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  1. Inaktiver User

    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    Beim Arzt war ich schon. Hat länger gedauert, aber der Cortisonwert ist bei mir zu niedrig. Daher sind auch meine Entzünundswerte zu hoch und das Immunsystem ist ständig am kämpfen. Daher kommt auch Müdigkeit. Hinzu kommt natürlich auch jahrelange Fehlernährung. Spielt sicher auch eine Rolle.

    Wir haben uns eben wieder gestritten. Es hat etwas gedauert, aber jetzt hat er endlich zugegeben, dass es für ihn schon ganz schön schwierig war, diese Frau immer wieder sehen zu "müssen". Er sagt, er konnte ihrer Mutter eben nichts abschlagen. Das führte natürlich wieder in unregelmäßigen Abständen dazu, dass er die Tochter wieder sieht. Und für ihn wäre das nicht leicht gewesen, sie zu sehen. Wenn es sich um eine harmlose Geschichte handelt, dann tut man sich bestimmt nicht so schwer damit. Ich habe auch das Gefühl, dass mir hier nicht geglaubt wird, wenn ich schreibe, dass mein Mann in diese Frau ein bisschen verliebt war/ist. Dass ich mir das aus dem Finger ziehe. Ich finde, dass das einen großen Teil dazu beiträgt, dass ich beinahe durchdrehe. Ich fühle es ganz genau und es wird ständig dementiert. Obwohl ich genau weiß, dass es anders ist. Das ist sicher so, dass ich übertrieben reagiere und durch meine Erfahrungen im Leben sehr negativ bin. Meine Erfahrungen zeigen, dass Männer sich kaum in der Gewalt haben und nicht nein sagen (können), wenn eine höchst attraktive Frau aufkreuzt. Egal... Jedenfalls ist es bei meinem Mann so. Und dabei stütze ich mich auf mein Gefühl sowie auf seine letztliche Bestätigung. Und - nein - er hat es nicht einfach gesagt, um seine Ruhe zu haben. Es kam ihm wahrscheinlich nur ganz schwer über die Lippen. Und diese Tante war bei weitem nicht die erste und ist ganz sicher auch nicht die letzte, in die er sich verliebt hat während er mit mir zusammen war.

    Ist das jetzt alles normal, dass Männer sich in andere Frauen verlieben, wenn sie eine Beziehung haben und ich soll mich da mal nicht so dranstellen?

    Das ist ganz einfach falsch! Männer sind sicher zu einem Anteil auf das Aussehen bedacht, aber das sind Frauen doch genauso. Wenn es aber um Liebe geht, dann spielt das Aussehen zwar mit aber ist eben nur ein Punkt von mehreren. Dazu kommt dann noch, dass verschiedene Männer auch noch unterschiedliche optische Präferenzen haben.
    Mag sein. Aber ich habe defintiv das Gefühl, sofort ausgetauscht oder betrogen zu werden, wenn sich nur eine Chance ergibt.

    ch habe das Gefühl wir sind im Grunde nur gute Freunde, die zwar auch miteinander kuscheln und ab und zu haben wir auch mal Sex miteinander. Aber im Grunde ödet es meinen Mann an, mit mir zu schlafen, weil es eben immer das gleiche ist.
    Weisst Du das oder entspringt das Deiner (negativen) Phantasie?
    Nun, er hat es schon Mal angedeutet. Wir können nur in der Missionarsstellung - und das ist ihm etwas langweilig. Er habe vor allem Angst, dass es mir zu langweilig und eintönig wird. Doch ich habe damit sehr wenig Probleme. Allerdings denke ich, dass es ihn anödet Und wenn er schon durch Stellungswechsel keine Abwechslung beim Liebesspiel hat, dann ist eine neue Frau für die Abwechslung unentbehrlich.

    Vielleicht entspricht das für ihn tatsächlich der Wahrheit. Möglich wäre es doch immerhin, oder?
    Er sagt, er mag mich schon, liebt mich. Aber ich frage mich, wie das geh'n soll, wenn er sich andauernd in andere Frauen verliebt und ihnen den Hof macht.

