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  1. Avatar von linsemo
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    AW: Ich leide unter meiner eigenen Eifersucht

    Eifersucht ist Verlustangst, guck mal wo die herkommt.
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)

  2. Avatar von brighid
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    AW: Ich leide unter meiner eigenen Eifersucht

    es geht garnicht um den mann- du bist dir und deiner selbst nicht sicher.

    das sollte dein ansatzpunkt sein. vorallem wenn du dich so sehr da reinsteigern kannst, dass du migräne bekommst.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

  3. Avatar von linsemo
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    AW: Ich leide unter meiner eigenen Eifersucht

    Zitat Zitat von Sonnemondundsterne1 Beitrag anzeigen
    Ihr seid ja lieb - vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Ja, ich bin 45 und erlebe in dieser Beziehung unglaublich starke Verunsicherungen. Allerdings habe ich den Eindruck, dass die aus mir kommen und mein Freund darauf bisher vorbildlich reagiert. Als ich ihm das mit der "schnuckeligen" Bemerkung dann vorhielt, hat er auch verstanden, wie das bei mir angekommen war. Ich bin wirklich anstrengend und ich möchte die Nummer 1 sein, ja. Und ich brauche ziemlich starken Zuspruch und komme gedanklich schnell auf Abwege.
    Da solltest du mal ganz genau hinsehen, wann das auftritt, welche Anlässe es gibt, daß du die Verunsicherung spürst. Es liegt nicht an dir, daß du dich so verunsichert fühlst. Also der Grund für die Verunsicherung liegt nicht in dir. Vielleicht ist dein Freund unverbindlich, nach allen Seiten offen. So in die Richtung tralafitti.
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)


  4. Registriert seit
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    AW: Ich leide unter meiner eigenen Eifersucht

    Zitat Zitat von Sonnemondundsterne1 Beitrag anzeigen
    Ja, Cara123 - in meinen klaren Momenten (die glücklicherweise überwiegen) verstehe und sehe ich das auch ganz genau so. Umso schlimmer wird es, wenn ich wieder in dem Gedankenloch gelandet bin durch irgendeinen Auslöser - dann ist mir nämlich gleichzeitig auch bewusst, dass ich alles nur noch viel schlimmer mache, ihn und mich belaste und es dafür mit sehr, sehr hoher Sicherheit keinen Grund gibt.
    Dann schreib dir das doch irgendwie in dein Smartphone unter "Achtung! Ich will wieder klar sein." und lese es, wenn es dich wieder überkommt.

    Im Übrigen gibt es Formen von Eifersucht auch bei anderen Säugetieren, sogar bei Vögeln. Das scheint in uns drin zu stecken. So tief muss man da gar nicht graben und wieder die Eltern unter Beschuss nehmen.

    Wir müssen wohl nur damit umgehen lernen und das kanalisieren.


  5. Registriert seit
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    AW: Ich leide unter meiner eigenen Eifersucht

    Da habe ich allerhand nachzudenken - und nachzuspüren. Wann packt es mich? Das letzte Mal war es eine Bemerkung über etwas, was er mit seiner früheren Ehefrau erlebt hatte. Das hat mich dann unglaublich traurig gemacht. Das war wohl keine Eifersucht - bzw. dachte ich dann auch, wenn man so mit jemandem war, kann das doch jederzeit wieder aktiviert werden, wenn sie es sich anders überlegt? Es hat immer mit Vergleichen zu tun - a la - so hat mich noch niemand geliebt, für mich musste sich niemand ein Bein ausreißen, … jammer, jammer! Ich wäre auch gerne mal für jemanden die Eine gewesen. So wie im "Doors" Film - You are the one.

  6. Inaktiver User

    AW: Ich leide unter meiner eigenen Eifersucht

    Zitat Zitat von Sonnemondundsterne1 Beitrag anzeigen
    Da habe ich allerhand nachzudenken - und nachzuspüren. Wann packt es mich? Das letzte Mal war es eine Bemerkung über etwas, was er mit seiner früheren Ehefrau erlebt hatte. Das hat mich dann unglaublich traurig gemacht. Das war wohl keine Eifersucht - bzw. dachte ich dann auch, wenn man so mit jemandem war, kann das doch jederzeit wieder aktiviert werden, wenn sie es sich anders überlegt? Es hat immer mit Vergleichen zu tun - a la - so hat mich noch niemand geliebt, für mich musste sich niemand ein Bein ausreißen, … jammer, jammer! Ich wäre auch gerne mal für jemanden die Eine gewesen. So wie im "Doors" Film - You are the one.
    Was spricht dagegen Dir einen Mann zu suchen für den du das bist? Glaubst du nicht daran, dass es das für dich gibt?

  7. Avatar von Kitty_Snicket
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    AW: Ich leide unter meiner eigenen Eifersucht

    Zitat Zitat von Sonnemondundsterne1 Beitrag anzeigen
    Hallo da draußen,Und in der letzten Zeit sagte er mir, dass er selber schon Angst hat, dass das zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung wird. Was ich insgeheim als Drohung auffasse und irgendwie als Bestätigung meines Verdachts, dass er doch eigentlich weg will - zu den anderen, schöneren, reizvolleren. Ihr wisst schon.
    Bestätigung deines Verdachtes - und dahinter steckt ein Glaubenssatz.
    Würde der nicht bestätigt, würde es dir dann schlechter gehen? Quasi, wenn alles gut geht?
    Weil du das nicht gewohnt bist?
    Manchmal ist es beunruhigender, wenn Leid ausbleibt, weil man es ja kennt - und erwartet. Ist, wie wenn über einem ein unsichtbaren Schwert hängt.
    (Das auch unsichtbar sein kann, weil es schlicht nicht da ist?)
    Whatever happened until now only served to deliver this moment.

