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  1. Inaktiver User

    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    Zitat Zitat von vox123 Beitrag anzeigen
    Ich lese Kuschels Anliegen und Bedenken anders als Du.
    Ich habe nicht interpretiert, ich habe einfach das wiedergegeben was Kuschlchen selbst geschrieben hat.

  2. Inaktiver User

    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    Bitte streitet euch nicht. Ich denke, es ist beides. Mit mir selbst nicht klar kommen und mit anderen auch nicht - trifft aber auch nicht auf alle zu. Aber ich lerne irgendwie mehr konfliktbehaftete Leute kennen als "normale". Liegt vielleicht an unserer Zeit. Und daran, dass ich nicht selbst losziehe und mir die Leute rauspicke, die mir liegen könnten sondern die "nehme", die an meiner Tür kratzen und irgendwas von mir wollen.

    LG


    Kuschelchen
    Geändert von Inaktiver User (02.07.2012 um 15:49 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    Geändert von Inaktiver User (14.07.2012 um 12:29 Uhr)

  4. User Info Menu

    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und wie geht es Dir zur Zeit?
    Geändert von vox123 (14.07.2012 um 14:58 Uhr) Grund: Erg.

  5. Inaktiver User

    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    Hallo!

    Lieb, dass du fragst.

    Es geht so. Habe hier wieder was gepostet, wo ich mir dann dachte, nee, muss ja nicht sein. Mein Mann und ich haben auch kurz über die Sache gesprochen - und jetzt geht's.

    Ich denke, ich habe ein handfestes Messie-/Suchtproblem. Nicht, dass unsere Wohnung zugemüllt wäre oder ich rauche oder trinke. Ich habe mit Essen ein Problem und vor allem mit Zucker. Von der Liebessucht erstmal nicht zu reden. Aber das Thema ausmisten und der Aufbau einer Umgebung, die wirklich energiespendend ist, da hab' ich noch gut zu tun.

    Auf einer Seite, wo es um das Thema Sucht und so geht habe ich was gelesen. Z. B. sollte man sich erstmal eingestehen, dass man andere Menschen "braucht". Das hat mir die Tränen in die Augen getrieben. Und das anzunehmen ist z. B. echt schwer für mich, da ich extrem schwere Enttäuschungen mit Menschen gemacht habe.

    Auch mich selbst so anzunehmen und zu zeigen, wie ich jetzt grade bin, das kann ich nicht wirklich, da ich kein respektives Leben habe. Ich habe immer noch keine Alltagsstruktur, um die wichtigsten Sachen, also meinen roten Faden, durchzuziehen. Daher tue ich mich auch schwer mit anderen Kontakten, da mich deren Eigenleben natürlich viel zu leicht wieder von meinem noch nicht gefestigten Weg abbringen würde. Auch verschreckt mich das oft von mir als fordernd empfunde Auftreten anderer.

    Die Dinge, die ich nicht in der Hand habe, in die Hände einer höheren Macht zu legen, das kann ich auch noch nicht. Das Problem ist, wenn man so erzogen wird, dass man quasi an allem Schuld trägt, dann kann man schlecht loslassen und sich sagen: Ist halt nicht. Denn wäre ich hübscher, schlauer, könnte dies oder das (Fähigkeit), hätte mehr Energie, etc., dann wäre es vielleicht möglich, was so nicht geht. Also bin ich ja doch irgendwie Schuld, dass dieses und jenes in meinem Leben nicht funktioniert. Es ist sehr schwierig für mich, anzuerkennen, wann etwas nicht mehr in meiner Macht liegt und ich es loslassen muss. Denn letztlich bin ich zur Zeit nunmal nicht hübscher, schlauer etc. - und somit sind bestimmte Dinge oder Menschen für mich eben nicht erreichbar! Doch die Sache, dass es ja doch eigentlich nicht wirklich unmöglich wäre, macht mich zum Volltrottel, weil ich dann immer denke, versuche dies und jenes zu verbessern, dann klappt's vielleicht. Doch dies und jenes zu verbessern - das kriege ich dann nicht hin, weil es für mich einfach viel zu viel ist.

