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    Stirnrunzeln AW: Die beste Freundin meines Freundes

    Hallo,
    muss hier auch mal meinen Frust loswerden.
    Nach 5 jahren hat mich mein Freund wegen seiner besten Freundin verlassen.
    Er hat bis zum Schluss betont, dass sie nur befreundet sind und dass er mit mir zusammenbleiben will.. Alle Anzeichen sprachen dafür, dass er sich in sie verliebt hatte.
    Er hat -
    - mich angelogen,
    - sie haben sich 2-3 Mal in der Woche getroffen (für mich hatte er kaum Zeit),
    - er wollte nur noch selten Sex,
    - war abweisend zu mir, dass ich damit nicht klar kam, hat ihn völlig kalt gelassen
    - er kannte ihren Terminkalender auswendig (meinen nicht)
    - er wollte nicht über das "Problem" sprechen und den Kontakt zu ihr auf keinen Fall einschränken
    - telefoniert wurde heimlich
    - viele Treffen hat er mir verschwiegen
    - er war völlig aufgedreht, wenn sie zusammen waren, bei mir war er immer müde und lustlos.
    Sie ist ihm monatelang hinterhergelaufen. Und er fand es toll, dass sie sich für ihn interessierte.
    Man muss dazu sagen, dass er nicht besonders gut aussieht. Ich war seine erste und wahrscheinlich hätte er nicht geglaubt, dass sie ihn ranlässt. Als es dann endlich passierte, wusste er auch plötzlich ganz klar dass er unsere Beziehung beenden möchte. So ein Schwein. Hat mich monatelang hingehalten und war zu feige einzugestehen, dass er sich verknallt hat.
    Er hat mich dazu gebracht, Beweise zu suchen und ihn auf Schritt und Tritt zu kontrollieren. Vorher war ich nie eifersüchtig. Ich habe ihm einfach nicht mehr vertraut. Das hat nicht nur mich sondern letztendlich auch unsere Beziehung kaputt gemacht. Ich kann jedem nur raten auf sein Bauchgefühl zu hören und rechtzeitig die Notbremse zu ziehen. Im Nachhinein hätte ich vieles anders gemacht, mich spätestens bei der 2. Lüge von ihm getrennt. Wenn es ihm dann wirklich ernst mit mir gewesen wäre, hätte er sein Verhalten geändert. Aber ich habe zu lange gewartet bin ihm immer wieder hinterher gerannt. Kann es nicht mehr rückgängig machen.
    Er ist jetzt mit ihr zusammen, hatte sich schon während unserer Beziehung eine Wohnung in ihrer Nähe gesucht. Sie hatte auch einen Schlüssel (ich nicht). Ich habe mich mit ihr auch mal getroffen, um mir ein Bild von ihr zu machen. Sie hat betont, dass sie beide nur befreundet sind und dass sie sich niemals in unsere Beziehung drängen wollte. Alles gelogen. Sie spielt mit den Gefühlen der Männer und hatte in der Vergangenheit auch mehrere Eisen gleichzeitig im Feuer. Ich hoffe, dass mein Ex bald die Revanche kriegt: schlaflose Nächte, weil Uschi mit anderen Jungs unterwegs ist, Bauchschmerzen, Eifersucht und das komplette Programm, damit er mal annähernd weiß, wie es mir ging.

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    AW: Die beste Freundin meines Freundes

    Hey Tina,

    blöde Geschichte, vor allem so auf Dauer belogen und von allen Seiten für dumm verkauft zu werden-
    und dass, obwohl deine Alarmglocken schon geschrillt haben.

    tut mir wirklich leid, was du erleben musstest... :(

    Ich hoffe, du kannst diese Geschichte (bald) hinter dir lassen,
    wirst in Zukunft noch besser auf deine innere Stimme hören (du sagst ja jetzt bereits,
    du hättest viel eher Konsequenzen ziehen müssen, und so ist es!
    Wenn man sich in seiner Beziehung nicht mehr wohlfühlt, nur noch den Eindruck hat verarscht und
    nicht ernstgenommen zu werden- dann braucht es keine BEWEISE.
    Es geht einem nicht mehr gut-
    das reicht vollkommen als triftiger Grund!)
    und das du jemand neuen kennenlernst, zu dem du wieder Vertrauen fassen kannst,
    und der deines Vertrauens halt auch würdig ist.