    Er hat ja aber keinen Sex mit anderen. Er spricht mit anderen Frauen, er flirtet mit anderen Frauen, er legt "mal" einen Arm um eine andere Frau.
    Ja, das mag sein. Aber es muss ja nicht zum äußersten kommen und man kann trotzdem als Partner extrem verunsichert sein. Ich komme mir vor wie dauerhaf auf dem Schleudersitz angebracht.

    Wie ist es denn mit Dir? Wie wertest Du Deine Aktionen, die ihn verletzen? Der Keylogger, das fehlende Vertrauen, das "mit Argus-Augen beobachten", das ihm nicht glauben und immer etwas in seine Aussagen interpretieren?
    Gut fühle ich mich dabei nicht, aber ich mache mir ständig Gedanken, wer jetzt grade wieder aktuell ist. Keylogger habe ich nicht mehr, aber bei Facebook habe ich gestern wieder reingeguckt. Da war's dann wieder rum mit der guten Laune. Ein hübsches junges Mädel, was er von der Arbeit her kennt, arbeitet ein paar Läden weiter und kommt jeden Tag dahin kaufen. Warum muss er die da auch noch anschreiben? Ich versteh's halt nicht Wäre mein Mann schön bei der Wahrheit geblieben, dann müsste ich nicht überall nachgucken, um mein Gefühl zu bestätigen. Ich wusste es, dass bei der Frau, die wir ja übermorgen wieder sehen werden, was im Busch ist. Ich hab's ganz genau gefühlt. Nur er ist immer ausgewichen und hat mich im Unklaren gelassen und alles abgestritten und verharmlost. Da kommt man sich vor als ob man eine an der Klatsche hätte. Und das ist noch das Schlimme bei der Eifersucht. Man wird als irre abgestempelt. Das macht einen dann wirklich wahnsinnig, weil einen niemand ernst nimmt.

    LG



    Kuschelchenreloaded

  2. gesperrt

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    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    Kuschelchen, verlasse ihn. Dann hat der Schmerz ein Ende.

  3. gesperrt

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    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    Zitat Zitat von Junimond.HB Beitrag anzeigen
    Kuschelchen, verlasse ihn. Dann hat der Schmerz ein Ende.
    Das denke ich mir auch immer wieder.

    @Kuscheltierchen: Mit dem für dich passenden Mann kämst du gar nicht erst in diese ewigen Gedankenstrudel.

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    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    Also ich kann ja hier nun kein typisch männliches Verhalten herauslesen, sondern sehe, wenn dem so ist, einen etwas lieblosen Mann bzw. einen, der dich eben nicht wirklich liebt, Liebe vielleicht mit Gewohnheit verwechselt.

    Männer sind doch keine willenlosen Lebewesen, die einfach nur Gen- / Sexgesteuert agieren?
    Aber Männer sind durchaus schon mal so bequem, dass sie in einer Beziehung ausharren, in der sie versorgt sind, obwohl es nicht ihre große Liebe ist, mit der sie da zusammenleben. Und dann, ja klar, dann ist man anfällig für die Reize von außen.
    Und Frauen haben manchmal so viel Angst vor dem Alleinsein, dass sie selbst in lieblosen Beziehungen ausharren und lieber eine permanenten Kampf mit dem Mann an ihrer Seite darüber führen, was der ihnen eigentlich schuldet, als die einzig richtige Konseuenz zu ziehen Der ist es nicht.
    Um so viel Nähe von einem anderen Menschen ertragen zu können, wie sie in einer Beziehung meist erwünscht und auch gelebt wird, muss man schon einige innige Zuneigung verspüren. Denn normalerweise brauchen wir zu anderen Menschen eine größere Distanz, weshalb wir selbst irgendwann nicht mehr wirklich gut mit unseren eigenen Kindern zusammenleben können.
    Wer diese innige Zuneigung nicht spürt, der geht dann eben innerhalb einer Beziehung auf Distanz. Das kann immer dann (mehr oder weniger) gut funktionieren, wenn beide das gleiche Distanzbedürfnis haben. Wenn man sich arrangiert, jeder seinen eigenen Bereich hat für den er zuständig ist, jeder seinen eigenen Freiraum hat.
    Möchte man aber eigentlich Nähe leben, obwohl der Partner nervt, dann macht man sich gegeseitig das Leben zur Hölle, weil man gegeseitig am anderen zerrt und zieht.

