Du bist doch die Dreiecksbeziehung gewohnt. Und deine Partnerin auch. Ich glaube kaum, dass nach mehreren Jahren ihr eine "normale" Paarbeziehung führen könnt. Ihr braucht wohl einen Dritten, damit das Konstrukt hält.
Sorry, aber Menschen, die jahrelang andere betrügen und hintergehen, sind meiner Meinung nach zu normalen Beziehung nicht fähig.
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23.10.2014, 11:58
AW: Freundin behandelt Ex wie eine Mutter ihr Kind
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23.10.2014, 11:58Inaktiver User
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23.10.2014, 12:00
AW: Freundin behandelt Ex wie eine Mutter ihr Kind
Ich hatte beim Versuch mich neu zu orientieren fest gestellt, dass .... sie mir im Grunde im Wege gestanden hatte. Jede Frau musste den Vergleich mit ihr aushalten. Ich hatte auch keinen Weg gesehen wie ich eine neue Beziehung aufbauen könnte und die Freundschaft zu ihr erhalten (nicht die Affäre).
Bereuen? Nein, tu ich nicht. Ich bin immer noch überzeugt, dass wir ... Naja, vielleicht nicht perfekt, aber doch extrem gut zusammen passen. Und das Manko ist, dass sie sich schwer tut ihren Ex richtig los zu lassen und uns damit das Leben unnötig schwer macht.
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23.10.2014, 12:01
AW: Freundin behandelt Ex wie eine Mutter ihr Kind
Zunächst einmal:
Auch ich finde das Verhalten der Frau ziemlich "schräg" und für HansMartin nicht akzeptabel.
Ich würde die Sache aber gerne einmal von einer anderen Seite angehen...
Zunächst einmal ist mir aufgefallen, dass der TE immer in den Vordergrund stellt: Sie muss sich anders verhalten, sie soll Dinge unterlassen, sie soll sich ändern, sie muss....., sie sol...., sie.....
Es ist immer schwierig, einen anderen Menschen zu ändern - gerade, wenn man kein ganz so junger Hüpfer mehr ist und schon ein wenig Lebenserfahrung gesammelt hat. Ich will sie jetzt sicherlich nicht in Schutz nehmen. Aber wenn eure Zukunft ausschließlich davon abhängt, dass SIE sich ändert, bis es Dir gefällt - das ist relativ einseitig und dürfte schwer werden.
Was ich auch noch herauslese: Du scheinst ihr ständig zu sagen, was sie machen soll bzw. anders machen soll bzw. nicht mehr machen soll. Aber sie tut es nicht. Und weißt Du was: Ich kann sie sogar ein wenig verstehen. Du beschreibst sie als eine starke selbstständige Frau, auch finanziell war sie in ihrer Ehe die stärkere. Solche Frauen lassen sich meiner Meinung nach nicht gerne sagen, was sie wann und wie zu tun haben. Im Job würde sie sich das vermutlich energisch verbitten, wenn ein Kollege ihr ständig vorschreiben möchte, wie sie ihre Arbeit zu erledigen hat. Dich als Partner möchte sie jedoch nicht vor den Kopf stoßen. Also weicht sie lieber aus: Sie gibt Dir vom Grundsatz her Recht, aber macht es dann doch nicht. (Beispiel: Termin bei der Therapeutin: "Ja, da muss ich mich auch noch melden....")
Ein wenig erkenne ich mich selbst darin wieder. Mein Mann und ich sind in einigen Sachen sehr verchieden: Er heftet seinen Papierkram, Kontoauszüge usw. täglich ordentlich ab. Ich hingegen sammel alles lieber erst einmal in einer Schublade meines Schreibtisches mit dem guten Vorsatz, es dann abzuheften, wenn mal wieder ein langweiliger, verregneter Sonntag kommt. Natürlich quillt die Schublade nach ein paar Wochen über, und ich weiß selbst, dass es höchste Zeit wird, sich darum zu kümmern. Aber ich möchte selbst den Zeitpunkt bestimmen. Irgendwann ist der Tag da, und dann hole ich alles hervor und innerhalb von ein oder zwei Stunden ist dann alles erledigt. Leider hat mein Mann, der Ordnungsfreak, nicht die Nerven, um diesen "meinen" Tag abzuwarten. Bei jeder Gelegenheit liegt er mir in den Ohren: "Da müsstest Du aber auch noch mal ran!" oder ironisch "Hast Du schon Deine Unterlagen abgeheftet, oder regnet es draußen noch nicht genug?". Vom Grundsatz her hat er ja völlig recht, es muss ja doch gemacht werden, dass weiß ich selbst. Trotzdem hasse ich diese Anspielungen und dieses ständige Nachfragen total! Ich komme mir dann bevormundet vor, auch wie bemuttert. (Machst Du nicht genau diesen Vorwurf Deiner Freundin, dass sie ihren Ex bemuttern würde??) Alles was man damit bei mir erreicht, ist, dass ich mich noch mehr sperre. Jetzt erst recht nicht. Ich mache das, wenn ich es für richtig halte. Punkt. Basta.
