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  1. Inaktiver User

    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    Deine Sichtweise ist bei Deiner Ausführung schon deutlich geworden.
    Na ja, es kommt auch immer darauf an wie man es verstehen will.
    Ich glaube ich hatte schon mehrfach betont das ich weder richte noch werte, aber mir die Freiheit nehme zu entscheiden wie ich damit umgehen würde.

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    Aber bei einem Menschen, der jetzt Anfang 30 ist sind zehn Jahre viel, was seine Entwicklung und Veränderungen angeht. Mit 20 war ich auch ein anderer als mit dreißig. Wer das nicht realisieren will, kann- tut mir Leid, aber käme als guter Partner für einen natürlich in der Zeit zwischen 20 und 30 gereiften Menschen sicher auch nicht in Frage. Wer da Schwierigkeiten mit Gefühlen hat, sollte da mal mehr auf sich selber schauen als auf den Partner, nach meiner Meinung.
    Wie gesagt, immer wieder interessant das jemandem, der anderer Ansicht ist, gleich irgendwelche psychischen Probleme oder Unzulänglichkeiten angedichtet werden.
    Toleranz ist keine Einbahnstrasse. Man kann nicht Toleranz für die Verlobte des TE, bzw. ihr Verhalten einfordern, aber gegenteilige Meinungen als spießig, rückwärtsgewandt, intolerant oder unerwachsen abstempeln. Das ist nicht sonderlich glaubwürdig.

  2. gesperrt

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    Für die Gefühle nicht. Die hat jemand so oder eben nicht.
    So ein Satz von dir???
    Ich glaube, ich träume..

    @Brausepaul, ich hab dich sehr wohl verstanden, Respekt für deine Geduld.
    Hier geht es manchem anscheinend nur ums Gegenhalten, ob durchdacht oder nicht...ich warte auch immer noch auf eine Erklärung, aber egal.

  3. Inaktiver User

    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von yokotoo Beitrag anzeigen
    (und ganz leise: meinst du das ernst? Sie ist nun für die meisten Leute persona non grata?)
    *yoko schickt als Agnostikerin ein Gebet gen Himmel*
    Keine Ahnung ob für meisten ... für manche sicher schon.

    Generell finde ich es schon komisch, dass Manche hier zwar auf dem Standpunkt stehen sich nicht erklären zu müssen, also ihr Vorleben allein ihre Sache ist ...
    ... im Gegenzug aber sollen diejenigen, die dieses Vorleben ihres Partners nicht so prickelnd finden, begründen und argumentieren sollen was daran so falsch sein soll.

    Zitat Zitat von Milk_ Beitrag anzeigen

    @Brausepaul, ich hab dich sehr wohl verstanden, Respekt für deine Geduld.
    Hier geht es manchem anscheinend nur ums Gegenhalten, ob durchdacht oder nicht...ich warte auch immer noch auf eine Erklärung, aber egal.
    Danke
    Geändert von Inaktiver User (21.01.2015 um 11:54 Uhr)

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung ob für meisten ... für manche sicher schon.

    Generell finde ich es schon komisch, dass Manche hier zwar auf dem Standpunkt stehen sich nicht erklären zu müssen, also ihr Vorleben allein ihre Sache ist ...
    ... im Gegenzug aber sollen diejenigen, die dieses Vorleben ihres Partners nicht so prickelnd finden, begründen und argumentieren sollen was daran so falsch sein soll.
    Niemand "soll" begründen und argumentieren. In einer Diskussion oder einem Forum jedoch fände ich das aber auch nicht ungewöhnlich, wenn es jemand tut. Du kannst auch einfach sagen, Frauen mit einer Pornovergangenheit sind unrein (oder von mir aus auch für Dich unrein)- punkt. Setz Dich nicht unter Rechtfertigungsdruck, ich habe schon geschrieben: das ist eben auch eine Haltung, es gibt ja nichts, was es nicht gibt!
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Milk_ Beitrag anzeigen
    ...ich warte auch immer noch auf eine Erklärung, aber egal.
    gerne erkläre ich, soweit ich kann. Wäre es möglich, einfach eine Frage zu formulieren, damit ich weiß, was konkret zu erklären wäre?
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