  5. Inaktiver User

    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    Gestern hat er mir wieder gesagt, wenn ich ausziehen würde, würde er doch jeden Tag bei mir sitzen. Und das war am Anfang unserer Beziehung extrem schlimm, weil er eben jeden Tag, jede freie Minute mit mir verbringen wollte, auch auf meiner damals noch Vollzeitstelle jeden Tag bestimmt auch 2 bis viermal angerufen hat sodass mich eine Kollegin dann mal gefragt hat, ob er mich kontrolliert. Wir haben uns dann wohl jeden zweiten Tag am Anfang gesehen. Und wenn wir uns nicht gesehen haben, was ich als willkommenen Abstand genossen hätte, dann haben wir stundenlang abends telefoniert. Also hatte ich auch nicht wirklich was davon. Ich war schon soweit, ihn wieder wegzuschicken, ganz am Anfang, aber er legt immer so eine immense Energie rein, mich wieder vom Gegenteil zu überzeugen, dass ich da gar nicht genug Kraft aufbieten kann. Ich habe es bisher nie geschafft, mich zu trennen. Und warum soll ich ausziehen, denk' ich mir, wenn er dann doch jeden Tag auf der Matte steht oder stundenlang mit mir telefoniert. Da hab' auch nix davon.

    Ich find's halt super super extrem. Weil ich auf der einen Seite so dermaßen erdrückt werde und dann, wenn ne hübsche Frau auftaucht, bin ich plötzlich total abgemeldet. Da hält doch niemand aus.

    Aber ich weiß keinen Ausweg. Ich arbeite schon daran, mich auf eigene Füße zu stellen, aber ich habe dann so oft diese Ausbrüche, weil ich mir nicht mehr zu helfen weiß. Und das frisst meine gesamte Energie. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Für mich scheint die Situation aussichtslos.

    Er sagt ja schon, dass er mich irgendwie will und dann wieder doch nicht. Bei mir ist es nicht anders. Ich würde ihn schon wollen, sonst wäre ich vielleicht doch schon längst weg. Aber ich konnte noch nie in den ganzen 12 Jahren mal Sehnsucht entwickeln. Das kann ich jetzt bei dem anderen Mann ausleben, aber damit geht's mir natürlich auch zusätzlich mies.

    Oft denke ich, wenn ich mich nicht mal beschweren würde, würde er mich vielleicht ganz vergessen? Jedenfalls breche ich auch oft einen Streit vom Zaun, wenn er sich mit seinem Hobby wieder so sehr beschäftigt, dass für mich so gut wie keine Zeit bleibt und es mich dann auch nervt, wenn ich stundenlang jeden Tag das Gedudel in der Wohnung habe. Dann beschäftigt er sich mehr mit mir und dann fühle ich mich irgendwie besser.

    Er selber beschwert sich, dass ich mit ihm ja nix zu tun haben wollen würde. Das liegt halt daran, dass ich auch eine Distanz brauche. Und dass ich nix mit ihm machen wollen würde. Ich bin oft am rumnörgeln bei ihm. Das Problem war von Anfang an, dass er unser Leben bestimmt hat. Wir waren ja ständig zusammen und ich konnte mich gegen ihn und seine gesamte Familie nicht behaupten. Die waren so vollkommen anders. Und keiner, der in diese Familie hineinkommt, ist damit glücklich. Aber ich sehe, dass mein Mann sich sehr viel Mühe gibt. Er hat auch immer versucht, mich vor seiner Familie zu beschützen, obwohl ihm das sicher nicht leicht gefallen ist. Die Freundin seines Bruders musste das selber erledigen, weil die Mutter-Sohn-Beziehung tierisch eng ist und da geht man als Partner auch kaputt.

