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  1. Inaktiver User

    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von yokotoo Beitrag anzeigen
    Für ihn ist es absolut präsent. Neu. Überwältigend. Tatsache. Er realisiert auch die 10 Jahre nicht wirklich. (mein Eindruck)
    Für sie sind seither 10 Jahre vergangen. Auch, wenn diese Zeit nun wieder näher rückt, hat sie schon eine gewisse Distanz.
    Und diese Distanz fehlt ihm (noch).
    Er sieht den Sex, der aber in Wirklichkeit ein gedrehter Film ist, da ist Sperma noch nicht mal Sperma,
    Verständlich, wobei der zeitliche Abstand hätte für mich auch keine Relvanz, egal ob 2 oder 10 Jahre.
    Klar ist da viel getürkt, trotzdem ist es echter Sex vor der Kamera mit einer Vielzahl verschiedener Kerle.
    Aber ok, ich bin da wohl auch nicht ganz unparteiisch.

    Es ist seine Leben und seine Entscheidung.
    Es geht ja nicht darum sie zu bestrafen, sondern einen Weg zu finden, der vielleicht trotzdem auf Dauer zu einer tragbaren Beziehung führt.
    Geändert von Inaktiver User (13.01.2015 um 21:22 Uhr)

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Klecksfisch Beitrag anzeigen
    Die männliche Moralvorstellung kotzt mich an. Ihr guckt euch alles an, was man im Netz zu sehen bekommt, aber die eigene Frau/Freundin hat die Beine zusammenzuhalten. Ihr baggert alles an, was einen Rock tragen kann und wenn ich Frau darauf einläßt, ist sie in euren Augen eine Hure.
    Was ist an dieser Moralvorstellung ungewöhnlich? Du meinst also, wenn ich mir einen Porno anschaue, dann darf ich auch nichts dagegen haben, wenn es meine Frau mit 100 Leuten treibt? Und wenn ich mir nen Kriegsfilm anschaue, darf ich ja dann logischerweise auch nichts dagegen haben, wenn die ISIS in Syrien einmarschiert? Und wenn mir nen Krimi anschaue, darf ich auch nichts dagegen haben, wenn bei mir eingebrochen oder meine Tochter/Frau vergewaltigt wird?

    Und was die Doppelmoral bezüglich der sexuellen Erfahrung von Männern und Frauen betrifft. Die mag es in der Gesellschaft geben, aber dass hier Frauen schon immer strenger beurteilt wurden, hat einen Hintergrund: Wir Männer können uns nie sicher sein, ob das Kind, für das wir sorgen, in Wirklichkeit nicht von uns, sondern von einem One-Night-Stand oder einem "Schattenmann" stammt. Ihr dagegen wisst immer zu 100 %, dass ihr die Mutter des Kindes seid. Das ist ein nicht unerheblicher Unterschied.

    Eine andere Art von Doppelmoral wäre: ein Mann, der wenig arbeitet ist ein fauler Sack, eine Frau, die wenig arbeitet, hat ihre Work-Life-Balance gefunden
    Geändert von Midnightcat (13.01.2015 um 22:26 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Verlobte war Pornostar

    Da bleibt mir nur süffisant und nicht pc anzumerken: Da habt Ihr Männer, wenn ihr heute noch so denkt, ganz schön Angst vor uns...

  4. Inaktiver User

    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da bleibt mir nur süffisant und nicht pc anzumerken: Da habt Ihr Männer, wenn ihr heute noch so denkt, ganz schön Angst vor uns...
    Jetzt mal unabhängig davon, daß ich midnightcats Ausführung zu überzeichnet halte aber bei der doch erklecklichen Anzahl von Kuckuckskindern ist das Argument an sich nicht einfach so aus der Welt zu schaffen.
    Und ich weiß nicht was daran unnormal sein sollte, auch heute noch, wenn man als Mensch Angst davor hat beschissen zu werden.
    Ich finde sowas für beide Geschlechter nicht süffisant wenn man erfährt, daß man betrogen wurde, egal auf welchem Lebensgebiet.

  5. Inaktiver User

    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Klecksfisch Beitrag anzeigen
    Was ich deiner Freundin wünschen würde, ist ein Mann, der in der Lage ist, sich auf ein Gespräch einzulassen, in dem geklärt wird, wie Pornofilme gemacht werden. Und wenn der Mann es dann immer noch nicht versteht, dann ist es ein Glück für sie, wenn du die Beziehung beendest.
    Bist Du auch so neutral und tolerant wenn Du mitbekämst, daß Dein Verlobter jahrelang zu Prostituierten gegangen ist, dort Gangbangs mitgemacht hätte und reihenweise sich durchgevögelt hätte?

    Es gibt hier genügend Frauen (die letzten Jahre, ich suche aber nicht die Posts raus), die beispielsweise argumentierten, daß es nicht das Fremdgehen an sich war was sie abstoßend fanden, sondern der Umstand, daß eine andere Person bezahlt und damit degradiert wurde. Sie hätten leichter damit umgehen können wenn es ein Fremdgehen aus einer Verliebtheit heraus gewesen wäre.
    Und so ist es mit einem Porno nichts anderes.
    Nicht jedes "ausleben" kann und wird von anderen positiv gesehen, nochdazu wenn es quasi öffentlich geschieht.
    Die Luft für eine Partnerschaft wird halt dünner und man benötigt einen Partner, der entweder selber in der Branche zuhause ist oder ein Gefühl wie Eifersucht nicht kennt.

