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    AW: Verlobte war Pornostar

    "Es würde mich schlichtweg körperlich abstossen, um es mal drastisch auszudrücken, wenn ich daran denken würde, dass vor mir schon -zig andere mit ihr vergnügt haben."

    Geht mir genauso und auf solche simplen Mechanismen reduziert sich das Ganze bei mir auch. Statt das es mir um ein endloses und seitenlanges schwadronieren um irgendwelche Überzeugungen und wer nun mit seiner "Wahrnehmung" oder "Überzeugung" näher an der allesumfassenden "Wahrheit" liegt geht oder diesbzgl. die Weisheit mit Löffeln gefressen hat.

    Aus dem selben Grund könnte ich nicht einfach real zu einer Prostituierten für eine Triebbefriedigung gehen. Das schon losgelöst von irgendwelchen "moralischen Bedenken".

    Die Facette, bei der nun Überzeugungen miteinfließen ist, dass ich es nicht mag, wenn man dann trotzdem bei so einem Thema mit Scheuklappen oder irgendwie mit Ranken umgehen würde, um es bildlich zu umschreiben. Das heißt nur bestimmte Dinge von seinem Leben einblendet und ja für mich gehört die Vergangenheit auch zum Leben mit dazu. Und nun bitte dabei nicht irgendwelche Banalitäten mit einem Thema vergleichen, von dem man wissen sollte, dass es je nach Mensch eine entsprechende Bedeutung hat. Vielleicht bin ich da mehr verträumter Idealist als Pragmatiker, wenn ich der Überzeugung bin, dass es nie schlecht ist, wenn die "Wahrheit" ans Licht kommt. Nur die jeweiligen Konsequenzen zeugen evtl. von Mißständen. Z.B. wenn das dann überall auf unfaire Weise abgestraft wird (jene gesellschaftliche Ausgrenzung, die hier angesprochen wurde. Falls sie denn so vorhanden ist. Hier wurde ja ein Beispiel von einer Schauspielerin verlinkt, bei der das ja dann doch auf lange Sicht kein schlechtes Ende nahm).

    Was das persönliche betrifft, würde ich mich aber erstmal betrogen fühlen, wenn einer so ein Thema längere Zeit durch einige Phasen der Beziehung hinweg verschweigt. Doch mag sein, dass dann so jemand wie jene Freundin als Mensch ein komplett anderes Selbstverständnis hat, falls sie es nicht wissentlich / bewusst verschwiegen hat. Wenn hier jetzt wieder irgendein psychologisches Profiling veranstaltet wird, bei dem das eine gegen das andere aufgewogen wird, dann werde ich gegebenenfalls nicht drauf antworten. Mir ging es hier um die bloße Zustandsbeschreibung, was zumindestens mich betrifft, ohne festlegen zu wollen, dass ich da auf alle Zeiten hin gleichbleibend gepolt bin.

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von yokotoo Beitrag anzeigen
    und @ Charlotte
    Ihr seid ja süß
    Sie ist konsequent, sie sorgt sicher für sich und dadurch für ihn gleich mit. Also, Gesundheit ist gegeben, hat der TE auch bestätigt. Worum geht es hier? Um die Kontrolle haben/zurückgewinnen?
    Nein. Es geht letztlich darum, dass das Bild, das er von seiner Verlobten hatte, nun zerstört ist. Damit kommt er nicht zurecht.
    Das gibt es häufiger.
    Wenn ein Partner erfährt, dass der andere z.B. seit vielen Jahren einen Fetisch hat, dann führt das auch häufig zu vergleichbaren Problemen, obwohl der Mensch eigentlich kein anderer ist.

