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  1. User Info Menu

    AW: Verlobte war Pornostar

    Denkfehler @Brausepaul:


    Nicht ICH gebe sie (die Familie/Freunde) auf, sondern SIE mich.


    Und wenn ich schon soweit bin, nach 1 Jahr Beziehung ein Verlöbnis einzugehen, dann wird das ja schwerwiegende Gründe haben.


    Natürlich, die Moral-Vorstellungen sind nicht nur eine gesellschaftliche Frage, sondern ist auch eine individuelle.
    Wenn es an dieser zu sehr kratzt, und man sich seinen Prinzipien und Werten infrage gestellt sieht, soll man sich distanzieren und mit der Beziehung brechen.

    Aber NICHT zum selbsternannten "Opfer" machen.


    "Nur für heute werde ich mich bemühen, einfach den Tag zu erleben - ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen."

  2. Inaktiver User

    AW: Verlobte war Pornostar

    die Entscheidung haben aber nur der TE und seine (Noch?)-Partnerin zu treffen.
    Ich finde es total hier fehl am Platz, allgemeine Moral-Regeln aufzustellen.

    Und diese Entscheidung sollte dann auch stehen auf längere Zeit.

    Ich sehe hier nicht, dass sich der TE als "Opfer" deklariert, mal von der Lüge oder Auslassung abgesehen.
    Den Vorwurf muss sich die Partnerin aber schon anhören lassen, finde ich.

  3. User Info Menu

    AW: Verlobte war Pornostar

    @Kyoto

    ich stellte keine "allgemeine Moral-Regel" auf. Im Ggenteil: ich benannte sie als "individuell".


    Den Vorwurf muss sich die Partnerin anhören, ja.
    Menschen, die Vorwürfe aussprechen, sehen sich naturgemäß als "Opfer". Mal berechtigt und manchmal auch unberechtigt.


    Worauf ich mich bezog, ist eine geplatzte Hochzeit, falls der TE sich gegen eine Fortführung der Beziehung entscheidet.
    Denn SIE wird die Vorwürfe hinterhergerufen bekommen:

    -SIE war nicht ehrlich und hat mir das verschwiegen.
    -SIE ist Schuld daran, das ich mich getrennt habe.
    -SIE hat unsere weitere Liebe verhindert und eine Ehe unmöglich gemacht.
    -SIE ist die "Schlampe" die Pornos gedreht hat und ihre wahre Sexualität und Neigung verheimlichte und mir selbst vorenthielt.


    Er wird sich als Opfer fühlen. Das ist so sicher wie das "Amen" in der Kirche.



    Und Ja...er wird sich für Schwarz oder weiß entscheiden müssen.
    Die "Wahl" hat er aber- nur vielleicht nicht die Stärke oder den Willen dazu.


    "Nur für heute werde ich mich bemühen, einfach den Tag zu erleben - ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen."

  4. Inaktiver User

    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von AleaToria Beitrag anzeigen
    Denkfehler @Brausepaul:


    Nicht ICH gebe sie (die Familie/Freunde) auf, sondern SIE mich.


    Und wenn ich schon soweit bin, nach 1 Jahr Beziehung ein Verlöbnis einzugehen, dann wird das ja schwerwiegende Gründe haben.


    Natürlich, die Moral-Vorstellungen sind nicht nur eine gesellschaftliche Frage, sondern ist auch eine individuelle.
    Wenn es an dieser zu sehr kratzt, und man sich seinen Prinzipien und Werten infrage gestellt sieht, soll man sich distanzieren und mit der Beziehung brechen.

    Aber NICHT zum selbsternannten "Opfer" machen.
    Das ist eine Frage wer den Status Quo geändert hat, nicht wer daraus die Konsequenz zieht.

    Überzogenes Beispiel:
    Wenn sich meine Freunde oder Familie von mir lossagen, weil ich mich dem Terror zugewandt habe oder in irgendeiner Weise gegen die (allgemein) akzeptierten Werte verstoße, dann kann ich es ihnen kaum vorwerfen, wenn sie sich distanzieren. ICH habe ja etwas verändert, nicht sie. Sie reagieren nur.

