Nie würde ich mich so verbiegen und deshalb sogar eine Therapie machen, nur damit ich eine für mich unerträgliche Situation besser aushalten kann - was Frauen alles tun, um einen Mann zu halten, macht mich oft spachlos. Und ja, ich wäre auch mehr als angefressen, wenn mein Partner eine solch enge Bindung zu einer anderen Frau hätte. Ich hatte mal einen Ex, der hatte auch so eine Freundin. Mögen sie glücklich miteinander sein bis ans Ende ihrer Tage - aber ohne mich.
Und nein, ich habe NICHT generell was gegen Männer-/Frauenfreundschaften, ich hab selbst männliche Kumpels, aber keiner von denen "fasziniert" mich oder ist mir näher / genauso nah wie mein Partner.
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22.08.2020, 03:28
AW: Beste Freundin des Partners - in Ordnung oder geht gar nicht?
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22.08.2020, 06:18Inaktiver User
AW: Beste Freundin des Partners - in Ordnung oder geht gar nicht?
Und ich finde es total super, wenn jemand sich in einer gefühlten "unerträglichen Situation" Hilfe nimmt!
Wieso verbiegt man sich dabei?
Das Gute bei Therapie ist doch, dass in einer guten Therapie sämtliche Seiten beleuchtet werden und eine große Klarheit geschaffen wird.
Bedeutet - echte Schieflagen werden für alle sichtbar und lernen wird jeder in dieser Konstellation.
Man kann also davon ausgehen- wenn eine Frau unter den Umständen sowas anfängt, wird sie viel über sich selbst lernen und kann u.U. sehr leichten Herzens "adieu" sagen.
Womit klar wird, dass die Frau in so einem Fall das vor allem für sich selbst gemacht hat und es ihr danach gut geht!
Alles richtig gemacht- was will man mehr?
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22.08.2020, 06:37
AW: Beste Freundin des Partners - in Ordnung oder geht gar nicht?
Weil es ein in meinen Augen "gesundes" Gefühl ist. Warum sollte ich das weg therapieren, nur um irgendeinen Kerl zu halten? Es gibt genug andere Männer da draußen, die nicht so eine symbiotische Beziehung zu irgendwelchen anderen Frauen haben, an die sie wahrscheinlich einfach nur nicht rankommen. Sowas liest man auch nur von Frauen - welcher Mann würde sich schon in Therapie begeben, nur um eine Frau zu halten bzw. die Beziehung besser ertragen zu können, hab ich noch nie von gehört.
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22.08.2020, 07:52Inaktiver User
AW: Beste Freundin des Partners - in Ordnung oder geht gar nicht?
Naja.. die Therapievorschläge kommen hier auch oft von Männern.
Hier wird oft dazu geraten... Was ich auch in der Startphase einer Beziehung in keinster Weise nachvollziehen kann.
Schreibt man.... Hey, erkenne, dass es nicht der Richtige ist, es passt nicht, trenn Dich wieder.... gibt es hier gleich etwas mit dem Nudelholz verbal gezogen ;)
Obwohl es die einzig logische Konsequenz ist.
Wobei das Stichwort "Torschlusspanik" klar eine Rolle spielt.
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22.08.2020, 08:23
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22.08.2020, 11:36
AW: Beste Freundin des Partners - in Ordnung oder geht gar nicht?
Dahinter steht immer dasselbe: Eifersucht ist heute unter modernen, gebildeten Menschen ein absolutes Tabu.
Ein Gefühl, für das frau sich schämt, für das sie sich sogar schämen muss.
Deshalb soll mit aller Gewalt etwas weg, was ganz natürlich und menschlich ist.
Immer schön cool bleiben, abgeklärt jede Situation beherrschen ...
Deshalb kommt das Wort Liebe auch so selten vor.
Es gibt Partnerschaften wie im Geschäftsleben.
Diese sogenannte "beste Freundin" ist nichts als ein gewaltiger Störfaktor für eine intime Beziehung zwischen zwei Menschen und eine Rückversicherung für einen der beiden.
Sie überschreitet empfindliche Grenzen.
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
er braucht auch die Literatur
by me ...
