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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Abstossende im TE-Fall kommt ja rückwirkend nach dem Bekanntwerden, vorher war es nicht da. Liebst du dann nicht eher das Bild von der Frau, das in deinem Kopf entstanden ist, als die Frau als Person?

    Ja, das ist hart. Aber verliebt hat er sich wohl in eine Vorstellung, die sich jetzt umkehrt. Sonst kann ich mir den Ekel nicht erklären.
    Mag sein, so etwas ähnliches ist es vielleicht.
    Eine Form der Sicht, wie es mir sehr schwer fällt, sie nach zu vollziehen- für andere wieder mehr selbstverständlich.
    Merkwürdig, dass da die Vergangenheit offenbar mehr Bedeutung hat als die Gegenwart, auch mehr als die zur Zeit erlebte Person und die Gefühle dazu.
    Wenn Menschen so eingestellt sind, ist es natürlich weder falsch noch richtig- aber aus meiner Sicht ist das wirklich rückwärts gewandt und sehr statisch, einer Entwicklung nach vorne hinderlich und einengend. Sicher dann auch für einen offenen und lebensbejahenden Typ von selbstbewusster Frau nicht der Partner, mit dem sie langfristig glücklich werden könnte.
    Geändert von ernesto_01 (20.01.2015 um 10:56 Uhr)
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Außerdem erlebe ich gerade selbst, dass es gar nicht so prickelnd ist, mit jemandem zusammen zu sein, der bisher eine sehr geringe Anzahl von Sexualpartnern hatte.

    lg jaws
    ja, das kann auch eine Herausforderung für eine Partnerschaft sein. Hier allerdings ist noch offen, sich als Paar gemeinsam Wege zu erschließen, das auch noch ändern zu können, - sollte der Wunsch bestehen ;)
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

  3. Inaktiver User

    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    Wenn Menschen so eingestellt sind, ist es natürlich weder falsch noch richtig- aber aus meiner Sicht ist das wirklich rückwärts gewandt und sehr statisch, einer Entwicklung nach vorne hinderlich und einengend. Sicher dann auch für einen offenen und lebensbejahenden Typ von selbstbewusster Frau nicht der Partner, mit dem sie langfristig glücklich werden könnte.
    Ja, ich denke auch es passt einfach nicht.
    Daher fände ich es sinnvoll bestimmte Dinge schon in einer frühen Phase der Beziehung zu klären, um auszuloten ob es ev. Themen gibt, die unüberbrückbar sind.
    Dabei muss man ja nicht ins Detail gehen.
    Zumal es letztlich vermutlich nicht nur der TE ist, der emotional angeschlagen ist, sondern auch für sie wird es in dier Phase (schon verlobt) alles andere als lustig sein.

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    AW: Verlobte war Pornostar

    also ich habe hier teils gelesen und was manche für antworten gaben ist ja teils schon absurd. da wird alles was ein mann jemals getan hat oder tun kann bzw. man anscheinend der männerwelt zuschreibt in einen topf geworfen so als ob es nur ein abbild eines mannes gibt, das dann auf alle einmütig zurtrifft. dann wird von bigotterie gesprochen und der ersteller auf basis dieses bildnis angeklagt. gehts noch?

    nur weil es prostutition gibt oder auch schon gab heißt das nicht, dass jeder mann so etwas anziehend findet oder diese dienste in anspruch nimmt. nur weil es männer gibt, die es anscheinend irgendwie als ehre empfinden möglichst viele bettgeschichten zu sammeln heißt nicht das jeder mann das erstrebenswert findet.

    ich hätte da so wie ich jetzt bin auch ein problem wie der ersteller. und die menschen sind da nunmal unterschiedlich. manchen reicht es sex auf den reinen fleischlichen akt zu "reduzieren" oder es turnt sie sogar an, wenn es nur von einer animalischen leidenschaft lebt. andere nehmen sich ihren körper übertrieben gesagt doch noch als eine form von "tempel" der eigenen seele war und sind nicht bereit nur wegen irgendeines sextriebs ihre intimität mit jedem zu teilen, der noch irgendwie sexuell anziehend wirkt.