  6. Inaktiver User

    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    Niemand "soll" begründen und argumentieren. In einer Diskussion oder einem Forum jedoch fände ich das aber auch nicht ungewöhnlich, wenn es jemand tut. Du kannst auch einfach sagen, Frauen mit einer Pornovergangenheit sind unrein (oder von mir aus auch für Dich unrein)- punkt. Setz Dich nicht unter Rechtfertigungsdruck, ich habe schon geschrieben: das ist eben auch eine Haltung, es gibt ja nichts, was es nicht gibt!
    Keine Sorge, ich fühle mich nicht unter Druck gesetzt.
    Es war eine ganz einfache Frage, warum die eine Seite ihren Standpunkt erklären soll, während die andere keinen Grund sieht überhaupt etwas über das Vorleben preiszugeben.
    Unrein klingt irgendwie religiös, aber ok, irgendeinen Namen muss das Kind ja haben.
    Wie gesagt, für mich wäre die Pornovergangenheit nicht das Hauptproblem, sondern die Vielzahl an Partnern. Hätte die Verlobte z.B. sowas wie Homepornos im Netz, wo sie nur mit ihrer damaligen Beziehung das Kamasutra durchspielt, wäre ich sicher auch nicht begeistert, fände es aber so tragisch.

  7. gesperrt

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    gerne erkläre ich, soweit ich kann. Wäre es möglich, einfach eine Frage zu formulieren, damit ich weiß, was konkret zu erklären wäre?
    Na wie das gemeint war mit:
    Der Sex ist nicht so toll, aber der Mensch ist klasse..

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich hätte auch irgendein Beispiel wählen können, dass hygienischer ist (falls es das ist was euch stört).

    Nein. Ob es ums in die Suppe spucken geht oder andere Beispiele gewählt werden, es hat den gleichen Tenor:
    diese Frau ist eklig, beschmutzt, (ver)unrein(igt), für alle Zeit, sie machte einen unverzeihlichen Fehler.
    Sie hat Pornos gedreht. Dafür trägt sie die Verantwortung, sie trägt sie nicht für ihr Umfeld.
    Sie hat damit aufgehört. Dafür ist sie auch verantwortlich.
    Und für all die anderen Jahre in ihrem Leben.

    Sie macht sich selbst nicht zum Opfer (und das ist höchst suspekt?!), sie präsentiert ihre Vergangenheit aber auch nicht, sie distanziert sich heute und tat es schon damals.
    Es ist sicher nicht leicht, einem geliebten Menschen von diesem Vorleben zu erzählen.
    Wegen der negativen Gefühle, die das bei ihm auslösen kann/könnte und der daraus resultierenden möglichen Konsequenzen.
    Sie selbst kann dazu stehen, ihr Umfeld kann es nicht. Ihr Verlobter eher auch nicht.
    Vielleicht wusste sie es, ahnte es, ging davon aus. Sie ist die Einzige, die wirklich damit leben muss und es so gewählt hat.
    Wir sind immer noch im Eifersucht-Forum.
    Als er es erfährt, hat er nichts eiligeres zu tun, als sich Gewissheit per Pornogucken zu verschaffen und sich darüber zu mokieren, dass es sich um mehrere, schwarze und gut bestückte Männer handelt, mit denen sie Dinge machte, die sie mit ihm nicht macht. Und lächelte so, wie sie ihn heute anlächelt. Aber er hält es auch für dokumentierten Missbrauch und entwürdigend.
    Dann stellt er sie zur Rede, worauf sie ihm gestanden hat... ganz klare (Macht-) Positionsverteilung.
    Hat für mich ein Geschmäckle...

    Nicht sie hat wirklich ein Problem, sie bekommt ein Problem gemacht, weil andere und die sog. Gesellschaft ein Problem haben. Männliche Homosexuelle können ein Lied davon singen. Nicht sie wirft anderen Spießigkeit o.ä. vor, sie erlebt nun real und nicht nur befürchtet, dass sie für unpassend (misfit = nicht gesellschaftsfähig) gehalten wird. (aber ist sie es denn?)
    Begründung: sie hatte harten Sex vor laufender Kamera.
    Das kann ggf jede/r sehen.
    Und hier ist das erste von zwei Problemen ihres Umfelds und von Marco.
    Denn, wäre es hinter der Fassade zu halten, wäre es halb so wild.