    Lass den Kopf nicht hängen!!
    ---

    In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.

    Dalai Lama

    __________________

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    AW: Die beste Freundin meines Freundes

    Das Problem ist ja, das es zwei verschiedene Arten der Untreue gibt, die sexuelle und die emotionale Untreue.

    Die emotionale Untreue definiert sich folgendermaßen: "Wenn ein Partner einem Hobby oder einer 3. Person, egal ob männlich oder weiblich, mehr Zeit, Aufmerksamkeit, Freundschaft, Liebe oder Vertrauen schenkt und mit dieser Person intime Details aus dem Alltag teilt, dieser Person zuerst oder ausschließlich Dinge anvertraut, die der eigenen Partnerin nicht anvertraut werden."

    Auf emotionale Untreue reagieren vor allem mehr die Frauen, während Männer erst bei sexueller Untreue mehr reagieren. Dazu gab es eine Studie im Internet. Es gibt ja durchaus auch gewisse Verhaltensweisen, die den Partner/ die Partnerin bewußt eifersüchtig machen. Es gibt auch Männer, die eroberungssüchtig sind und bei anderen Frauen Bestätigung und Bewunderung suchen, die deswegen mit vielen Frauen flirten und so ein Verhalten ist durchaus verletzend für eine Partnerin. Das war jedenfalls so im Internet nachzulesen zu diesem Thema.
    Eine erfolgreiche Beziehung besteht nicht darin, den richtigen Partner zu finden, sondern darin, füreinander die richtigen Partner zu sein!

    Beziehung bedeutet Entwicklung zu zweit, denn was beide angeht, können auch nur beide lösen!

    Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollten und das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.

    Wenn wir anderen mit einer Fackel den Weg erleuchten, bleibt es nicht aus, das wir dabei unseren eigenen Weg auch erleuchten.

  4. Inaktiver User

    AW: Die beste Freundin meines Freundes

    Zitat Zitat von sternschnuppe2 Beitrag anzeigen
    Das Problem ist ja, das es zwei verschiedene Arten der Untreue gibt, die sexuelle und die emotionale Untreue.

    Die emotionale Untreue definiert sich folgendermaßen: "Wenn ein Partner einem Hobby oder einer 3. Person, egal ob männlich oder weiblich, mehr Zeit, Aufmerksamkeit, Freundschaft, Liebe oder Vertrauen schenkt und mit dieser Person intime Details aus dem Alltag teilt, dieser Person zuerst oder ausschließlich Dinge anvertraut, die der eigenen Partnerin nicht anvertraut werden."

    Auf emotionale Untreue reagieren vor allem mehr die Frauen, während Männer erst bei sexueller Untreue mehr reagieren. Dazu gab es eine Studie im Internet. Es gibt ja durchaus auch gewisse Verhaltensweisen, die den Partner/ die Partnerin bewußt eifersüchtig machen. Es gibt auch Männer, die eroberungssüchtig sind und bei anderen Frauen Bestätigung und Bewunderung suchen, die deswegen mit vielen Frauen flirten und so ein Verhalten ist durchaus verletzend für eine Partnerin. Das war jedenfalls so im Internet nachzulesen zu diesem Thema.
    In der aktuellen Studie kam übrigens heraus, dass diese Verhaltensweisen weniger etwas damit zu tun haben, ob es sich um Männer oder Frauen handelt, sondern eher mit dem dahinterstehenden Beziehungsmodell.

    Doch die neue wissenschaftliche Untersuchung zeigt, dass der Unterschied eher auf der individuellen Verschiedenheit von Persönlichkeiten beruhen könnte, die das Ergebnis persönlicher Erfahrungen mit Beziehungen sind, die aber durchaus mit dem typischen Denken beider Geschlechter zusammenfallen können.