    Ich sehe auch nirgends das sich der TE zum Opfer macht.
    Er hat jedenfalls nichts getan oder verschwiegen, was die Beziehung gefährden könnte.
    Er sucht hier nur Denkanstöße, um sich darüber klar zu werden ob und wie er mit der Situation umgehen soll.
    Sich jetzt erstmal zurückzuziehen und das Ganze mit etwas Abstand zu betrachten finde ich durchaus sinnvoll.

    Er tut es nicht, aber nach meinem Empfinden ist er ein Opfer.
    Sie ggf. auch (je nachdem wie es weitergeht)... allerdings hätte sie sich wirklich selbst dazu gemacht.

  5. Inaktiver User

    AW: Verlobte war Pornostar

    marco polos letzter Beitrag hier war vom 12.01. Offenbar tangiert ihn das Ganze nur noch peripher.

  6. Inaktiver User

    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von AleaToria Beitrag anzeigen
    Denn SIE wird die Vorwürfe hinterhergerufen bekommen:

    -SIE war nicht ehrlich und hat mir das verschwiegen.
    -SIE ist Schuld daran, das ich mich getrennt habe.
    -SIE hat unsere weitere Liebe verhindert und eine Ehe unmöglich gemacht.
    -SIE ist die "Schlampe" die Pornos gedreht hat und ihre wahre Sexualität und Neigung verheimlichte und mir selbst vorenthielt.


    Er wird sich als Opfer fühlen. Das ist so sicher wie das "Amen" in der Kirche.



    Und Ja...er wird sich für Schwarz oder weiß entscheiden müssen.
    Wenn, stellst Du diese Vorwürfe in den Raum, obwohl Du ja gar nicht involviert bist und die Zukunft nicht kennst (ich ja auch nicht).
    Tja, na und: wenn es denn so wäre wird die Partnerin sich dessen schon wehren können.

    Übrigens werden dem TE ja auch Vorwürfe explzit gemacht.

    Und - last not least- finde ich Schwarz-weiss Denke immer unterste Schiene.

    Ach, noch was: ne Verlobung ist zur Prüfung da. Und das ist gut so.

  7. Moderation

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Na, er hat ja geschrieben, dass er jetzt erstmal in Ruhe nachdenken muss - wenn hier im Forum alle auf ihn "einquatschen" ist das keine Ruhe.

    Ich denke wir können uns alle noch ein paar Tage oder auch Wochen gedulden.
    Noch findet das reale Leben offline statt.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von AleaToria Beitrag anzeigen

    Er wird sich als Opfer fühlen. Das ist so sicher wie das "Amen" in der Kirche.
    Davon gehe ich auch aus.

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von AleaToria Beitrag anzeigen
    Er wird sich als Opfer fühlen. Das ist so sicher wie das "Amen" in der Kirche.
    Ja, wird er, und damit jegliche 'Schuld', an was auch immer, ihr überstülpen können... easy going.
    Ist die Welt schwarz/weiß?
    Sie hat auch die Wahl. Das 'es wird wahrscheinlich über andere publik werden' ist eingetreten. Und, achje, sie schämt sich nicht mal, sie steht dazu, was sie vor einem Jahrzehnt tat. Hat es 'nur' nicht selbst geoutet.
    Sie hat Pornofilme gedreht. Damals. Sonst nichts.
    Und das macht sie zur 'persona non grata'?! In einem Kreis von Moralisten? Sie kann gehen. Sie wird gehen.
    Wer sollte ihr denn sagen, dass sie zu gehen hat?
    Sie wird für sich entscheiden zu gehen, weil dort zu bleiben bedeutet, sich zu beugen. Wird sie nicht.
    Sie würde sich der Scheinheiligkeit beugen.
    Pornos konsumieren ist ok, sie zu drehen nicht.
    Der Weg ist kein leichter. Dass sie nicht den leichten Weg geht, hat sie eh schon gezeigt.
    Ich wünsche der Verlobten des TE alles erdenklich Gute.

  10. gesperrt

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von yokotoo Beitrag anzeigen
    Ich wünsche der Verlobten des TE alles erdenklich Gute.
    Dasselbe wünsche ich ebenfalls dem TE.
    Trennung ist hier wohl definitiv der beste Weg!

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