    Irgendwie nervt mich einfach alles mehr als dass es mir gut tut. Es gibt jedes Mal, wenn wir zur Familie meines Mannes fahren an irgendeinem Punkt Streit und Stress. Mein Mann ist innerlich ziemlich unruhig und chaotisch. Er hat sich von meiner ausgstrahlten Ruhe angezogen gefühlt, ich bin sein ruhender Pol. Das blöde ist, dass ich innerlich mindestens genauso fisselig und planlos, unsicher und ängstlich bin wie er. Nur, dass er von mir ein wenig Ruhe abkriegt, ich selber muss gucken, wie ich mich ruhig kriege. Tja und so kam es, dass ich nachdem ich meine Vollzeitstelle los war vor 10 Jahren, ich nicht mehr gearbeitet habe. Ich habe einfach die Kraft dafür nicht - für alles. Ich denke immer ich brauche so viel Ruhe und Abgeschiedenheit, damit ich selber nicht so fisselig und so schnell genervt und aggressiv bin. Dafür gehe ich durchschnittlich 8 Stunden die Woche arbeiten. Ich kriege später keine Rente und wenn mein Mann ab Januar arbeitslos ist... Na gute Nacht.

    Es wechselt oft ab. Einmal verstehen wir uns super gut. Solange keine andere Frau auftaucht, war das die letzten Wochen echt richtig gut bei uns. Aber Schlag eine Woche bevor er diese Frau wiedersieht, fing ich wieder an durchzudrehen. Und er nervt mich dann eben oft. Vor allem mit seiner Überpräsenz. Wir hocken jeden Tag aufeinander. Grade das wollte ich eigentlich nicht. Ich selber bin seit Jahren in jemand anderes verliebt. Und die Situation ist einfach zum Heulen. Wie sollte ich Vertrauen haben, dass ich mal einen Mann finde, der mich richtig lieben kann? Wie soll das gehen?

    Mein Mann meint, er würde mich schon lieben. An dem, was er oft für mich tut und so, denke ich schon, dass es stimmt. Aber irgendwie will er mich dann doch nicht wirklich so richtig. Und das ist immer so ein Wechselbad, wofür ich langsam überhaupt gar keine Kraft mehr habe. Und ich will auch nicht mehr so weiter leben. Und er meint, mit jeder anderen Frau würde es ihm genauso gehen. Das hätte mit mir im Grunde nichts zu tun. Und er wüsste selber nicht, warum er immer so auf andere Frauen reagiert. Ich habe schon die Vermutung, dass er vor lauter Angst alleine zu sein sehr viel für mich tut und sich selber nicht wirklich eingestehen will, dass ich nicht die große Liebe für ihn bin. Für mich selber hat es sich so angefühlt, nachdem er mich entjungfert hatte, war das so, als wenn das Interesse an anderen Frauen erst so richtig geweckt wurde. So hat er es selber auch mal beschrieben.

    Ich selber war eigentlich ganz froh, jemanden gefunden zu haben, der so gerne kuschelt. Meine Angst war, dass ich wie meine Mutter auf jegliche Zärtlichkeiten verzichten muss. Oder dass ich jemanden finde, der genauso wie mein Vater (oder ich leider auch), ständig herumnörgelt und man sich gar nicht traut, überhaupt noch was zu tun. Und mein Mann ist super fürsorglich. Nimmt sich frei, wenn ich krank bin, um mich zu umsorgen. Und das habe ich nie auf die Reihe gekriegt, warum mich ein Mensch dann nicht wirklich liebt, wenn er so viel für mich tut. Es ist etwas, was mich emotional total durcheinander bringt und überfordert.

    Ich habe es ihm gestern in aller Ruhe abends nochmal erklärt, wie ich mich fühle, wenn er die Welt um sich herum vergisst beim Flirten. Und er meinte, er habe es jetzt endlich verstanden. Meistens schreie ich, weil ich so panisch bin und mich einfach nicht verstanden fühle und denke, es ist ihm einfach nur egal, was mit mir ist. Dabei hat er sich das schon in der Kindheit angewöhnt, einfach auf Durchzug zu stellen. Es gab immer viel Schreiereien in der Familie und da muss man sich wohl zu helfen wissen.

