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Thema: Verlobte war Pornostar
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20.01.2015, 18:35
AW: Verlobte war Pornostar
"Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)
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20.01.2015, 18:47Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Nein, deshalb schrieb ich ja extra das der Vergleich hinkt.
Wobei ich finde das Porno und Prostitution (zumindest im hochpreisigen Bereich wie Escort) nicht so weit auseinanderliegen. In beiden Fällen geht es um Sex gegen Geld.
Mir ging es aber vor allem um das Prinzip.
Wo ist (für dich) die Grenze, was wird nicht durch die Zeit relativiert oder durch persönliche Weiterentwicklung quasi "gelöscht"?
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20.01.2015, 18:56
AW: Verlobte war Pornostar
Was für mich die persönliche Grenze ist, hilft sicher nicht weiter. Aber da bin ich aufgrund vieler Erfahrungen tatsächlich sehr aufgeschlossen. Wie Du schon schreibst, wenn es sich um eine Weiterentwicklung handelt bzw. ich davon ausgehe, dann setze ich Erfahrungen voraus, die eben zu dieser Entwicklung geführt haben. Beinah eher sogar ein Bonus. Mir ist ein einsichtig gewordener ehemaliger Nazi näher als ein Mitläufer bei Pegida, der nicht einmal weiß, wen oder was er damit fördert.
"Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)
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20.01.2015, 19:14Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
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20.01.2015, 20:01
AW: Verlobte war Pornostar
Es geht doch um Marcos Grenze..., er tariert gerade aus...
Möglich, dass gerade das Prinzipielle bei Marco das vorrangige Problem ist.
Seine Verlobte hat nämlich 'alle Prinzipien über Bord geschmissen', ihre entsprechenden Erfahrungen gemacht und ihre Schlüsse daraus gezogen, also Entwicklung durch Erfahrung jenseits von Prinzipien.
Marco hat seine Prinzipien, das macht das Leben in diesen Grenzen sicher, aber auch statisch, wenig flexibel, er hat innerhalb dieser Grenzen funktioniert (und bedauert das heute).
Veränderung gehört zum Leben, ein Prinzip darf durchaus hinterfragt werden, ich finde, muss von Zeit zu Zeit hinterfragt werden.
... der zeitliche Abstand hat für dich wenig Relevanz, Brausepaul?
Einmal Porno, immer Porno? Einmal Hure, immer Hure?
Einmal Kirchenchor, immer Kirchenchor? Einmal diese Regel, immer diese Regel?
Aus Prinzip?
Versteh ich dich da richtig?
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20.01.2015, 20:19Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Unser gesamtes Justizsystem beruht darauf, dass jemand nach Absitzen seiner Strafe rehabilitiert ist.... 10 Jahre bekommt heute kaum noch jemand für Mord....Pornofilme gedreht zu haben um Geld zu verdienen scheint mir weniger dramatisch zu sein als ein Verbrechen zu begehen.
Aber hier habe ich schon mehr als ausführlich geschrieben - hat sich Marco inzwischen getrannt hoffen ich seine Ex findet einen Mann der weniger "beschränkt" im Geist ist und in der Lage mit ihren Erfahrungen auch etwas anzufangen weiß.
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20.01.2015, 20:43Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Ja, das ist auch gut und richtig so.
Und ganz ehrlich, ich würde mich freuen wenn wenn er einen Weg findet damit umzugehen.
Ich könnte es vermutlich nicht, aber das ist ja hier auch nicht das Thema.
Ich habe ihn nicht so verstanden das er seine Prinzipien bedauert. Aber er ist offenbar in einem anderen Wertesystem groß geworden und (vermutlich auch deswegen) hat Probleme ihre Motivation und ihr damaliges Verhalten nachzu vollziehenMöglich, dass gerade das Prinzipielle bei Marco das vorrangige Problem ist.
Seine Verlobte hat nämlich 'alle Prinzipien über Bord geschmissen', ihre entsprechenden Erfahrungen gemacht und ihre Schlüsse daraus gezogen, also Entwicklung durch Erfahrung jenseits von Prinzipien.
Marco hat seine Prinzipien, das macht das Leben in diesen Grenzen sicher, aber auch statisch, wenig flexibel, er hat innerhalb dieser Grenzen funktioniert (und bedauert das heute).
Veränderung gehört zum Leben, ein Prinzip darf durchaus hinterfragt werden, ich finde, muss von Zeit zu Zeit hinterfragt werden.
Nein, nicht ganz.... der zeitliche Abstand hat für dich wenig Relevanz, Brausepaul?
Einmal Porno, immer Porno? Einmal Hure, immer Hure?
Einmal Kirchenchor, immer Kirchenchor? Einmal diese Regel, immer diese Regel?
Aus Prinzip?
Versteh ich dich da richtig?
Das Problem ist ja nicht das sie Pornos dreht, denn das hat sie aufgegeben.
Das Problem ist, was, in welcher Form und mit wem sie das damals tat.
Insofern ist es im Prinzip egal ob das 2 oder 10 Jahre her ist. Das ändert ja nichts an der Tatsache an sich.
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20.01.2015, 20:59Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Für mich.. und ich kann ja nur für mich schreiben, ist es ein Unterschied, ob jemand etwas vor zwei oder zehn Jahren gemacht hat.
Ich würde mich eher fragen, ob sie das vermisst.
Dennoch hast du recht..
Es ist für Marco schwierig, da sie etwas gemacht hat, was ihm (und seiner Familie) fremd ist.
Weißt du ernesto, ich weiß nicht, ob das auch eine Funktion des Alters ist - neben anderem. Aber.. ich war mit Ende 20, anfang 30 auch kritischer als jetzt Mitte/Ende 40.
Wer lebt länger, sieht mehr?
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20.01.2015, 20:59Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
... was ich in vielen Fällen für einen groben Fehler halte ...
Natürlich, keine Frage ... aber es geht ja auch nicht um Bestrafung.Pornofilme gedreht zu haben um Geld zu verdienen scheint mir weniger dramatisch zu sein als ein Verbrechen zu begehen.
Wobei es in diesem Fall ja nicht primär um Geld ging und Porno auch nicht der einzige Weg ist Geld zu verdienen.
Jeder Mensch hat das Recht z.b. Pornos zu drehen oder sich durch so viele Betten wie möglich zu vögeln. Aber ebenso hat jeder andere das Recht im Vorfeld einer festen Beziehung zu erfahren, ob sein der Partner z.B. exzessiv sexuell aktiv war und zu entscheiden ob er damit leben kann und möchte.
Man kann nicht einerseits Toleranz einfordern in Bezug auf das Vorleben, andererseits aber nicht tolerieren, wenn jemand andere Werte oder Ansprüche hat.
Es gibt kein objektives Wertessytem, sondern nur ein individuelles.
Keins davon ist besser oder schlechter, es ist nur manchmal nicht kompatibel.
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20.01.2015, 21:07Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Was mir auffiel, am Anfang des Strangs - sie sind ein Jahr zusammen, bereuts verlobt und die Familie drängt sie zu heiraten.
Die Familie - wer weiß, ob sie wollen...
Wer weiß, ob es bereits die Intimität gegeben hat, so etwas zu erzählen. Ich behaupte mal, dass man solch eine Vorgeschichte erst dann erzählen kann, wenn man sich der Liebe seines Partners sicher ist - in guten wie in schlechten Tagen.
Vielleicht war sie das nicht, eben, weil sie sein Wertesystem kannte.
Sind eigentlcih arm dran - die zwei.



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