Pornos ansehen ist auch nochmal was anderes als in einem mitspielen oder mit einem Pornodarsteller real schlafen zu wollen. Ich für meinen Teil habe eher ein ambivalentes Verhältnis zu Pornos. Ich glaube ab einem bestimmten Alter, wenn man z.B. in die Pubertät kommt, dann ist wohl für jeden männlichen Zeitgenossen zumindestens Selbstbefriedigung ein Thema. D.h. irgendwann muss man da sein angesammeltes, angestautes loswerden, um es etwas plumper auszudrücken und wenn man gerade keine Freundin hat ist es eben Sbf. Früher haben sich die Herren vielleicht irgendwelche Unterwäschemodels in Bestellkatalogen angeschaut. Heutzutage sind nunmal selbst Hardcore-Pornos allgegenwärtig. Am Anfang würde man sich als junger Mensch noch geniert die Augen zuhalten, wenn plötzlich irgendeine Seite aufpopt mit nackten Frauen als Inhalt bis andere einen anstiften doch auch mal so etwas anzuschauen. Und wenn das dann ein Teil der eigenen Sexualität ist, dann machts auch weniger Sinn sich plötzlich wieder Unterwäschemodels anzugucken oder irgendein Kopfkino einzuschalten, wenn alles doch nur paar Klicks weit entfernt sind. Doch besser wäre es sicher, wenn das alles nicht so allgegenwärtig wäre, weil so etwas die Leute auch teilweise abstumpft.
Ansonsten kann ich nur schreiben so wie ich momentan noch bin: Ich würde nie zu einer Prostituierten gehen selbst wenn ich Geld dafür bezahlt kriege und ich würde auch nie in einen Swingerclub gehen. Ich kann nicht festlegen, dass es für den Rest meines Lebens so sein wird, aber momentan ist das so, wenn ich mir nur irgendetwas in der Richtung vorstelle.
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Thema: Verlobte war Pornostar
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21.01.2015, 18:27
AW: Verlobte war Pornostar
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21.01.2015, 18:45Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Ganz einfach, weil mir das viel zu anstrengend wäre.
Eine Frau reicht mir vollkommen und ich wüßte auch nicht warum ich -zig verschiedene Frauen vernaschen sollte, wenn es mit der einen gut läuft.
Na wie praktisch das du alle Männer so gut kennst.NEID...blanker Neid
Ist dir übrigens mal aufgefallen das es hier auch einige weibliche Stimmen gab, die im umgekehrten Fall alles andere als begeistert wären?
Das sind bestimmt alles weibliche Pornokonsumenten
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe sind etwa 38% des Internettraffics pornografischen Inhaltes.
Es dürfte wohl nur eine Minderheit sein, die noch nie Pornos gesehen hat, übrigens auch (zunehmend) Frauen.
Aber davon abgesehen das ich schon einen Unterschied darin sehe, ob man sowas schon mal gesehen hat oder zwei Jahre die Hauptrolle darin spielt, ginge es mir darum eher sekundär.
Nochmal, mir geht es weniger um den Porno, sondern eher um die Vielzahl dauernd wechselnder Geschlechtspartner.
Eine Scheinheiligkeit würde ich eher darin sehen, wenn ein Kerl jede Frau, die nicht bei drei auf dem Baum ist, auf die Matratze zerrt, selbst aber als feste Beziehung nur die Jungfrau vom Lande akzeptiert.
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21.01.2015, 18:45
AW: Verlobte war Pornostar

Das Glas ist halb leer = pessimistisch basierte Ansicht/Wahrnehmung, das Glas ist halb voll = optimistische... schwarz oder weiß.
Neutral betrachtet ist das Glas sowohl halb voll als auch halb leer.
Aus der Flasche zu trinken, ermöglicht einen Perspektivwechsel, dann ist das Glas z.B. ganz voll, halb voll Wasser und halb voll Luft, schwarz und weiß mischen sich.