    Meine Oma war auch schon so eingestellt: "Ich brauch' niemanden!" Und sie hat auch ein heftiges Messieproblem gehabt und war sozial sehr arm dran. Das war bei meinem Vater auch nicht anders - und ich kann mich auch damit rumärgern.

    Ich versuche weiter am Ball zu bleiben. Zurzeit habe ich ein kleines System, wo ich versuche, mir ein kleines Grundgerüst zu erarbeiten. Im Grunde schäme ich mich dafür, weil ich schon so alt bin und die grundlegendsten Dinge immer noch nicht drauf habe, doch was hilft's. An Silvester 2012 möchte ich definitiv Fortschritte haben, auf die ich dann zurückblicken kann! Dazu gehört auch eine Umstellung auf Vollwertkost und dem damit hoffentlich verbundenen Energieschub

    LG


    Kuschelchenreloaded

  6. User Info Menu

    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    Hallo Kuschel,
    ich hatte Deinen offenbar wieder gelöschten Text nicht gesehen, sondern nur Deinen Smiley.


    Vielleicht kann das Espenlaub noch was schreiben,
    denn vieles was Du im jetzigen letzten Text geschrieben hast,
    verstehe ich nicht so Recht.

    Allerdings verstehe ich sehr wohl, daß Du nicht sehen möchtest,
    wie bestimmte Damen sich um Deinen Mann bemühen,
    ihn begrapschen, und er zurückflirtet,
    so wie Du es in Deinen früheren Texten beschrieben hast.

    Darüber bin ich jetzt aber doch gestolpert:
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auf einer Seite, wo es um das Thema Sucht und so geht habe ich was gelesen. Z. B. sollte man sich erstmal eingestehen, dass man andere Menschen "braucht". Das hat mir die Tränen in die Augen getrieben. Und das anzunehmen ist z. B. echt schwer für mich, da ich extrem schwere Enttäuschungen mit Menschen gemacht habe.
    Ja stimmt, jeder Mensch braucht andere Menschen,
    in ganz mannigfaltiger Weise.
    Wir sind soziale Wesen.
    Aber niemand muß sich mit Menschen umgeben,
    mit denen keine Balance zw. Geben und Nehmen vorhanden ist.

    Wenn einer denkt:
    Ach ich brauch niemanden....
    dann schneidet der sich doch selbst ins Fleisch...
    dann kappt er seine Verbindung zu ureigensten Bedürfnissen...
    und kann nicht mehr unterscheiden, wer ihm guttut und wer nicht.

    Jedenfalls:
    Du sprichst mit Deinem Mann und forschst und arbeitest weiter:

  7. Inaktiver User

    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    ...denn vieles was Du im jetzigen letzten Text geschrieben hast,
    verstehe ich nicht so Recht.
    Naja, das war wohl der Versuch, ein etwas komplexeres Thema in ein paar Zeilen zu quetschen.

    Allerdings verstehe ich sehr wohl, daß Du nicht sehen möchtest,
    wie bestimmte Damen sich um Deinen Mann bemühen,
    ihn begrapschen, und er zurückflirtet,
    so wie Du es in Deinen früheren Texten beschrieben hast.
    Das hilft mir schon, dass man mich wenigstens ein bisschen verstehen kann. Aber das Thema muss/kann jetzt erstmal hinten anstehen.

    Ja stimmt, jeder Mensch braucht andere Menschen,
    in ganz mannigfaltiger Weise.
    Wir sind soziale Wesen.
    Aber niemand muß sich mit Menschen umgeben,
    mit denen keine Balance zw. Geben und Nehmen vorhanden ist.
    Das wird schwer, mich sozial ein wenig zu integrieren. Aber auch da kann ich nicht von 0 auf 100 und gleich einen tollen Freundeskreis herzeigen in ein paar Wochen. Muss ich mir noch ausdenken, wie ich das nach und nach in mein Leben integrieren kann. Das Frustrierende ist ja, dass man immer älter wird und mir die Zeit wegrennt bei allem. Ist aber nicht zu ändern.

