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    Re: Die beste Freundin meines Freundes

    ich antworte mal, weil ich die "gesunde eifersucht" bereits oben erwaehnt habe. gesunde eifersucht hoert da auf, wo die krankhafte anfaengt. wenn jemand seinen partner oder seine partnerin nicht mit der besten freundin / dem besten freund in den urlaub fahren lassen will, so wuerde ich die daraus resultierende eifersucht nicht als krankhaft bezeichnen, sondern als gesund.

  2. Inaktiver User

    Re: Die beste Freundin meines Freundes

    Ich würde sagen, wenn man unter etwas leidet, dann ist es nicht gesund.
    Und die meisten Menschen leiden wohl unter ihrer Eifersucht, dem damit verbundenen Mißtrauen und der Angst, es könnte etwas passieren.

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    Re: Die beste Freundin meines Freundes

    natuerlich ist es nicht gesund fuer einen menschen, wenn er unter etwas leiden muss, ob es sich um enttaeuschungen in der liebe, um mobbing am arbeitsplatz oder um einen dauerkonflikt mit den nachbarn handelt. dennoch ist es teil eines gesunden gefuehlslebens, dass man entsprechend reagiert, ob mit eifersucht, wut, trauer, oder was auch immer.

  4. Inaktiver User

    Re: Die beste Freundin meines Freundes


  5. Inaktiver User

    Re: Die beste Freundin meines Freundes

    Interessanter Link Mediterranee. Liegt voll auf meiner Linie.

    Was sagst Du dazu, Sonderzeichen?

    Prado

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    Re: Die beste Freundin meines Freundes

    "Menschen, die an sich selbst glauben, sich ihrer Stärken bewußt sind und sich annehmen, sind weniger empfänglich für Eifersucht." Hmmm.. Weniger, nicht frei von. Ich glaube nicht, dass man so souvären ist, dass man keine Wut, keine negative Gefühle nei empfindet. Wie man auf diese Gefühle reagiert ist meiner Meinung nach entscheident, nähmlich "ständig hinter einem herspioniert,
    wenn er Taschen und Unterlagen nach Beweisen für die Untreue durchwühlt,
    wenn er ständig Vorwürfe macht, man würde ihn betrügen oder andere attraktiver finden,
    wenn er einen quasi einsperren und von anderen isolieren will,
    wenn man nicht mehr zusammen ungezwungen weggehen kann,
    weil der Eifersüchtige mit Adleraugen danach Ausschau hält,
    ob man sich für andere interessiert.
    Wenn die Beziehung zu einem Gefängnis geworden ist und die Zuneigung und Liebe ständig durch ständige Streitereien und Konflikte auf die Probe gestellt werden." Das ist krankhaft. Es ist für mich, wie ein Mensch, der ab und zu Wut empfindet, was normal ist, und der Choleriker.



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    Re: Die beste Freundin meines Freundes

    Hallo,

    Ich bin neu in diesem Forum. Bin ganz zufällig drauf gestossen und mir mal die Beiträge durchgelesen. Sind hier denn vielleicht auch beste Freundinnen am Start?
    Ich bin nämlich eine, aber auch eine die eigentlich auf eine Beziehung mit meinem besten Freund verzichten musste weil er die Freundschaft so toll findet, dass alles andere diese Freundschaft zerstören würde... Für mich ist FReundschaft auch Grundbaustein einer Beziehung, aber so sind wir halt Freunde. Jetzt hab ich einen neuen Freund und versuche das mit meinem besten Freund unter einen Hut zu bekommen - natürlich ist mein jetziger Freund eifersüchtig..NIcht ohne Grund, da mein bester Freund und ich so viele Dinge teilen und man uns sagt, dass wir in eine andere Welt abheben wenn wir zusammen sind weil wir uns so perfekt verstehen...

