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    AW: Freundin behandelt Ex wie eine Mutter ihr Kind

    Hallo HansMartin,
    du erinnerst mich an jemand, aber das tut hier nichts zur Sache.

    Beim Lesen deiner Zeilen kamen mir einige Gedanken/Fragen in den Sinn, ich lasse sie dir einfach in ungeordneter Form mal hier.

    Vom Quadrat (Mehreck - möglicherweise hatten auch eure Partner Affären) zum Dreieck und nun seit einiger Zeit in eine Zweierbeziehung .....
    - Ist euch das beiden aufregend genug?
    - Genügt ihr euch?
    - Woher kommt nun die Spannung in euerer Beziehung?

    Warum ist es dir so wichtig ihren Eltern vorgestellt zu werden? Warum nach so vielen Jahren auf einmal Druck?
    Geht es um das Statement ihre neue Nummer 1 zu sein?

    Wie realistisch schätzt du ein dass ihr beide eine treue Zweierbeziehung führen könnt?
    Wird betrügen und lügen nicht auch zur Gewohnheit (ist nicht wertend oder zynisch gemeint, ich frage das wirklich ernsthaft).

    Warum wäre es jetzt für dich so ein Problem wenn sie mit ihrem Expartner noch Sex hätte, das war doch 10 Jahre der Fall.

    Vielleicht täte es euch gut wenn du deinerseits wieder eine Affaire hättest.

    Plagt dich jetzt die Eifersucht weil du Single geworden bist?
    Warst du in deiner Affairenzeit auch eifersüchtig auf ihren Partner?

    Von einer Beziehung in die nächste zu ziehen (ich meine das jetzt auch örtlich mit gleich zusammenziehen) tut oft nicht gut. Finanzierst du euer derzeitiges Leben weil sie noch in ihr Exbeziehungsleben investiert?

    Möglicherweise mag/schätzt/liebt/begehrt sie euch alle?

    Wie hältst du es denn mit dem Kontakt mit deiner Ex, mit der Mutter deines Kindes?

    Nochmals sorry, waren jetzt nur diverse Fragen und Gedanken. Manchmal rütteln die aber ein wenig.
    Keine davon ist böse oder anklagend gemeint auch wenn sie möglicherweise durchaus hart klingen

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    AW: Freundin behandelt Ex wie eine Mutter ihr Kind

    Hallo Lara,

    ich versuche mal die Fragen zu beantworten, kann das aber nur aus meiner Perspektive.

    Zitat Zitat von -Lara- Beitrag anzeigen
    Vom Quadrat (Mehreck - möglicherweise hatten auch eure Partner Affären) zum Dreieck und nun seit einiger Zeit in eine Zweierbeziehung .....
    - Ist euch das beiden aufregend genug?
    - Genügt ihr euch?
    - Woher kommt nun die Spannung in euerer Beziehung?
    Aktuell kann ich die ersten beiden Fragen für mich mit einem "Ja" beantworten.

    Die Spannungen ergeben sich wohl aus meiner Ungeduld (oder eben einer recht konkreten Vorstellung meinerseits) und dem Zögern, ausweichen ihrerseits.

    Aus meiner Perspektive lassen sich die Spannungen auf Themen eingrenzen, die irgendwie ihren Ex betreffen.

    Zitat Zitat von -Lara- Beitrag anzeigen
    Warum ist es dir so wichtig ihren Eltern vorgestellt zu werden? Warum nach so vielen Jahren auf einmal Druck?
    Geht es um das Statement ihre neue Nummer 1 zu sein?
    Nummer 1? Ja, das spielt da sicherlich eine Rolle.

    Es ist mir wichtig, weil dadurch wieder ein "Spannungsthema" genommen wäre (bzw. ein Thema, über das wir derzeit nur schwer sprechen können).

    Und der "Druck": ich habe die Vermutung, dass das auch Spannung von ihr nehmen wird.

