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Thema: Verlobte war Pornostar
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08.01.2015, 15:33
AW: Verlobte war Pornostar
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08.01.2015, 15:46Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Darum ja auch Eifersucht.
Ihr steht da alle so drüber. Aber vielleicht könnt ihr mal in Euch gehen. Wenn ihr Filme findet von eurem Partner, wo er mit vielen wunderschönen, braunen Brasilianerinnen mit gigantischer Oberweite gaaaaanz viel Spaß hat und bei euch zu Hause ist Normalosex.....
Wenn ihr das so wegstecken könnt, dann habe ich wirklich alle Achtung vor euren Selbstwertgefühl.
Ich hätte es nicht.
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08.01.2015, 15:55
AW: Verlobte war Pornostar
Jetzt wird der TE zu einem komplexbeladen Rassisten gemacht.
Den Schuh soll er sich gar nicht abziehen.
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08.01.2015, 16:25
AW: Verlobte war Pornostar
Danke für den Hinweis. Auf so einn Lebensweg (bezogen auf die Erkrankung) kann man gut verzichten.
Ich muss sagen, ich hab gerade mal die junge Frau gegoogelt, die hier im Thread genannt wurde. Und hab mal in so einen Film reingeschaut.
Mir haben wenige Minuten gereicht. Und ohne Ton. Ich kenne mich zum Glück nicht aus.
Also wenn ich einen Partner hätte, von dem ich über eine solche Vorgeschichte erfahren würde, wäre meine Entscheidung klar. Das ist doch nur Massenv...ln, mehr nicht. Und dass er da mit gemacht hätte, wäre mein K.O.-Kriterium. Es tut mir leid, aber bei mir hält sich das Mitleid mit der Freundin des TE in Grenzen. Für mich ist das Austesten der Grenzen nur ein Grund, um von der Geldgier abzulenken. Was anderes seh ich in solchen Filmen nicht. Die Frauen werden nicht mißbraucht, sie geben sich dafür her.
Und wenn ich wüsste, dass mein Partner mit vielen superschlanken, vollbusigen (bei der Oberweite kann ich durchaus mithalten) diese Filme gemacht hätte, wäre Schluß. Nicht weil die Frauen toll waren, sondern weil solche Spielchen speziell sind. Auch wenn es 10 Jahre her wäre.
Wie ich oben schon schrieb, kann ich auch mit einer hohen Anzahl an Vorgängerinnen schwer umgehen. Aber diese Filmchen sind eine ganz andere Liga.Geändert von Sevilla1975 (08.01.2015 um 18:29 Uhr)
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08.01.2015, 17:03Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Ich habe den Eindruck, es gibt hier zwei Sichtweisen auf diese Geschichte,
- die einen, die sagen, ist x Jahre her, war sowieso ein Job, sie hat sich ausgetobt,
man kann sowas und Privates und Gefühle trennen, whatever-
und sie ist jetzt der Mensch, den der TN kennt.
- die anderen, die das anders empfinden, sagen, eine solche ausgelebte Sexualität geht für sie über das emotional Erträgliche hinaus, aus verschiedenen Gründen. Sei es Eifersucht, sei es die Erschütterung über sexuelle Beliebigkeit usw.
Wäre unsere Diskussion für Dich eine andere, wenn es viele weiße Männer gewesen wären?
Für sie war das Ganze keine große Sache. Sie sagt sie hatte Spaß und hat dabei noch eine Menge Geld verdient. Sie wollte damals ihre Grenzen austesten und möglichst viel erleben.Frage Dich mal, wie Du das empfindest.Erst als das mit den Videos im Internet immer mehr aufgekommen ist hat sie Angst bekommen. Da hat sie dann geahnt, dass dies später noch Auswirkungen haben könnte.
Jetzt ist sie viel unsicherer und verstörter als früher weil jeder es theoretisch sehen kann oder schon gesehen haben könnte.
Sie ist also nicht verstört wegen dem was sie gemacht hat sondern wegen der möglichen Reaktion der anderen Leute.
Ich kann für mich klar sagen, daß es die Sache ansich wäre, die mich stören würde.
Wenn es nur "um die Leute" geht, könnt Ihr da vielleicht was tun,
wenn es um Dich geht, wird es schwieriger.
Ein komplett anders gelebtes Leben vor ihm-
letztlich sogar ein Kontrastprogramm.