    außerdem haben männer und frauen da sicher ein unterschiedliches emotionales empfinden wodurch manchmal die wiedersprüche zustande kommen. zb wenn man als mann in eine frau eindringt, dann betrifft es eine äußere reibung am penis.. mit einer dusche kommt man da schon überall ran. doch wenn eine frau einen anderen in sich aufgenommen hat, dann hat das noch was viel intimeres, weil es das innere der frau betrifft. selbst wenn es dann natürliche reinigungsprozesse wie die blutung geben mag. vom sexuellen bindungsgefühl hat das dann wahrscheinlich was sehr viel demotivierenderes, wenn eine frau was weiß ich schon für penise in sich versammelt hatte. und wie gesagt ich wäre nicht mal einer, der es als mann erstrebenswert findet möglichst viele partnerinen zu haben selbst wenn es in der heutigen zeit leider in die richtung abdriftet. früher war es das andere extrem. vonwegen heiraten und selbst mit zwang auf ewig daran festhalten, sexualität komplett tabuisiert. heute krankt die gesellschaft aus meiner sicht eher in die andere richtung ab. beziehungen sind immer schnelllebiger, als junger mensch wird man direkt mit pornos zugemüllt, die überall
    zugänglich sind und nimmt dann wahrscheinlich schon extreme formen als normal hin statt die sexuellen dinge selbst langsam zu erkunden mit partnerinen, mit denen man auch erstmal zusammenbleiben will und wo sich die ersten gefühle entwickeln.

    frauen mögen vielleicht dann teils andere empfindlichere punkte haben wie nur rein das emotionale, dass man nicht mit einer vorgängerin da verglichen wird, während so manchen mann es auch noch stärker seelisch angreifen kann, wenn er erfährt wieviel vorgänger eine hatte und was sie alles körperlich mit denen getrieben hat. ob ihr das nun mit eurem horizont erfassen könnt oder nicht. ich erlebe das zumindestens bei mir so wie ich mich da hineinversetze.

    ich nehme dann den ersteller sogar noch als lieben kerl wahr, der nicht auf die an den haaren herbeigezogenen vorwürfen anspringt. wahrscheinlich würde ich mich an seiner statt wesentlich mehr aufregen über manche posts die hier teils gefallen sind. denn wenn überhaupt sehe ich eine "schuld" eher bei der freundin. sie kennen sich ein jahr reden schon über heiraten und kinder, während sie so eine polarisierende vergangenheit hat und die karten nicht auf den tisch legt. sie müsste auch wissen, dass es für manche keine leichte kost ist. man sollte immer zur wahrheit stehe. vorallem da es ja auch keine sache war, welche durch andere oder durch die umstände ihr auferzwungen wurde. dann kann man es eher verstehen, wenn eine schlimme und leidvolle erfahrung verdrängt wird, die einem zudem durch andere angetan wurde.

    doch sie findet es ja sogar in der gegenwart gesprochen im nachhinein gut und wollte die erfahrung nicht missen. dann soll sie auch mit allen konsequenzen dazu stehen !! und nicht je nachdem ob es eher ein vor- oder nachteil ist vor einem menschen, mit dem man in einer beziehung steht, ausblenden.

    der ersteller muss jetzt selbst wissen, ob er da sowohl seelisch als auch körperlich ins reine mit sich und ihr kommen kann, so dass auch sex mit ihr ausleben kann und körperliche nähe. wenn er da einfach zu sehr mit sich selbst im zwiespalt ist.. dann erinnert es mich an ein zitat das vielleicht so mancher aus dem reliunterricht kennt: "und wenn ein reich in sich selbst uneins ist, so kann ein solches reich nicht bestehen."
    Geändert von hondo1998 (20.01.2015 um 11:12 Uhr)

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Milk_ Beitrag anzeigen
    Ich bin zwar kein Mann, aber ich könnte mir auch vorstellen, daß die Aussage, das man das Penetrieren durch zwei kräftige äh....Männer besonders intensiv fand, zu Irritationen führen kann.
    Schon möglich. Aber frag den selben Mann mal, ob er sich vorstellen könnte, mit zwei Frauen ... 95 % Wahrscheinlichkeit, dass er anfinge zu sabbern.


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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von hondo1998 Beitrag anzeigen

    außerdem haben männer und frauen da sicher ein unterschiedliches emotionales empfinden wodurch manchmal die wiedersprüche zustande kommen. zb wenn man als mann in eine frau eindringt, dann betrifft es eine äußere reibung am penis.. mit einer dusche kommt man da schon überall ran. doch wenn eine frau einen anderen in sich aufgenommen hat, dann hat das noch was viel intimeres, weil es das innere der frau betrifft.
    nach diesem sexistischen Ausflug ins Mittelalter möchte ich darauf hinweisen, dass es in unserer Neuzeit bereits auch Vaginalduschen gibt.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

  7. gesperrt

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, ich denke auch es passt einfach nicht.
    Daher fände ich es sinnvoll bestimmte Dinge schon in einer frühen Phase der Beziehung zu klären, um auszuloten ob es ev. Themen gibt, die unüberbrückbar sind.
    Dabei muss man ja nicht ins Detail gehen.