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Tsts Beitrag anzeigen
    Nein. Es geht letztlich darum, dass das Bild, das er von seiner Verlobten hatte, nun zerstört ist. Damit kommt er nicht zurecht.
    Das gibt es häufiger.
    Wenn ein Partner erfährt, dass der andere z.B. seit vielen Jahren einen Fetisch hat, dann führt das auch häufig zu vergleichbaren Problemen, obwohl der Mensch eigentlich kein anderer ist.
    Ist ja auch verständlich oder? Wenn ein Partner abseits von dir Dinge tun würde, die nicht mit dir selbst vereinbar wären oder nicht zu deiner eigenen Gefühlswelt passen, dann würde es dir doch nicht anders gehen oder? Oder zählt nur wie der Partner ist oder erscheint, wenn man gerade zusammen ist? Und was er abseits davon war, noch ist oder nebenbei schon immer getan hat, aber bisher außerhalb des eigenen Wahrnehmungsspektrum lag, ist dann plötzlich vollkommen egal? Oft erkennt man ja auch nicht direkt vollumfänglich wer der Partner ist, sondern es enthüllt sich mit der Zeit. Keiner weiß, was alles im Menschen versammelt ist, als nur der jeweilige Mensch selbst und manchmal weiß nicht mal er es, wenn es z.B. um unbewusstere Dinge geht.

    Ob einem nun unangenehm aufstößt, dass der Partner parallel einen anderen Liebhaber hat oder er bisher bewusst einen Fetisch verheimlicht hat. Je nach persönlichen Wertesystem wird das dann anderes bewertet. Nur gibt es Dinge, die eben eher gesellschaftlicher Konsens sind und welche, die es nicht sind. Z.B. wenn er abseits des partnerschaftlichen Zusammenseins auf eine Fuchsjagd geht oder auf Hühnerkämpfe wettet. Für einen ist dann erstmal so etwas nicht mit sich selbst vereinbar und ein anderer wird von einem sexuellen Fetisch entfremdet. Wenn es um Fragen geht wie: Was ist mit mir vereinbar oder womit kann ich leben, dann ist dort letztendlich auch alles nur ein Konstrukt, was auf den eigenen Gefühlen und dem eigenen Wertesystem aufbaut.

    Je nachdem wie da die Schnittmengen sind oder worin ein stärkerer gesellschaftlicher Konsens liegt, wird halt dann bei einem verstärkt mehr Verständnis geübt, während man bei anderen Dingen dann eher als spießig gilt, wenn man diese gefühlstechnisch und von den eigenen Vorlieben her erstmal nicht mit sich vereinbaren könnte.

    Edit: Mal abgesehen davon, dass es vielmehr auch ein grundsätzliches Vertrauensproblem aufwirft, wenn der Partner jahrelang etwas verschweigt oder heimlich ausübt (Fetischbeispiel). Man sagt doch Kommunikation und Vertrauen sei in Beziehungen so wichtig? Manchmal spielt dann dieses Wirkprinzip sogar stärker mit ein, als das es knallhart nur um Unterschiede in der Sache selbst geht.
    Geändert von hondo1998 (23.01.2015 um 11:57 Uhr) Grund: Ergänzung

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    AW: Verlobte war Pornostar

    also ich kann das Gefuehl von Entfremdung (wie dargelegt von zuletzt hier wie: Hondo, Sternenflieger, Brausepaul - und der TE? (von dem weiss man es bislang nicht) bei einer hohen Anzahl von frueheren Sexualkontakten beim Partner/in schon verstehen.
    Ich selbst (mit 50+ S-Kontakten) hatte schon beides wenn ich mal von ca. 17 an bei der jeweiligen Partnerin deren fruehere Sexpartner mir vor Augen fuehre (20+, 0 - d.h. Jungfr., 1 oder 2, ca. 10, 1) beides, d.h. Partnerinnen mit viel Erfahrung/hohe Anzahl von Sexkontakten und dann wieder sehr niedrige Anzahl wie auch aktuell.
    Beides hat mich weder an- noch abgeturnt denn IN der Beziehung ist es zumindestens fuer mich wichtig dass die Anzahl der Sexualpartner gering bzw. genau 1 bleibt, d.h. koerperliche Treue zu mir.