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    Re: Die beste Freundin meines Freundes

    Hallo Leute, ich möchte euch gerne meine Erfahrung als Partnerin eines Mannes mit bester Freundin schildern:
    Szenarium:
    Diese Freundschaft besteht seit 19 Jahren, begann als Mietverhältnis (in der Einliegerwohnung des Hauses meines Partners), wurde für 1 Jahr zum Liebesverhältnis, danach langsam zur dicken platonischen Freundschaft.
    Räumlicher Abstand: max. 3 m von Wohnung zu Wohnung, gemeinsame Terrasse, gemeinsame Garagen-, Keller-, Außennutzung, gemeinsame Schließanlage (1 Schlüssel), gemeinsame Telefonanlage (1 Abrechnung), gemeinsame 2 Katzen. Als ich meinen Partner kennen lernte, steckten die beiden jede freie Minute zusammen und die Dame war es gewohnt, wie ein Prinzesschen ständig im Mittelpunkt seines Interesses zu stehen.
    Meine Wahrnehmung dieser Frau: eitel, affektiert, ständig auf Wirkung bedacht, auch im größeren Kreis gerne die pool position einnehmend, viel Schönheit, Mode, Sport, Stewardess, sehr weiblich-hilfsbedürftig, Schmuseton zwischen den beiden, ... Sie wäre mir auch als Freundin einer Freundin nicht sonderlich sympathisch gewesen.

    Mir wurde immer wieder vorgeworfen, dass ich grundlos eifersüchtig sei, weil es doch keine Liebe und Sex mehr gäbe (dafür wurden die jeweiligen Beziehungen der Nachbarin/Freundin ständig mit meinem Freund bequatscht, der eben bis dahin der einzig konstante Mann in ihrem Leben war, während die Lover wechselten und sich teilweise nicht zu ihr bekannten). Ein Schamgefühl zwischen den beiden bestand auch nicht, so dass ihre Silikonbrüste auch zur Geltung kommen konnten.

    Ich fand diesen Zustand so schlimm, dass ich mich im Grunde heute noch nicht davon erholt habe. Status quo: Die Dame steht endlich (nach mehr als 2 Jahren) kurz vor dem Auszug. Keineswegs wegen der Unvereinbarkeit von uns beiden Frauen und unseren Ansprüchen gegenüber ein und dem selben Mann, sondern aus finanziellen Gründen (das Haus soll verkauft werden).

    Im Grunde finde ich es schön, wenn Menschen gut mit anderen auskommen, zeigt es doch, dass sie Interesse haben, verträgliche Mitmenschen, keine Eigenbrötler sind. Trotzdem: würde ich heute wieder einen Mann kennen lernen, käme es für mich nie wieder in Frage, dass da noch eine andere Frau rum geistert. Ich fühle mich regelrecht traumatisiert. Ich wüsste gerne, wie andere Menschen mit der Situation umgegangen wären.

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    Re: Die beste Freundin meines Freundes

    Interessanter Link Mediterranee. Liegt voll auf meiner Linie.

    Was sagst Du dazu, Sonderzeichen?
    es mag ja gutgemeint sein, aber letztlich ist das nicht mehr als pseudopsychologie: eifersucht wird auf eine einzige ursache zurueckgefuehrt, die (was sonst?) in der kindheit ihre wurzeln hat. tatsache ist doch: leute, die ohne aeusseren anlass eifersuechtig sind, gehoeren zur minderheit. die meisten leute sind eifersuechtig aufgrund der art und weise, wie sie von einem geliebten menschen behandelt werden. ob das das kind ist, das seit der geburt des geschwisterchens wenig beachtung findet oder die frau, die sich aergert, weil ihr partner auf einer party staendig mit einer anderen flirtet. es gibt muetter, die eifersuechtig auf die partnerin ihres sohnes sind oder vaeter, die eifersuechtig auf ihre kinder sind, weil die im bei der mutter den ersten platz einnehmen. eifersucht kann ueberall entstehen, wo menschen ein enges und liebevolles verhaeltnis zueinander haben. problematisch ist vielmehr, wenn dieses gefuehl pathologisiert und der eifersuechtige als der eigentliche problemfall hingestellt wird. dann stecken naemlich eifersuechtige in einem wahren zwiespalt, indem sie sich nicht mehr auf ihre ureigenen gefuehle verlassen duerfen, sondern die "starken" mimen muessen, die alles wegstecken. sowas halte ich fuer weitaus problemtraechtiger als die offen gezeigte eifersucht. und es oeffnet natuerlich tor und tueren fuer allerlei fiese spielchen, die eifersucht provozieren, wobei der eifersuechtige, sofern er denn zu seinen gefuehlen steht, immer der verlierer ist.

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    Re: Die beste Freundin meines Freundes

    vivian: die anwesenheit so eines nebenweibchens, das staendig praesent ist, waere fuer jede frau ein albtraum.

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