@tabbi
Ich bin attraktiv, auch sexuell. Da bin ich auch sehr selbstbewusst.
Das schützt mich aber nicht davor, dass der andere nicht täglich Champagner trinken will, sondern irgendwann doch Lust hat auf Bier. Attraktivität schützt nicht vor dem Betrug durch den anderen.
Eifersucht finde ich in begründeten Fällen komplett normal.
Für mich stellt sich nur die Frage, was ich daraus mache.
Gefühle sind da, um uns zu signalisieren, dass etwas schief läuft.
In unbegründeten Fällen, liegt der Verdacht nahe, dass man ein Problem mit sich selbst hat. Ganz klar. Darüber braucht man nicht zu diskutieren. Das Problem entsteht in mir allein.
In begründeten Fällen sieht es anders aus.
Sie entsteht ja durch eine Situation, die ich nicht toleriere. Sie wird von außen in mich hineingetragen.
Und dann bin ich gefragt.
Wenn ich Grund zur Eifersucht habe, muss ich aktiv werden, indem ich mit meinem Partner eine Lösung suche oder wenn er dieses Verhalten nicht abstellen kann oder will, muss ich mich selbst befreien, indem ich gehe.
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Ergebnis 41 bis 50 von 116
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23.09.2016, 11:00
AW: Der kleine Teufel Eifersucht...
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23.09.2016, 11:05Inaktiver User
AW: Der kleine Teufel Eifersucht...
Ich bin ziemlich sicher, dass eine Frau Champagner UND Bier bieten kann
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23.09.2016, 11:07Inaktiver User
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23.09.2016, 11:09Inaktiver User
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23.09.2016, 13:45
AW: Der kleine Teufel Eifersucht...
Das hab ich ja auch nirgendwo geschrieben, dass dies der Normalzustand sein sollte, also bitte nichts unterstellen, sondern erst mal richtig lesen

Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Wenn ich Schmerz empfinde, weil ich mir mit dem Hammer auf den Finger haue, sollte ich dann jeden Schmerzeslaut um alles in der Welt unterdrücken? Darf niemand wissen, dass mir grade was wehtut? Auch nicht , wenn ein anderer mir mit dem Hammer auf den Finger haut?
Ich denke, es gibt Situationen, die bei den meisten Menschen Eifersucht auslösen würden, und solange jemand nicht krankhaft eifersüchtig ist, darf man dieses Gefühl doch auch zeigen. Wozu ist eine Liebesbeziehung dann sonst da, wenn ich meine Gefühle ständig unterdrücken muss?
Wenn mein Freund sich plötzlich mit einer heißen Mieze zum Eseen treffen würde, obwohl er sonst keine weiblichen Freunde hat und das sonst nicht seine Art ist, dann ja, gebe ich zu, wäre ich eifersüchtig und hätte meine Mühe das zu verbergen. Und er könnte es seltsam finde, würde ich ob dieser Tatsache supercool reagieren - fände ich umgekehrt auch.
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23.09.2016, 16:23Inaktiver User
AW: Der kleine Teufel Eifersucht...
Herrgott im Himmel: ich hab doch geschrieben: der Ton macht die Musik.
Die hat das in einem Ton gesagt: wie kommt die denn an solch einen Mann.....
Und dann hab ich der Obertollen eben gesagt: bitteschön.
Ist doch im Grunde genommen dass was du meinst. Ich war nur etwas ausführlicher.
PS:du meinst anbaggern im Beisein der Partnerin?
Dann lebst du wirklich in einer anderen Welt als ich.
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23.09.2016, 17:03
AW: Der kleine Teufel Eifersucht...
Ich sehe ja gerne alles mögliche aus evolutionärer Sicht, so auch Eifersucht.
Eifersucht ist erstmal ein ganz normales Gefühl, das in jeder Zeit- und Klimazone bekannt ist.
Der Mensch verfügt über dieses Gefühl, also hat es auch einen Zweck, sonst gäbe es Eifersucht ja gar nicht.
Die Natur gibt einem keine Gefühle mit, die dem Erhalt der Gattung nicht dienlich sind oder einem schaden.
Es geht immer ums Überleben, demnach um die eigene Gesundheit und Wohlergehen und den Arterhalt.
Wie alle anderen Gefühle kann auch Eifersucht destruktiv werden, wenn sie krankhaft wird.
Wut kann ausarten, Liebe kann ausarten, Trauer kann ausarten, Eifersucht kann ausarten.
Aber grundsätzlich mal ist sie nützlich.
Ich schließe mich der Theorie an, dass Eifersucht von Männern und Frauen unterschiedlich gefühlt wird.
Dreh- und Angelpunkt ist die Tatsache, dass Frauen immer wissen, dass der Nachwuchs von ihnen ist, Männer aber nicht und sie deshalb aufpassen müssen, ob sie nicht etwa unwissenderweise ihre Energie in den Nachwuchs eines anderen Mannes stecken und ihre eigenen Gene noch gar nicht erfolgreich weitergegeben haben oder doch.
Frauen hingegen wollen vermeiden, dass eine andere Frau ihnen den Mann wegnehmen könnte, den sie zur Fortpflanzung ausgewählt haben und der in den ersten beiden Jahren gemäß Natur dafür zuständig ist, für die Frau zu sorgen, weil sie eben ein Baby hat und zeitlich nicht den ganzen Tag selbst "auf der Jagd nach Essen" sein kann. Es ist also überlebenswichtig, dass er bei ihr bleibt.
Das als Grundlage. Und eben daraus entsteht der ganze Rest.
Männer sind eifersüchtig, wenn sie sehen, dass jemand sexuelles Interesse an ihrer Frau zeigt und sehen zu, dass es auf keinen Fall zu einer heimlichen Befruchtung hinter ihrem Rücken kommt.
Frauen sind eifersüchtig, wenn sie merken, der Mann ist drauf und dran, sich an eine andere Frau zu binden und andere Frauen wollen die Versorgungs- und Genmaterialvorteile des von ihr ausgewählten Mannes für sich nutzen.
Deshalb reagieren Männer eifersüchtiger auf sexuelle Eskapaden ihrer Frau und Frauen finden emotionale Annäherung an andere Frauen viel schlimmer.
So weit die Worte der Evolution.Du verpasst 100 % der Abgründe, in die Du nicht blickst.
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23.09.2016, 18:31
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23.09.2016, 18:48Inaktiver User
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23.09.2016, 22:35
AW: Der kleine Teufel Eifersucht...
das ist doch völlig wurscht, was andere Frauen machen. Es ist entscheidend, was er macht, der Partner.
Ich finde diese "Stutenbissigkeit" einfach nur zum
Naja, ohne Hühner gäbs keine Gockel..
und zur evolutionären Sicht: Eifersucht ist völlig losgelöst vom Thema Fortpflanzung. Die einen sinds, die anderen sinds nicht. Und das ganze ändert sich bei vielen auch noch tausendfach im Leben.
Da spielen wohl eher psychologische Ursachen (Selbstwert usw) und kulturelle Gepflogenheiten (Eifersucht als "Tugend", Monogamie als gängige Lebensform) mit rein.Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.


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