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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Rotweinliebhaberin Beitrag anzeigen
    Was disqualifiziert eine Frau mit "ausgiebigem Sexualleben"?
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kann dir keine rationale Erklärung geben, es ist nur ein Gefühl.
    ... Ab einem gewissen Punkt verliert dieser Mensch für mich den körperlichen Reiz, wenn ich weiß das ich die Kerbe Nummer nnn in ihrem Bettpfosten wäre,
    Ich hatte auch vor einiger Zeit darüber nachgedacht, warum es mich so triggert, dass ein Ex seine Partnerschaften so oft wechselt. Für mich ist es weniger der sexuelle Faktor, sondern mehr der emotionale. Ich hab das Gefühl bekommen, dass ich für ihn austauschbar war und als Mensch nicht von Bedeutung.

    Die von Brausepaul so treffend genannte "Kerbe im Bettpfosten" ist natürlich auch ein Faktor, der in diesem Zusammenhang schmerzt. Die sich daraus ergebene sexuelle Erfahrung war für mich ja ein netter Bonus. Und gewisse Sonderwünsche hätte ich bei Nichtgefallen eh nicht mitgemacht.

    Zitat Zitat von yokotoo Beitrag anzeigen
    Sie hätte es erwähnen können, er hätte die Filme nicht ansehen müssen, b e v o r er mit ihr spricht.
    Beides lässt sich nicht mehr ändern, denn es passierte in der Vergangenheit.
    Z.Z. bestätigen sich die Vorurteile, die s i e hatte, weil er sie bedient.
    Wenn sie früher mit ihm gesprochen hätte, würde er die Filme wahrscheinlich nicht kennen. Sie hätte ihm ja den Künstlernamen (oder wie das heißt) nennen müssen. Und das hätte ich an ihrer Stelle nicht getan.

    Er wäre somit jetzt geschockt über die Tatsache, hätte aber keine Bilder vor Augen.

    Aber das ist eh alles nur hätte-wäre-wenn...

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Sevilla1975 Beitrag anzeigen
    Die von Brausepaul so treffend genannte "Kerbe im Bettpfosten" ist natürlich auch ein Faktor, der in diesem Zusammenhang schmerzt. Die sich daraus ergebene sexuelle Erfahrung war für mich ja ein netter Bonus. Und gewisse Sonderwünsche hätte ich bei Nichtgefallen eh nicht mitgemacht.
    Verstehe ich nicht ganz. Es sagt doch nur etwas über die Vergangenheit aus.
    Und hier im thread geht es um eine damals 19jährige, die von ihrer sexuellen Erfahrung nicht erzählte.



    Zitat Zitat von Sevilla1975 Beitrag anzeigen
    Wenn sie früher mit ihm gesprochen hätte, würde er die Filme wahrscheinlich nicht kennen. Sie hätte ihm ja den Künstlernamen (oder wie das heißt) nennen müssen. Und das hätte ich an ihrer Stelle nicht getan.

    Er wäre somit jetzt geschockt über die Tatsache, hätte aber keine Bilder vor Augen.
    Das ist die Denkweise von Marc0Polo. Und sie ist falsch.
    Es lag allein in seiner Verantwortung und nicht in ihrer, nach dem Gespräch mit dem Freund zuerst mit ihr zu sprechen oder sich zwei Filme anzusehen, in seinem Fall sogar anzutun.

  3. VIP

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Ich bitte darum, hier nicht über den Wahrheitsgehalt der Geschichte zu spekulieren, da das, wie allgemein bekannt sein dürfte, vom Forenbetreiber nicht gewünscht ist.

    Dank und Gruß
    Halo - Moderation
    "You should never be a bystander."
    Roman Kent


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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von yokotoo Beitrag anzeigen
    Verstehe ich nicht ganz. Es sagt doch nur etwas über die Vergangenheit aus.
    Und hier im thread geht es um eine damals 19jährige, die von ihrer sexuellen Erfahrung nicht erzählte.
    Mein Post hat auch nicht viel mit der Freundin zu tun. Im Thread kam kurzfristig die Diskussion auf, ob man mit einer bewegten Vergangenheit des Partners umgehen könnte. Nicht unbedingt bezogen auf eine Porno-Vergangenheit.

    Das ist die Denkweise von Marc0Polo. Und sie ist falsch.
    Es lag allein in seiner Verantwortung und nicht in ihrer, nach dem Gespräch mit dem Freund zuerst mit ihr zu sprechen oder sich zwei Filme anzusehen, in seinem Fall sogar anzutun.
    Nein das war meine Aussage und auch meine Denkweise.

    Ich hab ihn auch schon früher im Thread gefragt, warum er nicht zuerst mit seiner Freundin gesprochen hat.