    Mein Mann hat schon eine Paartherapie vorgeschlagen. Wir haben beide schon mal eine Einzeltherapie hinter uns. Aber es ist erschreckend wie wenig diese Therapeuten wissen. Mein Mann hatte kein Vertrauen zu seinem aufbauen können. Der hat ihn wegen seinem Problem ausgelacht. Sollte wohl zur Therapie dazugehören, aber das hilft nun wirklich nicht. Oder sollte es? Und meine, die meinte sie habe mal eine etwas ältere Frau da gehabt, die da zusammen gebrochen wäre. Ihr Vater war Alkoholiker und sie vermutete nur mal, dass das dann auch damit zusammenhängen könnte. Ich hatte nicht den Eindruck, dass ich da wirklich gut beraten war. Und wenn ich so diese Alkoholikerforen anschaue, dann schreiben unheimlich viele Betroffene darin, aber keiner weiß eine gescheite Hilfe oder Antwort anzubieten. Ich weiß nicht so genau, wo ich mich hinwenden könnte, damit mir endlich mal jemand helfen kann.

    Ein eigenes Leben aufbauen, gerne, aber wie?

    LG


    Kuschelchenreloaded
    Geändert von Inaktiver User (26.11.2011 um 11:17 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    Junge, Junge. Was du schreibst, klingt für mich gruselig - und ich weiß nicht, wer von euch beiden da gruseliger agiert. Offenbar eine dieser Beziehungen, die ihre Energie aus Ungleichgewicht bezieht. Einer zerrt, der andere stößt zurück - und dann zerrt der andere, und der eine stößt wieder zurück. Und wenn mal keiner von beiden zerrt, steht ihr ratlos da und wisst nichts miteinander anzufangen. Oder? Denn sonst würdet ihr nicht wieder von vorne anfangen.

    Egal ob mit oder ohne externe Hilfe: Überleg du dir mal ganz für dich allein, wie für dich eine gute Beziehung aussehen sollte. Wieviel Nähe, wieviel Vertrauen, wieviel Zusammensein, wieviel Getrenntsein, wieviel Kuscheln, wieviel Sex? Wenn du das für dich weißt, setz es für dich um. Mit diesem Mann oder mit einem anderen - das seh ich in deinem Fall eher zweitrangig. Du weißt nicht, was du willst, du sendest unklare Signale. Offenbar ja auch an andere Männer. Also bist du deine Baustelle, an zweiter Stelle deine Beziehung und erst an dritter Stelle dein Partner.

    Grüße, Cariad

  7. gesperrt

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    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    Kuschelchen, bin ganz erschlagen von dem langen Beitrag.

    Du bist dir seiner Liebe unsicher, aber selbst seit Jahren in einen anderen verliebt. Du unterstellst ihm dein eigenes Innenleben.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, du müsstest dringend dort raus. Was wäre mit einer Kur? Und das möglichst weit weg von zu Hause, ohne Handy und ohne Tel.-Nr. für deinen Mann.

    Und danach würde ich versuchen, den Job aufzustocken und eigenen Interessen nachzugehen, um den Focus von der Beziehung wegzunehmen.

    Ihr klammert euch aneinander wie Ertrinkende. Das hört sich nicht gut an.

  8. Inaktiver User

    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    Ja, ich bin schlimm, ich weiß schon. Mir ist das selber peinlich, wenn ich hier so ewig lange Beiträge mit gruseligem Inhalt schreibe. Ich hab' jetzt auch längere Phasen gehabt, wo ich das Positive sehen konnte und versucht habe, weiterzukommen. Doch dann taucht wieder so eine Situation auf, die mich total aus der Bahn wirft, weil ich mir hilflos und ohnmächtig vorkomme. Bei den Empfindungen meines Mannes für diese Frau bin ich vollkommen machtlos und kann nur doof daneben stehen.

    Eben kam mir der Gedanke, dass andere Männer im Grunde nicht wirklich besser sind. Und ich frage mich, wie ihre Partnerinnen damit klar kommen? Und was genau mich denn so in Panik versetzt? Ist es das Gefühl für die andere? Ich denke schon. Aber beim harmlosen Flirt kann man das auch nicht immer so unterscheiden, wie ernst das jetzt ist

    Was am allerschlimmsten ist, ist die Tatsache, dass ich nicht ernstgenommen werde mit meiner Wahrnehmung. Ich bilde mir das nur ein und so. Stellt euch mal vor, ihr steht im Zoo vor dem Giraffengehege und eine riesige Giraffe steht da vor euch. Ihr zeigt auf die Giraffe und sagt: guck mal, eine Giraffe. Eure Begleitperson zuckt nur mit den Schultern und guckt doof und meint: Also ich seh' nix, da musst du dir einbilden. Und du zeigst auf das riesige Tier und kannst nicht fassen, dass der andere das nicht sieht. Da wirst du total irre und kannst dich irgendwann einweisen lassen. Obwohl sonst alles klar bei dir ist...

