Ich würde wohl auch mitfahren. Entweder fände ich dann die beste Freundin toll und es würde eine gemeinsame Freundin oder es würde halt exkalieren.
Aber: ja, für mich wäre es ein Unterschied, wenn es sich um einen männlichen Freund handeln würde.
Ich selber bin mit einigen Männern befreundet und mir fällt auf Anhieb keiner ein, bei dem es von Anfang an wirklich nur rein platonisch war. Entweder hätte ich mir mehr gewünscht oder er sich. Mein Partner hat auch eine gute Freundin und, soviel ich weiss, war sie auch mal verliebt in ihn.
dann gibt es noch die Fälle, in denen die besten Freundinnen zwar nichts wollen von ihrem platonischen Freund, es trotzdem nicht abkönnen, dass dieser eine Beziehung hat (besonders schlimm wird dann das Gezicke, wenn sie grad keine haben)... alles schon erlebt.
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17.06.2009, 14:12Inaktiver User
AW: Die beste Freundin meines Freundes
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17.06.2009, 14:22Inaktiver User
AW: Re: Die beste Freundin meines Freundes
Die Partnerin ist in diesem Fall eben Nummer zwei. Mit Nummer eins hats leider nur eine Freundschaft gegeben...
Oft leben solche Menschen dann zwei Beziehungen, eine intensive platonische mit dem besten Freund, der besten Freundin und eine "normale", sexuelle mit dem Partner. Trotzdem bleibt oft der beste Freund die erste Ansprechsperson.
Ein guter Bekannter hat mir hierzu Folgendes erzählt: er hat eine Ex, mit der er sich in Zeiten einer Beziehung immer heftigst gestritten hat. Als gute Freunde haben sie super funktioniert und irgendwann wurde sie für ihn halt zur ersten Vertrauten. Ohne die Gebortenheit einer Partnerschaft wollten beide dennoch nicht leben und so hatten dann beide neue Partner.
Irgendwann ist der Ex resp. der besten Freundin etwas passiert. (ich weiss nicht mehr was, irgendwas in der Grössenordnung eines Einbruchs oder eines Unfalls) und die erste Person, die sie angerufen hat, war nicht ihr Partner, sondern ihr bester Freund, also ihr Ex, weil er eben für sie der engste Vertraute war.
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17.06.2009, 14:38Inaktiver User
AW: Die beste Freundin meines Freundes
ich kenne es auch nicht anders..
wie zum beispiel hier nebenan in einem thread.dann gibt es noch die Fälle, in denen die besten Freundinnen zwar nichts wollen von ihrem platonischen Freund, es trotzdem nicht abkönnen, dass dieser eine Beziehung hat (besonders schlimm wird dann das Gezicke, wenn sie grad keine haben)... alles schon erlebt.
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17.06.2009, 14:43Inaktiver User
AW: Re: Die beste Freundin meines Freundes
und gerade in solchen freundschaften spielt das thema "schlechtes gewissen" eine große rolle.
manchmal eine größere wie gefühle für denjenigen.
naja,man muß schon fairerweise sagen,das sich sowas auch ändern kann - und im idealfall tut es das auch.Oft leben solche Menschen dann zwei Beziehungen, eine intensive platonische mit dem besten Freund, der besten Freundin und eine "normale", sexuelle mit dem Partner. Trotzdem bleibt oft der beste Freund die erste Ansprechsperson.
das ist sicher kein einzelfall..leider.Ein guter Bekannter hat mir hierzu Folgendes erzählt: er hat eine Ex, mit der er sich in Zeiten einer Beziehung immer heftigst gestritten hat. Als gute Freunde haben sie super funktioniert und irgendwann wurde sie für ihn halt zur ersten Vertrauten. Ohne die Gebortenheit einer Partnerschaft wollten beide dennoch nicht leben und so hatten dann beide neue Partner.
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18.06.2009, 12:23
AW: Die beste Freundin meines Freundes
Hallo zusammen,
tja mitfahren kann ich gar nicht mehr, denn ich würde in der Zeit gar keinen Urlaub bekommen.
Das Problem ist ja nicht nur der Urlaub, sondern die Tatsache, dass sie ihm ständig sagt, wie toll er doch ist usw., und die Zeit vermisst, in der er auch keine Partnerin hatte ( sie ist nämlich seit einem halben Jahr Single).