    Eine andere Alternativerklärung ist, daß Männer und Frauen so sozialisiert werden, daß sie unterschiedliche Annahmen über den Zusammenhang von sexueller und emotionaler Untreue haben: Frauen glauben eher, daß mit emotionaler Untreue die sexuelle Untreue verbunden sei; Männer dagegen glauben eher, daß mit sexueller Untreue emotionale Untreue verbunden sei. (Beide Gruppen finden beide Untreuen schlimmer als nur eine.) Empirisch konnte diese Theorie nur z.T. gestützt werden, jedoch weisen die Daten daraufhin, daß die präferierte Art der Eifersucht nicht primär vom Geschlecht, sondern von der Annahme abhängt, welche Eifersucht die andere mitbedingt. => eigentlich haben Männer und Frauen vor demselben Angst. Es äußert sich nur anders.
    Geändert von Inaktiver User (01.12.2010 um 13:39 Uhr)

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    AW: Die beste Freundin meines Freundes

    @ eineuntervielen

    Interessant, dein Beitrag!
    Die Studie, die ich gelesen habe, da hatten sozusagen ca. 80 % der Frauen und 40 % der Männer zuerst einmal mehr mit emotionaler Untreue Probleme. Wobei das ja nicht ausschließt, das die sexuelle Untreue genauso Probleme verursacht hätte. Es gibt ja auch eine Erklärung, warum Frauen verstärkt auf emotionale Untreue reagieren, nicht erst bei sexueller Untreue. Die Befürchtung liegt eben darin, das sich der Partner aufgrund der starken emotionalen Verbindung irgendwann in diese andere Frau verliebt. Währenddessen Sex mit einer anderen Frau nicht zwangsläufig dazu führen muß, das sich ein Mann verliebt.
    Eine erfolgreiche Beziehung besteht nicht darin, den richtigen Partner zu finden, sondern darin, füreinander die richtigen Partner zu sein!

    Beziehung bedeutet Entwicklung zu zweit, denn was beide angeht, können auch nur beide lösen!

    Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollten und das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.

    Wenn wir anderen mit einer Fackel den Weg erleuchten, bleibt es nicht aus, das wir dabei unseren eigenen Weg auch erleuchten.

  6. Inaktiver User

    AW: Die beste Freundin meines Freundes

    Zitat Zitat von sternschnuppe2 Beitrag anzeigen
    @ eineuntervielen

    Interessant, dein Beitrag!
    Die Studie, die ich gelesen habe, da hatten sozusagen ca. 80 % der Frauen und 40 % der Männer zuerst einmal mehr mit emotionaler Untreue Probleme. Wobei das ja nicht ausschließt, das die sexuelle Untreue genauso Probleme verursacht hätte. Es gibt ja auch eine Erklärung, warum Frauen verstärkt auf emotionale Untreue reagieren, nicht erst bei sexueller Untreue. Die Befürchtung liegt eben darin, das sich der Partner aufgrund der starken emotionalen Verbindung irgendwann in diese andere Frau verliebt. Währenddessen Sex mit einer anderen Frau nicht zwangsläufig dazu führen muß, das sich ein Mann verliebt.
    In der Studie, die mir vorliegt, steht zu den Gründen das Folgende:

    Auf dieser Grundlage wird die Hypothese aufgestellt, daß Eifersucht bei Männern und Frauen durch verschiedene Ereignisse bevorzugt ausgelöst wird: bei Männern eher durch (vermutete oder tatsächliche) sexuelle Untreue der Frau, bei Frauen eher durch (vermutete oder tatsächliche) emotionale Untreue des Mannes (also Hinwendung zu einer anderen Frau).
    Biologisch wird die Hypothese folgendermaßen begründet:

    Frauen konnten im Verlauf der Evolution das Überleben ihres Genmaterials dadurch wahrscheinlicher machen, daß sie verläßliche Partner mit guten ökonomischen Ressourcen für sich gewannen. Zusammen mit solchen Partnern ist es leichter, das Überleben der Kinder bis zur Geschlechtsreife sicherzustellen. Eifersucht bei Frauen setzt ein, wenn ein in diesem Sinne idealer Zustand bedroht ist, ein geeigneter Partner sich also auf die Dauer einer anderen Frau zuwendet, so daß dessen Ressourcen nicht mehr zur Verfügung stehen.

