich hoffte lange Zeit, dass aus der schönen. Familie noch was wird, dass sich alle die Versprechungen des Anfangs erfüllen mögen. Die Kinder waren Wunschkinder von beiden, also auch von ihm. Ich hab irre viel dafür getan, habe gekämpft.
    Alles umsonst.
    Ihn zu verlassen, bedeutete auch den Traum aufzugeben, den Traum von der glücklichen Familie, den ich schon als kleines Mädchen geträumt hatte.

    Was es bei dir war, was dich bei ihr gehalten hat, kannst nur du herausfinden. Mir hat das Sortieren geholfen, das Listen schreiben und irgendwann das Draufkommen, warum ich geblieben war. Es war das kleine Mädchen in mir, das sich heiß eine geborgene Familie wünschte. Daraus wurde halt nix.

    Ich wünsche dir alles nur erdenklich Liebe und Gute und ein schönes gesegnetes Weihnachtsfest
    Magdalena
    Nicht jeder Katholik ist rechts, nicht jeder Rechte ein Nazi-Gewalttäter. Nicht jeder Moslem ist Islamist/Terrorist. Jede Verallgemeinerung schafft Gewalt. Stop it.

Antworten
Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •