Jein. Ich denke auch, dass es deutlich weniger Zuschauer über das Internet gab. Allein schon die Tatsache, dass es vor 10 Jahren noch unüblicher in Deutschland war, eine Kreditkarte zu haben ... Und Kreditkarten waren damals nach meinem Kenntnisstand die einzige Möglichkeit, an die Filme zu kommen. Und in vielen Haushalte reichte die Bandbreite doch nicht, um einen Film anzusehen.
2004 klingt so "modern". Wir in Deutschland befinden uns was Internet anbelangt auch im Jahr 2015 noch in der Steinzeit. Vermutlich fragen heutige Kinder in 10 Jahren auch erstaunt, warum man dies und das nicht über den Smart-TV geschaut hat. Und werden sich wundern, dass es den noch lange nicht in jedem Haushalt gab.
Was mich eher wundert - dass die Filme noch zu sehen sind. Bei der Vielzahl an produziertem Mist sollten sie schon weg vom Fenster sein.
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Thema: Verlobte war Pornostar
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13.01.2015, 16:03
AW: Verlobte war Pornostar
Geändert von Fourthhandaccount (13.01.2015 um 16:20 Uhr)
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13.01.2015, 16:26Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat sie mit 19 angefangen. Nun ist sie Anfang 30, vor 10 Jahren aufgehört, also etwa 2 Jahre im Geschäft gewesen, so Pi mal Auge.
Egal .... tja, naiv oder nicht weit genug gedacht ... oder gar nicht gedacht.
Das sollte mal bei manchen Sachen vielleicht vorher besser tun.
Stimmt, aber es dürfte kalr sein das es Gesprächsstoff ist, oder?Ohoh... wer Pornos im Netz treiben hat, ist aber doch kein Freiwild. Sicher nicht im Freundeskreis.
Finde ich eigentlich nicht.Wer sie dort erkannt hat, hätte zu ihr gehen können, verifizieren sozusagen. Sind doch alle erwachsen, denk ich.
Ich weiß gar nicht, wie ich mir das vorzustellen habe: he, Marco, sachmal, weißte eijentlich, datt ding Fründin ... olala.
Und er sacht sich dann ohweh, erstmal checken, ob das stimmt?
Da stimmt doch schon was nicht. Ich mein, wenn jemand so etwas über meine Verlobte sagt, dann... guck ich erstmal Pornos? Bevor ich sie darauf anspreche? Nicht wirklich oder? So aber geschehen.
Ich hätte vermutlich auch erstmal gedacht ... nein, kann nicht sein ... und gehofft das sie es nicht ist, bevor ich ihr "unterstelle" mir ihre Pornovergangenheit verheimlicht zu haben.
Ja, das kann gut sein, mit heute kann man es wohl nicht vergleichen.
Aber sooo steinzeitmäßig war es medial nun auch nicht mehr.
Schwer zu glauben das sie gedacht hat bei etwa 2 Jahren Tätigkeit im buiseness würden alle Filme im Laufe der Zeit verschwinden, zumal ich vermute es waren einige in diesem Zeitraum.
PS: Ja, die Chance das sie bei der Masse an Filmen irgendwann darin untergehen steigt natürlich.Geändert von Inaktiver User (13.01.2015 um 16:48 Uhr)
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13.01.2015, 16:27
AW: Verlobte war Pornostar
Das finde ich mal eine sehr gute Überlegung. Ich habe beim Mitlesen bislang immer mal so gedacht, es wäre vielleicht einfach etwas unreif oder unausgegoren, aus der Vergangenheit des Partners ein Problem zu konstruieren. So herum aber kann ein Schuh daraus werden, weil die gefühlten Schwierigkeiten ja mehr mit Dir selbst denn mit ihr zu tun haben.
So sag ich mal: auf einem guten Weg."Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)
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13.01.2015, 17:25
AW: Verlobte war Pornostar
Zwischen Gesprächsstoff sein und es spielt wohl kaum noch ne Rolle, es einer Person (hier dem Verlobten) zu erzählen, sehe ich schon noch einen Unterschied. Es ist ja nicht so, dass alle Welt alle Pornos präsent hat.
Da fällt mir ein, dass die Nachfrage doch das Angebot regelt. Stimmt die Nachfrage nicht, muss Werbung her oder ein anderes Produkt. Es gibt also eine Relation Pornokonsum : Pornofilmart. Und der Preis spielt eine Rolle.
Und wenn ein Nachfragender sich über die das Angebot Bietenden stellt, wäre mein Gesprächsbedarf schon gedeckt.
Sehe ich anders. Ein Freund teilt mir etwas Unglaubliches und Definitives über meinen Partner mit, dann ist das Ansprechen des Partners mein erster Schritt. Vertrauen ist der erste Weg. Von einem Geheimnis erfahren, im Vertrauen, wenn auch bisher unausgesprochen, enthebt jeder Unterstellung.
Die zwei können u.a. die Gründe besprechen. Wenn auch von außen angeregt.
Wirklich geschockt war er erst, nachdem er die Filme gesehen hat. Sie hätte evtl versucht, ihm das zu ersparen. Obwohl ich nicht wirklich glaube, dass er es gelassen hätte.
Sie möchte also bitte mit unter 20 den Rundumüberblick haben, und er gibt mit über 30 dem ersten Impuls nach? Irgendwas ist hier schief.
Und nochmal, ich sehe die größte Schwierigkeit in der Vermischung von Realität und Fiktion.
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13.01.2015, 17:53Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Stimmt, wobei die beiden Zitate aus dem Zusammenhang gerissen sind

Preise spielen ja kaum noch eine Rolle, da vieles mittlerweile im Internet frei verfügbar ist.Da fällt mir ein, dass die Nachfrage doch das Angebot regelt. Stimmt die Nachfrage nicht, muss Werbung her oder ein anderes Produkt. Es gibt also eine Relation Pornokonsum : Pornofilmart. Und der Preis spielt eine Rolle.
Und wenn ein Nachfragender sich über die das Angebot Bietenden stellt, wäre mein Gesprächsbedarf schon gedeckt.
Ich habe im übrigen vor einer Weile einen Bericht gelesen, dass knapp unter 30% der Konsumenten mittlerweile weiblich sind, mit steigender Tendenz. Sie bevorzugen allerdings meist andere Kategorien als Männer.
Vielleicht finde ich den Artikel noch.
Ja, Vertrauen ... hat sie ihm aber auch nicht unbedingt entgegengebracht, oder?Sehe ich anders. Ein Freund teilt mir etwas Unglaubliches und Definitives über meinen Partner mit, dann ist das Ansprechen des Partners mein erster Schritt. Vertrauen ist der erste Weg. Von einem Geheimnis erfahren, im Vertrauen, wenn auch bisher unausgesprochen, enthebt jeder Unterstellung.
Möglich, wobei ich nicht glaube das ihn exzessive Promiskuität ausserhalb der Branche völlig kalt gelassen hätte. Mich hätte es das jedenfalls nicht, aber das ist eine andere Frage, die hier nicht relevant ist.Und nochmal, ich sehe die größte Schwierigkeit in der Vermischung von Realität und Fiktion.
Ich glaube auch das es ein Unterschied ist sich in so einem Fall den Film anzusehen oder darin die Hauptrolle zu spielen, meinst du nicht?
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13.01.2015, 18:27
AW: Verlobte war Pornostar
Kann man ja nachlesen. Ich meine, auch wenn die Filme frei erhältlich sind, macht es dennoch einen Unterschied, ob ich es bei einem Freund zum Gesprächsstoff mache oder nicht.
...
Was meinst du? Quid pro quo? Nee, ne.
Ja, Vertrauen... ist so ne Sache... hat was mit Wohlwollen zu tun, auch und gerade bei brisanten Themen.
Jetzt kennt er einen weiteren Teil von ihr, jetzt geht es darum, wie er leben möchte.
Es ist sein Leben.
Klar.
Es gibt den Satz: wer die Wahrheit sucht, darf nicht erschrecken, wenn er sie findet.
Auch er hätte vorher nachdenken können/müssen...
Es genügt: der XY hat mir gerade das und das erzählt, ich kann das gar nicht glauben.
Er hätte ihr ansehen können, dass da was dran ist.
Dann wäre es an ihr gewesen, sich zu äußern, zu Gründen fürs Handeln und fürs Verschweigen.
Und dazu, ob es ne gute Idee ist, sich im Schockzustand einen Teil anzusehen.
Und nochmal: Marco ist von der Rolle, weil und wie sie da mitspielte, und eher nicht, weil sie es bisher nicht erwähnt hat.
Und für ihn ist das, so scheint es für mich jedenfalls, 'gefühlt' kein Film, sondern real life.
Es ist eindeutig sein Problem, nicht ihres.