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Sevilla1975 Beitrag anzeigen
    Mein Post hat auch nicht viel mit der Freundin zu tun. Im Thread kam kurzfristig die Diskussion auf, ob man mit einer bewegten Vergangenheit des Partners umgehen könnte. Nicht unbedingt bezogen auf eine Porno-Vergangenheit.
    Ok, es geht ja auch nicht um die Anzahl von Liebhabern. Das wird hier m.E. zu oft vermischt. Es geht nicht um vergangene Lieben. Sondern um die Fähigkeit, sich in dieses Geschäft 'Porno' einzubringen. Sie war Darstellerin, er schreibt im Titel 'Star', sie ist es schon lange nicht mehr.

    Zitat Zitat von Sevilla1975 Beitrag anzeigen
    Nein das war meine Aussage und auch meine Denkweise.

    Ich hab ihn auch schon früher im Thread gefragt, warum er nicht zuerst mit seiner Freundin gesprochen hat.
    Es ist auch seine Denkweise. Möglicherweile war er schockiert über die Nachricht, aber sich hinzusetzen und zu 'überprüfen', ob die Aussage des Freundes zutrifft oder aber zunächst die für mich weit bessere, vertrauensvollere und wichtigere Vorgangsweise, nämlich sie ins Vertrauen zu ziehen, kommt mir hier zu kurz.
    Dass Marco jetzt diese Bilder im Kopf hat, ist er selbst schuld und nicht sie. Nicht, weil sie diese Filme drehte, bringt ihm die Bilder in den Kopf, sondern, dass er sie sich ansah.
    Der Aspekt, was wohl die Leute dazu sagen könnten, wohl am ehesten die Männer des Umfelds, spielt auch eine große Rolle.
    Und dahin will ich mit dem: steh zu ihr oder nicht, ganz oder gar nicht.
    Außenwirkung steht über Partnerschaft?
    Marco ist mit sich noch gar nicht im Reinen, das ist aber sein Ding, nicht ihrs.

    PS Die Zweifel, die er hegt, ob sie wirklich damit abgeschlossen hat, d.h. ob die Möglichkeit besteht, dass sie 'aus Langeweile' quasi rückfällig werden könnte, finde ich, zeigen sehr deutlich, dass ihm das Vertrauen in sie fehlt. Wegen einer Art zu arbeiten (nicht, zu leben), die sie vor 10 Jahren abschloss.
    Geändert von yokotoo (08.01.2015 um 22:31 Uhr) Grund: PS

  6. Inaktiver User

    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Rotweinliebhaberin Beitrag anzeigen
    ..... weil Frau mit sehr viel Sex-Erlebnissen vielleicht eher schockt als ein Mann mit ähnlichen Mengen.
    Ich mache da keinen Unterschied, nur bei Männern interessiert es mich verständlicherweise nicht sonderlich.

    Zitat Zitat von Sevilla1975 Beitrag anzeigen
    Die sich daraus ergebene sexuelle Erfahrung war für mich ja ein netter Bonus.
    Hätte für mich z.b. keine Relevanz.
    Menschen sind unterschiedlich. Es kann auch nett sein individuell zu erkunden was gefällt.
    Aber das ist Geschmackssache

    Zitat Zitat von yokotoo Beitrag anzeigen
    Verstehe ich nicht ganz. Es sagt doch nur etwas über die Vergangenheit aus.
    Das sehe ich nicht so.
    Natürlich können Menschen sich ändern und weiterentwickeln
    Trotzdem ist ein Mensch nicht zuletzt das Ergebnis seiner Biographie.
    Sie prägt das Wesen und macht jemandem zu dem, der er jetzt ist.
    Die Gegenwart ist immer das Ergebnis der Vergangenheit, was natürlich auch positiv sein kann.

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das sehe ich nicht so.
    Natürlich können Menschen sich ändern und weiterentwickeln
    Trotzdem ist ein Mensch nicht zuletzt das Ergebnis seiner Biographie.
    Sie prägt das Wesen und macht jemandem zu dem, der er jetzt ist.
    Die Gegenwart ist immer das Ergebnis der Vergangenheit, was natürlich auch positiv sein kann.
    Ok, dann gehört die Frage nach der Motivation bei ihr vor 10 Jahren dazu. Der Motivation, es zu tun, wie, es zu lassen.
    Die Antworten von ihr genügen Marco aber nicht. Er ist voller Zweifel, verständlich, daher auch die angedachte Auszeit, da man Entscheidungen nicht impulsiv treffen sollte.
    Geprägt von ihrer Vergangenheit war sie aber auch vor 10 Jahren schon.