    Mein Mann sagte gestern, er hat es halt immer abgestritten, weil er es selber nicht wahrhaben wollte. Er denkt tatsächlich ich bin seine große Liebe und kann sich diese Gefühle für andere Frauen nicht erklären.

    Wenn ich das aber so beobachte, dann gucken wirklich alle Kerle nach der besagten Frau. Sie ist einfach eine Traumfrau, wo jeder Mann sich die Finger nach lechzt. Sind die alle mit den falschen Partnern zusammen? Liegt es denn wirklich nur daran? Meine Therapeutin nannte es Schlüsselreize. Und die Männer könnten da oft wirklich nix dafür. Ich find's aber überhaupt nicht witzig, wenn da so eine Frau ankommt, mein Mann vollkommen willenlos wird und es im Grunde nur an ihr liegt, ob er mir fremdgeht, abhaut oder sonst was. Viele Männer trauen sich dann sicher nicht, sie anzusprechen oder ihr auf die Pelle zu rücken und gucken dann auch nur. Andere scheinen sich irgendwie besser im Griff zu haben und eiern ihr zwar hinterher, machen aber durchaus noch den Eindruck, nicht vollkommen versunken zu sein. Ich verstehe es halt auch irgendwie nicht, wie diese Frau das hinkriegt, dass sie so eine Wirkung auf die Kerle hat.

    Verliebt habe ich mich aus heiterem Himmel. Seitdem denke ich sehr viel nach über unsere Beziehung. Ich "brauche" diesen anderen Mann, auch um mich in eine schöne Traumwelt zu flüchten, aber auch um mir selber klar zu werden, was ich gerne für eine Beziehung haben möchte. Für meinen Mann ist das ganz sicher auch nicht leicht. Aber ich habe jeden Kontakt zu diesem Mann gemieden und dafür gesorgt, dass zu 100 % nix zwischen uns passieren kann. Mir hat das auch weh getan, aber man sollte sich für eins entscheiden, find' ich.

    Dieser Mann ist übrigens das männliche Pendant zu der immer wieder erwähnten Frau. Die Frauen umschwirren den wie die Motten das Licht. Es gibt wohl einfach solche Menschen, wo man sich nicht dagegen wehren kann. Ich selber bin ihm aus dem Weg gegangen, auch wenn's schwer fiel.

    Warum ist das eigentlich so, dass die Menschen das Interesse an mir verlieren, wenn sie mich näher kennen lernen? Ist ja nicht so, dass ich draußen auch überall nur Negativität versprühe. Ich versteh's nicht so recht.

    Ihr klammert euch aneinander wie Ertrinkende.
    So ist es auch.

    LG


    Kuschelchenreloaded

  9. gesperrt

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    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    @Kuscheltierchen
    Ich schwanke: einmal möcht ich dich schütteln, dann tust du mir wieder von Herzen leid.
    Frag Dich doch mal: Bist du überwiegend glücklich in Deiner Partnerschaft.

  10. User Info Menu

    AW: Machspielchen - Mensch ärger dich nicht - Verlierer oder nicht?

    Ich finde es echt schwierig, dir konstruktiv zu antworten, weil sich da mE total viel mischt.

    Da ist einmal eure Beziehung, in der ihr euch beide zermürbt, weil ihr zswar behauptet, den anderen zu mögen / zu lieben (?), dann aber doch nicht wirklich aufeinander eingeht und euch gegenseitig gut tut. Im Gegenteil, da wird nur gekämpft und gezerrt, wenn der andere gerade mal Beziehungspause machen möchte - (Ruhebedürfnis, Flucht vor dem Partner, Anziehungskraft einer dritten Person). Denn das gönnt man dem anderen natürlich nicht, obwohl er einen nervt, wenn es zu eng wird. Und das klingt gruselig.