    Männer können vor allem dadurch für das Überleben ihres Genmaterials sorgen, daß sie Maßnahmen ergreifen, die sicherstellen, daß die Partnerin nicht sexuell untreu wird. Denn wenn ein Mann seine sozialen Ressourcen für ein Kind bereitstellt, das gar nicht "von ihm ist", wird er sich nicht fortpflanzen können - und mit ihm auch nicht die Eigenschaft, nicht auf die sexuelle Treue der Partnerin (mittels Eifersucht) geachtet zu haben...

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    AW: Die beste Freundin meines Freundes

    Ich habe auch mal gelesen, das Eifersucht in der Regel zuerst einmal ein normales Gefühl ist, das sich eben durch die Bedrohung der Beziehung/Ehe durch eine dritte Person einstellen kann. Gefühle sind ja zuerst einmal weder richtig oder falsch, sie sind einfach so da, wie sie sind und so anzunehmen,sagte mir mal ein Therapeut.

    Dann erst kommt es darauf an, ob die Bedrohung, die man vermutet, sich als real herausstellt oder man sich diese einbildet. Nur, das festzustellen und festzumachen, ist eben das schwierige. Wie in dem Beitrag von Tina ja zu erkennen ist, wurde da ja alles bis zuletzt geleugnet, obwohl der Verdacht berechtigt war.

    Wie man damit dann umgeht, ist eben nicht so einfach. Wenn man eine berechtigte Bedrohung spürt, die aber geleugnet wird, ist mit das Schwierigste überhaupt. Generell Eifersucht als grundlos oder unberechtigt einzustufen, davon halte ich jetzt auch nicht viel.
    Eine erfolgreiche Beziehung besteht nicht darin, den richtigen Partner zu finden, sondern darin, füreinander die richtigen Partner zu sein!

    Beziehung bedeutet Entwicklung zu zweit, denn was beide angeht, können auch nur beide lösen!

    Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollten und das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.

    Wenn wir anderen mit einer Fackel den Weg erleuchten, bleibt es nicht aus, das wir dabei unseren eigenen Weg auch erleuchten.

  8. Inaktiver User

    AW: Die beste Freundin meines Freundes

    Zitat Zitat von sternschnuppe2 Beitrag anzeigen
    Dann erst kommt es darauf an, ob die Bedrohung, die man vermutet, sich als real herausstellt oder man sich diese einbildet. Nur, das festzustellen und festzumachen, ist eben das schwierige. Wie in dem Beitrag von Tina ja zu erkennen ist, wurde da ja alles bis zuletzt geleugnet, obwohl der Verdacht berechtigt war.
    Nunja, Gefühle können sich auch erst entwickeln und die Eifersucht der TE - verbunden mit den Auswirkungen derselben auf die Beziehung waren da bestimmt kein positives Verbindungselement.

    Wie man damit dann umgeht, ist eben nicht so einfach. Wenn man dann einen berechtigte Bedrohung spürt, die aber geleugnet wird, ist mit das Schwierigste überhaupt. Generell Eifersucht als grundlos oder unberechtigt einzustufen, davon halte ich jetzt auch nicht viel.
    Ich bin generell erstmal der Meinung, dass Eifersucht einen nicht den geringesten Schritt weiterbringt in einer Beziehung.

    Woher weiss man, ob eine Bedrohung nun wirklich berechtigt ist oder nicht?

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    AW: Die beste Freundin meines Freundes

    @ eineuntervielen

    "Woher weiss man, ob eine Bedrohung nun wirklich berechtigt ist oder nicht?"

    Das ist der Knackpunkt an der ganzen Sache! Ich habe vor kurzem auch ein Buch gelesen, da schreibt der Autor, das man die Partnernin auch eifersüchtig machen kann. Manchmal braucht es dazu ja nicht einmal sex. Untreue, noch nicht einmal Berührungen. Manche Männer schaffen allein durch Gesten, Blicke oder Worte ein "gewisses Knistern zu erzeugen, in dem alles drin ist." Manche Männer sind einfach auch eroberungssüchtig, flirten daher mit anderen Frauen, brauchen die Bestätigung und Bewunderung anderer Frauen und das ist auch sehr verletzend für eine Partnerin.
    Der Autor meint, das solche Männer dann oft damit argumentieren, das ihre Partnerinnen etwas falsches wahrnehmen, das nichts dabei ist, das ihre Eifersucht unbegründet oder krankhaft wäre, dabei ist so ein Verhalten verletzend. Oft wird nur deswegen argumentiert, weil die Partnerin zu Recht spürt, das mehr dahintersteckt und es manchmal den betroffenen Männern selbst noch gar nicht so bewußt ist, das da schon mehr dahintersteckt.