    Wenn einer denkt:
    Ach ich brauch niemanden....
    dann schneidet der sich doch selbst ins Fleisch...
    dann kappt er seine Verbindung zu ureigensten Bedürfnissen...
    und kann nicht mehr unterscheiden, wer ihm guttut und wer nicht.
    Ja, das ist richtig. Kommt aber daher, dass man sich auf andere nicht wirklich verlassen konnte und sie einem nicht besonders gut taten. Daher habe ich mich aus vielen Gründen komplett zurückgezogen und habe nur eine Freundin. Und da telefonieren wir ab und an, sehen uns ganz selten.

    Kein Wunder, dass ich mich in irgendwelche Männer verliebe, wenn sie gut aussehen und sehr nett zu mir sind. Ich glaube, ich bin ziemlich ausgehungert nach menschlicher Zuwendung, Anerkennung und Geborgenheit. Das wird es wohl sein.

    Da ich aus gewissen Gründen eben ohne Beziehungen auskommen musste, habe ich mir dann eingeredet, ich brauch' auch keinen. Und dabei nicht gemerkt, dass ich keine Ausnahme bilde und genauso blöde abhängig davon bin wie die anderen

    Wer mir gut tut und wer nicht, das bin ich grade am rauskriegen.

    Jedenfalls:
    Du sprichst mit Deinem Mann und forschst und arbeitest weiter:
    Jepp.

  8. Inaktiver User

    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    Ich krieg' das irgendwie nicht klar für mich, dass der Partner ja nicht wirklich exklusiv ist. Man sehnt sich doch danach, sich fallenlassen zu können, sich hinzugeben, dem Partner wirklich nah zu sein. Doch wenn es sich ja so verhält, dass man permanent damit rechnen muss, dass eine andere die Nase vorn hat und man ja auch ständig in dieser modernen Zeit damit konfrontiert wird - wie soll das gehen? Da führt man eine Beziehung, wo keine Nähe entsteht oder zumindest nur kurzzeitig, bis die nächste Frau auftaucht, wo der Partner voller Begeisterung drauf abfährt - das war's dann wieder. Das ist ja eine Berg- und Talfahrt, die man irgendwann gar nicht mehr verkraften kann... Dann lebt man eine gute Freundschaft, wo man eben in schlechten Zeiten füreinander da ist, wenn denn das überhaupt möglich ist bei all der Überlastung durch verschiedene Lebensbereiche. Und sonst? Durch die "Bedrohung" der attraktiven Frauen ist selbst das gefährdet. Man kann es so schlecht kontrollieren, da das persönliche Glück ständig davon abzuhängen scheint, ob grade eine attraktive Frau in der Nähe ist (Arbeitskollegin, sonstige Bekannte etc) und ob sie Spaß daran hat, mit meinem Partner zu flirten oder sogar mehr. Das weiß man ja nie.

    Ein Leben jenseits von Partnerschaft geht auch. Ist klar. Doch mir wird ganz gruselig, sollte ich ein Leben ohne Streicheleinheiten und Berührungen und ohne menschlicher Wärme leben müssen... Und Sex braucht man schon ab und an mal, um sich als Frau zu fühlen...

    Das Umdenken bzw. Umfühlen fällt wirklich nicht leicht. Von "einen treuen Partner für immer und ewig" bis hin zu "wer weiß wie lange und dann allein oder den nächsten für ein paar Monate"...

    Es geht nicht nur darum, dass viel zu viele Frauen besser ausschauen als ich sondern auch darum, dass man mit mir scheinbar nicht genug Spaß haben kann, da ich sehr introvertiert und distanziert bin und mich sehr schwer tue, andere Menschen an mich heranzulassen. Ich arbeite weiter dran, aber einfach ist das sicher nicht.

    Hinzu kommt, dass die Partner doch oft gleichwertig sein sollten, damit eine Beziehung funktioniert. Das betrifft nicht nur die "Konkurrenz". Z. B. sind die Partner oft gleich attraktiv oder intelligent oder so. Und wenn der eine Partner ständig attraktive andersgeschlechtliche Menschen um sich herum hat, der andere gar keinen gar nicht zu sprechen von den Telefonnummern solcher Personen in der persönlichen Sammlung und die Möglichkeiten mit ihnen einen Kaffee trinken zu gehen und Berührungen auszutauschen - da hängt doch was gewaltig schief. Mit welchem anderen Bereich könnte man denn dieses Ungleichgewicht wieder ausgleichen?

