Verständlich, wobei der zeitliche Abstand hätte für mich auch keine Relvanz, egal ob 2 oder 10 Jahre.
Klar ist da viel getürkt, trotzdem ist es echter Sex vor der Kamera mit einer Vielzahl verschiedener Kerle.
Aber ok, ich bin da wohl auch nicht ganz unparteiisch.
Es ist seine Leben und seine Entscheidung.
Es geht ja nicht darum sie zu bestrafen, sondern einen Weg zu finden, der vielleicht trotzdem auf Dauer zu einer tragbaren Beziehung führt.
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Thema: Verlobte war Pornostar
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13.01.2015, 21:15Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Geändert von Inaktiver User (13.01.2015 um 21:22 Uhr)
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13.01.2015, 22:11
AW: Verlobte war Pornostar
Was ist an dieser Moralvorstellung ungewöhnlich? Du meinst also, wenn ich mir einen Porno anschaue, dann darf ich auch nichts dagegen haben, wenn es meine Frau mit 100 Leuten treibt? Und wenn ich mir nen Kriegsfilm anschaue, darf ich ja dann logischerweise auch nichts dagegen haben, wenn die ISIS in Syrien einmarschiert? Und wenn mir nen Krimi anschaue, darf ich auch nichts dagegen haben, wenn bei mir eingebrochen oder meine Tochter/Frau vergewaltigt wird?
Und was die Doppelmoral bezüglich der sexuellen Erfahrung von Männern und Frauen betrifft. Die mag es in der Gesellschaft geben, aber dass hier Frauen schon immer strenger beurteilt wurden, hat einen Hintergrund: Wir Männer können uns nie sicher sein, ob das Kind, für das wir sorgen, in Wirklichkeit nicht von uns, sondern von einem One-Night-Stand oder einem "Schattenmann" stammt. Ihr dagegen wisst immer zu 100 %, dass ihr die Mutter des Kindes seid. Das ist ein nicht unerheblicher Unterschied.
Eine andere Art von Doppelmoral wäre: ein Mann, der wenig arbeitet ist ein fauler Sack, eine Frau, die wenig arbeitet, hat ihre Work-Life-Balance gefunden
Geändert von Midnightcat (13.01.2015 um 22:26 Uhr)
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13.01.2015, 22:16Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Da bleibt mir nur süffisant und nicht pc anzumerken: Da habt Ihr Männer, wenn ihr heute noch so denkt, ganz schön Angst vor uns...
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13.01.2015, 22:36Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Jetzt mal unabhängig davon, daß ich midnightcats Ausführung zu überzeichnet halte aber bei der doch erklecklichen Anzahl von Kuckuckskindern ist das Argument an sich nicht einfach so aus der Welt zu schaffen.
Und ich weiß nicht was daran unnormal sein sollte, auch heute noch, wenn man als Mensch Angst davor hat beschissen zu werden.
Ich finde sowas für beide Geschlechter nicht süffisant wenn man erfährt, daß man betrogen wurde, egal auf welchem Lebensgebiet.
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13.01.2015, 22:43Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Bist Du auch so neutral und tolerant wenn Du mitbekämst, daß Dein Verlobter jahrelang zu Prostituierten gegangen ist, dort Gangbangs mitgemacht hätte und reihenweise sich durchgevögelt hätte?
Es gibt hier genügend Frauen (die letzten Jahre, ich suche aber nicht die Posts raus), die beispielsweise argumentierten, daß es nicht das Fremdgehen an sich war was sie abstoßend fanden, sondern der Umstand, daß eine andere Person bezahlt und damit degradiert wurde. Sie hätten leichter damit umgehen können wenn es ein Fremdgehen aus einer Verliebtheit heraus gewesen wäre.
Und so ist es mit einem Porno nichts anderes.
Nicht jedes "ausleben" kann und wird von anderen positiv gesehen, nochdazu wenn es quasi öffentlich geschieht.
Die Luft für eine Partnerschaft wird halt dünner und man benötigt einen Partner, der entweder selber in der Branche zuhause ist oder ein Gefühl wie Eifersucht nicht kennt.