    Auch wenn die Partnerin im unsicheren gelassen wird, der Partner nicht wirklich zu ihr steht , das anderen gegenüber auch nicht zeigt oder ihr das Gefühl gibt, nur eine Übergangslösung zu sein, ist es verständlich, das eine Frau mehr auf andere Kontakte zu Frauen reagiert. Genauso, wenn ihre Bedürfnisse ignoriert werden oder der Partner sich seine Bedürfnisse nicht mehr von seiner Partnerin erfüllen läßt. Das eine Frau darauf natürlich reagiert, indem sie sich die Frage stellt, wer dem ihrem Partner dann seine Bedürfniss erfüllt, oder wessen Bedürfnisse er dann erfüllt, sei auch verständlich.

    Deswegen sollte sich ein Partner, desses Partnerin eifersüchtig reagiert, durchaus mal die Frage stellen, ob nicht sein Verhalten der Auslöser dafür sein kann. Wie läuft es in der Beziehung, erfüllt er die Bedürfnisse seiner Partnerin? Gibt er ihr die Möglichkeit, seine Bedürfnisse zu erfüllen? Gibt er ihr die Sicherheit, die sie braucht oder hat er eine Einstellung zu ihr, die ihr Unsicherheit vermittelt? Braucht er die Bestätigung und Bewunderung durch andere Frauen? Ist er evtl. eroberungssüchtig?

    Dazu kommt, das ein Mann ja durchaus von einer anderen Frau angeflirtet werden kann, diese sozusagen ein "Wildererverhalten" zeigt, und darauf als Partnerin zu reagieren, wenn der Partner da keine Grenzen setzt, ist dann auch verständlich. Da gibt es eben auch noch andere Aspekte, die eine Rolle spielen und damit auch zusammenwirken können.
    Eine erfolgreiche Beziehung besteht nicht darin, den richtigen Partner zu finden, sondern darin, füreinander die richtigen Partner zu sein!

    Beziehung bedeutet Entwicklung zu zweit, denn was beide angeht, können auch nur beide lösen!

    Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollten und das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen.

    Wenn wir anderen mit einer Fackel den Weg erleuchten, bleibt es nicht aus, das wir dabei unseren eigenen Weg auch erleuchten.

  10. Inaktiver User

    AW: Die beste Freundin meines Freundes

    Zitat Zitat von sternschnuppe2 Beitrag anzeigen
    @ eineuntervielen

    "Woher weiss man, ob eine Bedrohung nun wirklich berechtigt ist oder nicht?"

    Das ist der Knackpunkt an der ganzen Sache! Ich habe vor kurzem auch ein Buch gelesen, da schreibt der Autor, das man die Partnernin auch eifersüchtig machen kann. Manchmal braucht es dazu ja nicht einmal sex. Untreue, noch nicht einmal Berührungen. Manche Männer schaffen allein durch Gesten, Blicke oder Worte ein "gewisses Knistern zu erzeugen, in dem alles drin ist." Manche Männer sind einfach auch eroberungssüchtig, flirten daher mit anderen Frauen, brauchen die Bestätigung und Bewunderung anderer Frauen und das ist auch sehr verletzend für eine Partnerin.
    Ich sehe das etwas anders. Für mich ist es normal mal mit anderen zu flirten, das hat für mich etwas Unverbindliches und macht Spaß. Für mich ist es kein Grund eifersüchtig zu werden, wenn mein Mann mal eine andere Frau anlächelt oder kurz mit ihr flirtet. Warum auch?

    Wenn mich das stören würde, dann hätte ich aus meiner Sicht zu wenig Vertrauen zu meinem Partner.