    Oft denke ich mir, wer würde wohl mir was kochen, wenn ich 8 Stunden jeden Tag arbeiten würde? Oder wer würde hier aufräumen und saubermachen? Wohl keiner

    Daher muss sich dringend was ändern. Leicht ist es nicht. Zuerst muss es im Kopf klick machen. Doch wenn ich mir das so anschaue, dass ich dann ziemlich einsam sein würde, kriege ich Angst. Welchen Sinn macht es wacklige, oberflächliche Freundschaften zu haben? Mir fehlt irgendwie eine Motivation im Leben. Danach suche ich noch. Aber immer noch bin ich erstmal dabei, auszumisten. Dinge, die mich vom aktuellen Leben abhalten müssen aus den Füßen. Das kostet sehr viel Zeit und Energie. Aber ich freue mich drauf, mich um das aktuelle Tagesgeschäft vielleicht mal kümmern zu können.

    Z. B. habe ich jetzt endlich ein gutes System zum Ablegen der Unterlagen, die die Arbeit betreffen. Lohnzettel, SV-Meldungen etc. Damit bin ich jetzt ziemlich glücklich und ich freue mich, in Zukunft nur noch die aktuell reinkommenden Unterlagen abheften zu müssen. Ab und zu vielleicht mal wieder was wegwerfen, aber sonst ist das jetzt erstmal für längere Zeit geregelt und ich muss mich nicht noch damit beschäftigen, eine gute Ordnung in die älteren Sachen zu bringen. Und so möchte ich es bei anderen Bereichen auch haben. Nur noch die aktuellen Sachen bearbeiten müssen und nicht noch die von Jahren zuvor. Das ist mir nämlich viel zu viel und das Leben geht nur so an mir vorbei.

    Ich muss schon sagen, dass mir das arg Probleme macht, wenn mein Partner zu einer anderen Frau sagt: Ich hab' dich lieb. Das mag freundschaftlich sein. Doch habe ich das Gefühl, dass mein Partner jetzt wieder mehr Dinge an mir kritisiert, die er an der "Ich hab dich lieb" Frau gut findet: sie pflegt sich sehr und sie arbeitet viel. Genau das hat er an mir kritisiert. Es handelt sich übrigens um eine Arbeitskollegin, die früher mit ihm zusammen gearbeitet hat und die seit kurzem auch wieder seine Kollegin ist. Dass da auch solche Bezeichnung wie "Schatz" fallen und so - kann auch alles rein freundschaftlich sein. Einmal hat er mir gesagt: "Darf ich vorstellen? Meine Arbeitsbeziehung." Das ist irgendwie alles recht lustig - ich kannte die Frau ja bereits. Doch ich weiß nicht so recht. Das müsste ich mir mal erlauben. Au Backe... Auf meine Bedenken hin, meinte er nur, ob ich das ernst meine? Die doch nicht und so. Aber wenn ich ihn auf eine wirklich hübsche Frau anspreche (so das Kaliber, das immer in einem Popup-Fenster gezeigt wird, um die Männer zum Seitensprung zu bewegen) und er so tut, als wäre die voll hässlich - naja, da kann ich auch nicht wirklich vertrauen, wenn er sagt, dass er die Kollegin nicht hübsch findet.

    Langsam sehen ich mich auch nach irgendwelchen "Schatzis" und "Hasis", die mich ein wenig aufmuntern. Leider aber keiner in Sicht...

    Das erstmal wieder zum aktuellen Stand. Jetzt gibt es noch ein paar Dinge für mich zu tun. Bis dann.