Ich habe viel versucht um einen Draht zu ihr zu finden, doch war es stets zwecklos.
Natürlich wäre es für mich wohl eine andere Situation, wenn er mit einem Freund in den Urlaub fährt, denn von dem wüsste ich, dass er nichts von ihm wollte
.
Es ist leider alles nicht so einfach, denn ich will ihm ja seine Freundin auf keinen Fall ausreden.
Schön, dass ihr einem zuhört!
Liebe Grüße, Sylvie
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19.06.2009, 11:22Inaktiver User
AW: Die beste Freundin meines Freundes
Hallo Sylvie
Ja, klar machen wir dies, gerne sogar, zumindest ich (zuhören meine ich)
Ich kann dir nur raten, sei grosszügig und verständnisvoll, aber lass dir nicht zu viel bieten, schon gar nicht von der "besten" Freundin deines Partners.
Ich nehme an, dein Freund versichert dir ständig, dass er ja nichts (Sexuelles) von seiner guten Freundin will und umgekehrt und ich glaube dies sogar. Allerdings funktieren meiner Erfahrung nach viele beste Freundinnen so: ich will ihn zwar nicht, aber eine andere soll ihn (soll er) auch nicht haben.
Viele (nicht alle) platonsichen Freundschaften sind wohl auch eine Art Ersatzpartnerschaft und funktionieren, solange kein Partner da ist.
Wie ich schon früher mal geschrieben habe, ist meine letzte Beziehung wegen einer guten Freundin in die Brüche gegangen. Ich habe das ständige Angezicke und die Aussicht, dass mein Ex springt, sobald sie mit dem Finger schnippt, einfach nicht mehr ausgehalten. Einmal hat sie mir sogar ins Gesicht gesagt "keine Sorge, ich akzeptiere diese Beziehung". Dass eine beste Freundin die Beziehung ihres Kumpels akzeptieren muss, war mir bis dato noch nicht klar, ich war aber sprachlos über so viel Grosszügigkeit und Selbstlosigkeit. Ironie aus.
Ich habe auch versucht, einen Draht zu finden zu ihr, denn zerstören wollte ich die Freudnschaft auf keinen Fall. Einmal habe ich ihr sogar einen Brief geschrieben, wir würden uns ja nicht sonderlich verstehen und könnten dies vielleicht ändern. Ob sie Lust habe, mal auf ein Bier zu gehen. Ich würde sie einladen. Dies wurde von ihr offenbar entsprechend verhöhnt und nach der Trennung hat sich mein Partner auch noch darüber lustig gemacht. Vorner herum war sie immer zuckersüss, zumindest solange mein Partner in der Nähe war. Hinten herum hat sie bei gemeinsamen Bekannten reklamiert, ich sei ja so eifersüchtig und würde ihr die Freundschaft nicht gönnen. Es gab mal ein Treffen wo ich dann von einem gemeinsamen Bekannten deswegen lächerlich gemacht wurde.
Seither finde ich, dass sich ein Mann unter Umständen tatsächlich entscheiden muss zwischen guter Freundin und Beziehung.
Eine gute Freundin hatte lange Zeit einen besten Freund, einen Homsexuellen. Sie waren wohl jahrelang dick befreundet. Als sie dann ihren jetzigen Mann kennen gelernt hat, hat er ganz offen versucht, die Beziehung zu zerstören und den Mann dauernd schlecht zu machen. Offenbar hat er gespürt, dass die neue Beziehung etwas Ernstes ist. Sie musste dann den Kontakt zu ihrem besten Freund abbrechen.
Irgendwann habe ich dann meinen Partner auch vor die Wahl gestellt: sie oder ich. Er wollte den Kontakt mit ihr nicht einschränken, aufs Eis legen oder abbrechen. Ich habe daraus geschlossen, dass ich ihm nicht wichtig genug war und die Beziehung beendet. Er hat mir noch mehrere Briefe geschrieben, auch ein halbes Jahr nach der Trennung, ob ich nicht bitte zurück kommen möge, war aber nie bereit, auf seine beste Freundin zu verzichten.