Ich frage mal ganz naiv und auch provozierend, wenn es ihr früher Spaß gemacht hat, Sex mit mehreren Männern gleichzeitig zu haben, warum jetzt nicht mehr?
Ist das eine Angst oder Sorge von Dir?
Das sich das wieder ändert?
Du schreibst es ja:
Ist das glaubhaft? Wenn ich Sex mit vielen Männern toll finde, was würde mich denn dann davon abhalten, das weiter zu wollen oder zumindest davon zu träumen?
Befürchtest Du, das Solide- Du- wird ihr irgendwann nicht mehr reichen?
Eine traurig-zutreffende Bilanz.Deshalb belasten sie ihre damaligen Handlungen auch nicht direkt. Die Belastung kommt durch die Reaktion ihrer Umgebung darauf. Im Grunde genommen bin ich damit selbst zu einem Teil der Belastung geworden.
Das Internet ist überall. Im Grunde genommen sind also die Gesellschaft und ihre Umgebung das Problem. Wären solche Erfahrungen normal und akzeptiert würde kein Hahn danach krähen. Ich selbst nehme mich da nicht aus, bin aber anders erzogen worden und tue mich dementsprechend schwer.
Es tut mir wirklich leid für Dich und für Euch, daß Ihr das durchmachen müßt.
Dieser schon früher geschrieben Satz war für mich der Schlüsselsatz, sie hat es für Geld getan und sich nicht mißbraucht gefühlt,
aber DU empfindest es so.
Und das ist Euer Problem- ich weiß nicht, ob man da noch aufeinanderzugehen kann.
Sexualität ist etwas ganz Intimes,
jedenfalls für einige Menschen (siehe meinen Beginn),
ich fürchte, Du kannst ihre dokumentierte Beliebigkeit, auch wenn es nur ein Job war, nicht ertragen.
Manchmal ist das Leben echt gemein.Klar, meine Freundin hat es freiwillig gemacht und viel Geld dafür bekommen. Da sie es mehrfach gemacht hat zeigt auch, dass sie zumindest bei den folgenden malen genau wusste was auf sie zukommt. Sie sagt ja auch, dass es ihr den Kick gegeben hätte. Trotzdem trifft es mich irrsinnig hart nur daran zu denken, dass sie so etwas mitgemacht hat.
Geändert von Inaktiver User (08.01.2015 um 17:09 Uhr)
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08.01.2015, 17:31Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
[QUOTE=yell;26162192]nein, ich bin niemanden rechenschaft schuldig über meine vergangenheit und entscheide selbst ,was ich von mir preis geben möchte..wäre ja noch schöner, wenn ich meinem partner alles erzählen müsste ,was vor jahrzehnten statt fand..solange es meinen partner nicht betrifft oder ich ihm schaden damit zufüge ,entscheide ich für mich selbst..es gibt dinge die man einfach mit sich selbst ausmacht, evtl bereut oder sich schämt
..
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08.01.2015, 17:39Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Naja @ Elliot,
als Mann würde ich schon wissen wollen, ob die zukünftige Mutter meiner Kinder früher Pornostar gewesen ist.
Das heißt nicht, daß das nicht ok wäre für viele Menschen, aber eben nicht jeder könnte diese Vergangenheit ertragen.
Wie gesagt, für mich wäre schon ein Partner mit wirklich vielen (jaaaaa, ist Definitionssache
) vorherigen Sexualpartnerinnen ein Problem.
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08.01.2015, 17:44
AW: Verlobte war Pornostar
Danke Sevilla1975 und Sternenfliegerin, das waren wohl die besten Beiträge bisher.
Ja, sie hat früher ein Leben gelebt, dass sich völlig von dem meinen unterschied. Ich habe es nie so krachen lassen. Ich bin wohl etwas konservativ und da ist mir so etwas recht fremd.
Sie hatte Spaß bei etwas was mir nicht einmal im Traum einfallen würde.
Ich lehne es grundsätzlich ab Menschen zu benutzen und sie hat sich genüsslich benutzen lassen. Sie hat sich für Geld von x-beliebigen Typen benutzen und wegwerfen lassen und hat es auch noch genossen.
In dem einen Video zeigt sie z.B. am Ende ihren Körper der die Spuren der Handlungen deutlich zeigt, lächelt in die Kamera, sagt dass es super geil war und verspricht, es das nächste mal mit noch mehr Männern zu machen. Das mag ja alles gespielt sein aber das bekannte Lächeln in diesem Zusammenhang zu sehen hat mich trotzdem enorm getroffen.