    LG

    kuschelchenreloaded
    Geändert von Inaktiver User (14.08.2012 um 13:12 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich krieg' das irgendwie nicht klar für mich, dass der Partner ja nicht wirklich exklusiv ist. Man sehnt sich doch danach, sich fallenlassen zu können, sich hinzugeben, dem Partner wirklich nah zu sein. Doch wenn es sich ja so verhält, dass man permanent damit rechnen muss, dass eine andere die Nase vorn hat und man ja auch ständig in dieser modernen Zeit damit konfrontiert wird - wie soll das gehen?
    Das geht wenn man mit sich selbst im Reinen, der Partner nicht der Dreh- und Angelpunkt ist an dem sich alles orientiert und man im Hier und Jetzt und nicht in Phantasien darüber was alles passieren könnte, lebt.

    Da führt man eine Beziehung, wo keine Nähe entsteht oder zumindest nur kurzzeitig, bis die nächste Frau auftaucht, wo der Partner voller Begeisterung drauf abfährt - das war's dann wieder.
    Kenne ich so nicht. Auch wenn mein Partner andere Frauen kennenlernt und ggf. nett findet, beeinflusst das unsere Paarbeziehung nicht.

    Das ist ja eine Berg- und Talfahrt, die man irgendwann gar nicht mehr verkraften kann... Dann lebt man eine gute Freundschaft, wo man eben in schlechten Zeiten füreinander da ist, wenn denn das überhaupt möglich ist bei all der Überlastung durch verschiedene Lebensbereiche.
    Ist wunderbar möglich. Ich habe mehrere solche Freunde mit denen ich durch dick und dünn gegangen bin.

    Und sonst? Durch die "Bedrohung" der attraktiven Frauen ist selbst das gefährdet.
    Wenn Du Dir da Bedrohnungsszenarien aufbaust, solltest Du an Dir arbeiten. Ich sehe lieber die positiven Dinge und beeinflusse zusätzlich und aktiv Dinge positiv.

    Man kann es so schlecht kontrollieren, da das persönliche Glück ständig davon abzuhängen scheint, ob grade eine attraktive Frau in der Nähe ist (Arbeitskollegin, sonstige Bekannte etc) und ob sie Spaß daran hat, mit meinem Partner zu flirten oder sogar mehr. Das weiß man ja nie.
    Wieso sollte man das "kontrollieren"? Ein Flirt ist ggf. ein Flirt, und? Wenn Du nur in Angst lebst, lebst Du gar nicht.

    Ein Leben jenseits von Partnerschaft geht auch. Ist klar. Doch mir wird ganz gruselig, sollte ich ein Leben ohne Streicheleinheiten und Berührungen und ohne menschlicher Wärme leben müssen... Und Sex braucht man schon ab und an mal, um sich als Frau zu fühlen...
    Muss man nicht, wenn man positiv, offen und im Jetzt lebt statt in Bedrohnungsszenarien.

    Das Umdenken bzw. Umfühlen fällt wirklich nicht leicht. Von "einen treuen Partner für immer und ewig" bis hin zu "wer weiß wie lange und dann allein oder den nächsten für ein paar Monate"...
    Beides ist blödsinn. Wie wäre es damit etwas positiver an Dinge heranzugehen? Kennst Du das mit der Selbsterfüllenden Prophezeihung?

    Es geht nicht nur darum, dass viel zu viele Frauen besser ausschauen als ich sondern auch darum, dass man mit mir scheinbar nicht genug Spaß haben kann, da ich sehr introvertiert und distanziert bin und mich sehr schwer tue, andere Menschen an mich heranzulassen. Ich arbeite weiter dran, aber einfach ist das sicher nicht.
    Was tust Du denn? Woran arbeitest Du? Ich sehe leider keine Bemühungen bei Dir, Dich zu verändern. Du versinkst noch immer im Selbstmitleid und schwelgt in Schreckensphantasien.

    Hinzu kommt, dass die Partner doch oft gleichwertig sein sollten, damit eine Beziehung funktioniert. Das betrifft nicht nur die "Konkurrenz". Z. B. sind die Partner oft gleich attraktiv oder intelligent oder so. Und wenn der eine Partner ständig attraktive andersgeschlechtliche Menschen um sich herum hat, der andere gar keinen gar nicht zu sprechen von den Telefonnummern solcher Personen in der persönlichen Sammlung und die Möglichkeiten mit ihnen einen Kaffee trinken zu gehen und Berührungen auszutauschen - da hängt doch was gewaltig schief. Mit welchem anderen Bereich könnte man denn dieses Ungleichgewicht wieder ausgleichen?
    Ich sehe das gar nicht als Ungleichgewicht. Ich habe auch attraktive Männer in meinem beruflichen und privaten Umfeld, das ist doch eigentlich bei jedem so. Sicher sind da auch Männer dabei, die - rein optisch betrachtet - attraktiver sind als mein Mann, aber das heißt doch nicht, dass mein Mann in Konkurrenz zu diesen Männern steht.