Und irgendwann sind vielleicht Glas und Flasche leer oder beide ganz voller Luft ... Stillstand?
Überkam mich so bei der 'wer weiß schon, ob...weiß doch keiner... egal, ich poste erst mal ein Schreckensszenario-Äußerung' des H.
edit: denn er schrieb ernesto und mich direkt an:
Das stimmt so weit. Ich ergänze um: und weil ich das weiß, erschließt sich mir nicht, den TE oder seine Verlobte in Schubladen zu stecken, nicht mal versuchsweise.Geändert von yokotoo (21.01.2015 um 18:52 Uhr) Grund: edit
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21.01.2015, 20:58
AW: Verlobte war Pornostar
Also wenn ich mit ein S-Klasse Frau tanzen würde, dann hätten wir beide keine richtige Freude daran.
Tanzen ist ein schöes Beispiel eigentlich, da beide nur dann Freude haben, wenn sie nicht in völlig unterschiedlichen Ligen tanzen.
Ist einer ständig über- und der andere ständig unterfordert, dann wird das nichts.
Dummerweise kann sich das auch erst über Jahre so entwickeln und in manchen Konstellationen sogar umdrehen.
Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn man über viele Jahre überfordert war, sich durchgebissen hat und plötzlich mühelos mitschwimmt.
Aber bis es soweit ist, kann es mitunter sehr hart werden. Auch für den Unterforderten übrigens.
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21.01.2015, 22:46
AW: Verlobte war Pornostar
Das bringt mich mal wieder zu der das alles überspannenden Frage: Huhn oder Ei?
Schaut die Gesellschaft soviele Pornos, weils die mittlerweile an jeder virtuellen Ecke gibt?
Oder werden die taeglich tausendfach produziert, weil die Gesellschaft offenbar danach verlangt?
Wenn ersteres, wer zwingt mich, mir das anzusehen? Ich mein, bei Real standen heut auch mindestens fünftausend Flasche Schnaps, ich habe trotzdem keine einzige gekauft und auch seit Silvester keinen Schluck getrunken. Ist ja nun nicht Real dafür verantwortlich, wenn ich mir jeden Abend einen baller... oder doch?
Wenn zweiteres, komm ich zu der noch viel interessanteren und recht heiklen Frage:
Wenn die Gesellschaft ein starkes Interesse an moeglichst vielen , moeglichst jeden Tag neuen Pornos mit vorzugsweise neuen Gesichtern hat (die Aera einer Sibille Rauch, oder einer ähnlichen Sex-Queen, die quasi in allen Pornos, die es damals gab mitgespielt hat, ist ja nun seit gut zwanzig Jahren vorbei), dann sollte sie sich gleichsam fragen- woher sollen die Maedels kommen und vor allem wohin mit ihnen, wenn nach relativ breitem Dafuerhalten mit "so einer" ab dem Tag X ja nichts gescheites mehr anzufangen ist?
Weder kann man die irgendwelchen Schwiegereltern zumuten, noch darf die Kinder gebären, die dann zu leiden haben, und nen vernünftigen Job kann die auch nicht mehr machen, ohne einen potenziellen Arbeitgeber in Verruf zu bringen oder ganz generell eine mesopolitische Gefährdung darzustellen.
So Einweg-Pornodarstellerinnen wären doch echt ganz praktisch.
Die lösen sich nach so nem Dreh einfach in Luft auf, nächsten Tag stehen wieder hundert neue am Set, keiner wird mehr belastet und muss rumhirnen, wie man die in ihrer leider noch mehrere Jahrzehnte waehrenden Zukunft irgendwie halbwegs sozialverträglich irgendwo unterbringt, wo sie keinen Schaden mehr anrichten können.
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21.01.2015, 22:50Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
@ Spooks
ad Unterbringung: vllt. in Heimen für "gefallene Mädchen"? Gabs schon mal, das Konzept, ist einfach zu reaktivieren.