  8. Avatar von brighid
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    AW: Ich leide unter meiner eigenen Eifersucht

    aus eigener erfahrung kann ich sagen: meine übelsten eifersuchts-dramen, vorallem mit mir selbst, hatte ich zum zeitpunkt wo ich mit mir selbst nicht im klaren war.
    da hätte selbst eine kreuzung zwischen jesus-christus-mahatma-gandhi-mutter-theresa mich in selbstzweifel stürzen können.

    und ja- es hatte zu 95 prozent mit mir und meiner kindheit, pubertät und schlechten erfahrungen zu tun. glaubenssätze und selbstzweifel.

    auch wenn wir heute nicht mehr zusammen sind- ich bewundere noch heute seine geduld.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern


  9. Registriert seit
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    AW: Ich leide unter meiner eigenen Eifersucht

    Zitat Zitat von Kitty_Snicket Beitrag anzeigen
    Bestätigung deines Verdachtes - und dahinter steckt ein Glaubenssatz.
    Würde der nicht bestätigt, würde es dir dann schlechter gehen? Quasi, wenn alles gut geht?
    Weil du das nicht gewohnt bist?
    Manchmal ist es beunruhigender, wenn Leid ausbleibt, weil man es ja kennt - und erwartet. Ist, wie wenn über einem ein unsichtbaren Schwert hängt.
    (Das auch unsichtbar sein kann, weil es schlicht nicht da ist?)
    Ich weiß nicht, wie es mir dann ginge. Ich habe es ja immer geschafft, letztlich wieder im Schmerz zu landen. Wenn ich daran denke, darüber zu gehen, ist schon soviel verpasste Möglichkeit und im Grunde durch mich abgewiesene Liebe da, dass ich glaube, die Trauer, durch die ich dann müsste, nicht aushalten zu können.
    Soviel Schwere ... das ist doch unliebbar.


  10. Registriert seit
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    AW: Ich leide unter meiner eigenen Eifersucht

    Liebe TE
    ich kann Dich da schon ein wenig verstehen dass Du immer wieder Bestätigung brauchst mir ging es bis vor einigen Jahren ähnlich .
    Doch bei mir war es erstens niemals so stark ausgeprägt dass ich körperlich darunter gelitten habe ( Migräneanfall ect ) und ich habe auch keine Szenen gemacht dazu war ich viel zu stolz und wollte mir nie so eine Blösse geben .

    Bei mir kam es definitiv von den Erlebnissen meiner Kindheit .
    Meine Eltern konnten mir nie das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermitteln .
    Besonders meine Mutter sagte und zeigte mir immer wieder wie wenig sie mich mochte und wie wenig sie mich gewollt hat .
    Ja vielleicht wenn ich ein Junge gewesen wäre ....
    Zumindest hat sie mir immer mal wieder vorgehalten wie enttäuscht beide Elternteile wären dass ich nur ein Mädchen bin .
    Es gab immer wieder Situationen in denen mir gesagt wurde nicht gut zu sein nichts wert zu sein .

    Diese Erlennisse in Kindheit und Jugend haben mich zu einem unsicheren Menschen werden lassen .
    Menschen die mich dagegen mit Respekt behandelt haben hätten fast alles von mir haben können so ausgehungert war ich nach etwas Liebe Zuneigung und auch Wertschätzung .

    Dies haben besonders drei Männer dann für ihre Zwecke ausgenutzt .

    Ich habe einige Therapien hinter mir und heute bin ich froh in der Lage sein zu können meinen Wert durch mich selbst zu definieren ich brauche keine besonderen Bezeugungen und Liebesbeweise von anderen um glücklich zu sein .
    Doch natürlich tut es auch mir gut sie zu bekommen .
    Ich lebe schon längere Zeit ohne Partner und kann ehrlich behaupten ein glücklicher Single zu sein der sein Leben genießen kann auch ohne Mann .
    Was aber nicht heißen soll dass ich mich nicht mehr verlieben will .

    Meine Erlebnisse haben mich gottseidank zwar geprägt aber nicht gebrochen und verbittert und dass ich das geschafft habe erfüllt mich mit Stolz .
    An Deiner Stelke wenn ich unter solchen doch ziemlich stark erscheinenden Beeinträchtigungen Deines positiven Lebensgefühls leiden würde würde ich wirklich alles versuchen daran etwas zu verändern .
    Denn ich glaube wenn Du nichts unternimmst wirst Du immer mehr leiden müssen und leider nicht nur Du .
    Auch Dein Freund hat ein Recht darauf sich nicht immer wieder aufs neue erklären und rechtfertigen zu müssen oder Deine schlechten Gefühle ertragen zu müssen .
    Denn wie Du ja geschrieben hast glaubst Du nicht dass er manipulative Spielchen mit Dir spielt
    Ich wünsche Dir ganz viel Glück und dass Du das richtige tun wirst - alles Gute dafür !!

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