Vielleicht ist Deine Freundin auch ein wenig dieser Typ Frau?
Und vielleicht reagiert sie so ähnlich wie ich? Weil sie einfach genervt ist, weil sie ihre Entscheidung selbst treffen und ihren Zeitplan selbst stecken möchte?
Das soll natürlich nicht heißen, dass Du jetzt alles kommentarlos hinnehmen musst. Aber überleg mal, ob Du sie durch dein "Bemuttern" nicht in diese Verweigerungsrolle hineintreibst. Aber vielleicht bin ich auch auf dem ganz falschen Dampfer unterwegs....
Frauen von heute warten nicht auf das Wunderbare - sie inszinieren ihre Wunder selbst.
Wenn Sie die Bewunderung vieler Männer gegen die Kritik eines einzigen eintauschen wollen,
dann los, heiraten Sie! [Katharine Hepburn]
Ich bin kein Klugscheißer, ich weiß es wirklich besser!
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23.10.2014, 12:06Inaktiver User
AW: Freundin behandelt Ex wie eine Mutter ihr Kind
Hä?
Also Du hast parallel Kontakt zu einer weiteren Frau aufgebaut und warst drauf und dann, mit DER eine Beziehung zu führen, oder wie?! Du hast ihr also die Pistole auf die Brust gesetzt à la "entweder Du und ich jetzt offiziell, oder ich fang was mit der anderen an und Du bist raus"?
Das ändert meine Einschätzung doch ziemlich.
Dann könnte es gut sein, dass Deine Freundin den Schritt bereut, weil sie jetzt feststellt, dass Du auch nur mit Wasser kochst. Sie hält sich ja ganz klar weiter die Optionen offen, die sie vorher schon hatte, nur dass ihr Ex jetzt Bescheid weiß (ich nehme an, der war vorher ahnungslos) und Ex und Du die Rollen getauscht habt.
Eine gewisse Schadenfreude kann ich nun nicht verhehlen.
Die potenzielle neue Partnerin kann ja wirklich froh sein, dass sie nicht die nächste im Dreiecksbunde geworden ist.
Weia.
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23.10.2014, 12:13
AW: Freundin behandelt Ex wie eine Mutter ihr Kind
Man könnte es aber auch so sehen, dass die Frau nicht wirklich gewillt ist ihren Mann los zu lassen.
Zu denken der eine kommt ohne den anderen nicht aus, ist echt extrem.
Vielleicht ist die Frau eine, die meint die ganze Welt drehst sich um sie.
Indem die Frau bei dem Mann einmal im Monat übernachtet, hält sie ihn doch nur hin.
Dann wiederum welcher Mann macht so etwas mit *kopfschuettel*
Du wirst Dir überlegen müssen, ob Du mit einer Frau leben kannst die sich nur ein bisschen getrennt hat.
Könntest Du dir vorstellen ein Ehe zu dritt zu führen?Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.
Mckenzie
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23.10.2014, 12:16
AW: Freundin behandelt Ex wie eine Mutter ihr Kind
Nein.
Ich war alleine und damit nicht glücklich, das ich eine feste Beziehung gesucht habe, wusste sie.
Ich bin dann ziemlich auf die Schnauze geflogen, habe ihr aber nicht die Pistole auf die Brust gesetzt. Vielmehr habe ich mich mit ihr darüber unterhalten, wie unsere Beziehung denn aussehen könnte, falls ich jemanden finden würde.
Nachdem ich mich dann wieder etwas aufgerappelt hatte (die Sache mit der anderen Frau), mich also "frei" gemacht habe, habe ich ihr gesagt das ich gerne mehr hätte.
In der Folge kam dann das gegenseitige Geständnis, dass da mehr Gefühl ist.
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23.10.2014, 12:17Inaktiver User
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23.10.2014, 12:36
AW: Freundin behandelt Ex wie eine Mutter ihr Kind
generell kann ich ja in erster Linie auch nur meine Perspektive wieder geben. :)
Sie soll sich ändern: sie hatte mir irgendwann gesagt, das sie sich in Krisen einigelt und darauf wartet, dass sich die Krise von selbst löst.
Gefühlt passiert aber einfach zu wenig und aktuell sind wir an Punkten an denen ich taktieren muss, ich weiß von Einladungen von ihren Freunden, die sie ignoriert, vermutlich um da Begegnungen zu vermeiden (Treffen wir die gleichen Freunde zufällig, ist sie ganz entspannt und normal). Sie spielt da also schon ganzstündig die "ich entscheide" Karte.
Und wenn man nicht offen Reden kann... oder es nicht macht, dann ist halt eine Schieflage da.
Ich habe sie auch gefragt wie sie sich das in der Zukunft vorstellt, aber da kommt dann ein "ich weiß nicht".
Sicherlich ist sie genervt wenn ich meinen Finger in die Wunde lege, und ja, sie mag bestimmt selbst bestimmen. Solange ich aber gar nichts sage, wird sich nichts ändern und ich bin nicht bereit, diesen Zustand ewig mit zu machen. Zumal sie es sich momentan deshalb auch mit mehreren Freunden verscherzt.
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23.10.2014, 12:39



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