Und in Sachen Reaktion scheinen "wir" schon wieder weit weit vorne zu liegen :-(
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21.01.2015, 23:01
AW: Verlobte war Pornostar
*autschn*

Aber irgendwie läufts ja immer nach dem gleichen Prinzip, ne?
Haben wollen, au ja, möglichst viel, möglichst günstig und möglichst schnell.
Zum Beispiel Strom. Und jetzt nicht wissen wohin mit den ganzen radioaktiven Fässern.
Wobei so eine Strahlung ja nun ganz objektiv gesehen ziemlich grauslig ist, es hingegen jedem einzelnen überlassen bleibt, Pornodarstellerinnen privat igitt zu finden oder auch nicht.
Und wo wir schon beim Thema sind:
anschauen ist ja noch ok, aber drehen, wie kann man nur, auweia!!!
Ja, nee is klar.
Atomkraft- nein danke!!! MEIN Strom kommt aus der Steckdose!
Ist fast schon wieder witzig *örks*
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21.01.2015, 23:22Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Ich loesche jetzt auch...
Ist mir jetzt zu blöd hier.
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22.01.2015, 00:30
AW: Verlobte war Pornostar
Wohl sowohl als auch. Ein Mensch ist immer auch zum Teil ein Produkt seiner Erfahrungen, die er aus seiner Umwelt mitnimmt. D.h. ein Mensch wird sowohl durch die Gesellschaft geprägt als das auch er einen Teil der Gesellschaft ausmacht. Vorallem junge Leute, die in ihrer Persönlichkeit noch nicht vollendet sind, werden erstmal stark durch ihre Umwelt geprägt.
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22.01.2015, 08:18
AW: Verlobte war Pornostar
Das ist unbestritten.
Ich glaube aber, dass eine ganze Menge Poronokonsumenten ihre Jugend schon bereits da lange hinter sich hatten, als diese ganze Industrie erst so richtig in Schwung kam, und auch das ist schon ein paar Donnerstage her...
Weißt du, ich glaube was mich an dem Thema am meisten triggert ist wirklich die Bigotterie- ein Vorwurf der dich ja gestört hat.
Irgendwo müssen aber die vielen vielen Menschen, die so einen Lebenslauf verurteilen und im folgenden eine solche Person verdammen und weder beruflich noch privat bei sich in der Nähe haben wollen ja herkommen.
Die vielen, vielen Pornokonsumenten allerdings auch.
Wären das jeweils nur ne handvoll wären sowohl die Auswirkungen keineswegs fatal, noch wäre die Nachfrage so enorm,
was überdies dazu führen würde das kaum noch Pornos gedreht würden, und die paar Mädels, die da dennoch mitspielen, denen könnte auch egal sein, ob da mal vereinzelt jemand pikiert den Kopf schüttelt.
Würden alle, die sich das jemals zum Vergnügen angeschaut haben auch im ihrem persönlichen Dunstkreis mit den Leuten keine Schwierigkeiten haben, oder andersrum: die, die Darsteller ablehnen wirklich konsequent sein und ebenfalls die dazugehörigen Pornos ablehnen (sprich. sich kategorisch nicht ansehen), gäbe es. m.E. weder das aktuelle noch das allgemeine Problem.
So aber ich bleibe dabei- zwischen den offensichtlich zahlreichen Menschen, die glauben dass man, wenn man mal Pornos "gedreht" hat keinen Fuss mehr auf die Erde bekommt (oder aus moralischen Gründen sogar sollte, das hat man dann davon, pfui spinne!) und denen, die sich den Stoff reinziehen (und mir ist piepegal ob nur gelegenttlich oder exzessiv, ob grenzdebil sabbernd oder mit gemischten Gefühlen-- jeder der das anschaut trägt seinen Teil dazu bei, dass es ist, wie es ist) gibt es eine ganz erhebliche Schnittmenge, das kann rein rechnerisch schon gar nicht anders sein---und das finde ich so unfasbar verlogen.Geändert von Spooks (22.01.2015 um 08:28 Uhr)



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