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13.01.2015, 19:01Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Ach, gilt Vertrauen nur einseitig?
Beziehungen funktionieren meiner Erfahrung nach nur bei beiderseitigem Vertrauen.
Nee nee, man sollte jetzt nicht die Rollen vertauschen.Es gibt den Satz: wer die Wahrheit sucht, darf nicht erschrecken, wenn er sie findet.
Auch er hätte vorher nachdenken können/müssen...
...
Und dazu, ob es ne gute Idee ist, sich im Schockzustand einen Teil anzusehen.
Das er die Wahrheit wissen möchte, über etwas doch ziemlich elementares, dass sie ihm verheimlicht hat, kann man ihm ja wohl schlecht ankreiden, zumal es (wie du ja selbst sagst) im Schockzustand war.
Mag sein, wobei ich weiterhin der Ansicht bin das es ziemlich unfair war diesen Abschnitt ihres Lebens zu unterschlagen. In einer frühen Phase, in der seine Gefühle noch nicht so stark waren, das er sie heiraten wollte, wäre sein Gefühlschaos wohl weniger stark.Und nochmal: Marco ist von der Rolle, weil und wie sie da mitspielte, und eher nicht, weil sie es bisher nicht erwähnt hat.
Und für ihn ist das, so scheint es für mich jedenfalls, 'gefühlt' kein Film, sondern real life.
Es ist eindeutig sein Problem, nicht ihres.
Ja, aktuell ist es sein Problem, wobei es wohl auch für sie zum Problem werden könnte.
Sie ist aber der Auslöser.
Man kann ihm wohl schlecht vorwerfen das er ein Problem damit hat, wenn er von ihrem früheren Lebenswandel erfährt. Das konnte er ja nicht ahnen.
Und das ihr Statement dazu (ich hatte Spaß daran) sich nicht unbedingt wie ein Film oder eine Rolle anhört, finde ich auch nicht grade hilfreich.
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13.01.2015, 20:02
AW: Verlobte war Pornostar
*hust*
ich antworte auf die Zitate, in diesem Fall kam von dir:
Ja, Vertrauen ... hat sie ihm aber auch nicht unbedingt entgegengebracht, oder?
und von mir:
Was meinst du? Quid pro quo? Nee, ne.
weil ich es so verstand: sie hat sich ihm nicht anvertraut, dann kann er das ja auch mal locker angehen.
OK. Ende Erklärbär.
Und es wird doch nur mit Wasser gekocht. Sie hat nicht gemordet oder vergleichbare Kapitalverbrechen begangen.
Sie hatte vor 10 Jahren (für sein Verständnis viel zu heftigen) Sex mit mehreren Männern vor einer Kamera.
Das ist Fakt. Und klar ist das heftig, gerade im ersten Moment. Das kann er jetzt auf alle Zeit verdammen oder zurück auf den Boden kommen. Macht er ja auch, er möchte in Ruhe mit sich ins Reine kommen. Das zieht ja auch in ihm Kreise.
Und erst dann ist ein standing nach außen möglich.
Ich habe gelernt, dass niemand perfekt ist. Es mag unfair sein, weißt du, wir kennen ihre Hintergründe gar nicht.
Wohlwollend betrachtet hat sie ihn vor einer Erkenntnis geschützt, und sie hat vor 10 Jahren damit für sich abgeschlossen.
Es lässt sich nicht ungeschehen machen. Vielleicht dachte sie, es könnte ja auch nicht bekannt werden, und je mehr Zeit verging, umso schwieriger wurde es, das Thema anzusprechen.
Lies mal die ersten posts von Marco.
Da geht es nicht um Verschweigen, sondern um... das ist mit mir anders, was, wenn sie das wieder will... mich lächelt sie genau so an ... pure Fassungslosigkeit ob der Drehhandlungen.
Zweifel kann er sich nur selbst nehmen, das liegt in seiner Verantwortung. Vertrauen schenkt man und bekommt man geschenkt.
Nicht sie ist der Auslöser, feiner Unterschied, ihr Verhalten vor 10 Jahren ist der Auslöser.
Es könnte zu ihrem Problem werden, wenn Marko Schluss macht (obwohl beide zusammen sein wollen), weil er die Bilder nicht aus dem Kopf bekommt, da ist sein Problem.
Wenn sie sagt, sie hatte Spaß daran, dann kann das stimmen. Oder auch nicht. Oder auch nicht pauschal.