    Der Autor meint, das solche Männer dann oft damit argumentieren, das ihre Partnerinnen etwas falsches wahrnehmen, das nichts dabei ist, das ihre Eifersucht unbegründet oder krankhaft wäre, dabei ist so ein Verhalten verletzend. Oft wird nur deswegen argumentiert, weil die Partnerin zu Recht spürt, das mehr dahintersteckt und es manchmal den betroffenen Männern selbst noch gar nicht so bewußt ist, das da schon mehr dahintersteckt.
    So ein Verhalten kann verletztend sein, muss es aber noch lange nicht und etwas dahinterstecken muss eben auch nicht.

    Ganz ehrlich, manchmal habe ich auch das Gefühl, dass Frauen einfach zuviel in gewisse Verhaltensweisen hineininterpretieren.

    Auch wenn die Partnerin im unsicheren gelassen wird, der Partner nicht wirklich zu ihr steht , das anderen gegenüber auch nicht zeigt oder ihr das Gefühl gibt, nur eine Übergangslösung zu sein, ist es verständlich, das eine Frau mehr auf andere Kontakte zu Frauen reagiert. Genauso, wenn ihre Bedürfnisse ignoriert werden oder der Partner sich seine Bedürfnisse nicht mehr von seiner Partnerin erfüllen läßt. Das eine Frau darauf natürlich reagiert, indem sie sich die Frage stellt, wer dem ihrem Partner dann seine Bedürfniss erfüllt, oder wessen Bedürfnisse er dann erfüllt, sei auch verständlich.
    Das ist grundsätzlich schon richtig, aber warum fühlt sich eine Frau durch den Flirt mit einer anderen Frau überhaupt so bedroht? Es gibt Frauen, die sehen schon bei einem Gespräch des Partners mit einer anderen Frau rot.

    Wodurch gibt er denn das Gefühl nur eine Übergangslösung zu sein? Ist es wirklich immer der Partner der diese Gefühl gibt oder interpretiert man nicht einfach zu viel an Dingen rum?


    Deswegen sollte sich ein Partner, desses Partnerin eifersüchtig reagiert, durchaus mal die Frage stellen, ob nicht sein Verhalten der Auslöser dafür sein kann. Wie läuft es in der Beziehung, erfüllt er die Bedürfnisse seiner Partnerin? Gibt er ihr die Möglichkeit, seine Bedürfnisse zu erfüllen? Gibt er ihr die Sicherheit, die sie braucht oder hat er eine Einstellung zu ihr, die ihr Unsicherheit vermittelt? Braucht er die Bestätigung und Bewunderung durch andere Frauen? Ist er evtl. eroberungssüchtig?
    Richtig, man sollte sich Gedanken machen wenn der Partner eifersüchtig reagiert. Dann ist es Zeit offen und ehrlich zu reden. Dabei müssen dann aber die Bedürfnisse beider Partner berücksichtigt werden und man muss sich gegenseitig zuhören.

    Dazu gehört dann auch, dass man sich überlegt, ob die eigene Unsicherheit wirklich nur im Verhalten des Partners begründet liegt und warum hier evtl. Vertrauen fehlt. Ist es wirklich so, dass das nicht mit einem selbst zu tun hat und man evtl. da Dinge vermischt?

    Dazu kommt, das ein Mann ja durchaus von einer anderen Frau angeflirtet werden kann, diese sozusagen ein "Wildererverhalten" zeigt, und darauf als Partnerin zu reagieren, wenn der Partner da keine Grenzen setzt, ist dann auch verständlich. Da gibt es eben auch noch andere Aspekte, die eine Rolle spielen und damit auch zusammenwirken können.
    Das verstehe ich ehrlich gesagt auch nie. Wenn ein Mann angeflirtet wird, was ja vorkommen kann, darf er dann mit der Frau kein Wort mehr reden? Muss man sich da sofort umdrehen und gehen? Ich sehe das ehrlich gesagt nicht so. Wie ist es wenn man alleine unterwegs ist?

    Ich flirte ja auch nicht stundenlang mir Männern wenn mein Partner dabei ist, aber ich geb dem Mann dann auch nicht direkt eine vor den Latz.

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