    Was ich aber nicht so gut finde auf die Vergangenheit zu blicken, wenn die Anzahl zu hoch ist (in der Vergangenheit, die Gegenwart-Anzahl ist doch genau: 1, also Treue in der aktuellen Beziehung!). Und das ist ja auch die Situation von dem TE. Die Anzahl der Sexualkontakte war vielleicht hoch in der Vergangenheit, aber aktuell ist sie konstant 1 in der Beziehung. Und das ist doch positiv/schoen.

    Im Strangthema konkret ging es aber auch nicht hauptsaechlich um die Anzahl der Sexualpartner (n, aufgeschluesselt auf Zeitperiode x und Zeitperiode Y, also Vergangenheit und Zeit der Beziehung aktuell) sondern stark auch darum dass die Vergangenheitsaktivitaet seiner Verlobten (=Pornodreh) nicht mit seinem Umfeld kompatibel ist, so die Befuerchtung des TE.
    Der TE hat nicht (nicht wie einige Schreiber hier) sich schreibend hier geaussert dass seine Verlobte ihm entfremded ist weil sie zuviel Sexualkontakte hatte.
    Eher noch, nach meinem Verstaendnis, schrieb er dass er Probleme damit hat dass er das Gefuehl hat dass er sein Leben lang diszipliniert gelernt und gearbeitet hat und sich keine Auschweifungen goennte und seine Verlobte anders lebte und mit dem Pornodreh ihre Neugier und Lebensfantasie befriedigte, also so gar nicht seinem harten Leben des zielstrebiegen/disziplinierten Lernens / Kopfarbeit entsprach.

    Ansonsten sagte er dass sie beide sehr gut harmonieren in allen Bereichen und sie bereits ueber Ehe und Kinder sprachen.
    (Also nichts von - wie einige hier schreiben dass sie entfremded waeren da Anzahl der frueheren Sexpartner zu hoch, er sei abgeturnt und liebe sie nicht mehr. Ansonsten haette er wohl kaum diesen Strang eroeffnet wenn er sich bereits entschieden haette bzw. sich bereits getrennt haette von seiner Verlobten).
    Geändert von HQking (23.01.2015 um 13:19 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Verlobte war Pornostar

    Da unterschreibe ich.

    Platt gesagt: alles tutti - aber eine Pornodarstellerin? Im Leben nicht.

    Da kann sie noch so gut ins traute bürgerliche Leben passen!


    Da wird dann auch ganz schnell aus einer simplen Darstellerin ein Star. Soviel sündig-gruseliger Glamour für die Spießerphantasie muss einfach sein

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Ja, HQking da sprichst du einiges an. Das mit dem Entfremdungsgefühl las man zumindestens bezogen auf das Anschauen der Pornoszenen heraus und dem Konkretisieren der Dinge, die seine Freundin sexuell genossen hat (vielleicht noch immer genießen könnte), die für ihn aber in dieser Ausprägung und Extremität eher abstoßend wirken. Es war für ihn emotional wahrscheinlich wie ein Stich in sein Herz ihr gewohntes Lächeln, was er sonst mit ihm verband, in einer für ihn grotesken Art von Realität zu sehen.

    Was sexuelle Partner in der Vergangenheit betrifft, hat Sternenfliegerin ein gutes Erklärungsbeispiel geliefert warum es bei manchen eher einen wunden Punkt darstellen könnte. Es hängt auch sicher damit zusammen wie aktiv man selbst bisher war und was man in dem Sinne alles mit Sexualität verbindet. Das hat nicht immer was mit rationalen Denken zu tun, sondern mehr mit der eigenen Gefühlswelt.

    Bezogen auf das Gesellschaftliche sollte man mMn voll zu der Person stehen, die man liebt. Wenn es nur dieses Problem ist und ansonsten zwischeneinander keinerlei Entfremdung vorherrscht. Man steht und fällt dann halt zusammen oder muss sich so gut es geht eine neue Umgebung suchen.