Magst du etwas mehr schreiben darüber, was denn so schwierig ist? Ist sie einfach nicht dein Fall oder fühlst du dich "angezickt" von ihr? Ist sie unhöflich und gibt sie dir zu verstehen, dass sie ihn ja viel länger und daher auch viel beser kennt als du?
Liebe Grüsse
ArtemisGeändert von Inaktiver User (19.06.2009 um 11:30 Uhr)
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19.06.2009, 16:52
AW: Die beste Freundin meines Freundes
Liebe Artemis,
danke für Deine lieben Worte. Deine Schilderung spricht mir aus der Seele.
Mein Partner hat mir immer wieder versichert, dass er nichts partnerschaftliches von ihr wolle.
Die Situtation ist folgende:Jedes Mal wenn wir uns sehen, ignoriert sie mich komplett und redet nur mit meinem Partner. Auch wenn ich mich versuche in das Gespräch mit einzubringen, schaut sie mich nicht einmal an. Jedesmal wenn mein Partner meine Hand hält, schaut sie entnervt und zugleich schockiert zur Seite. Das ist auch schon anderen aufgefallen.
Sie gibt mir keine Chance, eine Basis herzustellen. Das ist so anstrengend, weil mein Partner das natürlich ganz anders sieht.
Ich versuche mich ständig damit abzufinden, dass sie seine beste Freundin ist, aber jedes Mal, wenn ich denke ich kann es akzeptieren, kommt von ihr wieder eine Gemeinheit. An unserem Jahrestag hat sie ständig SMSen geschrieben, weil es ihr so schlecht wegen ihrem Ex gehen würde. Zum Glück hat mein Partner ihr gesagt, dass die Situation unpassend wäre.
Es ist wirklich anstrengend. Ich habe keine Ahnung, wie ich den gemeinsamen Urlaub von den Beiden überstehen soll.
Ich liebe meinen Partner wirklich sehr und vertraue ihm auch,aber seine beste Freundin stellt für mich leider immer wieder ein Problem dar.
Viele liebe Grüße
Sylvie
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20.06.2009, 12:20Inaktiver User
AW: Die beste Freundin meines Freundes
Hallo Sylvie
Ich hoffe ja sehr, dass es bei euch besser ausgeht als bei mir. (Wobei ich natürlich meine Ex niemals zurück möchte.)
Aber dein Partner muss sich von seiner besten Freundin lösen. Er muss nicht den Kontakt abbrechen, aber ihr klar machen, dass sie einfach eine gute Freundin ist, die er ab und zu trifft. Er ist nicht ihr Kummerkasten und auch nicht ihr Partnerersatz. Ferner hast du als Partnerin ein Recht darauf, von der guten Freundin höflich und respektvoll behandelt zu werden.
Dauerndes Simsen während des Jahrestages des besten Freundes ist nun wirklich alles andere als respektvoll.
Ich kenne die beste Freundin und deinen Partner nicht, aber ich glaube, dass du dir zumindest bezüglich sexueller Treue keine allzu grossen Sorgen machen musst.
Trotzdem bekomme ich den Eindruck, dass die beste Freundin deines Partners etwas von ihm will (Aufmerksamkeit, emotionale Nähe etc.), das sie auf keinen Fall mit dir teilen möchte. Dass dein Partner dies nicht nachvollziehen kann, finde ich ebenfalls nicht ungewöhnlich. Während meiner "Leidenszeit" hatte ich Kontakt mit anderen Betroffenen und musste feststellen, dass sich die Geschichten alle ähnlich sind.
Sei dir einfach bewusst, dass dein Verständnis und deine Geduld Grenzen haben müssen. Mit endloser Geduld, Zurückstehen und Verständnis kannst du das Problem nicht lösen. Eines der Hauptprobleme scheint mir in diesen Fällen schon, dass Männer offenbar diese "ich will ihn nicht, aber die andere soll ihn auch nicht haben-Haltung" nicht von sich kennen und daher auch nicht nachempfinden können.
Artemis
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22.06.2009, 13:33
AW: Die beste Freundin meines Freundes
weiß Dein Freund darum? So wirklich? Hast Du Dich getraut und ihm gesagt wie es um Dich steht, obwohl frau dann ein wenig uncooler und sogar "eifersüchtig" rüberkäme? Weiß er wie sie Dich behandelt, setzt er da Grenzen?