    Zitat Zitat von -Lara- Beitrag anzeigen
    Wie realistisch schätzt du ein dass ihr beide eine treue Zweierbeziehung führen könnt?
    Wird betrügen und lügen nicht auch zur Gewohnheit (ist nicht wertend oder zynisch gemeint, ich frage das wirklich ernsthaft).
    Das war bzw ist definitiv ein Thema. Die einfache Antwort: ich weiß es nicht. Vermutlich ist es leichter den Schritt zu gehen, wenn man den Weg schonmal eingeschlagen hatte. Auf der anderen Seite profitieren wir von den Erfahrungen aus "mehrfacher Beziehung". Von da aus ist es auch wichtig, das wir offen reden können, denn nur so haben wir die Chance zu bemerken wenn etwas aus dem Ruder laufen könnte.

    Zitat Zitat von -Lara- Beitrag anzeigen
    Warum wäre es jetzt für dich so ein Problem wenn sie mit ihrem Expartner noch Sex hätte, das war doch 10 Jahre der Fall.
    Ich habe vorher klar und deutlich gesagt, das ich eine monogame Beziehung anstrebe und eine in der ich nicht mehr Lügen und Verheimlichen will.

    Zitat Zitat von -Lara- Beitrag anzeigen
    Vielleicht täte es euch gut wenn du deinerseits wieder eine Affaire hättest.
    Nein, das will ich nicht. Zumal ich auch nicht davon ausgehe, dass sie eine Affäre hat.

    Zitat Zitat von -Lara- Beitrag anzeigen
    Plagt dich jetzt die Eifersucht weil du Single geworden bist?
    Warst du in deiner Affairenzeit auch eifersüchtig auf ihren Partner?
    Es gab schon Situationen wo ich mal Eifersüchtig war (sowohl in der Zeit in der ich noch selber verheiratet war als auch in meiner Zeit als Single).

    Zitat Zitat von -Lara- Beitrag anzeigen
    Von einer Beziehung in die nächste zu ziehen (ich meine das jetzt auch örtlich mit gleich zusammenziehen) tut oft nicht gut. Finanzierst du euer derzeitiges Leben weil sie noch in ihr Exbeziehungsleben investiert?
    Nein. Aktuell zahle ich nachwievor meine Miete, sie macht aber die meisten Einkäufe und hat auch schon andere Posten übernommen. Das ist aktuell noch ein wenig "schief", aber das belastet mich nicht.

    Und aus der Beziehung in die Nächste: es gab auch den Vorschlag, dass sie und der Ex ein Apartment für ihn suchen und damit hätte sie die eigene Wohnung als Rückzugsort gehabt. Lief dann eben nicht so und es ist auch eher ein "überblenden" denn ein "von da nach da".

    Zitat Zitat von -Lara- Beitrag anzeigen
    Möglicherweise mag/schätzt/liebt/begehrt sie euch alle?
    Bei "mögen" bin ich mir ziemlich sicher, "schätzen" wohl auch, bei den anderen beiden ... gehe ich davon aus, dass das nicht mehr ist. Es ist sicher eine Zuneigung da.

    Zitat Zitat von -Lara- Beitrag anzeigen
    Wie hältst du es denn mit dem Kontakt mit deiner Ex, mit der Mutter deines Kindes?
    Der Kontakt dreht sich fast ausschließlich um unser Kind. Irgendwann waren wir nochmal gemeinsam auf einer Beerdigung auf meiner Seite der Familie (das war bevor ich mit meiner Freundin zusammen gekommen bin). D.h. wir haben also regelmäßig Kontakt, der sich aber eben um unser Kind dreht.

    Vermutlich ist da aber auch mein Kind die größere "Belastung" für meine selbst kinderlose Freundin.

    Zitat Zitat von -Lara- Beitrag anzeigen
    Nochmals sorry, waren jetzt nur diverse Fragen und Gedanken. Manchmal rütteln die aber ein wenig.
    Keine davon ist böse oder anklagend gemeint auch wenn sie möglicherweise durchaus hart klingen
    Habe ich auch nicht als böse verstanden! Und es sind ja genau solche Fragen, die mich auch selber interessieren, Blickwinkel, die ich selber nicht sehe.