Sie sollte so wenig Details wie möglich, so viele wie nötig angeben.
Sagt sie, es hat keinen Spaß gemacht, würde diese Aussage alles noch einen Tacken verschlimmern.
Marco fragt sich: warum? warum sie? warum sie und warum das?
Antwort: das war so. Kann er mit leben oder eben nicht.
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13.01.2015, 20:42Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Ok, wir drehen uns scheinbar irgendwie im Kreis

Wohl wahr, es gibt natürlich schlimmeres.Und es wird doch nur mit Wasser gekocht. Sie hat nicht gemordet oder vergleichbare Kapitalverbrechen begangen.
Sie hatte vor 10 Jahren (für sein Verständnis viel zu heftigen) Sex mit mehreren Männern vor einer Kamera.
Das ist Fakt. Und klar ist das heftig, gerade im ersten Moment. Das kann er jetzt auf alle Zeit verdammen oder zurück auf den Boden kommen. Macht er ja auch, er möchte in Ruhe mit sich ins Reine kommen. Das zieht ja auch in ihm Kreise.
Und erst dann ist ein standing nach außen möglich.
Wobei ich das (aber das ist nur meine persönliche Meinung) schon ziemlich heavy finde, ganz egal wie lange es her ist. Aber das er sich eine Auszeit nimmt halte ich auch für das Beste.
Nein, das erwartet auch niemand.Ich habe gelernt, dass niemand perfekt ist. Es mag unfair sein, weißt du, wir kennen ihre Hintergründe gar nicht.
Wohlwollend betrachtet hat sie ihn vor einer Erkenntnis geschützt, und sie hat vor 10 Jahren damit für sich abgeschlossen.
Na ja ... das ist aber schon eine sehr wohlwollende Auslegung ihres Schweigens.
Ich gebe zu, es triggert mich. Ich habe mal auch mal in jemandem sehr getäuscht, der mir viel bedeutete.
Das war verdammt schmerzhaft (nein, sie war nicht in der Pornobranche
)
Tja, das stimmt.Es lässt sich nicht ungeschehen machen. Vielleicht dachte sie, es könnte ja auch nicht bekannt werden, und je mehr Zeit verging, umso schwieriger wurde es, das Thema anzusprechen.
Lies mal die ersten posts von Marco.
Da geht es nicht um Verschweigen, sondern um... das ist mit mir anders, was, wenn sie das wieder will... mich lächelt sie genau so an ... pure Fassungslosigkeit ob der Drehhandlungen.
Zweifel kann er sich nur selbst nehmen, das liegt in seiner Verantwortung. Vertrauen schenkt man und bekommt man geschenkt.
Ich wünsche ihm das er die - für sich - richtige Entscheidung trifft.
Wo ist der Unterschied und welche Rolle spielt die Zeit?Nicht sie ist der Auslöser, feiner Unterschied, ihr Verhalten vor 10 Jahren ist der Auslöser.
Aber das kann man natürlich sehen wie man will.
Ja, muss er wohl oder auch nicht.Es könnte zu ihrem Problem werden, wenn Marko Schluss macht (obwohl beide zusammen sein wollen), weil er die Bilder nicht aus dem Kopf bekommt, da ist sein Problem.
Wenn sie sagt, sie hatte Spaß daran, dann kann das stimmen. Oder auch nicht. Oder auch nicht pauschal.
Sie sollte so wenig Details wie möglich, so viele wie nötig angeben.
Sagt sie, es hat keinen Spaß gemacht, würde diese Aussage alles noch einen Tacken verschlimmern.
Marco fragt sich: warum? warum sie? warum sie und warum das?
Antwort: das war so. Kann er mit leben oder eben nicht.
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13.01.2015, 20:56
AW: Verlobte war Pornostar
Wenn sie der Auslöser ist, greift das sie als Person an.
Es geht um ihr Verhalten, das kann man kritisieren, aber nicht persönlich werden/nehmen.
Für ihn ist es absolut präsent. Neu. Überwältigend. Tatsache. Er realisiert auch die 10 Jahre nicht wirklich. (mein Eindruck)
Für sie sind seither 10 Jahre vergangen. Auch, wenn diese Zeit nun wieder näher rückt, hat sie schon eine gewisse Distanz.
Und diese Distanz fehlt ihm (noch).
Er sieht den Sex, der aber in Wirklichkeit ein gedrehter Film ist, da ist Sperma noch nicht mal Sperma,



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