    "Eher noch, nach meinem Verstaendnis, schrieb er dass er Probleme damit hat dass er das Gefuehl hat dass er sein Leben lang diszipliniert gelernt und gearbeitet hat und sich keine Auschweifungen goennte und seine Verlobte anders lebte und mit dem Pornodreh ihre Neugier und Lebensfantasie befriedigte, also so gar nicht seinem harten Leben des zielstrebiegen/disziplinierten Lernens / Kopfarbeit entsprach."

    Ich glaube wenn man da einfach nur Neid unterstellt und das in dem Sinne abhakt, dann macht es sich auch recht einfach, weil ich dafür schon ein wenig Verständnis aufbringen kann. Ich kann es aber nicht genau in Worte fassen. Es erinnert mich an ein biblisches Gleichnis das ich mal gelesen habe. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Da hat der jüngere Sohn sein Erbteil in einer Art Partytour mit Frauen und Spaß verschleudert, während der ältere Sohn immer beim Vater blieb und sich eher bemüht hat schwer für diesen zu ackern und immer "das Gute" zu tun. Dann als der verloren geglaubte Sohn zurückkehrt wurde er nahezu fürstlich vom Vater empfangen. Der ältere Sohn hat sich dann demonstrativ dagegen gestellt und war irgendwie gekränkt darüber, dass er viel mehr getan hat, auf alles verzichtet hat, während der andere nur nach seiner eigenen Lust alles auf den Kopf geschmissen hat und überhaupt keine Opfer für den Vater gebracht hat, aber dann für beide das Gleiche bei rauskommt. Der verloren geglaubte sogar aus der Wiedersehensfreude des Vaters so warmherzig empfangen wurde. Ohne jetzt von irgendwelchen religiösen Inhalten zu sprechen, sondern wenn man da nur das rein menschliche nimmt: Spielen sich dann doch vermutlich ähnliche Mechanismen ab wie in jener Geschichte, wenn ich das richtig deute?

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da unterschreibe ich.

    Platt gesagt: alles tutti - aber eine Pornodarstellerin? Im Leben nicht.

    Da kann sie noch so gut ins traute bürgerliche Leben passen!


    Da wird dann auch ganz schnell aus einer simplen Darstellerin ein Star. Soviel sündig-gruseliger Glamour für die Spießerphantasie muss einfach sein
    ja

    aber ich verstehe auch noch die anderen Argumente der anderen Schreiber:
    das Gefuehl dass man getaeuscht wurde.
    Die Verlobte haette jetzt wo die Enthuellung stattfand, so der Vorwurf, von Anfang an dem TE ihre Vergangenheit darlegen sollen, damit es bequemer ist, Leid und Umstaende erspart bleibt fuer diejenigen die sich eben getaeuscht fuehlen und auf dem Standpunkt stehen sie haetten mit dem Wissen um die Vergangenheit der Verlobten ueberhaupt gar keine Beziehung angefangen.
    Ja, das kann man vorwerfen, kann ich verstehen.
    Aber die Realitaet ist nunmal anders und nicht immer einfach und ideal und bequem und ich denke man muss manchmal mit den Begebenheiten eben leben und wenn die Liebe da ist sich damit arrangieren und gemeinsam einen Weg finden, nach Vorne blicken und nicht zurueck.

    Ich selbst wurde auch schon getaeuscht (meine Ex hat mir verschwiegen sie hatte bereits einen anderen, und dass sie ein Kleinkind hatte habe ich auch erst nach Wochen mitbekommen (war immer bei der Mutter und bei Tagesmutter und ich war eben auch nicht jeden Tag mit ihr zusammen sodass ich das nicht bemerkte). Was hab ich gemacht, natuerlich hab ich sofort Schluss gemacht als sie mir sagte sie sieht am Wochenende den anderen (hae, was fuer einen anderen? war nicht lustig...).
    Aber sie hat mich ueberzeugt und wir waren die ersten 3 Monate (sie sagt es waren 6 Monate) sehr verliebt ineinander und sehr innig und das war so, entgegen den Schwierigkeiten!
    Wenn die Liebe da ist dann gibt es auch einen Weg.
    Auch mit ihrer (der Verlobten) Vergangenheit (=mit Pornodreh, 10 Jahre zurueck!).
    Wenn beide es wollen und gut miteinander umgehen und mit dem "Problem", dann geht das!
    Dazu gehoert aber es wirklich zu wollen und nicht zu noergeln und anfangen sich Dinge aufzurechnen (Du hast x Partner gehabt und das ist jenseits meiner Toleranzschwelle. Das funktioniert doch hinten und vorne nicht im RealLife...).