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    AW: Freundin behandelt Ex wie eine Mutter ihr Kind

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es wird sich zeigen, ob sie kontinuierlich zum Therapeuten geht und selbst dann, rechne ggf. mit mehr als einem Jahr.
    Ich bin froh, dass sie diesen Schritt gegangen ist und weiß (auch aus eigener Erfahrung) das so Therapien Zeit brauchen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Letztendlich achte auf Dich und Deine Gefühle und ja Du darfst auch verletzt sein, wenn dem so ist und auch sauer. Wahrscheinlich wird es eine Geduldsprobe für Dich und Du kannst nur schauen, ob es in die richtige Richtung geht und das kontinuierlich.

    ...
    Manchmal findet sich da das perfekte Paar zusammen, welches sich ergänzt in seinen Macken.
    Ja, kontinuierlich... das beschreibt es gut. :)

    Alles eine Geduldsfrage.

    UNd das mit den ergänzenden Macken... ja das passt auch irgendwie.

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    AW: Freundin behandelt Ex wie eine Mutter ihr Kind

    Hallo und danke für deine offenen und ehrlichen Antworten, ich gewinne vor allem mal den Eindruck, dass du reflektiert an das Thema herangehst.
    Du (ihr) wirst sicher einen Weg finden, möglicherweise nicht in dem Tempo welches du dir wünscht und vielleicht wird auch irgendwann die Richtung eine andere sein.

    Zu deinen Antworten später mehr.

    Noch eine Frage: Habt ihr euch zu irgendeinem Zeitpunkt überlegt eure Beziehung offen zu führen?


    Gedanken:
    Nimm dich dieses Weihnachten einfach zurück, es ist NUR Weihnachten, ihr habe das ganze restliche Jahr. Wenn sie es genau so feiern möchte dann lass sie doch und lass ihm den Platz bei ihren Eltern wenn sie sich das so wünscht.
    Mal ehrlich, ist es nicht völlig egal.
    Vielleicht sind ihre Eltern gar nicht so DIIIEEEEEEEE grosse Bereicherung für's Weihnachtsfest.
    Ich würde das Thema überhaupt nicht mehr anschneiden. Lass sie einfach machen, so wie sie das für sich braucht und möchte.
    (Bauchgefühl: Du erreichst damit viel mehr)
    Weihnachten 2015 kann das alles schon ganz anders aussehen.

    Weil du schon mehrfach dein Kind erwähnt hast, glaubst du es ist für sie manchmal eine Belastung, ein Problem?
    Hast du wirklich das Gefühl sie behandelt ihren Ex wie ein Kind?
    (Dann wäre ja Eifersucht völlig fehl am Platz, das wäre dann maximal ein wenig "sonderbar".)
    Bringst du den Gedanken in Zusammenhang mit deinem Kind? Sie betreut ihren Ex wie ein Kind und du hast dein Kind?

    Der Ex
    Dein derzeitiges Grundübel
    Ist er das wirklich?
    Mal ehrlich, was nimmt er dir weg?
    Kannst du dir vorstellen dich auch in dieser Sache mal komplett zurückzunehmen? Ihr z.B. bis kommenden Sommer völlig freie Hand lassen die Sache zu einem guten Ende zu bringen.
    Sollte ihr das bis dahin nicht gelingen könntest du immer noch für dich einen anderen Weg einschlagen.
    Ich glaube viele Themen lösen sich nicht besser und rascher je mehr man sie diskutiert.
    Dass dir das nicht schmeckt das weiss sie.
    (Vorsicht, dass du sie da auch nicht in eine Heimlichkeit drängst nur damit wieder Ruhe einkehrt.)
    Bauchgefühl: Wenn sie wirklich mit DIR eine Beziehung leben möchte dann wird sie in absehbarer Zeit da auch eine gute Lösung finden wollen und wenn ihr ein gemeinsames Leben vor euch habt dann kommt es auf dieses halbe oder dreiviertel Jahr auch nicht mehr an.
    Vorstellbar?