    Wenn Marco nun zu dieser bisher wirklich liebenswerten Frau steht, passt er auch nicht mehr.
    Wer definiert 'unpassend'? Die selbst ernannten 'Passenden' der Gesellschaft?
    Marco kann ihr Handeln nicht nachvollziehen. Und fühlt sich getäuscht, nicht allein durch ihr Schweigen, das gesamte Szenario ist für ihn nicht fassbar (das ist das zweite und sein größtes Problem). Worst case.
    Aber: Es ist sein Leben. Es sind seine Gefühle. Es ist seine Entscheidung. Es liegt in seiner Verantwortung, wie er (für sich) damit umgeht. Das ist so, und das ist ok.
    Aber sich hinstellen und sie verurteilen? Es war ihr Leben, es ist ihr Leben. Es waren ihre Entscheidungen. Es liegt in ihrer Verantwortung, wie sie (für sich) damit umgeht.
    Sie wird die Konsequenzen tragen (müssen).
    Und jemanden finden, der zu ihr passt.

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Keine Sorge, ich fühle mich nicht unter Druck gesetzt.
    Es war eine ganz einfache Frage, warum die eine Seite ihren Standpunkt erklären soll, während die andere keinen Grund sieht überhaupt etwas über das Vorleben preiszugeben.
    Unrein klingt irgendwie religiös, aber ok, irgendeinen Namen muss das Kind ja haben.
    Wie gesagt, für mich wäre die Pornovergangenheit nicht das Hauptproblem, sondern die Vielzahl an Partnern. Hätte die Verlobte z.B. sowas wie Homepornos im Netz, wo sie nur mit ihrer damaligen Beziehung das Kamasutra durchspielt, wäre ich sicher auch nicht begeistert, fände es aber so tragisch.
    Bist ein hartnäckiger Diskussionspartner, das muss ich auch sagen. Dafür einfach mal meinen Respekt!
    Inhaltlich liegen wir weiter sehr weit auseinander, weil es mir einfach schwer fällt, nach zu vollziehen, wo denn nun der Unterschied liegt, ob ein Mensch mit seiner damaligen Beziehung das Kamasutra durchgespielt hat oder Pornodarstellerin war.
    Ich habe es verstanden, dass es für Dich nicht geht, so eine Vergangenheit zu akzeptieren und kannst und musst auch nicht vermitteln, wieso.

    Meine Haltung ist- bei allem Respekt, dass es mehr mit Dir als mit einer fiktiven Partnerin zu hat. Jemand, der Schwierigkeiten hat, einen Menschen so anzunehmen wie er ist und ins Kalkül ziehen würde, wie er war- was objektiv doch keinen Einfluss hat und vielleicht deshalb so schwer zu vermitteln ist- hat aus meiner ganz persönlichen Sicht ein Problem. Eifersucht auf die Vergangenheit oder eine Form der Ablehnung, von etwas, was so nicht mehr vorhanden ist, finde ich etwas verkorkst.

    Mehr noch: wer weiß denn, was und wie weit ausgerechnet diese Erfahrungen gerade dazu beigetragen haben, dass nun dieser jetzt so wunderbare Mensch, den ich ein Jahr geliebt habe, genau so in dieser Form (bis dato) liebenswert vor mir steht?
    Geändert von ernesto_01 (21.01.2015 um 12:32 Uhr) Grund: Ergänzung
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

  10. User Info Menu

    AW: Verlobte war Pornostar

    Teil x aus der Dokureihe 'wie Kommentare zustande kommen'

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich gehe mal davon aus das die meisten Leute wenig Lust verspüren würden die Suppe aufzuessen ...
    Zitat Zitat von yokotoo Beitrag anzeigen
    meinst du das ernst? Sie ist nun für die meisten Leute persona non grata?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Keine Ahnung ob für meisten ... für manche sicher schon.

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