  8. gesperrt

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Vergangenheit istv ein Teil des Menschen, ein sehr prägender sogar. MMn kann man nicht die Vergangenheit als von der Gegenwart komplett abgetrennt betrachten

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    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von Marc0polo Beitrag anzeigen
    Ich lehne es grundsätzlich ab Menschen zu benutzen
    sehr löblich. ich nehme an, dass du hier auf das instrumentalisierungsverbot referierst, das da gebietet, den subjektstatus des anderen, d.h. dessen verfügungsgewalt über sich selbst anzuerkennen, statt ihn zum bloßen objekt zu degradieren.
    wenn diese annahme zutreffend ist, handelt es sich bei untenstehendem zitat m.e. NICHT um ein benutzen in diesem sinne. die selbstbestimmte entscheidung, sich devot bzw. passiv gebärdend den aktivitäten anderer auszusetzen, verleiht dem "benutzen" einen 'als ob'-status, denn in wirklichkeit wird der passive part eben nicht allein für eigene zwecke "benutzt", sondern zugleich wunschgemäß behandelt.

    wenn solches geschehen regieanweisungen (unbesehen persönlicher wunscherfüllung) folgt, dann kann von einer asymmetrie zwischen den akteueren ebenfalls nicht die rede sein, insofern alle darsteller gleichermaßen (anweisungen) ausführende sind.

    und sie hat sich genüsslich benutzen lassen. Sie hat sich für Geld von x-beliebigen Typen benutzen und wegwerfen lassen und hat es auch noch genossen.

  10. Inaktiver User

    AW: Verlobte war Pornostar

    Zitat Zitat von yokotoo Beitrag anzeigen
    Jeder Mensch hat ein Recht auf seine eigene Sexualität, und niemand ist verpflichtet, über seine Vergangenheit Auskunft zu geben. Er/Sie kann, muss aber nicht. Die Bedenken, die Deine Verlobte hat, wenn sie an die gesellschaftliche Reaktion auf ihre Pornodarstellervergangenheit denkt, bewahrheiten sich nun gerade bei dem ihr Nächststehenden, bei Dir.
    Ein bisschen erinnert mich die Diskussion hier an erschütterte Eltern, die erfahren, ihr Sohn ist homosexuell. (Und die Reaktion bei lesbischen Töchtern ist vergleichsweise harmlos, ein Schelm, der Böses dabei denkt)
    Ein bisschen, denn auch da spielt vor allem die eigene Wertvorstellung eine Rolle und nicht die Tatsache als solche.
    Wenn ich liebe, dann liebe ich. Das geht ganz oder gar nicht. Ich liebe (und verlobe mich) und dann erfahre ich etwas, das nicht in mein Weltbild passt bzw, passen will.
    Sie hätte es erwähnen können, er hätte die Filme nicht ansehen müssen, b e v o r er mit ihr spricht.
    Beides lässt sich nicht mehr ändern, denn es passierte in der Vergangenheit.
    Z.Z. bestätigen sich die Vorurteile, die s i e hatte, weil er sie bedient.
    Ich lese außer der Abscheu beim TE eine Verwunderung, die er als Täuschung wertet, die so aber nicht stattgefunden hat.
    Sie hat vor einem Jahrzehnt damit abgeschlossen. Es gibt unglaublich viele Menschen, die ihrem Partner etwas vorenthalten.
    Als Begründung gilt sehr oft, Angst vor Verlust des Partners.

    Du, MarcOPolo, kannst nun zu ihr stehen oder nicht. Auch das geht nur ganz oder gar nicht.
    Dafür musst Du für Dich allein klären, welche Gefühle da wirklich bei Dir sind. So komme ich auf das Forum 'Eifersucht'.
    Und das piekt mich ganz besonders in diesem Zusammenhang, denn Eifersucht hat allein mit Dir zu tun und gar nichts mit ihr.
    Dir fehlt daher Vertrauen in Dich selbst, den Grund dafür suchst Du aber bei ihr, und was für einen hast Du nun gefunden?

    Pornofilme sind Arbeit, kein Vergnügen, sollte sie es aber als nicht ganz so unangenehm erlebt haben, umso besser für sie.
    Dein 'Urteil' über sie als Mensch ist sehr hart, und gerade weil Du sie liebst, fehlt mir das wirkliche Wohlwollen, das Verstehen-wollen.
    Wenn Du eine Auszeit nimmst, dann ganz sicher ohne auch nur eine Sekunde dieser Filme anzuschauen.
    Schau nicht zurück, schau aufs Hier und Jetzt, auf Dich und Deine Gefühle.
    Die Be-Wertung von außen sollte kein Maßstab sein zu dem Menschen, den Du liebst.

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