    Ideen dazu:
    Mach es ihr und somit euch einfach schön und spannend, so gut es geht diskussionsfrei
    Überrasche sie
    Verführe sie
    Zeige ihr deine Gefühle
    Macht euch ein schönes Weihnachtsfest und einen schönen Jahreswechsel
    Sei ihr Partner im schönsten Sinne
    Kanalisiere deine Gedanken lieber in die Richtung wie du sie überraschen kannst (und nicht in den Ex)
    Geändert von -Lara- (05.11.2014 um 15:18 Uhr) Grund: Fehler

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    AW: Freundin behandelt Ex wie eine Mutter ihr Kind

    Zitat Zitat von HansMartin Beitrag anzeigen
    Aktuell kann ich die ersten beiden Fragen für mich mit einem "Ja" beantworten.

    Die Spannungen ergeben sich wohl aus meiner Ungeduld (oder eben einer recht konkreten Vorstellung meinerseits) und dem Zögern, ausweichen ihrerseits.

    Aus meiner Perspektive lassen sich die Spannungen auf Themen eingrenzen, die irgendwie ihren Ex betreffen.
    Mit Spannungen meinte ich an diese Stelle positive Spannungen (Erotik, Leidenschaft, Überraschungen, ..........)

    Auch wenn sie ihren Partner wirklich nicht mehr liebt, er wird dennoch eine Lücke hinterlassen wenn er gar nicht mehr in ihrem Leben ist. Diese Lücken füllt man normalerweise selbst, verarbeitet, geht den Trennungsweg als Single.
    Aber in eurem Fall ist es ja ein wenig anders weil da an die Trennung nahtlos eine Beziehung folgte.

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    AW: Freundin behandelt Ex wie eine Mutter ihr Kind

    Zitat Zitat von -Lara- Beitrag anzeigen
    Hallo und danke für deine offenen und ehrlichen Antworten, ich gewinne vor allem mal den Eindruck, dass du reflektiert an das Thema herangehst.
    Du (ihr) wirst sicher einen Weg finden, möglicherweise nicht in dem Tempo welches du dir wünscht und vielleicht wird auch irgendwann die Richtung eine andere sein.
    Ich mag "eine andere Richtung" eigentlich nicht, weiß aber im Grunde, dass das wohl eine Möglichkeit sein wird.

    Zitat Zitat von -Lara- Beitrag anzeigen
    Noch eine Frage: Habt ihr euch zu irgendeinem Zeitpunkt überlegt eure Beziehung offen zu führen?
    Im Grunde hatten wir das gemacht und ich habe mich dabei irgendwann fast verausgabt (emotional). Auch hier ist (mein) klares Ziel eine monogame Beziehung zu haben.

    Zitat Zitat von -Lara- Beitrag anzeigen
    Gedanken:
    Nimm dich dieses Weihnachten einfach zurück, es ist NUR Weihnachten, ihr habe das ganze restliche Jahr. Wenn sie es genau so feiern möchte dann lass sie doch und lass ihm den Platz bei ihren Eltern wenn sie sich das so wünscht.
    Mal ehrlich, ist es nicht völlig egal.
    Vielleicht sind ihre Eltern gar nicht so DIIIEEEEEEEE grosse Bereicherung für's Weihnachtsfest.
    Ich würde das Thema überhaupt nicht mehr anschneiden. Lass sie einfach machen, so wie sie das für sich braucht und möchte.
    (Bauchgefühl: Du erreichst damit viel mehr)
    Weihnachten 2015 kann das alles schon ganz anders aussehen.
    Es geht mir nicht darum Weihnachten mit ihren Eltern zu verbringen und im Grunde sind mir ihre Eltern egal, denn ich möchte mit ihr zusammen sein und nicht mit ihren Eltern.

    Allerdings finde ich schon, dass sie ihrer Familie selber die Wahl geben sollte ob die Weihnachten mit ihr oder mit ihm zu feiern und vor allem offen und ehrlich (was bei unserer Vorgeschichte seltsam klingt). Aktuell wird das aber eher ein "mir geht es nicht gut, ich komme heute Abend nicht mit" sein.