Obwohl ist sie jetzt, 10 Jahre später, ganz anders kennen gelernt habe kommt da natürlich eine große Unsicherheit auf. Sie hat wegen des Ausbruchs von AIDS in der Industrie aufgehört und nicht weil sie sich die Hörner genug abgestoßen hat. Kann sein, dass beides zufällig zusammengekommen ist, es kann aber auch sein, dass sie bei passender Gelegenheit (z.B. AIDS heilbar) wieder in alte Verhaltensweisen driftet. Sie hat ja bewiesen, dass sie zu so etwas fähig ist.
Außerdem hat sie mir ja selber gesagt, dass Sex mit zwei Männern gleichzeitig ungeheuer intensiv ist. Was wenn sie später alleine mit dem Kind zuhause sitzt und sich langweilt? Ein trockener Alkoholiker kann kann auch nach Jahrzehnten noch rückfällig werden.
Sie sagt, dass sie mich liebt und dass 10 Jahre nichts war. Sie hat schon lange einen festen Job und einen stabilen Freundeskreis. All das sind Anzeichen, dass sie mit der Vergangenheit abgeschlossen hat.
Aber obwohl wir uns jetzt schon eine ganze Zeit kennen kommt sie mir momentan wie eine Fremde vor. Ich hätte sie niemals so eingeschätzt und vertraue selbst meiner eigenen Menschenkenntnis nicht mehr.
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08.01.2015, 17:55Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Marc0polo,
Du machst das aus meiner Sicht schon ganz richtig. Du nimmst Dir eine Auszeit und sagst Deiner Partnerin, was in Dir vor geht.
Wenn Du einfach mit jemanden im realen Leben sprechen möchtes, viellicht ist hier die Telefonseelsorge eine Variant.
Dein Empfindungen sind per se was sie sind, Deine Empfindungen. Daran ist nichts schlechtes, egal wie du es ausdrückst. Du empfindest nun mal so. Laß Dir da von niemanden ein schlechtes Gewissen einreden, Und die Ursache für Belastung hat Deine Partnerin selbst gesetzt, durch ihr Handeln. Mag sein, ihr war es damals nicht bewußt, aber so ist es im Leben.
Ich habe gerade einen Spiegelartikel aus dem Jahr 2004 gegoogelt. Die Pornobranche war noch zu keiner Zeit eine lustige (nach meinen Empfindungen). Ich habe dazu vor langer Zeit mal einen Bericht im Fernsehen gesehen. Und ich überlege die ganze Zeit, was ich machen würde.
Das ist eine Gewissensfrage und die kannst Du nur nach Deinem Gewissen entscheiden, auch wenn die Entscheidung das Ende Eurere Beziehung ist. Entweder Du kannst damit leben oder nicht.
Ich wünsche Dir viel Kraft.
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08.01.2015, 17:56Inaktiver User
AW: Verlobte war Pornostar
Selbst bei diesen Filmen wird es Regieanweisungen geben. Die wollen ja die zahlende Kundschaft nicht verschrecken. Ein bisschen abstrahieren wäre schon gut.
Gut, wenn du dir das Leben versauern willst, kannst du dir noch viele weitere Szenarien überlegen. Den letzten Satz würde ich dir als Partnerin übel nehmen. Da zeigst du gar keinen Respekt.Obwohl ist sie jetzt, 10 Jahre später, ganz anders kennen gelernt habe kommt da natürlich eine große Unsicherheit auf. Sie hat wegen des Ausbruchs von AIDS in der Industrie aufgehört und nicht weil sie sich die Hörner genug abgestoßen hat. Kann sein, dass beides zufällig zusammengekommen ist, es kann aber auch sein, dass sie bei passender Gelegenheit (z.B. AIDS heilbar) wieder in alte Verhaltensweisen driftet. Sie hat ja bewiesen, dass sie zu so etwas fähig ist.
Was, wenn du dich langweilst? Was, wenn du ein Bein verlierst? Du arbeitest mit einer Menge Vorurteile, und genau das ist die Hürde, über die du springen musst, willst du mit ihr zusammen bleiben.Außerdem hat sie mir ja selber gesagt, dass Sex mit zwei Männern gleichzeitig ungeheuer intensiv ist. Was wenn sie später alleine mit dem Kind zuhause sitzt und sich langweilt? Ein trockener Alkoholiker kann kann auch nach Jahrzehnten noch rückfällig werden.



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