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22.08.2020, 13:10Inaktiver User
AW: Beste Freundin des Partners - in Ordnung oder geht gar nicht?
Hier hat nun das Bauchgefühl gestimmt- das können wir nicht grundsätzlich unterstellen.
Wer spricht von "weg therapieren"? niemand!
Wenn es so einfach wäre, gäbe es den Strang nicht
Nur weil du- ich schätze, du bist "man"
- es noch nie von einem Mann gelesen hast oder gehört
, ist es also nicht so?
Abenteuerliche Auslegung aufgrund deiner Erfahrung
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22.08.2020, 13:12
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22.08.2020, 15:26Inaktiver User
AW: Beste Freundin des Partners - in Ordnung oder geht gar nicht?
Anlass für die Therapie war doch gar nicht die von dir (nicht von ihr) als unerträglich bezeichnete Situation:
Es kann damit keine Rede davon sein, sie habe sich in Therapie begeben, um den Mann zu halten oder die Beziehung ertragen zu können, wie du dich ausdrückst. Was auch immer so belastend war, dass sie sich professionelle Hilfe gesucht hat – die Gesamtsituation wurde dann aus Anlass des anderen Problems einbezogen.
Aber selbst wenn nun Menschen in einer Beziehung ein Problem haben, sehe ich keinen Grund zum Lachen, wenn diese sich genau aus dem Grund therapeutisch helfen lassen. Die ursprüngliche TE hatte z.B. in jeder Beziehung ein Problem mit Eifersucht. Ich persönlich halte das wegen des damit verbundenen Leidensdrucks nicht für ein gesundes Gefühl, sondern belastend für beide Partner. Ob dahinter nun Verlustangst, Probleme mit dem Selbstwertgefühl oder die Einschätzung des Partners als unloyal steckt – daran kann ich nichts Gesundes sehen.
Jetzt kann ich mich im Umgang mit diesem Problem entscheiden – wie es Millefiori getan hat – im Smartphone zu schnüffeln oder alternativ nur einen Partner akzeptieren, der den Kontakt mit gegengeschlechtlichen Menschen auf ein Mindestmaß beschränkt. Ob das dann das Problem Eifersucht löst, indem Gelegenheiten zu was auch immer dem Partner da unterstellt wird (du meintest ja, er will die andere und kommt nur nicht ran), ausgeschlossen werden, lasse ich dahinstehen.
Wer aber sieht, dass ein Problem in ihm selbst angelegt ist, wird gut daran tun, sich dem zu stellen, sofern ein Leidensdruck da ist.
Die beiden sehen sich außerdem gerade mal drei oder vier mal im Jahr – an welcher Stelle hast du denn in den Beiträgen von Millefiori einen Anhaltspunkt dafür gesehen, der für eine Symbiose spricht?
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22.08.2020, 18:23
AW: Beste Freundin des Partners - in Ordnung oder geht gar nicht?
Manche Beiträge kommen mir hier vor, als ob "politisch korrekte Anweisungen aus einem Lehrbuch oder Ratgeber für moderne, hippe Beziehungen" nachgebetet werden.
Mit der Gefühlsrealität, wenn Menschen sich verlieben, hat das nicht das Geringste zu tun!
Wie schon gesagt: Eifersucht ist ein Tabu Gefühl, das eine abgeklärte Frau - und wie sind doch einige hier ach so abgeklärt
- nicht haben darf.
Millefiori (hübscher Nick) hat es aber nach wie vor, und am liebsten würde sie die Freundin, für die ihr Mann derart begeisterte Worte findet, auf den Mond schießen. Sie kann nur so gerade eben damit umgehen, wenn sie nichts von ihr hört oder sieht, abtherapiert ist es keineswegs!
Und dann dieses ewige: arbeite an deinem Selbstwertgefühl! Auch sowas Nachgebetetes
!
Ich kann sehr wohl ein gesundes Selbstwertgefühl haben und trotzdem eifersüchtig sein, wenn mein Liebster einer Frau, die ich für attraktiver als mich selbst halte, (zu) viel Aufmerksamkeit schenkt, sie sogar als seine "beste Freundin" bezeichnet.
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
er braucht auch die Literatur
by me ...




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