    [QUOTE=-Lara-;26026237]Weil du schon mehrfach dein Kind erwähnt hast, glaubst du es ist für sie manchmal eine Belastung, ein Problem?
    Hast du wirklich das Gefühl sie behandelt ihren Ex wie ein Kind?
    (Dann wäre ja Eifersucht völlig fehl am Platz, das wäre dann maximal ein wenig "sonderbar".)
    Bringst du den Gedanken in Zusammenhang mit deinem Kind? Sie betreut ihren Ex wie ein Kind und du hast dein Kind?

    Mein Kind? Natürlich ist er für sie irgendwie eine Belastung und eine Anklage. Es ist ein Mensch den ich nicht aus meinem Leben verdrängen kann und nicht verdrängen mag und der ihre "Nummer eins" Rolle bei mir aktuell nicht ermöglicht. D.h. ich richte mein Leben schon nach dem Bedürfnissen meines Kindes aus (was als "jedes zweite Wochenende"-Vater nicht ganz so dramatisch ist wie es z.B. für meine Exfrau, als die ihre neue Beziehung aufgebaut hat... übrigens noch ein massiver Unterschied beim Umgang mit "Ex", meine ist mit mir "durch", ihrer mit ihr noch nicht). Trotzdem versuche ich das von ihr fern zu halten und wenn wir mal was zu dritt unternehmen, funktioniert das auch recht gut.

    Ja, ich habe das Gefühl das sie ihn wie einen heranwachsenden Jugendlichen behandelt, den Mutter noch nicht alleine lassen kann, weil er dies und jenes nicht alleine schafft. Und "sonderbar"... trifft es recht gut.

    Den Gedanken hat sie mal hereingebracht: ich hätte mein Kind und sie ihren Ex.

    Zitat Zitat von -Lara- Beitrag anzeigen
    Der Ex
    Dein derzeitiges Grundübel
    Ist er das wirklich?
    Mal ehrlich, was nimmt er dir weg?
    Kannst du dir vorstellen dich auch in dieser Sache mal komplett zurückzunehmen? Ihr z.B. bis kommenden Sommer völlig freie Hand lassen die Sache zu einem guten Ende zu bringen.
    Sollte ihr das bis dahin nicht gelingen könntest du immer noch für dich einen anderen Weg einschlagen.
    Ich glaube viele Themen lösen sich nicht besser und rascher je mehr man sie diskutiert.
    Dass dir das nicht schmeckt das weiss sie.
    (Vorsicht, dass du sie da auch nicht in eine Heimlichkeit drängst nur damit wieder Ruhe einkehrt.)
    Bauchgefühl: Wenn sie wirklich mit DIR eine Beziehung leben möchte dann wird sie in absehbarer Zeit da auch eine gute Lösung finden wollen und wenn ihr ein gemeinsames Leben vor euch habt dann kommt es auf dieses halbe oder dreiviertel Jahr auch nicht mehr an.
    Vorstellbar?
    Entweder ist er "mein Grundübel" oder meine "Ungeduld".

    Komplett freie Hand lassen: ich glaube da tu ich mich schwer damit, denn eine Kernaussage von ihr war mal, dass sie sich in Krisensituationen einigelt und darauf wartet, dass sich die Situation von selbst löst. D.h. ganz ohne Druck wird da nichts passieren, aber im Grunde mag ich keinen Druck machen.

    Das mit der Heimlichkeit, das fing schon ein wenig an, weil sie das Gefühl hat, dass ich es nicht gut finde wenn sie zu ihm fährt. Das es mir nicht generell darum geht ob sie das macht, sondern die Begleitumstände (das fehlende klärende Gespräch, ihre Familie) kommt nur langsam bei ihr an. Wobei wir da gerade diese Woche sehr offen drüber geredet haben. Es bewegt sich halt und ich habe ihr auch gesagt, dass ich es gut fände, wenn sie mir irgendwann ganz offen erzählen kann, dass sie mit ihm Abendessen geht.