    Das andere ist, diese andere Frau, die dein Mann so anschwärmt und was dich belastet. Und womit du nicht klar kommst, weil du es nicht einordnen kannst. Mal siehst du es als Unverschämtheit, dann dich selbst schon beinahe als neurotisch und schließlich kommt die Erklärung, dass ja wohl alles Männer so wären.

    Ja klar, es gibt Schlüsselreize auf die man reagiert, aber das ist oft kurzfristig und wer in einer befriedigenden Beziehung lebt, hat den auch schnell wieder abgehakt. Das weiß dann auch die partnerin, weil sich in einer guten Bezeihung die Partner ja Sicherheit und Vertrauen geben, und so ist das kein Thema, für beide nicht.
    Das ist das, was dich verunsichert, ob niemand sieht, wie es dir geht.
    Es ist eben nicht so, dass alle Beziehungen so sind wie deine! Ich finde die auch grusselig und habe so eine Beziehung selbst noch nie gelebt und glaube auch nicht, dass ich das könnte oder möchte.
    Also, das Harmlose ist bei anderen harmlos, weil die Beziehung stabil ist und weil Schlüsselreize keine Gefahr darstellen.
    Bei dir ist das anders, da stellt es deshalb eine Gefahr dar, weil du und dein Mann ja in einer unsicheren Beziehung lebt. Weil du ja selbst dauernd überlegst ob du gehen möchtest, da duc ja selbst unzufrieden bist und natürlich projizierst du das alles auf deinen Mann, der sich immerhin auch so verhält, als hielte es ihn eben nur so lange bei dir, wie es woanders, wo es besser wäre, nicht klappt.
    Und du machst mit dem anderen Mann, den du begehrst bei deinem Mann noch mal das gleiche. Das ist noch mal ein anderes Thema und hängt doch alles zusammen, weil es die Instabilität eurer Beziehung noch mal unterstreicht.
    Aber auch du wirst vermutlich weg sein, wenn ein anderer Mann dir das gibt, was du suchst, nämlich Liebe, Friede, Geborgenheit und Sicherheit.

    Und ihr beide gebt euch gegenseitig das Gefühl für den anderen eben doch nur 2. Wahl zu sein. Und das tut weh, mal mehr mal weniger, aber immer wenn dein Mann nach einer anderen schaut, spürst du dieses 2. Wahl-Gefühl und deshalb ist es bei euch was anderes als in anderen Beziehungen. Da hat die Frau eben das Gefühl 1. Wahl zu sein, auch wenn der Mann mal flirtet und deshalb bekommst du so oft die Mitteilung, dich doch nicht anzustellen.
    Aber für euch fühlen sich die gleichen Dinge, die andere erleben, eben anders an und - ich denke mal, es ist auch tatsächlich immer ein bisschen krasser. Aber womöglich so, dass andere das nicht so genau bemerken, weil sie nich tso genau hinschauen.

    Ja, ich finde eure Beziehung ist gruselig, kann mir eine Rettung, so sie überhaupt möglich ist, auch nur mit Hilfe einer gemeinsamen Beratung vorstellen.
    Ich sehe aber auch, dass ihr nicht voneinander lassen könnt, man gewöhnt sich ja auch an das Gruselige und so fehlt einem dann tatsächlich auch das, wenn man es verliert. Zumindest eine Zeitlang. Deshalb glaube ich auch nicht, dass du den Rat, dich zu trennen umsetzten würdest, schon gar nicht, dass du es dann fertig bringen würdest, deinen dann klammernden Mann immer wieder wegzuschicken, denn du verwechselst sein Klammern (das nur Angst ist) mit Liebe und Zuneigung.

    Und so kommt es womöglich wirklich eines Tages so, dass einer von euch einen Partner 1. Wahl trifft und dann wird es für den anderen tatsächlich ein schreckliches Erwachen.

    Oder aber ihr schreckt euch selber, bis ans Ende eurer Tage.

    Ob das dir nun hilft, ist eine andere Frage. Ich kann aber nicht mehr als meine Gedanken dazu in die Runde werfen.

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