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13.01.2015, 23:28
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14.01.2015, 00:21
AW: Verlobte war Pornostar
Ooch, diese Angst des männlichen Geschlechts, gleicht sich mit der Angst des weiblichen Geschlechts, das der Lebenspartner/Göttergatte mit einem Male mit sämtlichen Konsequenzen seiner einstmaligen Entscheidungen, überfordert ist und ein Doppel-Leben mit plötzlich wiederkehrenden "Solo-Status" installiert oder sie schlicht verlässt, wieder aus.
Wieviele "Unterhalts-Forderungs"-Bescheide ehemaliger außerehelicher Affairen und ihrer unehelichen Sprößlinge, mit einem Male in den ehelichen Haushalt flattern, darüber gibt es bestimmt auch Statistiken...
Hattest du @Midnightcat, an anderer Stelle nicht die Frage in den Raum gestellt, wie wohl "Frau" reagiert, wenn ihr Partner gesteht, das er mal ein Porno-Darsteller war?
Irgendwie scheint mir dieser Vergleich völlig absurd, denn "normalerweise" werden die Männer in der Porno-Industrie zu reinem Schw**-Fleisch objektifiziert und degradiert...die Gesichter kaum abgefilmt. Ist jetzt nicht so der große Wiedererkennungwert gegeben, oder? gg*
Wenn mir mein Partner von sich aus darlegt:
"Hömma Süsse, vor 10-12 Jahren hab ich Pornofilme gedreht, weil ich die Gelegenheit dazu bekam; es mir auch Spaß gemacht hat und ein bisgen Geld in meine knappe Kasse gespült hat. Kannst du damit leben?"
...dann hab ich eben die Möglichkeit und die Wahl mich zu entscheiden, obs okay für mich ist oder nicht.
Ich kann gehen oder bleiben.
Allerdings bräuchte ich persönlich auch keinen Trauschein und Gottes Segen als Zeichen, das ich "in guten,-als auch in schlechten Zeiten" meinem Partner verbunden fühle und Verbindlich bin und bleibe, sofern es nicht meine strikten "Tabus" angreift.
Nu ist der TE zufällig und von einem Dritten darauf hingewiesen worden. Nicht schön, stimmt. Da muß er jetzt mit klarkommen.
Dieses Kind ist schon in den Brunnen gefallen.
Aber ihm bleibt noch immer die Entscheidung, seine Maus zum Teufel zu schicken, oder mit ihr zusammen zu bleiben.
WENN er sich FÜR sie entscheidet, dann "gilts" aber auch.
Und im Zweifelsfall, muß er sich nach seiner eigenen Entscheidung, auch vollumfänglich evntl. Konsequenzen stellen.
Das kann dann schonmal hart am Wind entlang gehen. Aber er ist ja nicht allein, sondern Teil einer Partnerschaft, die Loyalität walten läßt und Füreinander einsteht.
Es ist sicherlich ne Risiko-Abwägungs-Sache.
Da kann man mit, oder auch nicht.
So ein Seegeltörn auf "hoher See" ist nicht für Jeden das Richtige...es braucht ne eingeschworene Mannschaft und klare Regeln, Pläne und einen Kurs nach vorne...in die gemeinsame Zukunft.
Da müssen alle an einem Strang ziehen und der Eine darf den Anderen unter keinen Umständen alleine in den Seilen hängen lassen.Geändert von AleaToria (14.01.2015 um 00:44 Uhr)
"Nur für heute werde ich mich bemühen, einfach den Tag zu erleben - ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen."
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14.01.2015, 08:28Inaktiver User
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14.01.2015, 08:49
AW: Verlobte war Pornostar
das stimmt sicher, offenbar gibt es eine Furcht vor Frauen, die sich lediglich so verwirklichen wie Männer es zu tun gewohnt sind. Frauen, mit einer von ihnen selbst definierten Sexualität, eigenen Kriterien und Ansprüchen, eigenen moralischen Maßstäben und ausgeprägten Selbstbewusstsein. Offenbar ist es das, was Befremdung auslöst.
"Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)
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14.01.2015, 09:14




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