    Zitat Zitat von -Lara- Beitrag anzeigen
    Ideen dazu:
    Mach es ihr und somit euch einfach schön, so gut es geht diskussionsfrei.
    Überrasche sie
    Verführe sie
    Zeige ihr eine Gefühle
    Macht euch ein schönes Weihnachtsfest und einen schönen Jahreswechsel
    Sei ihr Partner im schönsten Sinne
    Kanalisiere deine Gedanken lieber in die Richtung wie du sie überraschen kannst (und nicht in den Ex)
    Das mit dem ganz Diskussionsfrei bekomme ich vermutlich nicht oder nur schwer hin. Generell ist es aber auch schon das, was ich ohnehin schon versuche: einen angenehmen Alltag schaffen.

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    AW: Freundin behandelt Ex wie eine Mutter ihr Kind

    Zitat Zitat von -Lara- Beitrag anzeigen
    Mit Spannungen meinte ich an diese Stelle positive Spannungen (Erotik, Leidenschaft, Überraschungen, ..........)
    Oh! :)

    Ich denke das machen wir aber auch recht gut. :)

    Zitat Zitat von -Lara- Beitrag anzeigen
    Auch wenn sie ihren Partner wirklich nicht mehr liebt, er wird dennoch eine Lücke hinterlassen wenn er gar nicht mehr in ihrem Leben ist. Diese Lücken füllt man normalerweise selbst, verarbeitet, geht den Trennungsweg als Single.
    Aber in eurem Fall ist es ja ein wenig anders weil da an die Trennung nahtlos eine Beziehung folgte.
    Ich glaube da ist der Gedanke, wenn sie jetzt zu sehr Lücke zulässt, ist er irgendwann ganz weg aus ihrem Leben. Wenn ich mir dann die Reaktionen des Bekanntenkreises anschaue, so könnte ich diese Sorge dann auch nachvollziehen. Eine gemeinsame Freundin hat zu einer potentiellen Freundschaft der beiden mal drastisch "was verspricht sie sich davon, was will sie aus der Freundschaft für sich ziehen" gefragt.

  8. Inaktiver User

    AW: Freundin behandelt Ex wie eine Mutter ihr Kind

    Zitat Zitat von -Lara- Beitrag anzeigen
    Hast du wirklich das Gefühl sie behandelt ihren Ex wie ein Kind?
    (Dann wäre ja Eifersucht völlig fehl am Platz, das wäre dann maximal ein wenig "sonderbar".)


    Ideen dazu:
    Mach es ihr und somit euch einfach schön und spannend, so gut es geht diskussionsfrei
    Überrasche sie
    Verführe sie
    Zeige ihr deine Gefühle
    Macht euch ein schönes Weihnachtsfest und einen schönen Jahreswechsel
    Sei ihr Partner im schönsten Sinne
    Kanalisiere deine Gedanken lieber in die Richtung wie du sie überraschen kannst (und nicht in den Ex)
    Gefühle lassen sich nicht von der Logik ableiten, aber ein Partner oder Halbexpartner, der die Stellung eines bedürftigen Kindes hat, kann schon Eifersucht auslösen, finde ich oder eben eher so etwas wie Hilflosigkeit dieser Situation gegenüber. Es ist wie eine Degradierung. Für mich ist der noch halb in der Partnerrolle und gleichzeitig ist das so geschickt verpackt als Opfer, dass man schon der Böse ist, wenn einem das nicht passt. Dann wird man nur mit Vorwürfen und Fragen in diese Richtung konfrontiert, ob man eifersüchtig, neidisch oder was auch immer ist. Das ist sehr unfair und zeugt ja auch irgendwo davon, dass der angeblich eigene Partner nichts ändern will.

    Klar gebe ich Dir Recht, dass die Diskussionen sie in die Enge treiben. Letztendlich hilft das nur Konsequenz sich selbst gegenüber, man kann die Situation nur so lange mit tragen, wie es eben geht.

    Ob diese Situation wirklich motiviert etwas für sie zu tun, ich weiß es nicht. Auch das muss freiwillig sein und nicht, um ... zu bekommen. Das bringt nichts. Da würde ich auf mich hören und nichts machen, was ich ablehne. Gleichzeitig denke ich, dass man dieses Dreieck bestärkt, von der einen Seite bekommt sie ohne geben zu müssen und sich an Regeln halten zu müssen und der anderen Seite gibt sie ohne etwas dafür zu fordern.