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Jetzt mal unabhängig davon, daß ich midnightcats Ausführung zu überzeichnet halte aber bei der doch erklecklichen Anzahl von Kuckuckskindern ist das Argument an sich nicht einfach so aus der Welt zu schaffen.
    Und ich weiß nicht was daran unnormal sein sollte, auch heute noch, wenn man als Mensch Angst davor hat beschissen zu werden.
    Lt. Evolutionsbiologen (z.B. Robin Baker: "Krieg der Spermien") soll die Angst der Männer vor Kuckuckskindern auch der Grund dafür sein, dass die Angehörigen der Frau gerne beteuern "Der sieht ja ganz wie der Papa aus"

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Ooch, diese Angst des männlichen Geschlechts, gleicht sich mit der Angst des weiblichen Geschlechts, das der Lebenspartner/Göttergatte mit einem Male mit sämtlichen Konsequenzen seiner einstmaligen Entscheidungen, überfordert ist und ein Doppel-Leben mit plötzlich wiederkehrenden "Solo-Status" installiert oder sie schlicht verlässt, wieder aus.

    Wieviele "Unterhalts-Forderungs"-Bescheide ehemaliger außerehelicher Affairen und ihrer unehelichen Sprößlinge, mit einem Male in den ehelichen Haushalt flattern, darüber gibt es bestimmt auch Statistiken...



    Hattest du @Midnightcat, an anderer Stelle nicht die Frage in den Raum gestellt, wie wohl "Frau" reagiert, wenn ihr Partner gesteht, das er mal ein Porno-Darsteller war?

    Irgendwie scheint mir dieser Vergleich völlig absurd, denn "normalerweise" werden die Männer in der Porno-Industrie zu reinem Schw**-Fleisch objektifiziert und degradiert...die Gesichter kaum abgefilmt. Ist jetzt nicht so der große Wiedererkennungwert gegeben, oder? gg*


    Wenn mir mein Partner von sich aus darlegt:
    "Hömma Süsse, vor 10-12 Jahren hab ich Pornofilme gedreht, weil ich die Gelegenheit dazu bekam; es mir auch Spaß gemacht hat und ein bisgen Geld in meine knappe Kasse gespült hat. Kannst du damit leben?"

    ...dann hab ich eben die Möglichkeit und die Wahl mich zu entscheiden, obs okay für mich ist oder nicht.
    Ich kann gehen oder bleiben.
    Allerdings bräuchte ich persönlich auch keinen Trauschein und Gottes Segen als Zeichen, das ich "in guten,-als auch in schlechten Zeiten" meinem Partner verbunden fühle und Verbindlich bin und bleibe, sofern es nicht meine strikten "Tabus" angreift.



    Nu ist der TE zufällig und von einem Dritten darauf hingewiesen worden. Nicht schön, stimmt. Da muß er jetzt mit klarkommen.
    Dieses Kind ist schon in den Brunnen gefallen.

    Aber ihm bleibt noch immer die Entscheidung, seine Maus zum Teufel zu schicken, oder mit ihr zusammen zu bleiben.
    WENN er sich FÜR sie entscheidet, dann "gilts" aber auch.

    Und im Zweifelsfall, muß er sich nach seiner eigenen Entscheidung, auch vollumfänglich evntl. Konsequenzen stellen.
    Das kann dann schonmal hart am Wind entlang gehen. Aber er ist ja nicht allein, sondern Teil einer Partnerschaft, die Loyalität walten läßt und Füreinander einsteht.

    Es ist sicherlich ne Risiko-Abwägungs-Sache.
    Da kann man mit, oder auch nicht.
    So ein Seegeltörn auf "hoher See" ist nicht für Jeden das Richtige...es braucht ne eingeschworene Mannschaft und klare Regeln, Pläne und einen Kurs nach vorne...in die gemeinsame Zukunft.
    Da müssen alle an einem Strang ziehen und der Eine darf den Anderen unter keinen Umständen alleine in den Seilen hängen lassen.
    Geändert von AleaToria (14.01.2015 um 00:44 Uhr)


    "Nur für heute werde ich mich bemühen, einfach den Tag zu erleben - ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen."

  8. Inaktiver User

    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Midnightcat Beitrag anzeigen
    Lt. Evolutionsbiologen (z.B. Robin Baker: "Krieg der Spermien") soll die Angst der Männer vor Kuckuckskindern auch der Grund dafür sein, dass die Angehörigen der Frau gerne beteuern "Der sieht ja ganz wie der Papa aus"
    Der hat wohl im Literatur-Leistungskurs zuviel interpretiert und psychologisiert...was man eben so macht, um die Seiten zu füllen. Was ein Nonsens. Wie wird man eigentlich Evolutionsbiologe?

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da bleibt mir nur süffisant und nicht pc anzumerken: Da habt Ihr Männer, wenn ihr heute noch so denkt, ganz schön Angst vor uns...
    das stimmt sicher, offenbar gibt es eine Furcht vor Frauen, die sich lediglich so verwirklichen wie Männer es zu tun gewohnt sind. Frauen, mit einer von ihnen selbst definierten Sexualität, eigenen Kriterien und Ansprüchen, eigenen moralischen Maßstäben und ausgeprägten Selbstbewusstsein. Offenbar ist es das, was Befremdung auslöst.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Midnightcat Beitrag anzeigen
    ...Wir Männer können uns nie sicher sein, ob das Kind, für das wir sorgen, in Wirklichkeit nicht von uns, sondern von einem One-Night-Stand oder einem "Schattenmann" stammt. ...
    Da gibt es einen ganz einfachen Trick. Einfach mal selbst als Mann die Verhütung absichern. Gerade wenn Mann so schlecht über ALLE Frauen denkt.

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