    SIE hat sich diese biedere Gegend ausgesucht und SIE hat bis jetzt geschwiegen.
    Nun kam es leider zufällig raus, nicht sehr vertrauenswürdig.
    Also kann man ihm wohl jetzt schlecht einen Vorwurf machen oder?

    Zitat Zitat von Fourthhandaccount Beitrag anzeigen
    Schon möglich. Aber frag den selben Mann mal, ob er sich vorstellen könnte, mit zwei Frauen ... 95 % Wahrscheinlichkeit, dass er anfinge zu sabbern.
    Sorry, aber der Vergleich hinkt.

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    nach diesem sexistischen Ausflug ins Mittelalter möchte ich darauf hinweisen, dass es in unserer Neuzeit bereits auch Vaginalduschen gibt.
    wenn du zb den gedanken nicht nachfühlen kannst, dass es ein wunder punkt sein kann: wenn man weiß, dass eine frau einen größeren penis in der vergangenheit merhfach in sich aufgenommen hat. durch ihn erfahrungen gemacht hat in denen sie stärker ausgefüllt wurde als man selbst es tun kann.. dann kann ich dir das auch nicht erklären. bei mir ist es zumindestens ein demotivierenderer gedanklicher aspekt. aber picke dir halt selektiv irgendwelche einzelnen sachen raus, in denen du eine lücke siehst, um irgendwas entkräften zu können. ändert nur leider nichts daran wie ich das thema sehe oder fühle, weil es bei mir auch nichts mit irgendeiner moralischen programmierung zu tun hat, sondern schlicht die eigene gefühlswelt darstellen würde.

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich verstehe das auch nicht, das Vorleben meiner Partnerin geht mich doch nichts an, wenn ich mit ihr zusammen sein will, werde ich das akzeptieren müssen. Sie muss das umgekehrt ebenso handhaben, ich hätte nicht die geringste Lust mich für mein bisheriges Verhalten rechtfertigen zu müssen
    Das sehe ich ganz anders. Die Vergangenheit eines Menschen gehoert zu ihm, wie seine Augenfarbe. Alles, was er bisher erlebt hat, hat ihn gepraegt. Ich wuerde sicher nicht jedes Detail wissen wollen aber den groben Lebensweg eines zukuenftigen Ehemannes wuerde ich schon gern kennen, bevor ich ihm das Ja-Wort gebe.

    Mich wuerde es vermutlich nicht stoeren, wenn mein Partner eine Karriere als Pornodarsteller hinter sich haette. Stoeren wuerde es mich, wenn er es mir verheimlicht und ich wuerde es auf anderem Wege erfahren. Von daher kann ich den TE schon verstehen, dass er seine Einstellung zu seiner Partnerin jetzt geaendert hat. Mir wuerde das auch so gehen, wenn ich erfahren wuerde, dass mein Zukuenftiger einen dunklen Fleck in seiner Vergangenheit hat. Es gibt da durchaus Dinge, die fuer mich ein Grund zur sofortigen Trennung waeren, bzw. ein Grund, gar nicht erst eine Beziehung einzugehen.

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von hondo1998 Beitrag anzeigen
    wenn du zb den gedanken nicht nachfühlen kannst, dass es ein wunder punkt sein kann: wenn man weiß, dass eine frau einen größeren penis in der vergangenheit merhfach in sich aufgenommen hat. durch ihn erfahrungen gemacht hat in denen sie stärker ausgefüllt wurde als man selbst es tun kann.. dann kann ich dir das auch nicht erklären. bei mir ist es zumindestens ein demotivierenderer gedanklicher aspekt. aber picke dir halt selektiv irgendwelche einzelnen sachen raus, in denen du eine lücke siehst, um irgendwas entkräften zu können. ändert nur leider nichts daran wie ich das thema sehe oder fühle, weil es bei mir auch nichts mit irgendeiner moralischen programmierung zu tun hat, sondern schlicht die eigene gefühlswelt darstellen würde.
    Ich spreche Dir ja nicht Deine Gefühle ab- aber davon zu reden, wenn eine Frau Sex hat wäre es etwas anderes als wenn ein Mann das tut, muss ich das ansprechen und als Sexismus benennen dürfen.

    Merkst Du denn nicht, dass Du Dich mit obiger Aussage beinah nur auf einen Penis reduzierst? Ok, sind Deine Gefühle, Deine Einstellungen kannst Du aber überprüfen...
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