    Ich denke, dass es nichts bringt Fristen zu setzen, einfach gefühlsmäßig authentisch bleiben und nur mittragen, was man kann. Wenn man wütend und sauer ist, dann ihr das auch zeigen. Und nein, von mir gäbe es kein Weihnachtsgeschenk für sie aber eine sehr deutliche Unmutsbekundung wie sehr mich das verletzt. Wenn sie nicht auf mich eingeht und das immer wieder übergeht, würde ich schon sauer reagieren deutlich und mir das nicht gefallen lassen. Solche Dreiecke funktionieren nur, wenn man angepasst ist. Also immer schön auf den eigenen Bauch hören, in sich hineinhören, was man fühlt.

    Und ja, man darf sauer sein, wenn der eigene Partner Weihnachten nicht bei einem sein will und sich angeblich für Elend opfert? Und wütend dazu, wenn man das für dumm hält z.B., sogar abwertend zickig. Ich meine das wertzuschätzen, wäre pure Veräppelung.

    Und ja, auch wenn das egal wie entstanden ist, die Ansprüche und Gefühle des TE dürfen sich ändern. Auch er hat das Recht klarer in einen Wünschen an eine verbindliche Beziehung zu werden. Man kann es ja auch so sehen 10 Jahre chaotische Verhältnisse sind genug. Man kann ja was dazu lernen.

    Ach und bei solchen Problematiken hilft immer ein wenig Little Britian, Andy and Lou. Die Betroffenen können allerdings oft eher weniger darüber lachen. Schade!
    Geändert von Inaktiver User (05.11.2014 um 19:28 Uhr)

  9. User Info Menu

    AW: Freundin behandelt Ex wie eine Mutter ihr Kind

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Gefühle lassen sich nicht von der Logik ableiten, aber ein Partner oder Halbexpartner, der die Stellung eines bedürftigen Kindes hat, kann schon Eifersucht auslösen, finde ich oder eben eher so etwas wie Hilflosigkeit dieser Situation gegenüber. Es ist wie eine Degradierung. Für mich ist der noch halb in der Partnerrolle und gleichzeitig ist das so geschickt verpackt als Opfer, dass man schon der Böse ist, wenn einem das nicht passt. Dann wird man nur mit Vorwürfen und Fragen in diese Richtung konfrontiert, ob man eifersüchtig, neidisch oder was auch immer ist. Das ist sehr unfair und zeugt ja auch irgendwo davon, dass der angeblich eigene Partner nichts ändern will.
    Speziell das von mir fett markierte... trifft zu.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Klar gebe ich Dir Recht, dass die Diskussionen sie in die Enge treiben. Letztendlich hilft das nur Konsequenz sich selbst gegenüber, man kann die Situation nur so lange mit tragen, wie es eben geht.

    Ob diese Situation wirklich motiviert etwas für sie zu tun, ich weiß es nicht. Auch das muss freiwillig sein und nicht, um ... zu bekommen. Das bringt nichts. Da würde ich auf mich hören und nichts machen, was ich ablehne. Gleichzeitig denke ich, dass man dieses Dreieck bestärkt, von der einen Seite bekommt sie ohne geben zu müssen und sich an Regeln halten zu müssen und der anderen Seite gibt sie ohne etwas dafür zu fordern.
    Exakt.

    In die Enge treiben, das möchte ich sie auch nicht, aber eben auch nicht mich aufgeben.

    Es scheint auch so, als das sich das mit den Übernachtungen erledigt hat, kann aber nicht ausschließen, dass sie nicht irgendwann auf die Idee kommt damit wieder anzufangen. Da bleibt mir dann im Grunde nur ein "wenn du meinst, dass das das Richtige ist".