    Oft denke ich mir, wer würde wohl mir was kochen, wenn ich 8 Stunden jeden Tag arbeiten würde? Oder wer würde hier aufräumen und saubermachen? Wohl keiner
    Würde, hätte, könnte....das sind wieder die Schreckensphantasien von denen ich rede. Lebe doch im Hier und Jetzt.

    Daher muss sich dringend was ändern. Leicht ist es nicht. Zuerst muss es im Kopf klick machen. Doch wenn ich mir das so anschaue, dass ich dann ziemlich einsam sein würde, kriege ich Angst.
    Niemand muss einsam sein, es gibt so viele Möglichkeiten. Geh in einen Verein, such Dir ein Hobby. Es gibt immer Gleichtgesinnte.

    Welchen Sinn macht es wacklige, oberflächliche Freundschaften zu haben?
    Wer redet denn von wackelig und oberflächlich? Denke doch einmal etwas positiver!

    Mir fehlt irgendwie eine Motivation im Leben. Danach suche ich noch. Aber immer noch bin ich erstmal dabei, auszumisten. Dinge, die mich vom aktuellen Leben abhalten müssen aus den Füßen. Das kostet sehr viel Zeit und Energie. Aber ich freue mich drauf, mich um das aktuelle Tagesgeschäft vielleicht mal kümmern zu können.
    Du bist immer nur mit der Zukunft und Eventualitäten beschäftigt. Wenn Du im Jetzt leben würdest, hättest Du viel mehr Zeit.

    Z. B. habe ich jetzt endlich ein gutes System zum Ablegen der Unterlagen, die die Arbeit betreffen. Lohnzettel, SV-Meldungen etc. Damit bin ich jetzt ziemlich glücklich und ich freue mich, in Zukunft nur noch die aktuell reinkommenden Unterlagen abheften zu müssen. Ab und zu vielleicht mal wieder was wegwerfen, aber sonst ist das jetzt erstmal für längere Zeit geregelt und ich muss mich nicht noch damit beschäftigen, eine gute Ordnung in die älteren Sachen zu bringen. Und so möchte ich es bei anderen Bereichen auch haben. Nur noch die aktuellen Sachen bearbeiten müssen und nicht noch die von Jahren zuvor. Das ist mir nämlich viel zu viel und das Leben geht nur so an mir vorbei.
    Ist doch super.

  10. Inaktiver User

    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    Nach langer Zeit haben wir uns heute wieder etwas gestritten. Ich denke, der ganze obige Beitrag kommt daher, weil ich mich in den letzten Wochen wieder vernachlässigt gefühlt habe. Der neue Laden muss aufgebaut werden. Das seh' ich ein. Am Anfang waren 14 Stunden arbeiten schon drin und auch verständlich. Nun kommt mein Mann zwar früher nach Hause, soll aber dann zu Hause noch Plakate entwerfen, drucken, laminieren und sowas alles. Der Chef ist ziemlich undankbar und denkt, nur weil er ihm dann auch mal was extra bezahlt (die Welt ist das übrigens auch nicht), ist damit alles geregelt. Und so langsam geht mir die Situation halt dann auch auf den Keks. Und da wird man schon mal eifersüchtig auf eine Arbeitskollegin, die ja dann zwangsläufig mehr Zeit mit ihm verbringt als ich. Vielleicht ändert sich das ja dann auch mal wieder.

    Ganz nebenbei geht mir das auch an die Nieren, wenn man sieht wie man als Arbeitnehmer heute ausgenutzt wird. Klar liegt auch das irgendwo bei einem selbst. Doch so einfach ist es dann doch nicht.

    LG

    kuschelchenreloaded

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