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von HQking Beitrag anzeigen
    Wenn die Liebe da ist dann gibt es auch einen Weg.
    Auch mit ihrer (der Verlobten) Vergangenheit (=mit Pornodreh, 10 Jahre zurueck!).
    Wenn beide es wollen und gut miteinander umgehen und mit dem "Problem", dann geht das!
    ganz genau
    Geändert von ernesto_01 (23.01.2015 um 14:21 Uhr)
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von hondo1998 Beitrag anzeigen
    Ist ja auch verständlich oder?
    ...
    Mal abgesehen davon, dass es vielmehr auch ein grundsätzliches Vertrauensproblem aufwirft, wenn der Partner jahrelang etwas verschweigt oder heimlich ausübt (Fetischbeispiel). Man sagt doch Kommunikation und Vertrauen sei in Beziehungen so wichtig? Manchmal spielt dann dieses Wirkprinzip sogar stärker mit ein, als das es knallhart nur um Unterschiede in der Sache selbst geht.
    Es ist zumindest nachvollziehbar.
    Was einem gleichgültig ist, was man noch tolerieren würde und was man nicht mehr tolerieren kann, das ist dann aber doch sehr individuell.
    Manche rasten schon aus, wenn der Partner jemand anderes sexuell anziehend findet, manche können es nicht verkraften, wenn der Partner "heimlich" ein Steak ißt. Manche ziehen Fetischkleidung an, weil sie wissen, dass es dem Partner gefällt, für andere wäre es schon eine Zumutung, wenn sie wüssten, dass es dem Partner gefällt.

    Ich selbst finde Offenheit in der Partnerschaft sehr wichtig. Auch in den Punkten, in denen sie dem Partner nicht gefällt. Aber ich kann auch nachvollziehen, wenn manche mit ihrem Partner über eigene Phantasien, eigene Wünsche nicht sprechen, weil sie wissen oder vermuten, dass der Partner damit nicht umgehen kann.

    Eine moralische Verpflichtung, mit dem Partner über ALLES zu sprechen, gibt es nach meiner Meinung jedenfalls nicht.

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Tsts Beitrag anzeigen
    Aber ich kann auch nachvollziehen, wenn manche mit ihrem Partner über eigene Phantasien, eigene Wünsche nicht sprechen, weil sie wissen oder vermuten, dass der Partner damit nicht umgehen kann.
    Ich weiß nicht, aber ich find das doch irgendwo egoistisch, wenn ich ehrlich bin. Nacht dem Motto: Was er nicht weiß, das macht ihn nicht heiß. Für mich ist das kein ehrlicher Umgang miteinander, wenn bewusst Seiten ausgeblendet werden, von denen man weiß, dass der Partner damit Problem hätte. Entweder ein Partner kann mit mir als Ganzes leben oder nicht. Er kann nicht einfach nur das von mir nehmen, was er will und dann Seiten, bei denen es Reibungspunkte geben würde, bewusst ausblenden, um alle möglichen Freiheiten zu genießen. Entweder man löst gemeinsam Konflikte oder Reibungspunkte oder man muss auch mal verzichten bzw. Opfer bringen. D.h. einer muss ein stückweit von sich selbst abweichen. Man kann nicht überall alle Rosinen mitnehmen unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit. Zumeist oft genug die Wahrheit dann doch irgendwann ans Licht kommt und der Schaden dann aufgrund des gefühlt ausgeprägteren Vertrauensbruchs noch größer oder sogar ab dann erst "irreparabel" ist.

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