    Zumindest werde ich sie, was das Thema betrifft, nicht in einer Wohlfühlzone lassen, solange es mich belastet. Zum Wohlfühlen haben wir dann halt (gottseidank) viele andere Sachen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass es nichts bringt Fristen zu setzen, einfach gefühlsmäßig authentisch bleiben und nur mittragen, was man kann. Wenn man wütend und sauer ist, dann ihr das auch zeigen. Und nein, von mir gäbe es kein Weihnachtsgeschenk für sie aber eine sehr deutliche Unmutsbekundung wie sehr mich das verletzt. Wenn sie nicht auf mich eingeht und das immer wieder übergeht, würde ich schon sauer reagieren deutlich und mir das nicht gefallen lassen. Solche Dreiecke funktionieren nur, wenn man angepasst ist. Also immer schön auf den eigenen Bauch hören, in sich hineinhören, was man fühlt.
    Die "aktuelle" Aussicht auf Weihnachten sieht ja so aus, dass sie auf den Besuch der eigenen Familie verzichtet und das er da alleine hin soll (was dann vermutlich mit "Krankheit" entschuldigt werden wird).

    Somit geht sie ja schon auf mich ein, nur eben anders wie ich das erwartet hatte. Und irgendwie sehe ich da auch schon ein "wegen dir gehe ich nicht zu meinen Eltern". Im Grunde möchte ich das auch nicht. Selbst wenn ihr Verhältnis zur eigenen Familie nicht das Beste ist, dass ist kein guter Weg.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und ja, man darf sauer sein, wenn der eigene Partner Weihnachten nicht bei einem sein will und sich angeblich für Elend opfert? Und wütend dazu, wenn man das für dumm hält z.B., sogar abwertend zickig. Ich meine das wertzuschätzen, wäre pure Veräppelung.

    Und ja, auch wenn das egal wie entstanden ist, die Ansprüche und Gefühle des TE dürfen sich ändern. Auch er hat das Recht klarer in einen Wünschen an eine verbindliche Beziehung zu werden. Man kann es ja auch so sehen 10 Jahre chaotische Verhältnisse sind genug. Man kann ja was dazu lernen.
    Gerade der letzte Absatz, beschreibt das, was ich mir (auch) erhofft hatte recht gut: raus aus der Mehrecksgeschichte, raus an "die Öffentlichkeit", Schluss mit heimlich, Schluss mit Lügen.

  10. Inaktiver User

    AW: Freundin behandelt Ex wie eine Mutter ihr Kind

    Zitat Zitat von HansMartin Beitrag anzeigen
    Gerade der letzte Absatz, beschreibt das, was ich mir (auch) erhofft hatte recht gut: raus aus der Mehrecksgeschichte, raus an "die Öffentlichkeit", Schluss mit heimlich, Schluss mit Lügen.
    Aber bist Du Dir dann sicher, dass das dazu die richtige Partnerin ist? Sie lügt Dich an, entschuldigt sich bei den Eltern mit Lüge, ist wachsweich, Hauptsache keine Konflikte. Dabei werden sie immer größer, weil sie eben nix anpackt. Du wirst mit Vorwürfen abgespeist, dass Du eifersüchtig bist oder dem Ex das nicht gönnst und kein Verständnis hast und was weiß ich. Ich würde mich nicht so manipulieren lassen von ihr damit sie in ihrer Bequemlichkeit so weiter hausen kann.

    Ich bin wirklich gespannt, ob sich bei ihr etwas tun wird? Ob sie überhaupt in der Therapie bleibt? Oder ob einfach die Therapeutin doof und unfähig ist. Bis jetzt sehe ich Dein Drängen, dass sich etwas ändert aber bei ihr kein wirkliches Engagement dafür. Tut mir leid. Aber ich lasse mich gern überraschen, wenn Du in einem Jahr schreibst, dass sich was getan hat. Dann echt Hut ab unter diesen Voraussetzungen.

    Ich muss auch sagen, dass die Probleme größtenteils bei ihr liegen und von ihr zu lösen sind. Ich würde nur soweit mitgehen, wie ich kann. Sonst Trennung und sie kann wiederkommen, wenn sie das geklärt hat und falls Du noch frei und offen für sie bist.

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