Ohne daß diese Fragen geklärt wären stünde für mich die Partnerschaft aber sehr auf der Kippe. Für mich müßte klarsein, wem seine Loyalität gilt.
Meine persönlichen Grenzen sind enger gesteckt. Keine Übernachtungen mit anderen Frauen die nicht blutsverwandt sind, keine Sauna und keine Urlaube. Nicht weil ich von ihm denke daß er bei allernächster Gelegenheit fremdginge (dafür reichte die Pause bei der Arbeit
) sondern weil da einfach Grenzen bei MIR sind, die zu mir dazugehören. Ich denke daß sie nicht statisch sind, glaube sogar daß sie weicher werden könnten... aber dazu bräuchte es lange Zeit der Vertrautheit und die Basis, daß "partnerschaftsgefährdende Dinge" (s.o.) immer gemeinsam besprochen werden und die Partnerschaft ÜBER den Freundschaften steht.
Mein Partner ist mit MIR zusammen, das beinhaltet nicht, daß ich alleiniges Nutzungsrecht hätte... aber das Gefühl, daß andere Frauen wichtiger sind als meine Empfindungen habe ich jahrelang zuviel ausgehalten. ist vielleicht nicht applauswürdig was die "Offenheitallesisterlaubteinstellung" angeht aber schließlich möchte ICH mich wohlfühlen und vertrauen können.
Vertrauen wächst nicht indem einseitige wichtige Entscheidungen getroffen werden (mein Exmann hat zB ein viel Geld ausgegeben ohne sich mit mir zu besprechen). Wenn der Partner miteinbezogen wird und sehr deutlich gelebt wird daß er/sie an erster Stelle steht kann ein Urlaub mit einer anderen Frau vielleicht mal lebbar werden. "Ihr seid beide Nummer eins" wäre mir zuwenig. Wenn der Unterschied zur besten Freundin darin besteht daß er mit ihr keinen Sex (mehr?) hat wäre ich weg.
Warum soll man/frau sich unter andere Beziehungen stellen wenn es innerlich knackt und brennt? Damit man souverän rüberkommt?
Nö, zu seinen Gefühlen stehen ist (für mich) souverän, auch wenn sie mit der allgemeinen Meinung nicht konform gehen. Direktemang Verbote aussprechen ist nicht das was ich meine, der Partner ist ja kein Kind, aber sich trauen das auszusprechen was drückt ist schon ein großer Schritt.
Und dann gucken wie er reagiert...
Bei mir ist es zB so, daß wir dadurch sehr nahe waren, einander ins Herz schauen durften... Ich habe erfahren warum eine gewisse Dame wichtig für ihn ist und kann es ihm jetzt gönnen, auch das kann dabei herumkommen. Eigene Ängste haben nicht immer mit der aktuellen Partnerschaft zu tun, aber ein Partner der alles ausklammerte und darüber hinwegbügelte ist dann ja nicht unbedingt liebevoll oder nicht?
WolteraDas Leben hat keine Generalprobe, wir sind mitten im Auftritt!!
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22.06.2009, 20:18
AW: Die beste Freundin meines Freundes
Hallo ihr Lieben,
ja, wir haben sehr oft darüber geredet und er weiß auch,wie ich mich dabei fühle. Er sagt selber, dass er natürlich viel lieber bei mir bleiben würde, doch es sei ja schon so lange geplant usw. Eigentlich kommen da immer die gleichen Antworten
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(Sie hat ihm sogar gesagt, dass die Freundschaft sonst vorbei wäre)!
Jedenfalls hat er mir versprochen, dass es der letzte gemeinsame Urlaub sei und er die gemeinsamen Aktivitäten einschränken will, da er merkt, dass es zwischen ihr und mir nicht funktioniert ( was jetzt lauch schon der Fall ist). Er hat ja auch mitbekommen, dass ich alles versucht habe. Mit anderen weiblichen Freunden verstehe ich mich ja auch super, nur bei seiner besten Freundin ist es leider vergebens.
Es ist doch wirklich verblüffend, dass die beste Freundin des Partners einen so hohen Einfluss haben kann.
Zum Glück muss ich arbeiten, wenn der Urlaub ansteht. Ablenkung kann ich in der Zeit auch wirklich gut gebrauchen.
Viele Grüße,
Sylvie



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